Mareen von Römer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mareen von Römer
2016-12-14 Mareen Apitz by Sandro Halank.jpg
Mareen von Römer (2016)
Porträt
Geburtsdatum 26. März 1987
Geburtsort Dresden, DDR
Größe 1,82 m
Position Zuspiel
Vereine
1998–2004
2004–2005
2005–2014
2014–2015
2015–2016
2016–2020
Dresdner SC
VC Olympia Berlin
Dresdner SC
RC Cannes
Azeryol Baku
Dresdner SC
Nationalmannschaft
2003–2006
145-mal für die
Jugend-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2007
2010
2010
2011
2013
2014
2014
2014
2014
2015
2015
2018
2020
deutsche Meisterin
DVV-Pokalsiegerin
Siegerin Challenge Cup
Vize-Europameisterin
deutsche Vizemeisterin
deutsche Meisterin
Siegerin Montreux Masters
2. Platz Europaliga
9. Platz WM
französische Meisterin
5. Platz EM
DVV-Pokalsiegerin
DVV-Pokalsiegerin

Stand: 18. Mai 2020

Mareen von Römer (* 26. März 1987 in Dresden als Mareen Apitz) ist eine ehemalige deutsche Volleyball-Nationalspielerin.

Karriere

Die Eltern von Mareen von Römer waren Leistungssportler im Rudern. Sie begann ihre Laufbahn 1998 in ihrer Heimatstadt im Nachwuchs des Dresdner SC. 2005 wechselte sie zum VC Olympia Berlin. Ein Jahr später kehrte sie nach Dresden zurück. 2007 wurde sie erstmals deutsche Meisterin. 2010 gewann sie mit dem Verein den DVV-Pokal. Ihren größten internationalen Erfolg auf Vereinsebene errang von Römer ebenfalls 2010 mit dem Gewinn des Challenge Cup. 2013 stand sie im Finale um die deutsche Meisterschaft. 2014 gewann sie erneut den nationalen Titel. Anschließend wechselte die Zuspielerin zum französischen Meister RC Cannes[1], mit dem sie 2015 die französische Meisterschaft gewann. 2015/16 spielte von Römer in Aserbaidschan bei Azeryol Baku und wechselte anschließend wieder zurück zum DSC. Ihr Vertrag beim DSC galt zunächst bis 2018 und wurde im Mai 2018 bis 2020 verlängert.[2] Sie absolvierte mehr als 400 Spiele für den DSC. Nach ihrem dritten DVV-Pokalsieg beendete von Römer im Mai 2020 ihre Profikarriere.[3]

Nationalmannschaft

In der Saison 2006/07 feierte sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Giovanni Guidetti. Mit der Juniorenauswahl hatte sie bei der Europameisterschaft 2004 den siebenten Platz belegt, ein Jahr zuvor mit der Jugend-Nationalmannschaft den fünften Platz. Im Sommer 2007 gewann sie mit der Frauen-Nationalmannschaft die europäische Grand-Prix-Qualifikation und belegte bei der Europameisterschaft in Belgien und Luxemburg den sechsten Platz. Bei der EM 2011 wurde sie Vize-Europameisterin. 2014 gewann sie mit der Nationalmannschaft das Turnier in Montreux. Anschließend belegte sie in der Europaliga Platz zwei und bei der Weltmeisterschaft in Italien Platz neun.

Privates

Von Römer lebt in Dresden, ist Bankkauffrau und absolvierte ein Fernstudium für Eventmarketing. Im Juli 2018 heiratete sie ihren Lebensgefährten Mario von Römer.[4]

Weblinks

Commons: Mareen von Römer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Mareen von Römer auf der Website des Deutschen Volleyballverbandes
  • Ranglisten: 2006 (PDF; 63 kB) – 2007 (PDF; 371 kB) – 2008 (PDF; 520 kB) – 2009 (PDF; 408 kB) – 2010 (PDF; 744 kB) – 2011 (PDF; 521 kB) – 2012 (PDF; 496 kB) – 2013 (PDF; 361 kB) – 2014 (PDF; 900 kB) – 2017 (PDF; 336 kB) – 2018 (PDF; 2,6 MB) – 2019 (PDF; 302 kB)

Einzelnachweise

  1. DSC-Zuspielerin Mareen Apitz wechselt nach Cannes. Dresdner SC, 15. Mai 2014, abgerufen am 23. Juli 2014.
  2. „Dresden ist und bleibt eine Herzensangelegenheit“ – Mareen Apitz verlängert beim DSC. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 2. Mai 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.
  3. Mareen von Römer beendet ihre Karriere. In: volleyball.de. 18. Mai 2020, abgerufen am 18. Mai 2020.
  4. Steffen Grimm: DSC-Mareen & Mario: Der Sprung ins (Ehe-)Glück. tag24.de; Dresden, 8. Juli 2018, abgerufen am 8. Juli 2018.