Albrecht Greiner-Mai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Albrecht Greiner-Mai (* 8. April 1932 in Lauscha; † 11. März 2012 ebenda[1]) war ein deutscher Kunstglasbläser, Glasgestalter und Glaskünstler.

Albrecht Greiner-Mai erlernte den Umgang mit Glas in der Fachgrundschule und in der Werkstatt seines Vaters. Nach Unterricht bei Paul Knabner folgten die Meisterprüfung, staatliche Anerkennung als Kunsthandwerker und das Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg mit dem Abschluss als Glasgestalter sowie die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR. Auf dem Weg zum Glaskünstler wurde er von Künstlern wie Alfred Böhm, Bildhauer und Bauhausschüler, und Ernst Precht, Maler und Glaskünstler, über die Interessengemeinschaft Glaskunst, insbesondere bei der Weiterentwicklung von Tier-Glasplastiken und deren gestalterischer Abstraktion beeinflusst, ebenso von seinem Mentor Prof. Horst Michel. Die von Greiner-Mai gefertigten Gefäße und Objekte zeigen typische, ihm eigene Ausdrucksformen. In Faden- und Netzglas- sowie Mosaiktechnik sind von Greiner-Mai gefertigten Gefäße trotz ihrer Differenziertheit in Form und Dekor unverwechselbar.[2] Albrecht Greiner-Mai wurde mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet.

Das Museum für Glaskunst Lauscha würdigte das Lebenswerk Albrecht Greiner-Mais 2007 anlässlich seines 75. Geburtstages mit einer Sonderausstellung.[3]

Publikation

  • Günter Schlüter, Antje Vanhoefen: Albrecht Greiner-Mai „Ich habe ein Leben lang gesucht... nach diesem und jenem“. Retrospektive zum 75. Geburtstag. Museum für Glaskunst, Lauscha 2007, ISBN 978-3-9803951-9-9.

Weblinks

Einzelnachweise