Organisator (Beruf)

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Organigramm - Etwas, mit dem sich der Organisator häufig beschäftigt oder erstellt
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Prozess, Ablauf, Workflow - Eines der wichtigsten Instrumente für Organisatoren

Ein Organisator ist eine Rolle oder Stelle, die sich mit organisatorischen Fragestellungen in einem Unternehmen beschäftigt. In der Praxis wird oftmals ein Organisator eingesetzt, um Projektleiter methodisch zu unterstützen, Projekte zu koordinieren, die Unternehmensleitung zu beraten. Ein Organisator erfüllt ähnliche Anforderungen wie ein Projektleiter. Er verfügt über Beratungsqualitäten und Methodenkenntnisse.

Kenntnisse

Ein Organisator verfügt über Kenntnisse in folgenden Bereichen:

Wissensgebiete Inhalte (Keine Vollständigkeit)
Organisation
Betriebswirtschaft
Informationsmanagement (Informatik)
Infrastruktur und Technologien
Recht
Sozialkompetenz

Aufgabenbereiche

Organisation umfasst unter anderem folgende Aufgaben:

  • Leitung einer Organisationsabteilung oder Stabsstelle
  • Beratung der obersten Führung (strategisch und operativ) und/oder von Projektleitern
  • Mitarbeit oder Führung von Projekten
  • Mitarbeit beim Aufbau einer größeren Organisation
  • Mitarbeit bei der Organisation und Strukturierung von Räumen und Arbeitsplätzen
  • Mitwirkung beim Datenschutz
  • Präsentationen und Moderationen erstellen und vortragen
  • Akzeptanz einholen
  • Kommunikation nach innen und außen im Rahmen eines Projektes oder gegenüber der Unternehmensführung
  • Unterstützung der ausführenden Gremien
  • Koordination von Projekten, Projektleitern und Planungsaufgaben

Deutschland

Organisationsmanagement kann auf Hochschul-Niveau studiert werden an der Steinbeis-Hochschule. Der Abschluss ist ein Master of Science in Business Management.[1]

Daneben schulen und zertifizieren Trainingsanbieter im Organisationsmanagement.

Schweiz

Höhere Berufsbildung

"Organisator mit eidg. Fachausweis", "eidg. dipl. Organisator" bzw. "Experte in Organisationsmanagement mit eidg. Diplom" sind geschützte Berufsbezeichnungen. Die Ausbildung dauert ca. 3–6 Semester (je nach Schule und Lehrgang). Die Weiterbildung erfolgt in Kursen, Fachtagungen und Workshops.

  • Berufsprüfung: Spezialist/Spezialistin in Unternehmensorganisation mit Eidgenössischem Fachausweis[2] (Seit 2013)
  • höhere Fachprüfung: Experte in Organisationsmanagement mit eidg. Diplom[3] (Seit 2013)

Höhere Fachschule

Fachhochschule

  • Fachhochschule: Betriebsökonom/in FH, Ingenieur FH Informatik und weitere ähnliche FH-Fachrichtungen
  • Nachdiplomstudien (CAS/DAS/MAS) in Unternehmensführung, Betriebswirtschaft, Informatik-Projektleitung.

Quellen

Weblinks

Schweiz

Deutschland