Bernhard von Welczeck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. November 2021 um 12:14 Uhr durch imported>Katanga(100308).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Bernhard Joseph Ernst Karl Freiherr von Welczeck, ab 1894 Graf von Welczeck (* 29. Januar 1844 in Laband; † 16. Januar 1917 ebenda) war ein deutscher Diplomat und Politiker.

Leben

Bernhard von Welczeck, aus dem Uradelsgeschlecht v. Welczeck stammend, war ein Sohn des Herrschaftsbesitzers Bernhard Reichsfreiherr von Welczeck und seiner Frau Marie, geb. Reichsfreiin von Saurma-Jeltsch. Er studierte Rechtswissenschaften in Breslau, Bonn und Berlin. In Bonn wurde er Mitglied des Corps Borussia. Er trat in den Auswärtigen Dienst ein und war unter anderem Legationssekretär in St. Petersburg und Geschäftsträger in Madrid.

Bernhard von Welczeck gehörte dem Preußischen Herrenhaus und dem schlesischen Provinziallandtag an.

Am 19. November 1894 wurde er in den erblichen preußischen Grafenstand erhoben, verknüpft an die Erstgeburt und den Alleinbesitz des Familienfideikommisses.[1]

Literatur

  • G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Aschaffenburg 1928, S. 159

Einzelnachweise

  1. A. Freiherr von Houwald: Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918. Görlitz 1939, S. 91.