Rudolf Maria Breithaupt
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Rudolf Maria Breithaupt (* 11. August 1873 in Braunschweig; † 2. April 1945 in Ballenstedt) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge (Klavier).
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Rudolf Maria Breithaupt
Leben
Breithaupt besuchte das Gymnasium in Braunschweig. Er studierte an den Universitäten Jena, Leipzig und Berlin Rechtswissenschaft, anschließend Philosophie, Psychologie und Kunst- und Musikwissenschaften. Seine Lehrer waren die Musikwissenschaftler Hugo Riemann und Hermann Kretzschmar. Am Leipziger Konservatorium war Breithaupt seit 1897 Schüler von Robert Teichmüller, Salomon Jadassohn und Oscar Paul. Breithaupt war zwischen 1904 und 1911 an der Universität Berlin tätig[1] und später mindestens von 1919 bis 1938 als Klavierlehrer am Stern’schen Konservatorium in Berlin.[2]
Werke
- Die natürliche Klaviertechnik. Bd. 1: Handbuch der modernen Methodik und Spielpraxis für Künstler und Lehrer, Konservatorien und Institute, Seminare und Schulen, 1912.
- Die natürliche Klaviertechnik. Bd. 2: Die Grundlagen des Gewichtsspieles, 1909.
- Praktische Studien zur natürlichen Klaviertechnik. 5 Hefte, 1916–1921.
- Moderne Klavieristen. Teresa Carreño. In: Die Musik., Bd. 3, 1903.
- Frédéric Chopin. In: Die Musik. Bd. 8 Heft 1, 1908/09, S. 3–14.
Schüler
- Kees Boeke
- Kees van Baaren
- Ernst Fischer
- Kurt Johnen
- André Previn
- Arnold Walter
- Grete von Zieritz
- Josef Zmigrod
Literatur
- Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert, Hannover 1996, S. 97.
- Günther Schmidt: Breithaupt, Rudolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 576 (Digitalisat).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Johnen, Kurt. In: Rudolf Vierhaus: Deutsche Biographische Enzyklopädie. Band 5: Hitz–Kozub. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 978-3-11-094653-6, S. 283 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- ↑ Liste der Lehrenden des Stern’schen Konservatoriums (1850–1936)
Personendaten | |
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NAME | Breithaupt, Rudolf Maria |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist und Musikpädagoge (Klavier) |
GEBURTSDATUM | 11. August 1873 |
GEBURTSORT | Braunschweig |
STERBEDATUM | 2. April 1945 |
STERBEORT | Ballenstedt |