Jan Taube

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Deutschland  Jan Taube
Geburtsdatum 20. März 1984
Geburtsort Düsseldorf, Deutschland
Größe 193 cm
Gewicht 98 kg
Position Center
Nummer #90
Schusshand Links
Karrierestationen
2002–2006 Ratinger Ice Aliens
2006–2009 EV Duisburg
2009–2010 Iserlohn Roosters
Herner EV
2010–2011 EV Duisburg

Jan Taube (* 20. März 1984 in Düsseldorf) ist Mitgründer und CEO des Startups Staige[1], welches Sport mittels Künstlicher Intelligenz digitalisiert[2]. Von 2002 bis 2011 spielte er Eishockey in den höchsten deutschen Ligen und vertrat Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Paris (2005)[3], Düsseldorf (2006)[4] und Detroit (2007). Von 2006 bis 2012 studierte Jan Taube Sportökonomie und -management an der Deutsche Sporthochschule Köln welches er als Diplom Sportwissenschafter abschloss.

Karriere

Jan Taube begann seine Eishockeylaufbahn bei der Düsseldorfer EG, wo er einige Jugendmannschaften durchlief. Später spielte der Center in einer kanadischen Jugendliga, bis er 2002 zu den Ratinger Ice Aliens wechselte, die damals in der vierthöchsten Spielklasse, der Regionalliga NRW, spielten. In Ratingen spielte Taube insgesamt fünf Jahre und erzielte in 213 Spielen 76 Tore, bereitete 114 vor und verbüßte 276 Strafminuten, wobei er 2002/03 auch in der 2. Mannschaft in der Nachwuchsförderliga und 2003/04 in der Juniorenbundesligamannschaft zum Einsatz kam. Mit den Aliens stieg der Linksschütze schließlich im Sommer 2005 in die Oberliga auf.

Während der Saison 2006/07 wurden die Aliens vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der in Meerbusch aufgewachsene Taube wurde daraufhin vom EV Duisburg unter Vertrag genommen, für die er bis 2009 in der Deutschen Eishockey Liga auf dem Eis stand. In der Sommerpause spielt Taube zudem Inlinehockey und ist für die DEG Rhein Rollers sowie die Inlinehockey-Nationalmannschaft des DRIV aktiv. Vor der Saison 2009/10 schloss er sich den Iserlohn Roosters aus der DEL an, wo er den verletzten Sebastian Jones ersetzen sollte. Weiterhin stand der Förderlizenzspieler auch im Kader des Herner EV aus der Oberliga. In zwölf Spielen für die Roosters erzielte Taube ein Tor sowie eine Vorlage und konnte insgesamt überzeugen. Anschließend ging er zum Herner EV zurück, da die Roosters aufgrund der Rückkehr von Jones und der Verpflichtung von Jeff Giuliano bereits 13 Stürmer im Aufgebot hatten. Zur Saison 2010/11 kehrte er für eine Saison zu den inzwischen in der Oberliga spielenden Füchsen Duisburg zurück.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

    Hauptrunde   Play-Offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2002/03 Ratinger Ice Aliens RL 35 10 14 24 58 11 1 1 2 41
2003/04 Ratinger Ice Aliens RL 29 10 14 24 77 21 10 18 28 67
2004/05 Ratinger Ice Aliens RL 28 15 34 49 20 22 9 9 18 26
2005/06 Ratinger Ice Aliens OL 49 18 16 34 85
2006/07 Ratinger Ice Aliens OL 18 3 8 11 0
2006/07 EV Duisburg DEL 27 2 2 4 26
2007/08 EV Duisburg DEL 46 5 2 7 30
2007/08 TEV Miesbach OL 1 0 0 0 0
2008/09 EV Duisburg DEL 8 1 0 1 4
2008/09 Herner EV OL 1 2 0 2 0
2009/10 Iserlohn Roosters DEL 12 1 1 2 2
2009/10 Herner EV OL 34 7 14 21 40 9 3 3 6 10
2010/11 EV Duisburg OL
Regionalliga gesamt 92 35 62 97 155 54 20 28 48 134
Oberliga gesamt 103 30 38 68 125 9 3 3 6 10
DEL gesamt 93 9 5 14 62 0 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Streamingplattform: Fußball war nur der Anfang: Aus Soccerwatch wird Staige. Abgerufen am 5. Februar 2022.
  2. Eirik Sedlmair: Start-up aus Essen: Vom Kreisligaplatz auf den heimischen Fernseher. 20. Juli 2021, abgerufen am 5. Februar 2022.
  3. Westdeutsche Zeitung: Inlinehockey: Deutsches Team will so gerne nach Taiwan. 2. Juli 2008, abgerufen am 5. Februar 2022.
  4. Westdeutsche Zeitung: Inlinehockey: Düsseldorfer spielen bei der Weltmeisterschaft. 29. Juni 2008, abgerufen am 5. Februar 2022.