Diskussion:Semantik/Archiv/2003/November

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Beiträge 2003-2005

Liebe literarische Freunde, ich habe selten eine so unsystematische und unverständliche Erklärung zu einem Begriff gelesen. Bsp.: "Die Textsemantik konzentriert sich auf die Analyse der Kombination von Sätzen als reeller oder hypothetischer Sachverhalte zu Erzählungs-, Beschreibungs- oder Argumentationszusammenhängen." Was soll dieser Satz aussagen? Er beinhaltet zahlreiche Logikbrüche und hilft dem Leser in keinster Form. Ich glaube kaum, dass dies im Sinne des Providers ist.

Hey, so geht das aber nicht! Wenn du etwas loescht, muss es schon ein offensichtlicher Fehler sein oder wenigstens mit einem Kommentar begruendet werden. Man kann strittige sachen auch erstmal auf der Diskussionsseite auslagern. -- Nichtich 15:30, 4. Nov 2003 (CET)

Vielleicht wäre es winnvoll, zu erwähnen, das man eine Semantik auch für Programmiersprachen definieren kann. Das steht zwar quasi schon im Paragraphen über Informationstheorie (?), aber da könnte noch einiges mehr dazu stehen; z.B., dass man eine semantische Definition einer Programmiersprache zu Verifikationszwecken nutzen kann. PS: Ich schreibe zum ersten Mal Text in einer Diskussionsseite - bitte bescheid sagen, falls an der Formatierung o.ä. etwas nicht stimmt. -- ni_ka_ro 13:00, 10. Mai 2004 (CEST)



Da hat ni_ka_ro vollkommen recht. Unverschämt, wie dieser Begriff von den Linguisten vereinnamt wird :-), also haue ich mal eine Version aus Sicht der Informatiker dazu.

Wieso bin ich hier gelandet? Weil ich den Artikel zur abstrakten Interpretation verfasst habe, und da spielt Semantik eine Rolle, hier als approximierte Semantik.

--Marc van Woerkom 16:55, 31. Aug 2004 (CEST)


Das Beispiel zum Fregeprinzip gefällt mir nicht, da es den Eindruck erweckt, die Satzbedeutung sei nur von den Wortbedeutungen abhängig. Wie oben richtig erwähnt ist, spielt aber auch die syntaktische Struktur eine Rolle, sonst wären "Hund beißt Mann" und "Mann beißt Hund" gleichbedeutend. Aber wie macht man es besser, ohne das Beispiel zu kompliziert zu machen?

-- markobr 19:47, 27. Februar 2005 (CET)

-- äußerst ungenaue gegenstandsbestimmung. warum sich in der semantik notwendig die syntax aufdrängt muss hier noch nachgewiesen werden. tatsache ist, dass sich semantik auf allen ebenen finden lässt, aber niemand will doch behaupten, dass die wortsemantik nicht der kern der sache sei, auf deren basis sich erst syntaktische, satz- und textsemantische verschiebungen statt finden.

--- Die Strukturelle Semantik HAT längst nachgewiesen, dass die Syntax einfluss auf die Wortsemantik hat! Wortfelder lassen sich aufgrund rein syntaktischer Analysen erzeugen, Paradigmen lassen sich aus dem vergleich (einer ungeheuren menge von) Syntagmen erzeugen. Ich hab eine Webapplikation geschrieben, die dies zeigt: PaGe --PascalC 16:02, 9. Apr 2006 (CEST)

-- Bereiche der Semantik kann und soll man nicht nur nach den Ebenen der Sprachstruktur klassifizieren, i.e. nach Wortsemantik, Satzsemantik und Textsemantik, sondern auch nach der Funktion der linguistischen Bedeutung. Zu welchem Zweck dient sie? Zeigt sie auf einen Referenten in der Außenwelt - referenzielle Semantik. Sind in ihr bestimmte gedankliche Strukturen des Senders verschlüsselt - informationelle Semantik, usw. --Abrasha 16:38, 16. Aug 2005 (CEST)

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