René Aguigah

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René Aguigah sitzt entspannt mit Mikro in der Hand auf einem Stuhl
René Aguigah auf dem Erlanger Poetenfest 2015

René Aguigah (* 1974 in Würzburg) ist ein deutscher Kulturjournalist und Moderator. Er ist seit 2019 Ressortleiter für Literatur, Philosophie, Religion bei Deutschlandfunk Kultur.

Leben

Aguigah, Sohn einer Deutschen und eines Togolesen, absolvierte in Bochum und Dortmund ein Studium der Geschichte, Philosophie und Journalistik. Erste Erfahrung im praktischen Journalismus sammelte er bei einem Volontariat bei der Thüringer Allgemeinen. Er war für diese Zeitung in Erfurt und Weimar tätig.

Seit 1996 schrieb er als Kulturjournalist für Zeitungen wie taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Rundschau. Für den WDR 3 war René Aguigah zwischen 2002 und 2005 als Redakteur und Moderator tätig, unter anderem für die Sendungen Kritisches Tagebuch und Gutenbergs Welt. Die monatlich erscheinende Kulturzeitschrift Literaturen betreute er 2005 bis 2009 als Sachbuchredakteur.

Bei Deutschlandradio Kultur leitete René Aguigah ab 2010 das Ressort „Kultur und Gesellschaft“.[1][2] Er gehört seit 2013 der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse an.[3] Zum 1. Juli 2019 übernahm er die Leitung des Ressorts „Literatur, Philosophie, Religion“ bei Deutschlandfunk Kultur.[4] Aguigah lebt in Berlin.

Bücher

  • Michel Foucault, Suhrkamp Verlag (Suhrkamp BasisBiographien), Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-18241-3
  • Humboldt-Forum. Ein Berliner Schloß für die Welt. Tempus Corporate, Berlin 2015

Weblinks

Commons: René Aguigah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Speaker: René Aguigah, Leiter von „Kultur und Gesellschaft“ bei Deutschlandradio Kultur. taz, abgerufen am 1. September 2015.
  2. René Aguigah auf koerber-stiftung.de, abgerufen am 22. November 2020.
  3. Die Jury 2015. Preis der Leipziger Buchmesse, abgerufen am 1. September 2015.
  4. Personalwechsel bei Deutschlandfunk Kultur – Friederike Sittler wird Leiterin der Abteilung „Hintergrund Kultur und Politik“. Deutschlandradio, 14. Juni 2019.