Claudio Catuogno

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Claudio Catuogno (* 1978) ist ein deutscher Sportjournalist.

Werdegang

Catuogno studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Fächer Politikwissenschaft, Journalistik und Verfassungsrecht. Er durchlief die Deutsche Journalistenschule.[1] Im Rahmen der Sendung Quer arbeitete er als Filmemacher für den Bayerischen Rundfunk. 2005 stieß er als Mitarbeiter zur Sportredaktion der Süddeutschen Zeitung (SZ). Von 2007 bis 2010 war Catuogno sportpolitischer Korrespondent des Blatts in Berlin. 2010 trat er die Stelle des stellvertretenden Leiters der SZ-Sportredaktion an.[2] Anfang 2021 wurde Catuogno als Nachfolger von Klaus Hoeltzenbein Sportchef der Süddeutschen Zeitung.[3]

Beim vom Verband Deutscher Sportjournalisten ausgeschriebenen Wettbewerb Großer VDS-Preis gewann Catuogno 2015 mit seinem Beitrag Menschenversuch über die Schwimmerin Dorothea Brandt[4] den zweiten[5] und 2020 mit der Reportage Blut und Stollen über ein Doping-Gerichtsverfahren den dritten Preis.[6]

2008 veröffentlichte Catuogno das Buch Die Präsidenten der Europäischen Kommission: eine Analyse von Jacques Delors, Jacques Santer und Romano Prodi – und was Europa aus ihrer Amtsführung lernen kann.[7]

Einzelnachweise

  1. Autorenporträt. In: buecher.de. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  2. Claudio Catuogno. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  3. Exklusiv: Stühlerücken bei der Süddeutschen Zeitung. In: kress.de. 19. Januar 2021, abgerufen am 5. Februar 2022.
  4. Sportjournalisten-Preis. In: Süddeutsche Zeitung. 22. März 2016, abgerufen am 5. Februar 2022.
  5. Großer VDS-Preis. In: Johann Oberauer GmbH. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  6. Reportage-Preis. In: Süddeutsche Zeitung. 29. März 2021, abgerufen am 5. Februar 2022.
  7. Die Präsidenten der Europäischen Kommission : eine Analyse von Jacques Delors, Jacques Santer und Romano Prodi - und was Europa aus ihrer Amtsführung lernen kann. In: Universitätsbibliothek der LMU München. 2008, abgerufen am 5. Februar 2022.