Jule Brand (Fußballspielerin)
Jule Brand | ||
![]() Jule Brand (2022)
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Personalia | ||
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Geburtstag | 16. Oktober 2002 | |
Geburtsort | Germersheim, Deutschland | |
Größe | 177 cm | |
Position | Mittelfeld | |
Juniorinnen | ||
Jahre | Station | |
FV Dudenhofen | ||
JSG JFV Ganerb | ||
2017–2018 | FC Speyer 09 | |
2018–2019 | TSG 1899 Hoffenheim | |
Frauen | ||
Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
2018–2020 | TSG 1899 Hoffenheim II | 37 (3) |
2020–2022 | TSG 1899 Hoffenheim | 44 (8) |
2022– | VfL Wolfsburg | 2 (1) |
Nationalmannschaft | ||
Jahre | Auswahl | Spiele (Tore)2 |
2018 | Deutschland U16 | 3 (0) |
2018–2019 | Deutschland U17 | 9 (1) |
2019–2020 | Deutschland U19 | 5 (0) |
2021– | Deutschland | 24 (5) |
1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 24. September 2022 2 Stand: 6. September 2022 |
Jule Brand (* 16. Oktober 2002 in Germersheim) ist eine deutsche Fußballspielerin. Sie steht beim Bundesligisten VfL Wolfsburg unter Vertrag und ist deutsche Nationalspielerin.
Karriere
Vereine
Brand hatte in Jungenteams beim FV Dudenhofen und bei der JSG JFV Ganerb gespielt, bevor sie über die Juniorinnen des FC Speyer 09 im Winter 2018 in die Jugendabteilung der TSG 1899 Hoffenheim kam. Dort spielte sie in der U17 und dann mit der U20 in der 2. Bundesliga. Nach 37 Punktspielen rückte sie 2020 in die erste Mannschaft auf.[1] In der Bundesligasaison 2020/21 erreichte sie mit der TSG Hoffenheim den 3. Platz. In der UEFA Women’s Champions League 2021/22 qualifizierte sie sich mit den Hoffenheimerinnen für die erstmals ausgetragene Gruppenphase. Hier schieden sie gegen Vorjahressieger FC Barcelona und den Arsenal Women FC als Gruppendritte aus. Brand wurde in neun Spielen eingesetzt und erzielte drei Tore.
Zur Saison 2022/23 wechselte Brand zum VfL Wolfsburg.[2]
Nationalmannschaft
Jule Brand bestritt 2015 und 2016 acht Spiele für die Südwest-U14 im Länderpokal, 2017 und 2018 spielte sie sowohl für die badische U16 und U18 als auch die Südwest-U16 und die deutsche U16-Nationalmannschaft im Länderpokal. Mit der deutschen U16 nahm sie auch am Nordic Cup teil. Mit den U17-Juniorinnen qualifizierte sie sich 2019 für die Europameisterschaft. Beim Turnier in Bulgarien kam sie beim 4:0-Sieg im ersten Spiel gegen England und bei der 2:3-Niederlage gegen die Niederlande in der Gruppenphase als rechte Außenverteidigerin zum Einsatz. Da sie gegen die Niederländerinnen – als einzige Spielerin bei der Endrunde – die Gelb-Rote Karte erhielt, war sie für das dritte Gruppenspiel gesperrt. Im Halbfinale gegen Portugal spielte sie dann auf der linken Seite. Durch einen 2:0-Sieg wurde das Finale erreicht, in dem sie wieder auf die Jong-Oranje trafen, wo sie erneut auf der linken Seite spielte. Da es nach regulärer Spielzeit 1:1 stand, kam es zum Elfmeterschießen, bei dem sie aber nicht mehr auf dem Platz stand. Die Torhüterinnen konnten insgesamt sieben Elfmeter halten, die deutsche Torhüterin Pauline Nelles war aber einmal mehr erfolgreich, so dass die deutsche Mannschaft zum siebten Mal den Titel gewann. Es folgten fünf Spiele mit der U19, u. a. im März 2020 bei einem Turnier in La Manga. Weil danach wegen der COVID-19-Pandemie die Qualifikationen zu den U19-Europameisterschaften und auch die Endrunden abgesagt wurden, konnte sie mit der U19 noch keine Pflichtspiele bestreiten.
Im April 2021 wurde sie, nachdem Melanie Leupolz und Klara Bühl wegen muskulärer Beschwerden bzw. kleinerer Blessuren auf die Spiele gegen Australien und Norwegen verzichten mussten, für die beiden Spiele der A-Nationalmannschaft nachnominiert.[3] Am 10. April wurde sie gegen Australien in der 60. Minute beim Stand von 2:0 für Tabea Waßmuth eingewechselt. Zwei Minuten später konnte sie sich im Laufduell gegen die 126-fache Nationalspielerin Clare Polkinghorne durchsetzen und ihr erstes A-Länderspieltor erzielen (Endstand 5:2).[4] In der Qualifikation für die WM 2023 kam sie in allen bisher ausgetragenen sechs Spielen zum Einsatz und erzielte in den Spielen gegen Israel und die Türkei drei Tore.
Für die EM 2022 in England wurde sie von der Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in den Kader berufen. Das deutsche Team erreichte das Finale, scheiterte aber an England und wurde Vize-Europameister. Brand kam bei allen sechs Spielen zum Einsatz.
Persönliches
Ihr älterer Bruder Felix (* 2001) steht beim Drittligisten FSV Zwickau unter Vertrag.[5]
Erfolge
Weblinks
- Jule Brand in der Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes
- Jule Brand in der Datenbank von soccerdonna.de
- Jule Brand in der Datenbank von weltfussball.de
- Jule Brand in der Datenbank von soccerway.com
- Jule Brand auf der Website der TSG 1899 Hoffenheim
Einzelnachweise
- ↑ dfb.de: Vorbild Jule Brand: Der Weg ins DFB-Trikot (21. April 2021), abgerufen am 5. Juni 2021
- ↑ Wolfsburg angelt sich Top-Talent: Nationalspielerin Brand kommt aus Hoffenheim. kicker.de, 14. Februar 2022, abgerufen am 2. August 2022.
- ↑ dfb.de: Leupolz und Bühl nicht dabei, Brand nachnominiert
- ↑ Jule Brand: "Einfach unbeschreiblich"
- ↑ Jule Brand nach Raketenstart im Nationaldress als Hoffnungsträgerin zur EM: Top-Talent der TSG Hoffenheim im Interview, eurosport.de, 27. Dezember 2021, abgerufen am 27. September 2022.
Personendaten | |
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NAME | Brand, Jule |
KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fußballspielerin |
GEBURTSDATUM | 16. Oktober 2002 |
GEBURTSORT | Germersheim |