Diskussion:IEC 60309

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Farbenspiel

Zitat: Es sind rote Steckverbinder für Dreiphasenwechselstrom mit Neutral- und Schutzleiter und einer Nennspannung von 400 Volt sowie der blaue Verbindertyp mit nur einem Außenleiter, Neutral- und Schutzleiter für eine Spannung von 230 Volt.

Das ist SO falsch! Die Farbe hat nichts mit der Anzahl der Außenleiter (früher Phasen) zu tun, sondern nur mit dem max. Spannungsniveau zwischen den Außenleitern. In Mittel-Europa gibt es deswegen keine 3L+N+PE (blau) weil es keinen Drehstrom mit der Spannung 230V L-L gibt!!! und der 1L-N+PE (rot) oder 2L+PE(rot) macht keinen Sinn, da auf dem Niveau 1L-400V kaum(keine) Geräte existieren. Dagegen werden in UK(Großbrittanien) 2L+N+PE (gelb) oder 3L(+N)+PE (gelb) für die Versorgung mit 2 Spannungsniveaus genutzt (--> gut zu sehen in der Londoner Tube) --217.92.241.45 10:39, 28. Sep. 2016 (CEST)

L oder P?

auf der einen Seite (z.B. Eintrag über Perilex-System) steht die Phase als L (Life) auf der anderen wieder als P (Phase) - sollte man das nicht einheitlich gestalten?-- DasÄffchen (23:42, 25. Aug. 2009 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

P ist die alte deutsche Bezeichnung beim deutschen Periplex-System, L die neue internationale Bezeichnung. Die Bedeutung ist gleich: Phase ,"heißer Leiter", AußenLeiter, Live, oder auch schon mal "Active"
Egal wie man es nennt L (oder A in Landdownunder) hat sich eingebürgert. J-g-s 20:53, 18. Mai 2010 (CEST)

Und Du bist ein Märchenonkel. periplex und Beriplex P/N sind Pharmaprodukte und Perilex ein Drehsromsystem mit nur einem N und L1 L2 L3 bzw. früher RST... viel Spaß bei weiteren Entgleisungen!--2003:F2:872A:7B01:CD7C:9CC:A30F:B514 06:56, 29. Nov. 2020 (CET)

Gehäusedurchmesser

Typ 16 A 32 A
2 P + E 44,3 mm 47,0 mm
3 P + E 50,4 mm 57,3 mm
3 P + E + N 57,3 mm 64,7 mm
Gehäuse wovon? Innen- oder Außendurchmesser? Stecker oder Kupplung? Ohne jede weitere Erläuterung ist diese Tabelle nutzlos. --Traut (Diskussion) 08:40, 21. Nov. 2020 (CET)
Nö. Wer gelernt hat, Tabellen zu lesen kann ist im Vorteil und wer was damit identifizieren will, hat eh schon einen Messchieber, misst, sucht kurz in der Tabelle und Bingo! Wo ist das Problem?--2003:F2:872A:7B01:CD7C:9CC:A30F:B514 07:02, 29. Nov. 2020 (CET)

Cekon

Was hat eine Firmenbezeichnung hier verloren? Schleichwerbung? (nicht signierter Beitrag von 93.133.128.20 (Diskussion | Beiträge) 02:22, 18. Okt. 2009 (CEST))

CEKON-Steckverbinder ist ein gängiger Begriff für die IEC60309-Steckverbinder. Der Name stammt ursprünglich von Elektra Tailfingen, und genau das steht im Artikel auch so drin. Wer sich sonst noch so CEKON nennt kann dem Artikel hingegen egal sein. -- Janka 16:52, 18. Okt. 2009 (CEST)

Der Name ist historisch bedingt und hat nichts mit Schleichwerbung zu tun. Während einer Übergangsphase gab es Drehstromsteckverbinder nach alter Norm DIN 49450 / DIN 49451 (Flachsteckvorrichtung) und neue nach IEC 60309. Zur Unterscheidung der verschiedenen in Betrieb befindlichen Systeme wurden die IEC 60309 Stecker bei Elektrikern umgangssprachlich Cekon Stecker genannt bis sich irgendwann die sprachlich "umständlichere" Bezeichnung IEC Stecker durchsetzte.

Überarbeitung erforderlich!

Ich habe bereits eine kleine Änderung hinsichtlich der Historie der Norm gemacht. Jedoch benötigt der Artikel meines Erachtens dringend einer weiteren Bearbeitung.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Artikel unter "EN 60309" eingestellt werden sollte. Diese Normungsebene ist näher an der im deutschen Raum verbindlichen Norm (z.B. in Deutschland die "DIN EN 60309"). Es ist Tatsache, dass in Vergangenheit -z.B. auch bei dieser Norm- Änderungen der IEC-Norm von der europäischen Seite nicht mitgetragen wurden und somit nicht in die entsprechenden verbindlichen Normen eingearbeitet wurden.

Aus dem Artikel in seiner derzeitigen Form geht nicht klar die Struktur der Normengruppe EN 60309 hervor. So müsste deutlicher hervorgehoben werden, das der Teil 2 eine Produktspezifikation sind, welche die gestellten Anforderungen aus Teil 1 erfüllt. Dies wird auch innerhalb des Teiles 2 durch zahlreiche Bezugnahmen deutlich. In 2007 wurde ein weiterer Teil der EN 60309-Gruppe hinzugefügt. Dieser Teil 4 gehandelt abschaltbare Steckdosen und baut wiederum auch Teil 1 und Teil 2 auf. Er sollte zumindest erwähnt werden.

Des weiteren sind Dinge im Artikel beschrieben, welche nicht Inhalt der Norm sind. So ist beispielsweise die Gestaltung der Hülsenkontakte (im Artikel als geschlitzte Hülsen mit Stahlfedern beschrieben) in der Norm ausdrücklich freigestellt. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand regelrecht falsch wird es, wenn "Schutzleiterkontakte aus Kunststoff" beschrieben werden. Dies werde ich aber noch durch Studium der Norm absichern, bevor ich lösche.

Die Normen sind zu umfangreich, um allumfassend durch Wikipedia wiedergegeben werden zu können (Teil 1 und 2 jeweils ca. 90 Seiten, Teil 4 ca. 30 Seiten). Ich bin aber gern bereit, so gut es geht, einen Beitrag zu einem einigermaßen wasserdichten Artikel zu liefern. Ich möchte dies aber nicht im Alleingang machen und dann als Oberlehrer dastehen, der den derzeitigen Artikel komplett umkrempelt. Deshalb bitte ich um rege Diskussion im Vorfeld, um Edit-wars zuvorzukommen.

--RaHunger 15:41, 29. Nov. 2009 (CET)

Von mir keine Bedenken, der Artikel ist schon ganz schön verwachsen - ich wünsche mir nur, dass 'Bekannte Typen' herausgehoben werden, gerade eben weil die Normengruppe umfrangreich ist - da gibt es so einen gewissen Gegensatz, was den Techniker interessieren könnte und was den Ottonormalverbraucher interessieren könnte. Aber wie diese Heraushebung passiert, dass muss sich nicht annähernd an die derzeit gegebene Form halten. GuidoD 16:21, 29. Nov. 2009 (CET)
Wichtig! Der Artikel soll die Steckerfamilie beschreiben und nicht ein Normblatt wiedergeben. Der Grund, warum der Artikel IEC 60309 heißt ist, dass einige Bearbeiter sich gegen übliche Handelnamen gesträubt haben (der genaue Grund dafür erschließt sich mir nicht).
Wo du "Schutzleiterkontakt aus Kunststoff" gelesen haben willst musst du noch schreiben. Ich finde es nicht.-- Janka 11:19, 30. Nov. 2009 (CET)
Das ist es ja gerade: Die genannte Normengruppe beschreibt die Steckerfamilie. Es gibt wenige Normen, welche den Weg für ihre Umsetzung bis ins kleinste beschreiben. Diese ist eine davon. Der überwiegende Teil des derzeitigen Artikels basiert bereits auf der Norm, auch wenn nur Sekundärquellen verwendet wurden. Wenn auf die Darstellung der normativen Grundlagen verzichtet werden soll, so sollte der Artikel "Steckvorrichtungen nach IEC 60309" oder ähnlich genannt werden. Unter der jetzigen Artikelüberschrift erwarte ich als Leser, dass das Thema der Norm zumindest angeschnitten wird.
Zum Thema "Schutzleiterkontakte aus Kunststoff": Im Abschnitt "Position des Schutzkontaktes" wird geschrieben: "Für Stecker ohne Schutzkontakt existiert ein Plastikstift". Zugegebenermaßen anders formuliert, meint aber das gleiche. Die Richtigkeit werde ich noch prüfen, denn ich kann mit meiner Vermutung auch falsch liegen.--RaHunger 20:15, 30. Nov. 2009 (CET)
Habe auch keine Einwendungen! Ich habe damals die Artikel über diese Stecker unter der Norm zusammengefasst, weil mir "Drehstromsteckverbinder" und "CEE-Stecker" als Lemma zu schwammig war. Da der Artikel mittlerweile insbesondere durch die bekannten Typen und deren "Praxis" (Bauerndrehstrom, Ausführung der Kontakte...) stark verwässert wurde, schließe ich mich voll und ganz RaHunger an: Hier die Norm detailreich und präzise wiedergeben und unter einem anderen Lemma die heute üblichen Arten samt Abweichungen der Norm und gängiger Praxis aufzuschreiben.--Pelzi 16:40, 10. Dez. 2009 (CET)

Ich habe mich wie angekündigt über die "Plastikstifte" informiert. Den einzigen Anwendungsfall, welchen ich mir für so einen Plastikstift vorstellen könnte, ist ein fest montierter Stecker an einem Elektrogerät der Schutzklasse 2. Jedoch ist mir so ein Stecker noch nie zu Gesicht gekommen. Die Bauform, bei der das Spannungssytem durch die Position des Schutzleiters kodiert wird, ist nach Teil 2 der Norm Anwendungen mit Betriebspannungen über 50V vorbehalten. Für diese Spannungen wiederum fordert der Teil 1 zwingend einen Schutzleiter. Somit habe ich diesen Satz gelöscht. Für die Überarbeitung des Artikels werde ich noch einige Zeit benötigen, um Bilder zusammenzutragen und Skizzen zu erstellen. Außerdem bin ich Anfänger in Sachen Wikipedia. Aber demnächst sind ja Feiertage. Da findet sich mit Sicherheit die ein oder andere freie Stunde.--RaHunger 14:23, 13. Dez. 2009 (CET)

Einfach mal alles ändern in L für die Phasen, N für den Neutralleiter und PE für den Schutzkontakt. Dann Kommen wir auch auf PEN für den kombinierten Neutral- und Schutzleiter.-- GH23i 14:43, 28. Mai 2011 (CEST)

In der Tabelle steht für 11h, 3P+N+PE "250/400–265/460 V, 60 Hz". Müßte es nicht 250/440 heißen? (nicht signierter Beitrag von 213.216.3.11 (Diskussion) 10:00, 23. Jul 2011 (CEST))

Länder Übersicht ?

Interessant wäre eine Übersicht, welche Länder welche Steckverbinder nutzen. Ich fand bisher nur eine Übersicht über die verwendeten Schuko-Stecker der einzelnen Länder. Beim Drehstrom-System ist mir keine ÜBersicht bekannt. mfg Andreas --84.165.186.124 19:21, 11. Mai 2010 (CEST)

Übersichtlich?

Als Laie möchte ich bei einem dicken Gummikabel ür den Campingbereich die blauen 16 A Stecker austauschen. Da der Vorbesitzer des Kabels in elektrischen Dingen etwas fahrlässig war, weiß ich nicht, wie ich die einzelnen Adern auf die Stecker verteilen soll. Dieser Artikel hier scheint mir etwas unübersichtlich und etwas kompliziert und hilft mir nicht weiter. Das einzige , was ich finde, ist die Position des Schutzleiters, der hier einmal mit PE dann wieder mit P und dann wiederum mit dem Erdungzeichen gekennzeichet wird. Kann mal jemand diesen Artikel so verbessern, dass auch der Laie Orik das versteht?--Orik 17:37, 8. Mai 2011 (CEST)

Wikipedia ist kein Heimwerkerleitfaden und als Laie baut man Elektrostecker auch nicht selbst zusammen. P ist der Außenleiter, also ungleich PE. Eigentlich haben die Außenleiter den Kennbuchstaben L, leider steht es auf den Steckern und in den Katalogen anders drauf. -- Janka 19:26, 8. Mai 2011 (CEST

was ist das denn jetzt....

schon was älter....

Vor kurzem habe ich eine solche Kupplung entdeckt. Soweit ich als Laie weiss, wurde sie vor allem in den 1960-er und 1970er Jahren als "Kraftstromkupplung" verbaut.

  • Gibt es zu diesem Typ eine Norm bzw. einen Wikipediaartikel ?
  • Wie heisst das Ding richtig damit ich es richtig benennen und kategorisieren kann ? --blonder1984 21:39, 10. Okt. 2011 (CEST)
Kragenstecker und Buchse nach DIN 49450. Siehe auch Perilex. -- Janka 22:48, 10. Okt. 2011 (CEST)
Danke ! --blonder1984 12:47, 11. Okt. 2011 (CEST)

Nirgendwo in Wikipedia konnte ich eine Abbildung der Stecker/Kupplung der alten Norm DIN 49450 / DIN 49451 (Flachsteckvorrichtung) finden und nun sehe ich per Zufall ganz versteckt eine Solche auf dieser Seite. Es bewahrheitet sich hier, das die „Diskussion“-Seite oft interessanter ist als der eigentliche Artikel. Ich persönlich vermisste auch eine bessere Erklärung. Nur unter Perilex fand ich die alte Norm am Rande erwähnt. Irgendwo sollte in Wikipedia eine Abbildung auftauchen, wenn auch nur mit dem Hinweis: alte Norm … , als unsicher eingestuft wegen … , verboten seit … , wenn man so was sieht sollte umgehend eine Elektofachkaft (Elektriker/-meister bzw. -betrieb) beauftragt werden dieses auszutauschen! --93.203.29.115 18:46, 23. Apr. 2012 (CEST)

Es ist zumindest schon mal angesprochen worden einen Artikel dazu anzulegen - ist wohl auf Art Warteliste oder verschoben. Wie auch immer, gute Autoren sind immer willkommen. :) --wdwd (Diskussion) 21:55, 23. Apr. 2012 (CEST)

Laiendarstellung notwendig !?

Meine Ergänzungen zu den Bildbeschriftungen wurden rückgängig gemacht - mit der Begründung "Laiendarstellung". Tatsächlich ist es genau diese Art der Artikelform, die in Verständlichkeit und Allgemeinverständlichkeit gefordert wird. Insofern halte ich die Rückgängigmachung für ungerechtfertigt und habe sie speziell beim Bild "CEE 400V 16A 6h IP67 Stecker und Kupplung" wieder eingefügt. Denn das Bild zeigt zwar den allgemein gebräuchlichen 5-pol. CEE-Stecker 400V - aber eben in einer recht selten verwendeten Ausführung IP67 (stark strahlwasserdicht) - das darf dann auch erwähnt werden.

Überhaupt wird sehr stark auf alle möglichen Ausführungen eingegangen. Die gebräuchlichsten Ausführungen gehen aber leider (speziell in der Ausführung "16 A 230 V L+N+PE 6h IP44" als Caravanstecksystem (daher im Text auch als „CEE-Cara“ benannt) in der Fülle unter. Schon im ersten Diskussionsbeitrag wurde dies angesprochen und ich halte eine Erweiterung der Bildbeschriftungen daher für sehr sinnvoll. Die technischen Bezeichnungen verwendet in der Praxis wohl kaum jemand ...

Ich möchte sogar anregen, den Absatz "Am häufigsten verwendete Typen" zu überarbeiten oder zu teilen (Deutschland /Ausland) - damit die Priorität von "3L+N+PE, 6h" und "L+N+PE, 6h" in Deutschland /europ. Festland besser herausgestellt wird. Ich halte dies auch für notwendig, da vom Thema Elektromobilität, Elektroauto, ... immer wieder hierher verwiesen wird.

--Joes-Wiki (Diskussion) 11:13, 3. Mai 2012 (CEST)

Ich halte die Anmerkungen auch für notwendig, hier lesen schließlich auch Laien. Der Tom 11:25, 3. Mai 2012 (CEST)
Danke für das schnelle FeedBack - ich habe nun auch die "Caravan-"Bildbeschriftungen wieder hergestellt. Unabhängig davon bleibt der Wunsch nach besserer Herausstellung - siehe oben - Teilung des Abschnittes. Falls keine Gegenargumente kommen. werde ich dies demnächst vornehmen.
--Joes-Wiki (Diskussion) 13:53, 3. Mai 2012 (CEST)

Die Angabe IP67 nach DIN EN 60529 oder der nicht mehr existierenden Din 40050 hat mit Strahlwasser nichts zu tun. Sie gibt an daß der Steckverbinder staubdicht ist und 30min bis zu 1m tief untergetaucht werden kann. Vermutlich verwechselt mit IPX6.--217.6.172.45 13:24, 3. Apr. 2017 (CEST)

Adapterleitungen - Welche Gefahr?

Traurig ist doch, daß auch hier im Wikipedia Artikel der Laie in Unwissen gehalten wird. Welche Gefahr soll das denn sein, wenn man so einen Schuko auf IEC 60309 Adapter verwendet? Wenn der Warnhinweis zielführend sein soll, also den Einsatz von solchen Adapterleitungen vermeiden soll, dann wäre es sinnvoll, wenn man dazu schreibt, wodurch die Gefahr denn nun genau besteht? Solange das nicht so ist, kann man so einen Adapter weiterhin einsetzen. --84.58.242.190 12:33, 11. Jul. 2012 (CEST)

Mmmm, zumindest bei L+N+PE, 6h lese ich: "Weil ein Netzschalter in Endgeräten häufig nur eine Ader schaltet, kann mit diesem Steckverbinder sichergestellt werden, dass immer der stromführende Außenleiter und nicht der Neutralleiter geschaltet wird." Was ist Dir daran unklar? Setzt Du einen Adapter von Schuko ein, ist die Phase nicht mehr sichergestellt. Das Gerät kann also trotz Ausschaltens noch unter Strom stehen und dies ist ein Risiko ... Adapter auf Schuk sind dagegen erlaubt, da Schukogeräte entsprechend (verpolsicher) konstruiert sind.
--Joes-Wiki (Diskussion) 13:03, 11. Jul. 2012 (CEST)
Der Punkt mit dem "Verbot" ist nicht ganz korrekt bzw. übertrieben formuliert - eine Norm verbietet nichts (im Sinne wie z.B. Strafrecht). Es ist nicht verboten wenn man selber solche "wilden" Kabel besitzt - es hat auch keinerlei (straf)rechtliche Folgen wenn man selber solche Kabeln einsetzt - ob das jetzt klug ist, ist eine andere Frage. Es geht da eher darum, dass bei Einsatz unter Umständen vertragliche Vereinbarungen gebrochen werden, auch Unfallverhütung oder Arbeitsschutz können eine Rolle spielen, oder auch ein möglicher Versicherungsschutz erlischt. Das hat aber nichts mit einem "Verbot" im rechtlichen Sinn zu tun.--wdwd (Diskussion) 23:37, 28. Jul. 2012 (CEST)
Das würde auch erklären, wieso der Hotzenblitz zur Aufladung ganz offiziell mit einem L+N+PE, 6h-Einbaustecker ausgerüstet und mit einem Adapterkabel Schukostecker-L+N+PE-Buchse (also der "verbotenen Version") ausgeliefert wurde.
Heute wird dagegen eine deutlich aufwendigere Lösung mit Phasen- und Erdungsprüfung eingesetzt, siehe Nissan Leaf.
--Joes-Wiki (Diskussion) 08:37, 7. Aug. 2012 (CEST)

Ich möchte die gesamte Aussage bezüglich der Schuko-auf-CEE-Adapter in Frage stellen, die in dieser und dieser Änderung durch Benutzer:Bahntech in den Artikel gelangt sind.
Ich habe extra nochmal in der EN 60309-2:2009 nachgelesen: Dort steht nichts von einem Verbot solcher Adapterleitungen; im Gegenteil, die Norm erlaubt den Einsatz dieses Steckverbinders auch als P+P+PE an Netzen mit 230V zwischen zwei Phasen, das heißt ganz ohne Neutralleiter im Stecker. Insofern müssen alle mit diesem Stecker ausgerüsteten Geräte auch völlig gefahrlos mit einer Spannung gegen Erde am "zweiten" Steckkontakt klarkommen. Dieser Steckkontakt ist nach Norm daher auch nicht mit "N" sondern gar nicht gekennzeichnet.
Kann jemand bitte ein Verbot (oder eine "Unzulässigkeit") von Adapterleitungen sauber belegen? Der derzeitige Stand sieht mir nach Theoriefindung aus. Die Aussage "Zu den weiteren Vorteilen gegenüber Haushaltsstecksystem gehört, dass in der Norm festgelegt ist, an welchem Kontaktstift Außenleiter und Neutralleiter angeschlossen sind. Weil ein Netzschalter häufig nur eine Ader schaltet, kann mit diesem Steckverbinder sichergestellt werden, dass immer der Außenleiter und nicht der Neutralleiter geschaltet wird. Stecksysteme wie Schuko können dagegen jederzeit um 180° gedreht gesteckt werden.", die bis zu dieser Änderung so formuliert im Artikel stand, halte ich dagegen für voll zutreffend. --Josch28 Disk 19:15, 26. Aug. 2012 (CEST)

  • "In der EN 60309-2:2009 steht nichts von einem Verbot solcher Adapterleitungen."

Das kann dort auch nicht drinstehen, die EN 60309-2 regelt nicht den Anschluss von Schukosteckverbindungen (CEE7/4,Typ-F).

  • "Die Norm erlaubt den Einsatz dieses Steckverbinders auch als P+P+PE an Netzen mit 230V zwischen zwei Phasen, das heißt ganz ohne Neutralleiter im Stecker."

Das ist richtig, L+L+PE sind erlaubt, aber nicht N+L+PE. Wie willst du das mit diesem gezeigten Adapter sicherstellen? In einem P+P+PE Netz ist die L – PE Spannung aber auch nur ca. halb so hoch, also keine 230V. Wo sind diese Netze in Deutschland noch anzutreffen? Mir waren vor zwanzig Jahren in meiner weiteren Umgebung noch eine Handvoll bekannt, diese wurden durch die Energieversorger aber alle auf L+N umgebaut. Wie sich die Situation in Europa darstellt ist mir nicht bekannt. Ich halte die Nichtbeschriftung des N – Leiters für einen Kompromiss der Normenersteller in der Voraussicht, das diese L+L Netze zukünftig nicht mehr zur Anwendung kommen. Ein „sauberes, unzulässiges, Verbot“ kann ich dir nicht liefern. In Sachen Adapter halten sich alle Normenersteller dezent zurück, wohl wissend das es hier zu Problemen kommen kann. Diese Aussage halte ich ebenfalls für richtig: "Zu den weiteren Vorteilen gegenüber Haushaltsstecksystem gehört, dass in der Norm festgelegt ist, an welchem Kontaktstift Außenleiter und Neutralleiter angeschlossen sind. Weil ein Netzschalter häufig nur eine Ader schaltet, kann mit diesem Steckverbinder sichergestellt werden, dass immer der Außenleiter und nicht der Neutralleiter geschaltet wird. Stecksysteme wie Schuko können dagegen jederzeit um 180° gedreht gesteckt werden." Ich habe in meiner elektrotechnischen Ausbildung ebenfalls gelernt, das in einer einpoligen Ausschaltung der Fußkontakt einer Lampenfassung immer L und der Ringkontakt immer N sein muss. Warum müssen den gerade diese „fliegenden Bauten“ wie Wohnwagen, Bauwagen, Verkaufswagen, Boote, Lokomotiven, Dieseltriebwagen usw. nach EN60309 und nicht mit Schukostecker angeschlossen werden, damit ein solcher Adapter die getroffenen Sicherheitsstandards aushebelt? Ich weis, das es in einigen Baumärkten auch diesen Adapter zu kaufen gibt, ich für meinen Teil werde einen solchen Adapter nicht Bauen oder Prüfen, sondern den Kunden auf die möglichen Gefahren hinweisen. Das ist bei mir keine Theorie sondern Praxis.-Bahntech (Diskussion) 11:39, 10. Sep. 2012 (CEST)


Also in der VDE 0623 Teil 4 vom Juli 2003 (Diese Vorschrift ist für Übergangsadapter der industriellen Anwendung) steht, das diese Übergangsadapter (Schukostecker auf die so genannte Caravansteckerbuchse) verwendet werden dürfen. Somit denke ich, dass die Zulässigkeit der Adapter in Deutschland damit eindeutig belegt ist und daher der Eintrag abgeändert werden sollte. Man kann und sollte vielleicht dazu im Eintrag erwähnen, dass bei Verwendung solcher Adapter keine Bestimmung von L und N mehr möglich ist, da das Schukostecksystem ja nicht verpolungssicher ist. --132.199.228.190 03:32, 6. Nov. 2012 (CET)

Nach meinem Verständnis beschreibt die VDE 0623 Teil 4 genau den umgekehrten Fall (Caravanstecker auf Schukobuchse) 79.161.49.210 15:24, 5. Apr. 2013 (CEST)

Gebräuchlichste Stecker

Am meisten werden wohl die roten 5poligen Drehstromstecker/Kupplungen (400V 16A) und (400V 32A), sowie im Camping und Wohnwagenbereich als 3poligen blauen 230V-Stecker (16A). Dies sollte erwähnt werden. J-g-s 21:13, 18. Mai 2010 (CEST)

Ist unter Am häufigsten verwendete Typen realisiert.
--Joes-Wiki (Diskussion) 08:42, 7. Aug. 2012 (CEST)

Dauerstrombelastbarkeit und Maximalstrombelastbarkeit vom Schukostecksystem

Im Artikel wird die Aussage getroffen: ""Schuko" ist ... und nur kurzzeitig mit 16 A (maximale Dauerbelastung 10 A /2,3 kW) belastbar". Dazu wird keine Quellenangabe angegeben. Diese Aussage gehört meiner Meinung nach abgeändert, da das Schukostecksystem auf einen Nennstrom (entspricht Dauerbelastung) von 16 A ausgelegt. So wird in der Hausinstallation eine Schukosteckdose Normenkonform mit einem maximalen Nennstrom von 16 A abgesichert. Auch ist es zulässig, dass bei 30°C ein Maximalstrom vom 1,45 fachen (16 A * 1,45 = 23,2 A) für die Dauer einer Stunde fließen darf. Für die Absicherung in der Hausinstallation wird überwiegend ein Leitungsschutzschalter mit dem Nennstrom von 16 A und der Auslösecharakteristik B eingesetzt. Wenn dies nicht zulässig wäre, wären in Deutschland so gut wie fast alle Steckdosen zu hoch abgesichert. Eine Ausnahme hiervon können "billige" Mehrfachsteckdosenleisten sein, bei denen durch einen Aufdruck oft die Dauerbelastung auf 10 A eingeschränkt wird. Betrachtet man hingegen hochwertige Steckdosenleisten, so sind diese auf eine Dauerbelastung von 16 A ausgelegt. Eine Unterputz- oder Aufputzschukosteckdose zur Hausinstallation ist immer auf einen Nennstrom von 16 A ausgelegt. --132.199.228.190 04:20, 6. Nov. 2012 (CET)

Viele Steckdoseneinsätze (nicht nur billige Verteiler) haben einen Aufdruck /Einprägung 10/16 oder 12/16, der auf die geringere Dauerbelastbarkeit hinweist. Das Schukosystem ist durch die Kontaktformen nur mäßig auf eine hohe Dauerbelastung ausgelegt. 16A Dauerbelastung (z.B. beim Laden eines E-Autos über mehrere Stunden) führen in der Regel zu Erwärmung bis zur Zerstörung von Stecker/Dose. Es gibt spezielle hochwertige Steckdoseneinsätze (beispielsweise in hochwertigen Baustromverteilern), die mit verstärkten massiven Kontakten und guter Wärmeabfuhr tatsächlich eine hohe Dauerlast verkraften - die Regel sind diese nicht! Bei den Steckern ist es noch interessanter. Da fängt der vergossene "hochwertige" Gummistecker schon mal an zu stinken bei 12A über mehrere Stunden. Auch die Abnutzung der Kontakte ist beim Schukosystem ungünstig. Nennstrom 16A bedeutet eben nicht "generell mögliche Dauerbelastung" der einzelnen Dose, sondern maximale Belastung des Sicherungskreises mit mehreren Dosen. Die "normale" einzelne Schukodose, die 23,2A für eine Stunde schadlos übersteht, hätte ich gern für meine Garage. Dazu möglichst noch die entsprechnd robusten Stecker. Kaum jemand hat bisher 3,6kW Dauerlast über Stunden an einer Schukodose benötigt - evtl. hat sich dadurch auch die Qualität von Steckern und Dosen etwas verringert ... Ich werde die Aussage etwas entschärfen in: "sollte nur kurzzeitig mit 16A belastet werden ..."--Joes-Wiki (Diskussion) 12:53, 8. Nov. 2012 (CET)

High Leg Delta in Abschnitt "3L+N+PE, 9h"

In der Aussage: .... es wird mit den in den USA verbreiteten High-Leg-Delta-Anschlüssen gearbeitet (in Europa völlig ungebräuchlich). Dabei kann alternativ 120 V zwischen Außenleiter und Neutralleiter abgegriffen werden, oder es wird die doppelte Spannung zwischen zwei Außenleitern mit 240 V genommen. Da für diese beiden Betriebsarten keine drei Außenleiter durchgeleitet werden müssen, gibt es auch noch einen (nicht standardkonformen) gelben vierpoligen Steckverbinder für 120 und 240 V einphasigen Wechselstrom.

... werden zwei Systeme miteinander vermischt.

Das "Einphasen-Dreileiternetz" und "High-Leg-Delta" sind zwei verschiedene Systeme und bei der 120 V / 240 V Versorgung handelt es sich um die 3 adrige aber einphasige 2 x 120 V Versorgung mit 240 V zwischen den Außenpunkten und jeweils 120 V vom Neutralpunkt zu den Außenpunkten.

"High Leg Delta" ist eine Erweiterung vom "Einphasen-Dreileiternetz" mit 2 weiteren Außenleitern zu einem Dreiecksnetz mit der speziellen Eigenschaft dass zusätzlich zu den 120 V und 240 V Spannungen eine weitere Spannung mit 208 V zwischen den Neutralpunkt und dem gegenüberliegenden Dreieckspunkt abgegriffen werden kann.

Wenn wie hier nur 120 V und 240 V abgegriffen werden, dann ist das "Einphasen-Dreileiternetz" gemeint.
-- Sorbas 48 (Diskussion) 20:36, 28. Sep. 2013 (CEST)

Abkürzungen L, N, PE

Ich würde es begrüßen, wenn die Abkürzungen erklärt würden. Welches Wörter verbergen sich hinter den Abkürzungen L, N, PE? Sind die Abkürzungen international? (nicht signierter Beitrag von 193.138.10.41 (Diskussion) 12:16, 11. Feb. 2014 (CET))

Die Abkürzungen sind im Text mit folgendem Satz erklärt bzw. verlinkt : "Die Steckverbindungen besitzen fünf Kontakte, wobei drei davon die Außenleiter (L1, L2, L3) des Netzes, einer den Neutralleiter (N) und der dickere, voreilende den Schutzleiter (Erdpotential, PE) führt." Das die Norm international ist steht im ersten Satz des Artikels, also auch die Abkürzungen. --Bahntech (Diskussion) 23:43, 16. Feb. 2014 (CET)



Vorschlag Änderungen:

Zum Kapitel "L+N+PE, 4h" Das Bild zum Kapitel "L+N+PE, 4h" ist etwas irreführend. Abgebildet ist nicht etwa eine netzseitge Steckdose und der passende Stecker, sondern ein geräteseitiger Steckanschluß für ein abnehmbares Gerätekabel. Fiel mir aber auch erst auf als ich gemerkt habe, das "blanke" Pins in einer Steckdose nichts zu suchen haben und der PE vermeintlich auf 8 Uhr (h) liegt und nicht auf 4 h. Außerdem ist unter L+N+PE, 4h = 3 Pins ein 5-Pin-Stecker abgebildet. Bei dieser Abbildung passt eigentlich nur die gelbe Farbe.

Zum Kapitel "Position des Schutzkontaktes" Auch hier ist die Formulierung etwas "schwamig": Zitat: "Die verschiedenen Spannungen und Frequenzen der Verbinder werden durch die Lage des Schutzkontaktes festgelegt."

Gerade aber für die in Europa am häufigsten verwendeten Verbindungen mit 6h-Kennung ist auch die Farbe wichtig, den 6h wird für 230V U N D 400V verwendet. Vielleicht hilft hier die Seite "Uhrzeitstellungen" http://www.mennekes.de/index.php?id=clock_positions0&L=0 etwas weiter.

zum Kapitel "3L+N+PE, 9h" (USA) eine Frage: warum wird hier ein 5poliger Stecker benutzt, für ein Einphasen-Dreileiternetz würden doch auch drei Pins + PE reichen? Ist der fünfte Pin doch für eine "High Leg Delta"-Schaltung gedacht? (nicht signierter Beitrag von 77.187.95.239 (Diskussion) 16:09, 11. Sep. 2014 (CEST))

7-polig 400V ???

Ich habe im Internet gesehen, dass es auch eine 7-polige Version gibt - vermütlich für eine Stern-Dreieck-Umschaltung für Motoren. Wird hier überhaupt nicht erwähnt :-( [[User:TinyMark|<small>TINY</small>Mark]] ([[User talk:TinyMark|Talk]]) (Diskussion) 14:45, 28. Mär. 2015 (CET)

Gib uns mal einen Link ;) ... ich hab mal bei nem Hersteller reingeschaut, der hatte in seiner langen Produktliste nur 3, 4 und 5 polige Versionen, ein 7-poliger Stecker wäre m.E. nicht handelsüblich. Dass man von Standards auch Spezialstecker ableitet, ist allerdings nicht unbekannt, so hat Mennekes schon frühzeitig einen Auto-Ladestecker namens CEEplus erfunden, bei dem der 5-polige Drehstromstecker mit zwei zusätzlichen Signal-Pins für die Ladesteuerung erweitert wurde. Allerdings lagen da die 7 Pole auch nicht im Rund nebeneinander, sondern das war schon noch ein 5 poliger Rundstecker mit zwei Zusatzontakten im Gehäuserand. Auch der nachfolgende 7-polige Auto-Ladestecker, der Typ 2 IEC 62196 Mennekes-Stecker, hat eine grundlegend andere Anordnung der Pins. GuidoD 15:42, 28. Mär. 2015 (CET)
Die 7-polige Version ist durchaus handelsüblich und wird auch von vielen Herstellern in der Rubrik -Sondersteckvorrichtungen- angeboten. In wieweit das die IEC 60309 beschreibt ist mir aber nicht bekannt.? Hier mal 2 Internetlinks:- http://www.bals.com/produkte/steckvorrichtungen/stecker-und-ger%C3%A4testecker/stecker?sort= 7pol suchen ; oder : http://www.mennekes.de/index.php?id=industriesteckvorrichtungen-neu&tx_asimcommerce_pi1[mapid_dummy_0]=2000001&tx_asimcommerce_pi1[mapid_dummy_1]=2000001&tx_asimcommerce_pi1[mapid]=00000006000124f500010023%3A2 Bahntech (Diskussion) 14:04, 26. Apr. 2015 (CEST)
Interessant. Bin dann mal in die PDF-Kataloge. Die jeweiligen Varianten werden dabei unter Sondersteckvorrichtung geführt. Leider jedoch, wenn dort ein "nach" CEE etc steht, weiß man natürlich nicht, ob es standardkonform ist, oder einfach eine Weiterführung des Bauprinzips auf 7 Pole. Da müsste man wohl mal wirklich Einblick in das Norm-Dokument nehmen.
Zwecks Anwendung, habe ich mich soweit weitergeklickt, dass Hinweise auf den Dahlandermotor erschienen, und immer mal Referenzen im Kranbau hochkamen. Das Anschlussfeld einer solchen Schaltung hat sechs Pole, und tatsächlich, die 7-poligen Versionen werden auch als 6P+PE bei den Steckerherstellern beschrieben. GuidoD 15:25, 26. Apr. 2015 (CEST)

Verbindliche Farben?

Sind die im Artikel genannten Gehäusefarben verbindlich vorgeschrieben oder sind Ausnahmen zulässig, wenn die Bezeichnung auf dem Typenschild eindeutig ist?

Hintergrund der Frage ist, dass ich im Besitz einer Steckdose bin, die als "400V 16A-6h" gekennzeichnet und mit den bekannten roten Steckern kompatibel ist. Sowohl Gehäuse als auch Deckel sind aber hellgrau (in etwa RAL "Lichtgrau", also sehr hell). Diese Steckdose habe ich ganz offiziell bei einem Elektrogroßhändler gekauft, sie war auch im Katalog für diesen Zweck beschrieben, und daheim installiert - nämlich im Wohnbereich. Vorteil ist, dass sie sich als Unterputzausführung mit dieser Farbe kaum von den sonstigen Steckdosen und Schaltern unterscheidet, also deutlich weniger (hässlich) auffällt als eine rote Steckdose das tun würde. --Nuhaa (Diskussion) 19:26, 26. Jan. 2017 (CET)

CEE Wandstecker?

Es werden jede Menge CEE Wandstecker angeboten, also gerade das Gegenstück zur Wandsteckdose, und hochgefährlich wenn an den freiliegenden Steckkontakten jemand 230V oder 400V anschließen würde. Wie werden diese Dinger sinnvoll verwendet? Für festinstallierte Verbraucher, die nur manchmal per Verlängerungskabel angeschlossen werden? --2001:A62:11B0:7701:DCD0:45E4:A9F6:3482 23:59, 18. Feb. 2017 (CET)

Man verwendet das meist für größere Verbraucher die dann über ein Verlängerungskabel angeschlossen werden. Es ist ein Gerätestecker, kein Wandstecker. Habe das schon an Hebebühnen, Kreissägen und Holzspaltern gesehen.--217.6.172.45 13:14, 3. Apr. 2017 (CEST)

Sinnvolle Anwendungen sehe ich dort, wo der Wandstecker ein Eingang ist. Natürlich darf der Stecker nie so angeschlossen werden, dass dort ohne Gegenstück Spannung drauf liegt - so wie das auch bei einem Schuko-Stecker der Fall ist. Typische Anwendungen sind z.B. die Versorgung eines Bau-Containers mit 5poligem Wandstecker - einfach ein Verlängerungskabel anstecken, schon hat man Strom in der Hütte. Gleiches gilt für die einphasige Versorgung eines Wohnanhängers. --Traut (Diskussion) 08:36, 21. Nov. 2020 (CET)

nh

was bedeutet 4/6 h? steht h für Stunden? Also die Zeit für die die Steckverbindung dauerbelastet sein darf? -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 15:43, 2. Jun. 2017 (CEST)

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_60309#Position_des_Schutzkontaktes --RokerHRO (Diskussion) 09:00, 16. Jun. 2017 (CEST)

Klassische Nullung = 3L+PE, 6h?

Hallo entspricht die Klassische Nullung dem 3L+PE, 6h? In meiner Scheune hatte ich dereinst ein Drehstromnetz, das nach Aussage meines Elektrikers klassisch genullt war und an dem bei meinem Vorbesitzer, der Landwirt war, etliche Motoren betrieben wurden. Wenn dem so ist, sollte das in den Artikel eingearbeitet werden, denn dieser Begriff kommt immer wieder vor und es gibt immer noch Anlagen, die so betrieben werden. --Elrond (Diskussion) 13:42, 27. Nov. 2020 (CET)

jein, klassische Nullung hat man bei 1L + PEN. Ja, in der Landwirtschaft hat man oft noch die vieradrige Verkabelung mit 3L+PEN - aber das würde ich nicht als klassische Nullung bezeichnen, auch wenn es das faktisch ist. Ebenso entspricht die Zuleitung, die Netzform TN-C eine klassische Nullung, wird auch dort aber nicht so bezeichnet. Ich selbst würde die klassische Nullung beschränken auf die Anwendung in den Schutzkontaktdosen, wo der Neutralleiter auf den Schutzkontakt verlängert wird. --Traut (Diskussion) 14:12, 27. Nov. 2020 (CET)
OK, herzlichen Dank für die Ausführungen. --Elrond (Diskussion) 15:49, 27. Nov. 2020 (CET)

CEE / SN 441011

Im Artikel stand "Bei Adaptern von einer blauen CEE-Steckdose auf eine SN 441011-Kupplung ist bei letzterer zwingend Typ 23 einzusetzen, da nur dieser Typ für 16 A spezifiziert ist." Das ergibt IMHO keinen Sinn, weil doch ein Ende ein Stecker sein sollte, und eine Steckdose ist doch zumindest umgangssprachlich ortsfest.

Ich habe das auf "Bei Adaptern von einer blauen CEE-Kupplung auf einen SN 441011-Stecker ist bei letzterem zwingend Typ 23 einzusetzen, da nur dieser Typ für 16 A spezifiziert ist." geändert, bin mir aber im Nachhinein nicht mehr ganz sicher, dass ich die richtige "Richtung" gewählt habe. Hätte man eine blaue CEE-Kupplung auf einen Typ-13-Stecker, könnte man diesen an eine Typ-23-Steckdose anschließen und darüber 16 A ziehen und den Typ-13-Stecker überlasten.

Aber auch "Bei Adaptern von einem blauen CEE-Stecker auf eine SN 441011-Kupplung ist bei letzterer zwingend Typ 23 einzusetzen, da nur dieser Typ für 16 A spezifiziert ist." wäre plausibel, da eine Typ-13-Kupplung vortäuschen würde, die Leitung sei mit 10 A abgesichert – so wie CEE-Adapter mit 32-A-Stecker und 16-A-Kupplung unzulässig sind. Andererseits besteht schon bei reiner SN 441011-Installation die Möglichkeit, einen Typ-13-Stecker an eine Typ-23-Steckdose anzuschließen …

Weiß ein elektrotechnischer Experte, was die genaue Motivation/Begründung für diesen Satz war und "wie herum" er korrekt ist? --Andreas Ley (Diskussion) 20:14, 17. Okt. 2021 (CEST)

Es ergibt schon Sinn, "Bei Adaptern von einer blauen CEE-Steckdose auf eine SN 441011-Kupplung ist bei letzterer zwingend Typ 23 einzusetzen, da nur dieser Typ für 16 A spezifiziert ist."
In eine CEE-Steckdose (=Kupplung) passt nur ein CEE-Stecker, sodass es nur auf das andere Ende des Kabels ankommt. Und das kann nur eine Kupplung sein, da ein Stecker mit offenen Kontakten niemals fingersicher sein kann. Ich weiß nicht, ob man einen Typ 13 Stecker in eine Typ 23 Steckdose stecken kann, das ist aber wenn ein Problem der SN 441011 und nicht der IEC 60309. Dabei sollte man beachten, dass die Wahl des "richtigen" Steckers (Typ 13 oder 23) durch den Hersteller eines Gerätes oder Adapters zu treffen ist. Nur weil man etwas bauen kann, heißt es nicht, dass es automatisch sicher ist. Man könnte ja auch bei einem Kleintrafo mit 230/12V Primär- und Sekundärseite verwechseln, dann hat man schnell man ein paar kV zusammen. --darkking3 Թ 11:18, 19. Okt. 2021 (CEST)