Diskussion:Premiere

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Durchgangsstadium

Für viele Theaterleute, auch für den berühmten George Tabori, ist die Premiere nur ein Durchgangsstadium: Es wird erstmals öffentlich gezeigt, was bis dahin geschaffen wurde. Danach heißt es (frei nach dem Herberger-Motto: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.") von Aufführung zu Aufführung weiter arbeiten, feilen, verbessern. Das geht natürlich am besten da, wo nicht arbeitsteilig gearbeitet wird. Wenn ein Regisseur von auswärts verpflichtet wurde und nach der Premiere verschwindet, bleibt die Inszenierung, wie sie einmal hergestellt wurde. Wenn sich das verändert, nach dem Motto: "Ist doch egal!", heißt man es "verschmieren".

Immer häufiger finden bei Theater- und Film-Produktionen sogenannte Previews statt, bei denen das Werk vor Publikum auf dem Prüfstand kommt. Je nach Feedback wird dann gefeilt.

Angesichts der vielen Möglichkeiten, sich zu informieren, ist der "Kultur-Papst" doch tot. "Kritiker" haben heute (vor allem bei Theaterproduktionen) keineswegs mehr die ihnen oft zugemessene Bedeutung. Die Mundpropaganda des Publikums ist der weit wichtigere Faktor - je regionaler ein Theater wirkt, desto mehr. Die meisten "Kritiker" (das Wort ist entlarvend - beim Besprechen, der Rezension, einer Inszenierung ist die subjektive Kritik der kleinste Teil) sind für den Theater-Interessierte längst "ausgerechnet". Motto: "Wenn dem das nicht gefallen hat, ist es bestimmt gut!" - und umgekehrt. Wichtig ist: Überhaupt vorzukommen; und das gilt für alle im "Kultur-Betrieb".

85.73.101.79 08:27, 25. Okt 2005 (CEST)

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Premiere B

Viele Häuser bezeichnen die Aufführung nach der Premiere inzwischen als "Premiere B". An die Musikexperten: Gibt es systematische Unterscheidungsmerkmale zwischen einer "Premiere A" und einer "Premiere B" ? (Wie beispielsweise ein vorrangiger Einsatz der B-Besetzung?) --Donalbein (Diskussion) 10:43, 8. Sep. 2021 (CEST)