Régional des Brenets RdB

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Datei:RdB1946GB.PDF Der Regional des Brenets, abgekürzt RdB[1], französische Eigenbezeichnung Compagnie du Chemin de fer Régional des Brenets[2], handelsrechtlich aber Compagnie du Régional des Brenets[3], ist eine ehemalige übernommene Eisenbahngesellschaft der Schweiz.

Geschichte

Am 1. September 1890 wurde vom Régional des Brenets (RdB) die Bahnstrecke von Le Locle nach Les Brenets eröffnet. Siehe: Bahnstrecke Le Locle–Les Brenets

Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wurde auf Basis des Privatbahnhilfegesetzes von 1939 die Fusion mit der ebenfalls meterspurigen Ponts–Sagne–Chaux-de-Fonds-Bahn (PSC) in die Wege geleitet, obwohl keine Gleisverbindung zu dieser besteht. Umgesetzt wurde die Fusion, nach dem Zweiten Weltkrieg, per 1. Januar 1947, woraus die Chemins de fer des Montagnes Neuchâteloises (CMN) entstanden, die sich damit für finanzielle Beiträge gemäss Abschnitt 2 des Gesetzestextes qualifizierte. Unter den CMN wurde die Bahnstrecke Le Locle–Les Brenets modernisiert und der elektrische Betrieb unter 1500 Volt Gleichstrom mit neuem Rollmaterial am 1. Juli 1950 aufgenommen.

Literatur

  • Sébastien Jacobi: Centenaire des Chemins de fer des Montagnes neuchâteloises. Ohne Verlag, La Chaux-de-Fonds 1990.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz. AS Verlag, Zürich 1998, ISBN 3-905111-21-7.

Einzelnachweise

  1. amtliche Bezeichnung der Bahn nach Statistik des Rollmaterials der Schweizerischen Eisenbahnen nach dem Bestand am Ende des Jahres 1903, herausgegeben vom Schweizerischen Post- und Eisenbahndepartement, Bern, Juli 1904, Seiten 22, 45, 63 und 84.
  2. Geschäftsberichte der Compagnie du Chemin de fer Régional des Brenets.
  3. Handelsregistereintrag der ehemaligen CMN, siehe Angaben zur Fusion.