ACT (Plattenlabel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ACT
Aktive Jahre Seit 1992
Gründer Siegfried Loch
Sitz München
Website actmusic.com
Genre(s) Jazz

ACT ist ein deutsches Jazz-Plattenlabel. Als ACT Music & Vision wurde es 1992 in Hamburg von Siegfried Loch gegründet. Seit 2003 liegt der Geschäftssitz in München.

Bis zu seinem 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2012 veröffentlichte das Label rund 350 CD-Produktionen.

Musiker

Ein Schwerpunkt des Labels ist europäischer Jazz; zu den unter Vertrag genommenen Künstlern gehören der Posaunist Nils Landgren und der früh verstorbene Pianist Esbjörn Svensson mit seinem Trio, die Sängerinnen Viktoria Tolstoy und Rigmor Gustafsson, der Bassist Lars Danielsson, der Pianist David Helbock und der Gitarrist Ulf Wakenius. Zu den Jazzmusikern aus Deutschland beim Label zählen Heinz Sauer, Joachim Kühn, Christof Lauer, Wolfgang Haffner, Michael Wollny (Preisträger des ECHO Jazz 2010 als bester Instrumentalist national – Piano/Keyboards),[1] Matthias Schriefl. Mit Jazz at Berlin Philharmonic I, einem Livemitschnitt eines Konzertes, bei dem neben Wollny außerdem die beiden Pianisten Leszek Możdżer und Iiro Rantala zu hören sind, veröffentlichte ACT den Beginn einer Konzertreihe, welche an die von Norman Granz begründete Tradition des Jazz at the Philharmonic anknüpfen soll.

Aus dem Bereich World-Jazz sind als Musiker Nguyên Lê und Youn Sun Nah (Preisträgerin des ECHO Jazz 2011 als beste Sängerin international)[2] zu nennen sowie unter anderen Jasper van’t Hof, Simon Nabatov, Paolo Fresu. Gleich die erste Produktion des Labels, Jazzpaña (von Vince Mendoza und Arif Mardin) von 1992, brachte eine Grammy-Nominierung. Mit Vijay Iyer (von 2009 bis 2013 bei ACT) und Rudresh Mahanthappa (seit 2011) haben sich zwei US-Amerikaner mit indischen Wurzeln dem Label angeschlossen, die beide eine der wichtigsten Auszeichnungen für Jazzmusiker, den Kritikerpoll des Down Beat, gewinnen konnten.[3]

Auszeichnungen

In den Jahren 2010 bis 2013 erhielt ACT viermal in Folge per Online-Abstimmung den ECHO Jazz als „Label des Jahres“.[4]

Weblinks

Einzelnachweise