Zeche Trompete
Zeche Trompete | |||
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Allgemeine Informationen zum Bergwerk | |||
Andere Namen | Zeche Trompete im Byfang Zeche Trompete unter der Grafschaft Mark | ||
Förderung/Jahr | bis zu 11.995 pr t | ||
Informationen zum Bergwerksunternehmen | |||
Beschäftigte | bis zu 20 | ||
Betriebsbeginn | 1761 | ||
Betriebsende | 1856 | ||
Geförderte Rohstoffe | |||
Abbau von | Steinkohle | ||
Geographische Lage | |||
Koordinaten | 51° 24′ 29,8″ N, 7° 5′ 28,7″ O | ||
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Standort | Byfang-Burgaltendorf | ||
Gemeinde | Essen | ||
Kreisfreie Stadt (NUTS3) | Essen | ||
Land | Land Nordrhein-Westfalen | ||
Staat | Deutschland | ||
Revier | Ruhrrevier |
Die Zeche Trompete ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Essen-Byfang-Burgaltendorf. Das Bergwerk war auch unter den Namen Zeche Trompete im Byfang und Zeche Trompete unter der Grafschaft Mark bekannt. Das Bergwerk befand sich im Deipenbecktal bei Nöckersberg.
Bergwerksgeschichte
Das Bergwerk war bereits in den Jahren 1761 und 1762 in Betrieb. Im Jahr 1787 wurde das Bergwerk in die Niemeyersche Karte eingetragen. Im Jahr 1803 war das Bergwerk in Betrieb. Im Jahr 1804 wurde das Bergwerk in Fristen gelegt. Am 10. Dezember des Jahres 1830 wurde das Längenfeld Trompete im Byfang verliehen. Im Jahr 1834 wurde Abbau betrieben. Im gleichen Jahr wurde auch mit dem Abbau nach Osten ins Märkische begonnen. Aus diesem Grund wurde eine bergrechtliche Trennung zwischen Trompete im Byfang und Trompete unter der Grafschaft Mark erwirkt. Die Trennung war jedoch nur bergrechtlich, betrieblich blieben die Grubenfelder eine Einheit. Im Jahr 1840 wurde in beiden Grubenfeldern abgebaut. Am 18. Oktober des Jahres 1841 wurde das Längenfeld Trompete unter der Grafschaft Mark verliehen. Auch im Jahr 1842 wurde noch in beiden Grubenfeldern abgebaut. Ab dem darauffolgenden Jahr wurde nur noch im Feld Trompete im Byfang abgebaut. Ab August des Jahres 1846 wurden nur noch Versuchsarbeiten durchgeführt. Ab 1853 fand wieder Abbau im Feld Trompete im Byfang statt. Im Jahr 1856 wurde im Feld Trompete im Byfang noch abgebaut. Anschließend wurde das Bergwerk stillgelegt. Am 14. Mai desselben Jahres konsolidierte die Zeche Trompete mit anderen Bergwerken zur Zeche Steingatt.
Förderung und Belegschaft
Die ersten Belegschaftszahlen stammen aus dem Jahr 1834, es waren 20 Bergleute auf dem Bergwerk beschäftigt. Die ersten Förderzahlen stammen aus dem Jahr 1836, es wurden 6958 preußische Tonnen Steinkohle gefördert. Im Jahr 1840 stieg die Förderung auf 10.504 preußische Tonnen Steinkohle. Im Jahr 1842 wurden 11.995 preußische Tonnen Steinkohle gefördert. Im Jahr 1846 lag die Förderung bei 15.114 Scheffel Steinkohle. Dies sind auch die letzten bekannten Zahlen des Bergwerks.
Literatur
- Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005 (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.
Weblinks
- Der frühe Bergbau an der Ruhr: Zeche Trompete (abgerufen am 30. Juli 2013)
- Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840 (abgerufen am 30. Juli 2013)
- Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000 (abgerufen am 30. Juli 2013)