Diskussion:Raumplanung

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[IMG]http://www.vi.nl/assets_tracker/logo_c/galatasaray_logo_8938.gif[/IMG]Wie im ganzen Rechtsbereich, der die räumliche Planung und das Bauwesen betrifft, scheint es auch hier terminlogische Teilüberschneidungen des deutschen, schweizerischen und österreichischen Rechts zu geben. Soweit ich das schweizerische Recht verstehe, entspricht der gesetzliche Begriff der RaumPLANUNG (im Raumplanungsgesetz des Bundes) in etwa dem der RaumORDNUNG in Deutschland bzw. im deutschen Raumordnungsgesetz. Das kantonale Recht (überprüft nur für Zürich anhand des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht) scheint im Regelungsumfang etwa dem zu entsprechen, was in Deutschland (bundesweit) im Baugesetzbuch und (je nach Bundesland) in den Landesplanungsgesetzen geregelt ist.
Mein Vorschlag: Den Artikel Raumplanung auf eine Definition von solcher Allgemeinheit zu beschränken, dass sie in allen drei Ländern stimmig ist und im übrigen nur Verweise auf die jeweiligen nationalen Gesetze zu bringen.

StephanK 17:55, 10. Mär 2004 (CET)

Die Planungen der Raumordnung heißen in Deutschland Raumplanung (warum, weiß wahrscheinlich auch niemand), von daher ist der Begriff für Deutschland o.k. Da sind die Eidgenossen etwas pfiffiger. Zur Raumplanung gehören in Deutschland die Bauleitplanungen nicht, weil sie keine Raumordnung darstellen; die maßgebliche Grundlage der Bauleitplanung ist das BauGB, für die Raumplanung das ROG - auch wenn sie beide grundsätzlich in jedem Maßstab gelten. Der kleinste Maßstab der Raumplanung ist meines Erachtens der Regionalplan. Bauleitplanung habe ich daher rausgenommen. Soweit alles klar, oder? ;-) Damit ist der Begriff für Deutschland ziemlich korrekt beschrieben, meine ich. Brutus, na wer wohl ...Brummfuss 23:06, 21. Mär 2004 (CET) P.S.: In der Schweiz beinhaltet Raumplanung auch die unverbindliche Bauleitplanung, die in D FNP heisst und gemäß BauGB erstellt wird. Die Helvetier haben sich dafür den LEP gespart (oder eine andere Ebene), wenn ich mich recht entsinne. Darauf sollte man hinweisen. Statt die Sache zu kürzen und zu verweisen, schlage ich vor, auch die Planungsinstanzen und Planwerke für die Schweiz und Österreich hinzuzufügen. Anscheinend ist der Unterschied nicht so gross. Stephan, du musst davon ausgehen, dass die Leute die Gesetze entweder nicht haben oder nicht verstehen :-( Brummfuss 23:21, 21. Mär 2004 (CET)


Zu den Begrifflichkeiten in Österreich und in der Schweiz möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern, da mir das Detailwissen fehlt. Zum Begriff "Raumplanung" in Deutschland ist allerdings festzuhalten, dass es sich dabei keineswegs um einen fest definierten Begriff oder etwa ein Synonym für den Begriff "Raumordnung" handelt. Vielmehr stellt "Raumplanung" einen Oberbegriff dar, der alle planerischen Maßnahmen mit räumlichen Auswirkungen ? von der Quartiersplanung über die Stadt- und Regionalplanung bis hin zur Landesplanung und Raumordnung - umfasst. Dabei schließt die Raumplanung sowohl die formellen, in Gesetzen geregelten Planungsverfahren (etwa die Bauleitplanung nach dem Baugesetzbuch oder die Regional- und Landesplanung nach den Landesplanungsgesetzen) als auch informelle Planungsprozesse (zum Beispiel Rahmenplanungen) ein. Diese Ansicht wird gestützt durch die Begriffsdefinition auf der Website www.planungsstudium.de, wo es heißt:

"Die Raumplanung beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Anforderungen an den Raum und den sich daraus ergebenden Konflikten und Chancen. [...] Planerinnen und Planer versuchen, die gegensätzlichen Nutzungsansprüche an den Raum abzuwägen und Konflikte zu vermeiden. Sie entwickeln sowohl Lösungsansätze als auch Strategien und begleiten deren Umsetzung. Die Planerinnen und Planer setzen sich auf folgenden räumlichen Ebenen mit der gebauten, natürlichen und sozialen Umwelt auseinander: Objekt, Quartier, Stadt- und Ortsteil, Stadt und Dorf, Region, Land, Bund, Europa und internationale Ebene." (Quelle: www.planungsstudium.net/wasistrp.htm)

Auch die ehemals ausschließliche Rekrutierung der Stadt-/Regional- und Landesplaner aus der dem Kreis der Architektinnen und Architekten, wie sie vor Einführung fachspezifischer Studiengänge üblich war und auch heute noch vielfach praktiziert wird (Architektur mit städtebaulichem Studienschwerpunkt), legt nahe, dass das gesamte Spektrum der räumlichen Planungen von der Gebäudeebene bis hin zur internationalen Ebene in das Tätigkeitsfeld von Raumplanern fällt.

Insofern sollte nicht versucht werden, eine möglichst allgemeinverbindliche Definition des Begriffs "Raumplanung" zu finden, sondern lieber auf die spezifischen Situationen in Österreich, der Schweiz und in der BRD eingegangen werden. Der Vorteil eines Projektes wie Wikipedia liegt gerade in der Möglichkeit, sukzessive Inhalte zu ergänzen und zu verfeinern.

Anmerken möchte ich noch, dass sich der Begriff Raumplanung in Deutschland auch nach mehr als 30-jähriger Raumplanerausbildung außerhalb einer äußerst überschaubaren Fachöffentlichkeit nicht durchgesetzt hat. Nach wie vor wird mit dem Begriff "Innenarchitektur" oder "Raumausstattung" assoziert. Mit der Bezeichung "Stadtplanung" können die meisten Menschen viel eher etwas anfangen, auch wenn diese Berufsbezeichung in der Öffentlichkeit recht negativ besetzt ("das sind die, die immer alles verhindern") und außerdem gesetzlich geschützt ist (erforderlich ist die Eintragung in die Stadtplanerlisten der Architektenkammern).

Gruß Thomas Robbin, 23.03.2004, 18:45 Uhr

Danke. Rätselraten beendet. Jetzt muss es nur noch im Artikel geändert werden.

Offensichtlich hat sich der Begriff nicht durchgesetzt, eine allgemeine Definition reicht also nicht aus. Und je mehr man weiß, desto mehr weiß man, was man nicht weiß. Ich dachte, Städtebau wäre nur die gestalterisch-architektonische Betrachtungsweise der umfassenderen Stadtplanung, und habe es eher kritisch gesehen, wenn sich Architekten auch der Flächennutzungsplanung angenommen haben (die, finde ich, nicht in erster Linie gestalterisch gelöst werden kann, sondern analytisch und moderativ).

Raumplanung umfasst also die Konfliktlösung in den Planungsprozessen vom Objekt (also eines einzelnen Bauwerks? ) bis hin zum Raumordnungsplan. Liegt der Schwerpunkt auf Mediation und Moderation (greift der Raumplaner hauptsächlich auf andere Fachplanungen und -analysen zurück und vermittelt zwischen diesen) oder gibt es stärker auch fachlich-inhaltliche Schwerpunkte (erstellt er Fachplanungen und -analysen selber?)? Wenn es stärker inhaltlich-fachliche Aufgaben sind, verschwimmen die Grenzen. Bei diesen unterschiedlichen Anforderungen ergeben sich sicherlich Unterdisziplinen, wie Stadtplanung und (Rahmenplanung - wie heißen die?). Diese könnte man ja mal benennen. Oder habe ich das alles falsch verstanden? Euer Brutus Brummfuss 13:34, 24. Mär 2004 (CET)

Konfliktlösung in den Planungsprozessen würde ich als Teil der Raumplanung und der Aufgaben eines Raumplaners betrachten.--jnpeters 19:42, 24. Jul 2004 (CEST)

Ebenen der Raumplanung in Deutschland

Entsprechend der oben geführten Diskussion findet ich den Abschnitt "Ebenen der Raumplanung" samt Überschrift ein bißchen zu kurz gegriffen. Genau genommen werden dort nur die Ebenen der Raumordnung und der "gemeindlichen Raumordnung", der Bauleitplanung dargestellt. Sicherlich sind diese zusammenfassenden Planungen das typische Tätigkeitsfeld für Raumplaner, allerdings keineswegs das ausschließliche. Raumplaner können (und sollten) z. B. auch in der Bundesverkehrswegeplanung tätig sein. Zumindest ein Hinweis darauf wäre gut. --Janoschx 13:02, 15. Feb 2005 (CET)

Historisches ???

Hier fehlt m.E. ein wenig der historische Hintergrund der Disziplin, insbesonder auch im Hinblick auf die NS-Zeit.....

Unfall??

Der Artikel scheint irgendwie verunfallt zu sein, ist jedenfalls leer. Ich setze ihn mal auf die letzte nichtleere Version zurück - bitte ggf. gucken, ob damit etwas verloren gegangen ist! --Begw 16:48, 1. Mai 2005 (CEST)


Tabelle: "Übersicht über das Planungssystem in Deutschland"

Habe den Artikel mit einer Übersichtstabelle über die Raumplanung in Deutschland ergänzt. Sind alle einverstanden? Bei der Formatierung der Tabelle hatte ich ein Problem: es wäre schön, wenn die letzte Spalte durchgehend wäre (ohne Zeilenlinien) und "Einwirken auf alle Ebenen" in der Mitte der Spalte stehen würde. Das habe ich nicht hinbekommen. Aber ich glaub man versteht das auch so. Freundliche Grüsse --Marom 14:44, 16. Sep 2005 (CEST)

Ich habe die Planungsebenen in Deutschland im Abschnitt "Strukturen der Raumplanung in Deutschland - Planungsebenen" nocheinmal ausführlich beschrieben. Ich denke, es beißt sich inhaltlich nicht mit dem Abschnitt "Ebenen der Raumplanung in Deutschland". Freundliche Grüsse --Marom 15:16, 16. Sep 2005 (CEST)

Raumplanungs-Software

Könnte vielleicht noch jemand eine Liste mit Software erstellen, die für die Raumplanung geeignet ist und auch verwendet wird? Gruß Surfhai 12:23, 24. Nov 2005 (CET) (*)DAN DER BOZZ(*)

Ausbildung

Das mit den "Vollstudiengängen" war noch bis vor kurzer Zeit aktuell. Wie beschreibt man das in Zeiten von Bachelor und Master? Denn eigentlich ist auch ein Bachelor ein Vollstudiengang. Das heißt man könnte hier jede Uni listen, die einen Bachelor ODER Master in der Richtung anbietet. Andererseits sind dort im Moment "die großen, klassischen" 6 Planerunis in Deutschland gelistet, dies sollte IMHO auch künftig erkennbar bleiben...(Der vorstehende nicht signierte Beitrag – siehe dazu Hilfe:Signatur – stammt von 84.170.193.8 (DiskussionBeiträge) 14:54, 23. Nov. 2008 (CET))

Die Vertiefung "Raum- und Infrastrukturplanun" wird von der Fakultät für Bauingenieurwesen im KIT nicht mehr angeboten. (nicht signierter Beitrag von Tulit Badelmiki (Diskussion | Beiträge) 17:47, 23. Okt. 2014 (CEST))

Weblinks

Ich hab den ganzen Abschnitt Weblinks erstmal entfernt weil der qualitativ schlecht war und viele Weblinks nicht WP:WEB entsprechen. Prinzipiell spricht nichts dagegen ein paar Weblinks hinzuzufügen. Allerdings sollte man meiner Ansicht nach erstmal hier sammeln und begründen wieso die gut sind und zum Artikel gehören. --DaSch/Feuerwehrkontrolle 15:56, 28. Mai 2009 (CEST)

Also ohne dass ich mir WP:WEB genauer angeschaut habe, würde ich ausm Bauch heraus sagen, dass die Verlinkung jeder einzelnen Fakultät überflüssig ist, dafür die verschiedenen Forschungsinstitute durchaus einen Mehrwert darstellen. Was auch überflüssig ist, sind konkrete Projekte wie dieses Stadtumbau Wien, oder ähnliches. Gruß ----smasheng 20:21, 28. Mai 2009 (CEST)
Das das ARL beispielsweise einen eigenen Artikel hat, genauso wie die meisten Unis und Verbände sollten die erstmal intern verlinkt werden. Da ist dann auch ein Link zur Webseite. --DaSch/Feuerwehrkontrolle 09:58, 29. Mai 2009 (CEST)
Gutes Argument. Ich stimm zu ----smasheng 11:29, 29. Mai 2009 (CEST)