(5725) Nördlingen

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Asteroid
(5725) Nördlingen
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. Januar 2022 (JD 2.459.600,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Hansa-Familie
Große Halbachse 2,6812 AE
Exzentrizität 0,0555
Perihel – Aphel 2,5323 AE – 2,8301 AE
Neigung der Bahnebene 22,5324°
Länge des aufsteigenden Knotens 55,1220°
Argument der Periapsis 78,4329°
Siderische Umlaufzeit 4,39 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 18,18 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 7,619 ± 0,076 km
Albedo 0,311 ± 0,054
Absolute Helligkeit 12,83 mag
Geschichte
Entdecker C. Shoemaker
Datum der Entdeckung 23. Januar 1988
Andere Bezeichnung 1988 BK2, 1991 VM3
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(5725) Nördlingen ist ein Asteroid des Hauptgürtels, der am 23. Januar 1988 von der US-amerikanischen Astronomin Carolyn Shoemaker am Palomar-Observatorium (IAU-Code 675) auf dem Gipfel des 1706 Meter hohen Palomar Mountain etwa 80 Kilometer nordöstlich von San Diego entdeckt wurde. Heute gehört das Observatorium zum Caltech, dem California Institute of Technology.

Der Himmelskörper gehört zur Hansa-Familie, einer nach (480) Hansa benannten Gruppe von Asteroiden.[1]

(5725) Nördlingen wurde nach der Großen Kreisstadt Nördlingen benannt. Der durch die Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und Verlagerung der Handelsrouten verursachte wirtschaftliche Bedeutungsverlust und Stillstand trugen zur weitgehenden Erhaltung des mittelalterlichen Stadtbildes bei und machten Nördlingen letztlich zu einem Ziel des Kulturtourismus.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 51,4 MB)

Weblinks