Steinskar-Nunatak Süd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinskar-Nunatak Süd
Höhe 1846 m
Lage Neuschwabenland, Königin-Maud-Land, Ostantarktika
Gebirge Holtedahlfjella, Orvinfjella
Koordinaten 71° 52′ 24″ S, 8° 58′ 49″ OKoordinaten: 71° 52′ 24″ S, 8° 58′ 49″ O
Steinskar-Nunatak Süd (Antarktis)
Erstbesteigung am 20. November 2009 durch Christoph Höbenreich, Karl Pichler und Paul Koller

Der Steinskar-Nunatak Süd ist ein Nunatak im Gebirge Holtedahlfjella im ostantarktischen Königin-Maud-Land.

Er ist einer von zwei Nunatakkern am oberen (südöstlichen) Ende der eisgefüllten Scharte

, die dort 100–150 Meter aus dem Eis ragen.[1][2][3] Das

Steinskaret

trennt hier die Vinten-Johansenegga im Norden von den

im Südwesten;[2][3] nördlich liegt der Steinskar-Nunatak Nord.[1] Die österreichischen Bergsteiger Christoph Höbenreich, Karl Pichler und Paul Koller[4] bestiegen die beiden Nunatakker am 20. November 2009[1][2][3] im Rahmen ihrer privat organisierten „

1st Austrian Queen Maud Land Expedition 2009

“.[2][3] Höbenreich schlug den Namen am 26. Februar 2010 dem Ständigen Ausschuss für geographische Namen (StAGN) der deutschsprachigen Staaten vor; dieser billigte den Vorschlag am 28. April 2010, worauf er am 1. Juni 2012 vom deutschen Landesausschuss für das

und für das

genehmigt und ans SCAR gemeldet wurde[1][2][3] (Österreich ist erst seit 2016 assoziiertes Mitglied des SCAR[5]).

Einzelnachweise

  1. a b c d Ständiger Ausschuss für geographische Namen: StAGN Web - Neue deutschsprachige Namenvorschläge. (sic!), Vorschlag Nr. 726. Abgerufen am 10. Januar 2021
  2. a b c d e Steinskar-Nunatak Süd im SCAR Composite Gazetteer of Antarctica, abgerufen am 10. Januar 2021
  3. a b c d e Steinskar-Nunatak Süd – Dronning Maud Land, AQ in der Datenbank des Norwegischen Polarinstituts (englisch), abgerufen am 10. Januar 2021
  4. 1st Austrian Queen Maud Land Expedition - ExploraPoles - International Polar Foundation's adventure website vom 11. Januar 2010, abgerufen am 10. Januar 2021
  5. Overview of SCAR Members auf der Homepage des Scientific Committee on Antarctic Research, abgerufen am 10. Januar 2021