iWork

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Juli 2022 um 08:05 Uhr durch imported>Wandelndes Lexikon(3631112) (+ Vorlage:Navigationsleiste Apple-Software).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
iWork
Basisdaten

Entwickler Apple
Aktuelle Version 12.1
(21. Juni 2022)
Betriebssystem macOS, iOS iPadOS
Kategorie Büroanwendung, Textverarbeitung
Lizenz Proprietär
deutschsprachig ja
iWork-Website

iWork ist das Office-Paket von Apple für die Betriebssysteme macOS, iPadOS und iOS. Es enthält das Textverarbeitungsprogramm Pages, das Präsentationsprogramm Keynote und das Tabellenkalkulationsprogramm Numbers.

Geschichte

iWork trat neben das veraltete und nur behelfsmäßig als Carbon-Programm auf Mac OS X portierte AppleWorks, das von Apple nicht mehr unterstützt wird. Ein neues Büropaket als Nachfolger von AppleWorks war zuvor lange erwartet worden. Apple wählte jedoch nicht den gemeinhin erwarteten Namen iWorks, sondern den Namen iWork, was im Englischen wie „I work“ (deutsch: „ich arbeite“) klingt. iWork war vormals der Name eines Programms zur Zeiterfassung und Rechnungserstellung, bis Apple die Rechte an dem Namen erwarb.

Das Paket iWork wird nicht mit Versionsnummern bezeichnet, sondern erhält die zweistellige Jahreszahl als Versionsnummer (bspw. iWork ’09), da die einzelnen Programme in unterschiedlichen Versionsgenerationen vorliegen. Ab Januar 2009 war iWork auch als Paket mit Mac OS X und iLife vergünstigt erhältlich.

Mit iWork.com stellte Apple darüber hinaus eine internetbasierte Ergänzung für iWork zur Verfügung, mit der man Dokumente gemeinsam mit anderen Personen betrachten und kommentieren konnte. Die Dokumente konnten jedoch nicht online bearbeitet werden.[1]

Anfang 2010 stellte Apple zusammen mit dem iPad auch eine iWork-Version für das Betriebssystem iOS vor.[2] Seit Mai 2011 sind die Programme auch für das iPhone und den iPod touch verfügbar.

iWork.com wurde am 31. Juli 2012 im Zuge der Umstellung auf iCloud eingestellt.[3] Ein Jahr später stellte Apple während der WWDC 2013 einen in iCloud integrierten Nachfolgedienst vor, mit der man iWork-kompatible Formate direkt im Webbrowser editieren kann.

Am 22. Oktober 2013 stellte Apple neue Versionen von iWork vor, die eine übersichtlichere Benutzeroberfläche haben und ein einheitliches Dateiformat unter iOS und OS X nutzen. Der Funktionsumfang der Programme wurde allerdings reduziert, so sind z. B. Serienbriefe nicht mehr möglich, verknüpfte Textfelder werden nicht mehr unterstützt und der Funktionsumfang zur Animation bei Präsentationen wurde reduziert.[4][5]

Außerdem kündigte Apple im Herbst 2013 an, dass das iWork-Paket zukünftig beim Kauf eines neuen Macs oder iOS-Gerätes kostenlos erhältlich ist,[6] seit 2017 sind die entsprechenden Apps generell kostenlos verfügbar.[7]

Seit 2016 ist die gleichzeitige Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Dokument möglich, indem der Besitzer das Dokument über einen Link für andere Personen zum Bearbeiten freigibt.[8]

Seit dem 31. März 2020 führt Apple alle iWork-Programme auf allen Betriebssystemen unter derselben Versionsnummer.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Macworld: iWork-Dokumente im Internet. heise online vom 6. Januar 2009.
  2. Macrumors.com: Apple Releases iPad Tablet, New SDK, iBooks and iWork Apps. 27. Januar 2010, abgerufen am 15. August 2014.
  3. Apple schließt zum 31. Juli 2012 den iWork.com-Dienst. In: Mactechnews.de. 9. März 2012, abgerufen am 24. September 2012.
  4. Apple Support: Informationen zur neuen Version von iWork für Mac: Funktionen und Kompatibilität
  5. Apple Support: Arbeiten mit iWork ‘09-Dateien
  6. Heise Online: iWork-Apps werden kostenlos - auf neuen iOS-Geräten. 10. September 2013, abgerufen am 10. August 2020.
  7. Heise Online: Apples iWork, GarageBand und iMovie nun generell kostenlos. 19. April 2017, abgerufen am 10. August 2020.
  8. Apple Support: Informationen zur Zusammenarbeit in Pages, Numbers und Keynote. Abgerufen am 10. August 2020.