Kontrollanalyse

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. September 2022 um 22:20 Uhr durch imported>Anonym~dewiki(31560) (Kontrollanalyse ist kein Synonym f. Supervision. Supervision findet stets parallel und zusätzlich zur Kontrollanalyse (Lehranalyse) statt. Die "Kontrollanalyse" dient der persönlichen Entwicklung spezifischer notwendiger bzw. hilfreicher mentaler Voraussetzungen für die kunstgerechte Ausübung der psychoanalytisch therapeutischen Tätigkeit. Der sinntragende Inhalt des Begriffs der "Kontrolle" wird eher im Kontext v. sogenannten "Reporting-" bzw. "Nonreporting-Ausbildungsinstitutionen" relevan).
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Kontrollanalyse ist der klassische Begriff für die Selbsterfahrung in der psychoanalytischen Ausbildung. Ein erfahrener Analytiker begleitet und betreut einen Kandidaten vor, während seiner ersten analytischen Behandlungen, und bis zum Abschluss der analytischen Ausbildung.

Literatur

  • E. Weigert: Kontrollanalyse und die Gegenübertragung des Ausbildungskandidaten auf seine Patienten. In: Psyche. Band 11, Nr. 6, 1957, S. 345–352.
  • Inge Bolen: Kontrollanalyse. In: Wörterbuch der Psychotherapie. Gerhard Stumm, Alfred Pritz, 2000, S. 368, abgerufen am 23. Februar 2017.
  • Christian Studt: Lehr- und Lernziele der Kontrollanalyse. In: Forum der Psychoanalyse. Band 1, 1985, S. 117–130.