Stefan Blank

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. November 2020 um 16:44 Uhr durch imported>Dr Lol(601753).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Stefan Blank
Personalia
Geburtstag 10. März 1977
Geburtsort GelsenkirchenDeutschland
Größe 193 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1984–1994 FC Schalke 04
1994–1996 SG Wattenscheid 09
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1998 SG Wattenscheid 09 14 0(0)
1998–2000 Hannover 96 45 (10)
2000–2001 VfB Stuttgart 7 0(0)
2001–2002 Werder Bremen 1 0(0)
2003 FC St. Pauli 12 0(2)
2003–2004 Alemannia Aachen 43 (10)
2005–2006 1. FC Kaiserslautern 31 0(5)
2006–2008 MSV Duisburg 6 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998 Olympia-Auswahlmannschaft 4 0(0)
1998–1999 Deutschland U-21 9 0(2)
1999–2000 Deutschland A2 2 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2009 SG Wattenscheid 09 U19
2009 SG Wattenscheid 09
2010–2011 SpVgg Erkenschwick
2013–2014 Hallescher FC II
2015 DJK Eintracht Datteln
2015–2016 FC Kray
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stefan Blank (* 10. März 1977 in Gelsenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Laufbahn

Er spielte zuletzt für den MSV Duisburg, zu dem er im Juli 2006 für zwei Jahre wechselte, jedoch wegen einer Knieverletzung und einer kurz darauf erlittenen schweren Thrombose nahezu nicht zum Einsatz kam.[1][2] Frühere Stationen waren der 1. FC Kaiserslautern, Alemannia Aachen, FC St. Pauli, Werder Bremen, VfB Stuttgart, Hannover 96, SG Wattenscheid 09 und FC Schalke 04.

Mit Aachen stand Blank 2004 im Finale des DFB-Pokals in Berlin, unterlag dort aber dem damaligen Deutschen Meister Werder Bremen. Im Viertelfinale dieses Wettbewerbs erzielte Blank am 4. Februar 2004 beim 2:1-Sieg gegen den FC Bayern München die 1:0-Führung der Aachener.[3] Dieses Tor wurde als „Tor des Monats Februar 2004“ ausgezeichnet.[4] In der Folgesaison spielte Blank mit Aachen erfolgreich im UEFA-Pokal,[5] bevor er im Januar 2005 zum damaligen Erstligisten Kaiserslautern wechselte.

Im März 2009 wurde Blank Jugendtrainer der SG Wattenscheid 09[6], den Kontakt stellte er über seinen alten Freund und Weggefährten Christoph Jacob her. Zur Saison 2009/10 übernahm Blank als Cheftrainer die erste Mannschaft der SGW[7], trat jedoch im Dezember 2009 zurück. Wattenscheid stand zu diesem Zeitpunkt vor dem Absturz in die Sechstklassigkeit.[8] Zur Saison 2010/11 übernahm Stefan Blank den Sportdirektorposten des NRW-Ligisten SpVgg Erkenschwick.[9]

Ab dem Sommer 2013 war Stefan Blank Trainer der zweiten Mannschaft des Halleschen FC in der Oberliga Nordost. Nach seiner Tätigkeit in der Saalestadt übernahm er ab dem 1. Januar 2015 bei der DJK Eintracht Datteln in der Bezirksliga das Amt des Trainers. Im November 2015 wurde er Cheftrainer des Regionalligisten FC Kray, den er jedoch nicht vor dem Abstieg in die Oberliga retten konnte.[10] Nach einem Fehlstart in die neue Saison 2016/17 wurde er bereits nach dem 3. Spieltag entlassen.[11]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rheinische Post: Stefan Blank: „Eine schwierige Phase“ (Memento vom 15. Oktober 2008 im Internet Archive), 28. März 2007
  2. Der Westen: Vom Parkplatz in den Rollstuhl, 1. Dezember 2007
  3. Fußballdaten.de: Alemannia Aachen – FC Bayern München 2:1, abgerufen am 16. Mai 2008
  4. Sportschau:Tor des Monats Februar 2004 (mit Video)
  5. Fußballdaten.de: AEK Athen – Alemannia Aachen 0:2 (Memento vom 16. Dezember 2005 im Internet Archive), abgerufen am 16. Mai 2008
  6. SG Wattenscheid: Stefan Blank neuer Trainer der A-Junioren (Memento vom 29. Januar 2016 im Internet Archive)
  7. Reviersport: Wattenscheid: Blank übernimmt Trainerposten, 28. Mai 2009
  8. Reviersport: Stefan Blank zieht Konsequenzen, 19. Dezember 2009
  9. Reviersport: Blank sportlicher Leiter
  10. Der Westen: Blank wird Nachfolger von Skorzenski beim FC Kray
  11. Der Westen: FC Kray entlässt Trainer Stefan Blank