Hans Altenhein

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Hans Altenhein (* 10. September 1927 in Siegen) ist ein deutscher Verleger.

Leben

Nach dem Abitur 1947 studierte Hans Altenhein Germanistik und Anglistik in Köln, Promotion 1952 bei Richrad Alewyn. Ausbildung zum Verlagsbuchhändler in Stuttgart und München, danach Tätigkeit in den Verlagen R. Oldenbourg, S. Fischer und Luchterhand (Leiter des literarischen Verlages). Seit 1987 Lehraufträge an den Hochschulen in Darmstadt, Frankfurt/M. und Mainz. Honorarprofessor TU Darmstadt, 1991.

Hans Altenhein ist Mitglied in der Historischen Kommission des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und Gründungs- und Vorstandsmitglied des Deutschen Literaturfonds e. V. 1988 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Schriften

- zahlreiche Beiträge zum Buch- und Verlagswesen in Fachzeitschriften, Sammelbänden, Tageszeitungen und im Rundfunk - Herausgeber: Probleme des Verlagsgeschäfts (=Mainzer Studien zur Buchwissenschaft 2). Wiesbaden 1995 - Grenzübergang. Bücherverkehr im geteilten Deutschland 1945-1990. Mainz 2010 - Bücher zwischen zwei Kriegen. Verlagsgründungen im frühen 20. Jahrhundert (=Leipziger Arbeiten zur Verlagsgeschichte 4). Stuttgart 2021.

Schriften (Auswahl)

  • Geld und Geldeswert im bürgerlichen Schauspiel des 18. Jahrhunderts. Siegen 1952, OCLC 73905737.
  • Vierundzwanzig Erzähler. Hermann Kestens Anthologie von 1929 als literarisches Ereignis. Seeheim 1987, OCLC 65374131
  • Grenzübergang. Bücherverkehr im geteilten Deutschland 1945–1990. Mainz 2010, OCLC 1246479350.

Literatur

  • Stephan Füssel (Hrsg.): Die Politisierung des Buchmarkts. 1968 als Branchenereignis. Hans Altenhein zum 80. Geburtstag gewidmet. Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05590-1.

Weblinks