American Fighter
Film | |
Deutscher Titel | American Fighter |
Originaltitel | American Ninja |
Produktionsland | USA |
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Originalsprache | Englisch |
Erscheinungsjahr | 1985 |
Länge | 95 Minuten |
Altersfreigabe | FSK 16[1] |
Stab | |
Regie | Sam Firstenberg |
Drehbuch | Gideon Amir Paul De Mielche Avi Kleinberger James R. Silke |
Produktion | Yoram Globus Menahem Golan |
Musik | Michael Linn |
Kamera | Hanania Baer |
Schnitt | Michael J. Duthie Andy Horvitch Peter Lee-Thompson Marcus Manton Marcel Mindlin Daniel Wetherbee |
Besetzung | |
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American Fighter ist ein US-amerikanischer Martial-Arts- und Action-Film aus dem Jahre 1985. Sam Firstenbergs Film der Cannon Group etablierte den „American Ninja“ (Originaltitel) Michael Dudikoff als B-Film-Actionstar.
Handlung
Joe Armstrong ist Soldat auf einem US-Army-Stützpunkt auf den Philippinen. Das einzige, was den wortkargen Einzelgänger interessiert, ist Kampfkunst, ansonsten erweist er seinen Vorgesetzten keinen Respekt. Doch dann wird erst ein Konvoi und dann der Stützpunkt von einheimischen Rebellen unter der Führung eines geheimnisvollen schwarzen Ninjas angegriffen. Armstrong tritt den Angreifern mutig entgegen.
Im weiteren Verlauf des Films stellt sich heraus, dass Joe Armstrong selbst ein Ninja ist, der seit seiner Kindheit an Amnesie leidet und von einem japanischen Kriegsveteranen in der Kunst des Kampfes ausgebildet wurde. Unterstützt von Corporal Curtis Jackson, beginnt Armstrong gegen die Angreifer zu kämpfen und kommt dabei den kriminellen Machenschaften seiner Vorgesetzten auf die Spur, die in illegale Waffengeschäfte verwickelt sind.
Produktion und Hintergrund
- Bei einem Budget von etwa einer Million US-Dollar spielte der Film in den USA ca. 10,5 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein.
- Ursprünglich sollte Chuck Norris die Hauptrolle übernehmen.
- Dudikoff und Steve James spielten Seite an Seite in insgesamt drei Filmen.
- Sam Firstenberg übernahm die Regie auch für den zweiten Teil der Reihe.
- Der Film war bis September 2011 indiziert, nach einer Neuprüfung der FSK wurde er ungekürzt ab 16 freigegeben.[2]
- Die Erstveröffentlichung auf VHS war trotz FSK-18-Freigabe und Indizierung an einigen Stellen gekürzt.[3]
Kritik
„Brutales Gewaltspektakel, das blutige Metzeleien als billigste Unterhaltung anbietet.“
Fortsetzungen
Der Erfolg von American Fighter zog vier Fortsetzungen nach sich. Michael Dudikoff und Steve James übernahmen in der ersten Fortsetzung American Fighter II – Der Auftrag wieder ihre Rollen. Diese Produktion inszenierte erneut Sam Firstenberg. Ab dem dritten Teil der Serie wurde David Bradley in der titelgebende Hauptrolle inszeniert. In American Fighter 4 – Die Vernichtung treten beide „American Fighter“ gemeinsam auf. Bei diesen beiden Filme übernahm Cedric Sundstrom die Regie. Der letzte Teil der Reihe wurde nur noch für den Videomarkt produziert.
Weblinks
- American Fighter in der Internet Movie Database (englisch)
- American Fighter bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Vergleich der Schnittfassungen FSK 18 VHS – Spio/JK DVD, BBFC 18 VHS – Spio/JK DVD von American Fighter bei Schnittberichte.com
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für American Fighter. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Oktober 2011 (PDF; Prüfnummer: 56 509 V).
- ↑ American Fighter nach Neuprüfung ab 16 Jahren freigegeben auf Schnittberichte.com vom 15. Oktober 2011
- ↑ American Fighter bei schnittbericht.php
- ↑ American Fighter. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.