Diskussion:Sozialismus in einem Land

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„erfinder“

cool, neues lemma! :) diese theorie stammt aber nicht von stalin, sondern von bucharin … lg, redtux 23:30, 29. Mär. 2008 (CET)

Bekannt ist das Lemma in der Verbindung mit der Politik Stalins. Eine Erweiterung des Artikels ist natürlich willkommen. Eine Ideengeschichte ist sicherlich interessant, auch wäre zu klären, ob beide denn das Gleiche meinen und sich aufeinander beziehen. Bucharin wäre da erwähnenswert, aber nicht ausschlaggebend für die Relevanz Leo Trotzkopf 20:21, 1. Apr. 2008 (CEST)

Stalin war kein Idealist, sondern Pragmatiker (oder gar Opportunist). Entsprechend dem geflügelten Wort "lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" wollte er lieber möglichst unbehelligt und möglichst sicher über die Sowjetunion herrschen, als das Risiko in Kauf zu nehmen, durch Betreiben einer "Weltrevolution" seine (bzw. sie sowjetischen) Kräfte zu überstrapazieen und zu überanstrengen und aufgrund Überforderung alles (also auch seine Herrschaft über die UdSSR) zu verlieren. Vor diesem Hintergund ist die Parole "Sozialismus in einem Land" zu verstehen.--93.229.173.76 21:05, 7. Mär. 2016 (CET)

Vereinfachung

Welchen Mehrwert hat es den Begriff "Diadochenkämpfen" gleich angangs als Beschreibung zu verwenden? Ich gehe davon aus dass es den meisten wie mir geht und man damit nichts anfangen. Wiki sollte aber darauf konzentriert verständlich zu sein, gerade die einleitenden Beschreibung. --MartinTT (Diskussion) 13:57, 12. Jun. 2013 (CEST)

sonstiges

Trotzkis Idee ist einseitig, also überzogen. Das Beispiel Kuba zeigt doch, dass sie nicht stimmt. --Bagerloan 08:37, 14. Jun. 2009 (CEST)

Also schon der Versuch Trotzki mit Kuba zu widerlegen, zeigt das Sie keine Ahnung von der Materie haben. --MartinTT (Diskussion) 13:59, 12. Jun. 2013 (CEST)

Also schon der erste Blick auf diesen Artikel macht klar, dass man allen zu https://en.wikipedia.org/wiki/Socialism_in_one_country raten muss. --91.60.43.195 10:30, 25. Mär. 2014 (CET)

Hallo IP, der Feststellung kann ich nur beipflichten. Vor paar Wochen habe ich deswegen die Literaturquelle von Isaac Deutscher als Vergleichsbasis angefügt, um auf die vielen Ungereimheiten und Fehler im Artikel hinzuweisen. Darauf hat bisher niemand reagiert. Vielleicht kannst Du daran was ändern. Ich möchte mir das nicht zusätzlich aufhalsen, da ich mit anderen Dingen ausgelastet bin. Deine Kritik ist allerdings vollauf berechtigt. --Mfgsu (Diskussion) 00:34, 26. Mär. 2014 (CET)

Und was wollte denn Trotzki ?

Vielleicht könnte etwas klarer gemacht werden was denn das Gegenprogramm von Trotzki und co war (betreffend diesem Streitpunkt "Sozialismus in einem Land"). Auf Teufel komm raus versuchen in andern Ländern Revolutionen anzufachen (ich meine bezüglich China gab es um diese Zeit Diskussionen). Und was wenn dies nicht (ausreichend) gelingt? Sozialismus sein lassen und in Russland erst einmal eine bürgerliche Revolution machen...?! Ich meine die Idee ("Soz. in einem Land") würde etwas klarer wenn die Gegenidee klarer würde. (Abgesehen davon, dass man mit diesem Spruch angesichts fehlender Revolutionen (In D, GB,...) wohl hauptsächlich "Die Not zur Tugend" gemacht hat. Aber eben, was hatte den Trotzki wirklich vor in dieser (unangenehmen) Situation?)87.13.65.158 18:45, 12. Aug. 2016 (CEST)

Ich gehe jetzt nur auf einige Punkte ein:
- Auch Trotzki hat erkannt dass die Revolution in jedem Land von der dortigen Arbeiterklasse getragen werden muss. Der entscheidende Unterschied bezüglich der Strategie ist dass
1. Trotzki dafür war, dass man über die Komintern KPs in anderen Staaten anleitet, wie sie das am besten erreichen können, während Stalin einfach das was er gerade für die Sowjetunion für richtig hielt auf andere Staaten übertrug womit die KI der bolschewistischen Partei untergeordnet wurde statt wie bei den ersten 4 Kongressen (1919-22, 1923 fand kein Kongress statt) umgekehrt.
2. Trotzki für eine aktive Hilfe bei der Revolution war, wenn nötig auch mit eigenen Truppen, so wie es z.B. Sowjetrussland in der damals nicht dazugehörenden Ukraine machte (mit Erfolg) und auch in Finnland (nicht erfolgreich).
- Trotzki wollte sicher nicht "Sozialismus sein lassen und in Russland erst einmal eine bürgerliche Revolution machen", er war neben Lenin einer der ersten, der forderte, dass auf die bürgerliche Revolution alsbald eine proletarische folgen solle und man nicht abwartet bis die bürgerliche Demokratie voll entwickelt ist. Oder anders ausgedrückt: er war einer der ersten Unterstützer von Lenins Aprilthesen die er sofort nach Lenins Ankunft übernahm. In seiner Theorie der permanenten Revolution erkannte der richtiger weise, dass die Revolution in einem rückständigen Land wie Russland zuerst einen bürgerlichen Charakter haben muss, weil sie vor Allem die Landfrage betreffen würde, aber er forderte auch, dass das Proletariat im Laufe der Revolution die Bauernschaft großteils auf seine Seite bringt und die Revolution somit zu einer proletarischen macht. Also genau das was in der Oktoberrevolution passiert ist. Lesetipp: Leo Trotzki: Die permanente Revolution.
- Zu dem mit den fehlenden Revolutionen: das stimmt nicht ganz, es gab in Deutschland noch 1923 eine Revolution, die damals auch an den Fehlern der Komintern bzw. der Bolschewiki gescheitert ist (Stalin war damals schon recht mächtig und konnte die Deutschen Genossen überreden sich zurückzuhalten, diese Zurückhaltung wäre aber nicht angebrecht gewesen und so wurde die Chance einer siegreichen Revolution verpasst). Und in China eine gescheiterte Revolution 1925-36, bei denen die Fehler der Komintern und der Theorie des "Sozialismus in einem Land", insbesondere der daraus abgeleiteten Volksfronttaktik (in diesem Fall fälschlicherweise "Erste Einheitsfront" genannt, an der hielt Kommunisten fest bis sie 1927 der Kuomintang verriet und massakrierte, nur um danach den selben Fehler mit dem linken Flüger der Kuomintang unter Wang Jingwei (auch Wan-Tin-Wei geschrieben) zu wiederholen). --MrBurns (Diskussion) 15:18, 15. Sep. 2021 (CEST)
Und was bedeutet das konkret für den Artikel? Ich sehe in den obigen Bemerkungen nur sowas, was als Theoriefindung gilt. --Mfgsu (Diskussion) 04:29, 16. Sep. 2021 (CEST)
Es ist eher eine Darstellung der trotzkistischen Sichtweise, das meiste davon kann man im Buch "die Permanente Revolution" von Trotzki nachlesen. --MrBurns (Diskussion) 00:28, 21. Sep. 2021 (CEST)

Dieser Artikel ist von keinem Trotzkisten, keinem Leninisten, keinem Stalinisten

  • geschrieben, das ja ein Vorteil sein könnte für Unbefangenheit u. Neutralität! D. h. aber n i c h t, dass der Leser einen solchen "neutralen" Dilettantismus gutheissen muß!
  • Der Ductus in dem Artikel zeigt sofort, dass der Verfasser quasi kaum was von der Materie je gelesen hat; er saß das 1. Mal vor einer Stoffsammlung hieerüber, u. guckte, wo er abschreiben könnte, und fand das auch- aber die Sprache Trotzkis u. Lenin`s, auch Stalin`s blieb ihm verborgen! 12.2.2017, Eco (nicht signierter Beitrag von 2001:A61:240B:8500:DD91:7AA:9B87:6155 (Diskussion | Beiträge) 00:12, 12. Feb. 2017 (CET))

WP:LIT / Quelle Isaac Deutscher

Wozu der Revert? Die Lit. von Isaac Deutscher ist bisher der einzige seriöse Nachweis. Er stellt umfassend auf mehr als ein Dutzend Seiten die Begriffgeschichte des politischen Schlagworts und stalinistischen Theorems von Lenin ausgehend über Trotzki bis zu Stalin dar. Es bedarf keiner zusammengegoogleter Rezeptionen, um zu begreifen, dass solche Lit. zum Thema gehört. --Mfgsu (Diskussion) 01:52, 23. Aug. 2017 (CEST)

Literatur hat das Thema zu treffen, das ist eine Biographie, um die es hier nicht geht, also schon mal verfehlt. Die Erfüllung anderer Anforderungen von WP:LIT sind ebenfalls nachzuweisen. Nachweispflicht liegt bei demjenigen, der drin haben will.--Tohma (Diskussion) 06:53, 23. Aug. 2017 (CEST)
Issac Deutscher behandelt in dem angegebenen Abschnitt genau die Frage, was der Sozialismus in einem Lande bei Stalin bedeutet. Somit ist das ganze vollkommen korrekt. Louis Wu (Diskussion) 08:49, 23. Aug. 2017 (CEST)
Das sehe ich genauso. Schon der erste Satz des Abschnitts lautet: „Stalin fomulierte seine Gedanken über den »Sozialismus in einem Lande« zum erstenmal im Herbst 1924.“ Im Folgenden wird ausführlich Stalins Beitrag zu diesem Zentralbegriff des Stalinismus erläutert. Quelle bisher leider im Art. nicht ausgewertet. Die Urheberschaft von Bucharin (Schift von 1925) ist deshalb fragwürdig. Daher lohnt sich weiterhin die Beschäftigung mit der Lit. von I. Deutscher. Diese nur als Biographie zu betrachten, ist recht formal. Nicht umsonst heißt es im Untertitel: „Eine politische Biographie“. Darin auch weitere Abhandlungen über Stalin als "Theoretiker" des M/L, wie er sie als "reine Lehre" propagierte. --Mfgsu (Diskussion) 02:21, 24. Aug. 2017 (CEST)
WP:LIT :..."die wissenschaftlich maßgeblichen Werke sowie seriöse, möglichst aktuelle Einführungen aufgeführt." das ist nachzuweisen. Wissenschaftlich maßgeblich, Rezeption in der Wissenschaft. Sehe dazu übrigens keinerlei wissenschaftliche Qualifikation von Deutscher.--Tohma (Diskussion) 07:06, 24. Aug. 2017 (CEST)
Deutscher war ein Historiker des Kommunismus und anerkannter Wissenschaftler. Seine Stalin-Biographie war und ist ein Referenzwerk. Einfach mal in der entsprechenden Literatur suchen. Hier muss das nicht extra nachgewiesen werden. Louis Wu (Diskussion) 09:22, 24. Aug. 2017 (CEST)
Für den Wissenschaftler fehlt im Deutscher-Artikel der Nachweis, an welcher Universität er als solcher gearbeitet gelehrt und geforscht hat und es fehlt sogar die Erwähnung des Studiums.--Tohma (Diskussion) 09:47, 24. Aug. 2017 (CEST)
Der Artikel zu Deutscher ist eben, wie so viele andere auch, ergänzungsbedürftigt. Das ändert aber nichts an der Stellung seines Werkes. Aber deine Stoßrichtung ist schon korrekt: Es braucht mehr Literatur. Louis Wu (Diskussion) 10:48, 24. Aug. 2017 (CEST)
Die Wissenschaftlichkeit und Seriösität des Werkes von Deutscher stehen außer Frage. Er ist in der historischen Fachlit. zum Kommunismus/Stalinismus ein häufig zitierter Autor. Ausweis seiner Bedeutung ist auch die Übersetzung seiner Werke in mehrere Sprachen. Wenn sein Werk wissenschaftlich unbedeutend wäre, dann hätte er kaum an der Universität Cambridge gelehrt. --Mfgsu (Diskussion) 00:30, 25. Aug. 2017 (CEST)
Siehe dazu Eintrag Isaac Deutscher in The New Cambridge Modern History#XII. The Shifting Balance of World Forces, 1898–1945. --Mfgsu (Diskussion) 02:09, 25. Aug. 2017 (CEST)

Unklar

Wann hielt Stalin die "Rede, in der er das neue Programm bekannt gab"? Bitte Jahreszahl mit Beleg dazu angeben. Dies ist erforderlich, um die Urheberschaft am Begriff eindeutig Stalin zuzuordnen. Ein Beleg dafür ist weiter unten bereits vorhanden. Besser wäre es freilich, Datum und Anlass der Rede anzugeben. Sonst könnte es sich evtl. um den gleichen Sachverhalt wie "Im Herbst 1924 ..." handeln, nur aus unterschiedlichen Quellen stammend. --Mfgsu (Diskussion) 03:31, 1. Sep. 2017 (CEST)