Stefan Eichenberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Stefan Eichenberger (* 1984 in Aarau) ist ein Schweizer Filmregisseur und -produzent. Der von ihm produzierte Kurzfilm Parvaneh von Talkhon Hamzavi war bei der Oscarverleihung 2015 als bester Kurzfilm nominiert.

Leben

Als Jugendlicher arbeitete er an der Schweizer Jugendsendung VideoGang mit. 2006 gründete er zusammen mit Gregor Frei und Joel Glatz die Filmproduktionsgesellschaft hiddenframe. Von 2006 bis 2010 studierte er Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten Freiburg und Bern. Er schloss mit «summa cum laude» ab. Anschliessend studierte er von 2010 bis 2012 Filmrealisation mit dem Schwerpunkt Filmproduktion an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).[1] 2011/12 wurde sein Kurz-Stummfilm Salty Times als Vorfilm für den Oscar-Gewinner The Artist schweizweit in die Kinos gebracht. Der 2012 im Rahmen seiner Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) entstandene Kurzfilm Parvaneh gewann sowohl den Student Academy Award und den Filmpreis First Steps und wurde 2015 für einen Oscar in der Kategorie Best Live Action Short Film nominiert.[2] Seit 2014 ist er Mitinhaber der Schweizer Produktionsfirma CONTRAST FILM mit Sitz in Bern und Zürich. Im August 2015 feierte der von ihm produzierte Episodenfilm Heimatland, ein Kollektivprojekt von zehn jungen Schweizer Regisseurinnen und Regisseuren, im internationalen Wettbewerb auf dem Festival del Film Locarno Weltpremiere.

Ende Juni 2017 wurde Eichenberger ein Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.[3]

Filmografie (Auswahl)

Regie

  • 2004: Kofmehl – Der Film
  • 2005: Realaton
  • 2009: Der Fitnessteller
  • 2010: Poulet
  • 2011: Salty Times

Produktion

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stefan Eichenberger. Swiss Films, abgerufen am 2. Februar 2014.
  2. Stefan Eichenberger. Contrastfilm.ch, abgerufen am 2. Februar 2014.
  3. Adam Chitwood: Oscars Break Record with 774 New Member Invites, Including Jordan Peele & Gal Gadot. In: collider.com, 28. Juni 2017.