Diskussion:Eisheilige

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Verschiebung

Also das mit der Verschiebung sollte einen eigenen Artikel haben, weil

  • das fuer alle Lostage gilt, die vor der Kalenderreform von 1582 entstanden sind
  • die 12 Tage seit dem 1.Maerz 1900 auf 13 Tage angewachsen sind

Falls die Eisheiligen erst nach der Kalenderreform entstanden sind (immerhin ist "vor 1845" deutlich "nach 1582", und immer noch nach 1752), waere es sowieso im falschen Artikel und sollte lieber vom Valentinstag auf Lichtmess verweisen und/oder umgekehrt. Soonix 10:40, 23. Mai 2003 (CEST)

Meines Wissens gibt es den Eisheiligen-Kult schon im Mittelalter, also vor der Kalenderreform, zumindest die Verehrung des Servatius. Insofern also weit vor 1582. Ich finde die Bemerkung hier schon interessant, da die Eisheiligen ein Datum mit einem bestimmten Wetter verknüpfen. Und wenn ich momentan so aus dem Fenster, kann ich die Argumentation durchaus nachvollziehen Uli 10:53, 23. Mai 2003 (CEST)
Einen "Eisheiligen-Kult" gibt es überhaupt nicht - die "Eisheiligen" sind ein rein meteorologisches Phänomen, kein religiöses. Die Bezeichnung resultiert daraus, dass es in katholischen Gegenden bis ins 19. Jahrhundert allgemein üblich war, Tage nicht mit dem kalendarischen Datum, sondern mit dem Namen des zugehörigen Heiligen zu bezeichnen. Die "Eisheiligen" stellen keine religiös zusammengehörige Gruppe gemeinsam verehrter Heiliger dar, sondern bezeichnen mit ihren Namen einfach nur die Tage, auf die zufällig das Wetterphänomen zu fallen pflegte. Natürlich wurde Servatius schon im Mittelalter verehrt, aber daraus kann man hinsichtlich der "Eisheiligen" leider keinerlei Schlussfolgerungen ziehen. --84.178.118.214 20:36, 16. Mai 2006 (CEST)

Zwei Jahre später ;-) Wenn die Eisheiligenregel tatsächlich vor der Kalenderreform entstanden ist, dann scheint es mir aber merkwürdig, dass in den ca. 4 Jahrhunderten danach niemand aufgefallen ist, dass die Regel nun falsch ist. Die "Beobachtung" von Ulrich Fuchs vom 23.5.2003 lässt sich laut Agrarwetterstation im Avelertal in Trier aber nicht bestätigen. Die kälteste Nacht im Mai 2003 war demnach am 16.5 mit 0,9°C. Danach wurde es deutlich wärmer. 2004 war die kälteste Nacht am 24.5 mit 1,0°C. Aber mit zwei Werten lässt sich ja weder die eine noch die andere Ansicht betätigen. --Berthold Werner 09:09, 23. Mai 2005 (CEST)

Hallo, ich möchte auch ein wenig zur Diskussion beitragen: 1.: Die kalendarische Verschiebung sollte hier auf jeden Fall erwähnt werden, denn das ist (häufig) eine der elementaren Informationen die man haben will, wenn man diesen Artikel aufruft, nämlich ==> wann kann ich laut der Eisheiligenregel meine Pflanzen pflanzen... 2.: Ich denke die Verschiebung ist korrekt. Ich habe ein wenig gegooglet und die Regel scheint schon sehr alt zu sein (Bauern hatten früher ja auch nichts anderes) und sie ist somit vor der Kalenderneufassung entstanden. Zudem habe ich Quellen gefunden, die das Phänomen auch in der Datenerfassung gesehen haben wollen. Sind aber nur unseriöse Quellen, sonst hätte ich es nicht zur Diskussion gestellt und es gleich geändert... (Gleiche Aussagen konnte in Gartencommunitys häufiger sehen, daher ein Beispiel: http://kirsche.altmuehlnet.de/freizeit/garten/eish.htm) Das diese Verschiebung in den ganzen Jahren nicht aufgefallen ist hängt _meiner Meinung_ mit der Datenerfassung und dessen Verbreitung in Mittelalter bis fast ins Heute zusammen.

Die vorhergehenden „Begründungen“ beziehen sich z.T. explizit auf unseriöse Quellen oder stellen Vermutungen an (Heilige gab es schon vor 1582 – wirklich stichaltig) oder bemühen andere (Garten-)Communities, die ebenfalls nur irgendwo abgeschrieben haben. Von der Verbreitung dieser Geschichten vom Hören-Sagen sollte sich Wikipedia trennen! Aus gegebenen Anlass (13.05.11) wartete der Deutschlandfunk mit Statistiken auf (ca. 09:45, „Sophia frigida - Heilige Wetterfrösche und andere meteorologische Ungereimtheiten“, MP3), die z.B. eine Frostwahrscheinlichkeit in der 1. Mai-Woche von 39% angeben, für die 2. 33% und für den 11.-15. Mai nur noch 18% und danach unter 5%! Mit solchen Werten kann man den Humbug um die Zeitverschiebung in diesem(!) Artikel rausschmeißen und dort distkutieren wo er Thema ist (Kalenderreform oder Ähnliches). Den Gartenfreunden wäre mit diesen Wahrscheinlichkeiten ebenfalls geholfen – gut, ein Restrisiko bleibt … -- woi 10:21, 13. Mai 2011 (CEST)

Bonifatius, verirrter Eisheiliger?

Wie kommt es, dass Bonifatius (Bonifaz) am 14. Mai genannt wird, obwohl sein Namenstag am 5. Juni ist? Am 15 Mai 719 wurde Bonifatius von Papst Gregor II beauftragt, "ungläubigen Völkern das Geheimnis des Glaubens bekannt zu machen",und am 5. Juni 754 von heidnischen Friesen erschlagen. Ich nehme an, dass beide Daten als Namenstag des Hl. Bonifaz gelten und deshalb in den Eisheiligen vor der kalten Sophie genannt wird. --Robi 23:46, 17. Januar 2007 (CST)

Das sind offenbar 2 verschiedene Bonifatii: Bonifatius von Tarsus und Bonifatius (Apostel der Deutschen). -84.162.54.84 01:58, 10. Mai 2008 (CEST)
Vielleicht sollte man das erwähnen, ich hatte naiverweise auch den falschen Bonofatius "im Kopf" --2003:F1:3708:E607:958B:8893:EADA:5D23 19:25, 7. Mai 2020 (CEST)

Andreatus?

Gibt es für diesen "Eisheiligen" irgendwelche Quellen? Wenn nicht, sollte er wieder gestrichen werden (ist erst seit 30.4.2008) im Artikel aufgenommen. --Glubberer 13:02, 13. Mai 2008 (CEST)

Habe ihn als Fake entfernt. --Happolati 13:17, 13. Mai 2008 (CEST)
Danke! Hatte bei meiner Recherche nämlich nur Zitate (alle ab 30.4.) aus Wikipedia gefunden... --Glubberer 13:40, 13. Mai 2008 (CEST)

Frage zum Text

"...sich aber seit 1998 meteorologisch nicht mehr bestätigen." Stellt das jetzt so eine Art versteckten Seitenhieb auf Klimawandel und -katastrophe dar oder stimmte diese Bauernregel in den (aktuell) 8 Jahren einfach nicht? (Es ist zar schon 2007, aber noch vor dem 11.Mai, Kalenderreform hin oder her.) Für den Fall, das eventuell doch letzteres gemeint sein sollte: Im Artikel steht ja selber noch drin, dass es trotz der Eisheiligen immer noch zu Kälteeinbrüchen im Mai kommen kann und ebenso, dass eine generelle Vorhersage für den kompletten deutschsprachigen Raum so einfach nicht drin ist. 77.4.72.115 17:54, 18. Apr. 2007 (CEST)

Regionale Unterschiede

"... deshalb sind Regeln, die beispielsweise für Nordseeküste, Alpenrand und Weinbaugebiete gleichermaßen gelten sollen, kaum möglich" - meines Wissens werden regional auch unterschiedliche Tage als Eisheilige bezeichnet; im Schnitt etwa drei, und wenn ich mich recht erinnere umso spätere Tage je weiter südlich. Eine Quelle dafür kann ich aber nicht bieten, nur meine Erinnerung, das in einem Pfadfinderbuch aus den 70er Jahren gelesen zu haben. Eventuell kann ich das noch daheim bei meinen Eltern auftreiben.

Nochmal: Verschiebung

Die tatsächliche Verschiebung von mittelalterlichen Wetterregeln hängt vom Entstehungszeitpunkt der Regel ab, nicht nur von der 10tägigen Verschiebung der Kalenderreform. Bei einer unmittelbar vor der Reform entstandenen Regel wären es genau 10 Tage, für etwa je 1,5 Jahrhunderte davor ist es ein Tag weniger. Wenn man nun die Wetterstatistik mit den bekannten Regeln vergleicht, stellt man fest: Kälteprognosen gibt es im Mai für den 1. (Philippus) und für den 11./12. bis 15. (Mamertus/Pankratius bis Sophie). Eine Analyse der Wetterkarten von 1876 bis 1976 ergibt nun Maxima für NO-Wetterlage, also genau die Wetterlage, die Kaltluft nach Mitteleuropa bringt, für den 10. sowie für den 21. bis 23. Mai. Höhepunkt ist der 22. mit sechsundzwanzig mal NO-Wetterlage in einem Jahrhundert. Der 10. liegt 9 Tage nach Philippus, der 21.-23. liegt 9 Tage nach Pankratius. Aus diesen Befunden lässt sich imho zweierlei schließen: Die uns vorliegenden Wetterregeln sind sehr wahrscheinlich in den zwei Jahrhunderten vor der Kalenderreform entstanden, und die damaligen Bauern haben gut beobachtet. Eine NO-Lage muss nicht zu Frost führen, aber es besteht ein deutlich erhöhtes Risiko. Und zweitens: die Zuordnung der Eisheiligen zum 11./12.-15.5. ist falsch, diese liegen vom 20./21.-24.5. (Quelle für diese Angaben: Werner, Siegfried, Wettergeheimnisse selbst entschlüsseln, München 1993, ISBN 3 453 06640 5) -- w-alter 21:05, 10. Mai 2009 (CEST)

Im Text steht: "Da die Eisheiligen, wie alle anderen Heiligen, im Kalender unverändert stehen geblieben sind, finden sie nach altem Kalender also eigentlich erst 11–12 Tage später statt, also vom 23. Mai bis 27. Mai."

Müsste es nicht eigentlich heissen ".., finden sie nach neuem Kalender also eigentlich erst 11-12 Tager später statt,"..? --87.123.157.186 13:03, 10. Mai 2013 (CEST)

Ich denke, du hast recht, und habe es geändert. --Janjonas (Diskussion) 11:42, 12. Mai 2013 (CEST)
Der Grund für die Kalenderreform war ja, daß die gezählten Tage wegen zu vieler eingeschobener Schalttage den astronomischen Ereignissen immer mehr hinterher hinkten. Und damit, wenn man der Wetterregel Glauben schenken darf, auch die meteorologischen. Die bei der Kalenderreform 1582 entstandene Sprung von 10 Tagen vergrößert sich also ständig weiter, und zwar alle 400 Jahre um 3 Tage. Mithin muß man heute von mindestens 13 Tagen Differenz ausgehen, sollte die Regel bereits lange vor der Reform entstanden sein, sogar noch deutlich mehr. --87.158.147.236 21:42, 14. Mai 2014 (CEST)
Der Unterschied vergrößert sich nicht ständig weiter, es sind und bleiben 10 Tage. 3 Tage in 400 Jahren - also der Unterschied zwischen jul. und greg. Kalender, dieser Unterschied spielt nach der Anpassung durch die 10 Tage keine Rolle mehr. Die Bemerkung im ersten Satz bei w-alter stimmt dagegen, es wird dann weniger.--Anaxagoras13 (Diskussion) 11:39, 6. Mai 2020 (CEST)

Ich greife die Diskussion an der Stelle nochmal auf, da ich der Meinung bin das die Beschreibung im Text zu einem Trugschluß führt.

An dieser Stelle interessiert den Leser zu welcher Zeit die Bauernregel ihre vermeintliche Gültigkeit besitzt. Der Abschnitt liest sich gemein so, dass die Regel sich nach greg. Kalender verschoben hat und deswegen aktuell falsch angewendet wird.

Wie 87.158.147.236 bereits geschrieben hat, bedingen die Änderungen im greg. Kalender eine exaktere Beschreibung und dadurch weniger Abweichung der astronomischen und meteorologischen Ereignisse. Insofern sollte das Datem für die Eisheiligen nach greg. Kalender gegenüber dem julianischen die meteorologischen Gegebenheiten besser beschreiben.

Der Kalender der zur Entstehungszeit der Regel genutzt wurde besitzt also eine Abweichung zum heutigen. Da diese Abweichung durch einen inhärenten Fehler des Kalenders kommt, welcher das meteorologische Ereignis vom Datum immer weiter entfernt, ist diese Tatsache für den Artikel zweitrangig und verwirrt den Leser nur. Ich bin der Meinung diese Information sollte entfernt oder zumindest aus der Übersicht genommen werden. Dfrei (Diskussion) 13:40, 2. Mai 2021 (CEST)

URV oder erlaubte Umformulierung?

Teile des Artikels sind offenbar der Seite http://www.meteomedia.ch/index.php?id=380 entnommen und dabei nur geringfügig umformuliert. Beispiel:

  • Meteomedia: "In den nichtkatholischen Gebieten Nord- und Mitteleuropas wurde aber erst bis zum Jahre 1752 flächendeckend auf die neue Zeitrechnung umgestellt. In England wurde dabei beispielsweise der September 1752 um 11 Tage verkürzt. Da u.a. die Eisheiligen im Kalender allerdings unverändert stehen geblieben sind, finden sie nach dem alten, sprich julianischen Kalender, also eigentlich auch erst 11 bis 12 Tage später statt, sprich vom 23. bis zum 27. Mai. Diese Überlegung trifft wiederum nur zu, wenn die Regel vor Einführung der Kalenderreform aufgestellt wurde. Wetterstatistisch gesehen sind die Tage mit häufiger Nord- bzw. Nordostwetterlage, die Kaltluft bringen, etwa vom 21. bis zum 23. Mai."
  • Wikipedia: "... in den nichtkatholischen Gebieten Nord- und Mitteleuropas aber erst zwischen 1700 und 1752 flächendeckend auf die neue Zeitrechnung umgestellt wurde. Bei dieser Umstellung wurde z. B. in England der September 1752 um 11 Tage verkürzt (auf den 2. September folgte unmittelbar der 14.). Da die Eisheiligen, wie alle anderen Heiligen, im Kalender unverändert stehen geblieben sind, finden sie nach altem Kalender also eigentlich erst 11–12 Tage später statt, also vom 23. Mai bis 27. Mai. Diese Überlegung trifft natürlich nur zu, wenn die Regel vor Einführung der Kalenderreform aufgestellt wurde. Tatsächlich sind wetterstatistisch die Tage mit häufiger N/NO-Wetterlage, die Kaltluft bringt, vom 21. Mai bis 23. Mai, also 9 Tage später."

Sind solche leicht veränderten Zitate noch statthaft oder gilt das schon als URV? Mir ist klar, dass es nicht allzu viele Formulierungsvarianten gibt, um Sachverhalte darzustellen, und dass es sich hier gewissermaßen um eine Grauzone handelt. - Gruß, Nokautupeih (Diskussion) 12:53, 11. Jun. 2012 (CEST)

Quelle 3

geht nicht mehr. Hier der - vermutliche - Text: http://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/news/die-eisheiligen-oft-kalt-selten-frostig (nicht signierter Beitrag von 87.186.68.83 (Diskussion) 19:35, 22. Apr. 2013 (CEST))

Ja, danke, ich habs geändert. Du kannst solche Änderungen auch selbst vornehmen.--Turris Davidica (Diskussion) 20:16, 22. Apr. 2013 (CEST)

Bezug zu Germanischen Gottheiten

Gibt es keine Verbindung mit den Germanischen Gottheiten? Jene kennen die Frostriesen. Es kann doch kein Zufall sein, dass wir da Eisheilige und dort Frostriesen haben. Hätte sich das Christentum ausgedacht und beschlossen, dass "wir ab sofort Eisheilige haben"? Eher werden zuvor die Frostriesen gefeiert worden sein. Und das Christentum hat jene nur überlagert. Wer weiß mehr dazu? --194.24.138.6 23:51, 9. Mai 2013 (CEST)

Du hast da, glaub ich was mißverstanden. Die katholische Kirche hat keine Eisheiligen, sie hat nur Heilige. Der Grund, warum gerade diese Gruppe von Heiligen im Volksmund Eisheilige genannt wird, ist nur dem hiesigen Wetter zuzuschreiben, das heißt, die Gedenktage dieser Heiligen fallen auf Tage, an denen es noch einmal kalt werden kann. Daher die volkstümliche Bezeichnung. --Turris Davidica (Diskussion) 21:36, 10. Mai 2013 (CEST)

1 Link in Hintergrund

Habe diesen Link "Eisheilige/Schafskälte, meteomedia " in den Hintergrund geschoben. Einen Hinweis auf die EISHEILIGEN konnte ich nicht entdecken. –--Horst bei Wiki (Diskussion) 13:37, 12. Mai 2013 (CEST)

Und nun hat's jemand gelöscht. (Ohne auf diesen Hinweis einzugehen.) –--Horst bei Wiki (Diskussion) 19:41, 14. Mai 2013 (CEST)

Satz sehr verwirrend formuliert

Im 2. Absatz heißt es: "Die Eisheiligen sind (wie alle anderen Heiligen auch) im Kalender ohne Datumsanpassung stehengeblieben; nach neuem Kalender finden sie elf bis zwölf Tage später statt, also vom 23. Mai bis 27. Mai. Wetterstatistisch sind die Tage mit häufiger Nord-/Nordost-Wetterlage vom 21. Mai bis 23. Mai, also neun Tage später."

Die Eisheiligen stehen im Kalendar vom 11. - 15. Mai. Wetterstatistisch finden sie vom 21. - 23. Mai statt. Im neuem Kalendar müssten sie vom 23. - 27. stehen? Sind aber stehen geblieben auf 11. - 15. Mai? Korrekt? Diese Sätze sind sehr verwirrend geschrieben. Nach 3 - 4 mal lesen habe ich nun den Inhalt verstanden. Ich schlage vor die Sätze umzuvormulieren. Würde "also neun Tage später" streichen. Zumindest ich verglich 9 Tage später mit 23. - 27. Mai und dachte: Das ist ja nicht 9 Tage später?! Der Bezug auf 9 Tage nach dem 11. - 15. Mai ist nicht klar und auch nicht relevant.

Daher schlage ich vor die Sätz wie folgt zu ändern: "Die Eisheiligen sind (wie alle anderen Heiligen auch) im Kalender ohne Datumsanpassung vom 11. - 15. Mai stehengeblieben; nach neuem Kalender finden sie elf bis zwölf Tage später statt, also vom 23. Mai bis 27. Mai. Wetterstatistisch sind die Tage mit häufiger Nord-/Nordost-Wetterlage vom 21. Mai bis 23. Mai." (nicht signierter Beitrag von 91.61.60.80 (Diskussion) 11:42, 14. Mai 2014 (CEST))

Ich habe die neun Tage entfernt; „ohne Datumsanpassung vom 11.–15. Mai stehengeblieben“ erscheint mir grammatikalisch fragwürdig (kann man in einem Zeitraum „stehenbleiben“?), die Tage sind ja auch im vorherigen Abschnitt angegeben. --Janjonas (Diskussion) 20:28, 14. Mai 2014 (CEST)

Siehe auch

Wenn im Kapitel "Siehe auch" auf die Hundstage hingewiesen wird, sollte dort auch auf den Artikel Schafskälte verlinkt werden. --93.196.212.6 12:13, 14. Mai 2014 (CEST)

Schafskälte ist bereits im Artikel verlinkt.--Turris Davidica (Diskussion) 12:23, 14. Mai 2014 (CEST)

Ostsee nur zweimal im 15. Jhdt zugefroren?

Die implizite Behauptung, dass die Ostsee nur zweimal im 15. Jahrhundert zugefroren ist, erscheint falsch. Alleine im warmen 20. Jhdt ist die Ostee viermal zugefroren, zuletzt 1986/87. Davor dreimal in den 1940ern. Und fast komplett 1995/1996. Siehe: Die Welt, 3. Dezember 2012 "Eiswinter an der Ostsee werden kürzer und milder. Eisexperten des BSH geben 50-Jahre-Eisatlas des Binnenmeeres heraus".

Leider ist der wiki-Artikel bis zum 13. Juli 2014 blockiert. Kann ein registrierter wiki-Benutzer (zum Beispiel Horst Gräbner) bitte den irreleitenden Satz zum 15. Jhdt entfernen? Danke.

Im Übrigen ist der Artikel enttäuschend recherchiert - es muss doch offizielle Wetteraufzeichnungen geben, die eine erhöhte Frostwahrscheinlichkeit zur Zeit der Eisheiligen belegen oder widerlegen. (nicht signierter Beitrag von 86.137.35.225 (Diskussion) 08:49, 17. Mai 2014 (CEST))

Ich habe den Satz entfernt. Um einen Benutzer auf eine Diskussion aufmerksam zu machen, den Benutzernamen verlinken (z. B. [[Benutzer:Horst Gräbner]]), oder ihn auf seiner Diskussionsseite ansprechen. --Janjonas (Diskussion) 10:50, 17. Mai 2014 (CEST)

Sonstiges

Welchen Bezug zur Thematik hat die Abhandlung unter "Sonstiges". Ich sehe jedenfalls keinen. --HsBerlin01 (Diskussion) 21:25, 14. Apr. 2017 (CEST)

So wie ich ihn verstanden habe, dient er im wesentlichen der Stützung des vorhergehenden klimatologischen Abschnitts, der Verweis aufs Mittelalter womöglich noch der Bedeutung bzw. Gewichtung der Eisheiligenfeste in früheren Zeiten. --Turris Davidica (Diskussion) 21:54, 14. Apr. 2017 (CEST)
Das ist vor allem eine grobe Übersicht über die Entwicklung des Klimas (in Europa) im allgemeinen, und hat mit dem Lemma wenig bis nichts zu tun. Was eigentlich fehlt, ist ein Abschnitt dazu, ob das Klimaphänomen auch einen realistischen Hintergrund hat/hatte, wozu der letzte Absatz dieses und des vorherigen Abschnitts integriert werden kann. --Janjonas (Diskussion) 09:28, 15. Apr. 2017 (CEST)
Ja, das sehe ich auch so. @Neun-x: Wenn ich das richtig sehe hast du den Absatz eingefügt. Kannst du dich da mal zu äußern? --HsBerlin01 (Diskussion) 21:16, 18. Apr. 2017 (CEST)
Hallo WP-Autoren, das ist ziemlich genau 3 Jahre her. Macht was ihr für richtig im Sinne der WP haltet; ich habe zu viele andere Baustellen. --Neun-x (Diskussion) 21:24, 18. Apr. 2017 (CEST)
Okay, ich werde das dann mal beizeiten überarbeiten. --HsBerlin01 (Diskussion) 21:34, 18. Apr. 2017 (CEST)

Bitte Artikel brauchbar machen

Historisch und entwicklungsgeschichtlich mag es interessant sein die verschiedenen "Heiligen" und auch Modifikationen durch konkurrierende Kalender hier aufzuführen, aber für landwirtschaftliche Nutzung ist der Artikel ungeignet - selbst nicht im Abschnitt über klimatologischen Hintergrund, wo jegliches Datum und Randbedingungen dazu, wann denn nun ausgesät werden kann, fehlt. Der historische Teil gehört in die Einleitung mit Verweis auf den historischen ausführlichen Teil. Schon in der Einteitung und auch nachfolgend sollte aber der wissenschaftliche Teil jeweils angemessen ausgführt sein. Mocvd (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Mocvd (Diskussion | Beiträge) 12:42, 22. Jan. 2020 (CET))

Es geht aber ums Wetter. Und das ist für die Landwirtschaft sehr wichtig, weil es zu reichen Ernten oder zu Mißernten führt. Siehe die Ausführungen: "Laut der Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil. Die Bauernregel war wichtig, da Bodenfrost eine Saat vernichten kann. Die Aussaat durfte also erst nach der kalten Sophie erfolgen." Bitte diesbezüglich keine Änderungen. --der Pingsjong Glückauf! 14:37, 22. Jan. 2020 (CET)
Diese Bauernweisheit ist für heutige landwirtschaftliche Nutzung prinzipiell ungeeignet (und früher war es nur ein loser Anhaltspunkt) und ein Enzyklopädieeintrag ist ebenfalls prinzipiell niemals "zur landwirtschaftlichen Nutzung" geeignet, eine Enzyklopädie ist keine Anleitung, kein "how-to" etc. Anscheinend hast du den Inhalt des Beitrags auch nicht ordentlich verstanden, es gibt und gab keine allgemeingültige Regel, jegliche Regeln waren immer (!) regional oder sogar lokal unterschiedlich zu deuten bzw. umzusetzen. Mal abgesehen davon, dass sich Wetter, Klima, Pflanzen und Möglichkeiten im Lauf der Zeit gewandelt haben und weiter wandeln. -- WikiMax - 18:50, 22. Jan. 2020 (CET)

Julianischer Kalender (jK) und Gregorianischer Kalender (gK)

Am 11. Mai 2020 wurde von der IP-Adresse 109.40.241.196 in den Artikel bis heute unwidersprochen wirres und sachlich falsches Zeug mit der Abkürzung "jK" und "gK" eingefügt. "Belegt" mit einem Internet-Kalenderrechner. Ich habe das jetzt entfernt.

Wenn jemand ernsthaft der Ansicht ist, die Kalenderreform habe sich auch auf die Lage der "Eisheiligen" ausgewirkt, die also "in Wirklichkeit" zehn Tage später als im Kalender abzulesen liegen, möge derjenige dazu bitte geeignete Belege anführen. Man kann es auch bleiben lassen. Denn erstens hat sich seit 1582 das regionale Klima wohl überall stark verändert, und zweitens ist im Einzelfall jeweils zu klären, aus welcher Zeit diese oder jene auf die "Eisheiligen" bezogene "Bauernregel" stammt. Als stark regional geprägte Weisheiten sind die "Bauernregeln" nicht statisch, sie können binnen weniger Generationen starken Veränderungen unterliegen. Da noch irgendwelche Kalenderphantastereien einzuweben hat mit Enzyklopädie nix mehr zu tun. --Avigdor Blaustein (Diskussion) 09:11, 12. Mai 2022 (CEST)

Alle Bezüge auf "julianische" und "gregorianische" Daten könnte man knapp mit dem Hinweis zusammenfassen, daß durch die Kalenderreform 10 - 12 Tage dazugerechnet werden müssen (es ging bei Wetterregeln nie um exakte Daten, sondern um Zeitabschnitte).
Was den Inhalt angeht: Im zweiten Maidrittel kommt es tatsächlich ziemlich häufig noch mal zu einem Kälteeinbruch. Ein Kälteeinbruch bedeutet übrigens nicht zwangsläufig Frost, plötzlich auftretende niedrige Temperaturen nach Wärme führen zu Wachstumsstockungen und machen Pflanzen anfälliger für Krankheiten (Salat, Tomaten), außerdem fliegen nicht so viele Bestäuber (Bohnen usw.). Und es ist irrelevant, ob diese Prognose in 30% odet 50% der Jahre zutrifft, entscheidend ist vielmehr, daß danach nicht mehr mit so niedrigen Temperaturen zu rechnen ist. Also ehrlich, hat irgendeiner von den Verfassern überhaupt mal im Garten was anders gemacht als Rasen zu mähen?--46.183.103.8 10:13, 12. Mai 2022 (CEST)