Martin Steinhoff

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Martin Steinhoff (* 17. November 1950 in Hemer) ist ein deutscher Intendant. Von 1991 bis 2002 leitete er die Oper Frankfurt.

Leben und Wirken

Jugend und Studium

Steinhoff wurde am 17. November 1950 als zweiter Sohn von Carl Christian und Hedwig Steinhoff (geborene Verfuss) in Hemer geboren. Er wurde von der Flower-Power-Bewegung in den USA und später von der Studentenbewegung beeinflusst. Seine ersten Auslandsreisen, insbesondere 1968, führten ihn nach Paris. 1967 wurde er Mitglied des „Republikanischen Clubs Iserlohn“, der von Günter Wallraff initiiert worden war.[1] 1968 war Steinhoff Chefredakteur der Schülerzeitung „Zeitzünder“ und 1970 Mitgründer der „Roten Zelle Kunst“ in Dortmund, die in enger Partnerschaft zur „Roten Zelle Kunst“ der Düsseldorfer Kunstakademie stand. Dort lernte er Joseph Beuys und Jörg Immendorff[2] kennen. 1975 schuf er das Werk „Wirtschaft und Kunst in Florenz und Venedig des trecento und des quattrocento“. Eine Arbeit in Visueller Kommunikation. Er machte das Examen zum Dipl. Des. der Gesamthochschule Dortmund.

Steinhoff studierte Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1982 wurde er mit einer Dissertationsschrift über Zeitbewusstsein und Selbsterfahrung. Studien zur Transzendentalphilosophie Kants und Husserls mit summa cum laude zum Dr. phil. promoviert.[3][4][5]

Erste Berufstätigkeit

Im Zeitraum von 1971 bis 1975 unterrichtete Steinhoff am Begegnungszentrum Scharnhorst Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten der Stadt Dortmund.[6] Von 1976 bis 1980 war er für die Ernest Dichter GmbH in Frankfurt am Main im Bereich Markt- und Meinungsforschung tätig. Im Zeitraum von 1983 bis 1985 nahm Steinhoff Lehraufträge an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main[7] zum Themabereich Hegels Wissenschaft der Logik wahr. Daneben war er als Unternehmensberater tätig.

Ballett Frankfurt

Der damalige Operndirektor Frankfurts, Michael Gielen, bat William Forsythe um die Übernahme der Frankfurter Opernballett-Direktion. Forsythe hatte 1982 bei der abendfüllenden Ballettproduktion „Gänge“ (mit Michael Simon)[8] für eine spektakuläre Premiere im Opernhaus gesorgt. Forsythe stellte für diese Übernahme jedoch Bedingungen für eine weitgehende künstlerische und organisatorische Selbständigkeit des Balletts, die nach zähen Verhandlungen durch Martin Steinhoff erreicht werden konnte. Dieser wurde anschließend auf Wunsch Forsythes zur Spielzeit 1984/85 mit ihm zum gleichrangigen Ballettdirektor.[9][10][11]

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem allmählichen Abbau des klassischen Repertoires formten beide das neue Ballett Frankfurt, das in kurzer Zeit bereits durch zahlreiche Gastspiele für ersten internationalen Erfolg sorgte, der 1989 in der ersten eigenständigen Ballettintendanz Deutschlands gipfelte.

Trotz des verheerenden Brandes des Opernhauses im November 1987 konnte das Ballett seine Erfolgsgeschichte fortsetzen und erlebte mit Produktionen wie „Artifact“, „Impressing the Czar“ oder „Isabelles Dance“ Erfolge in Japan, den USA und Kanada.[12][13]

1988 konnte Steinhoff mit dem Chef des Théâtre du Châtelet Stéphane Lissner und dem Bürgermeister von Paris, Jacques Chirac, das „Ballett Frankfurt“ in einem zehnjährigen Residenzvertrag zu einer binationalen Institution mit mehrmonatigen Aufenthalten in Paris umformen.[14][15][16]

Oper Frankfurt

Steinhoff führte das Ballett und seit 1990 die Oper Frankfurt durch die schwierigen Jahre nach dem katastrophalen Brand der Frankfurter Oper,[17] die er dann später (zusammen mit Hans Peter Doll)[18] im April 1991 pünktlich wieder eröffnen konnte.[19][20][21] Er leitete die Frankfurter Oper als Intendant seit 1991, in den Jahren von 1994 bis 1996 gemeinsam mit Sylvain Cambreling. Die Folgen des Brandes, die Notwendigkeiten eines Neuaufbaus von Publikum und Repertoire („aus dem Nichts“ und das ohne Vorbereitungszeit) und der harte Sparkurs in Kulturfragen, zu dem die Stadt Frankfurt durch die Mehrbelastungen in der Folge der Wiedervereinigung Deutschlands gezwungen war, erschwerten erheblich die Führungsarbeit der Oper und der Städtischen Bühnen, deren geschäftsführender Intendant Steinhoff ebenfalls seit 1990 war.[22]

Der Opernkrieg

Steinhoff trat – nicht nur aus Gründen der Geldknappheit – in Konflikt zu der konservativen Mehrheit der Deutschen Opernkonferenz unter der Führung von Götz Friedrich[23] und dessen Beistand, dem damaligen Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins August Everding.[24] Diese traten für den Erhalt und die Fortführung des deutschen Ensemble- und Repertoiretheaters ein – mit der üblichen Kombination von Orchester-, Chor- und Tanzkollektiven, Solisten und hochbezahlten Gastsängern und Dirigenten, eigenen Werkstätten, technischen und administrativen Abteilungen. Steinhoff forderte dagegen neben einem Gagenstopp für Gastsänger eine Verkleinerung der Kollektive, das Outsourcing von Dienstleistungen und eine private Rechtsform. Eine radikale Modernisierung sollte dem antiquierten manufakturellen Produktionsbetrieb und der behördenmäßigen Organisation der Oper eine neue Zukunft in künstlerischer und menschlicher Hinsicht ermöglichen.[25][26][27][28] Mit dieser Position brachte er sich in Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen, den Meinungsbildnern unter Künstlern und Journalisten, die ein „weiter so!“ bevorzugten. Auch die Tatsache, dass die Mehrheit der steuerzahlenden Bürger, der einkommensschwachen und bildungsfernen Menschen, der meisten Jugendlichen und nahezu aller Menschen mit Migrationshintergrund zwar an der Finanzierung dieses Mammuts der kommunalen Kulturlandschaft beteiligt sein sollten, von ihren vermeintlichen Vorzügen aber ausgeschlossen waren, bot ihm Anlass zu scharfer Kritik. Die Oper darf nicht nur für alte und reiche Menschen da sein, deren Geschmacks- und Werte-Erwartungen entsprechen, sondern sie muss ein Kunstweg in die öffentliche Zukunft werden, dass war sein Credo, dem er auch als Ballettchef gefolgt war. Auf eigenen Wunsch trat Steinhoff vorzeitig im Jahre 2002 von seinen Positionen zurück.[29]

Künstlerische Schwerpunkte

Neben dem Wiederaufbau des durch den Opernbrand nahezu vollständig vernichteten Repertoires lag der Schwerpunkt von Steinhoffs künstlerischer Tätigkeit in der Förderung internationalen sowie zeitgenössischen Musiktheaters. Neben Uraufführungen wie Adriana Hölszkys Wänden traten Neuproduktionen wie Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexico oder Luciano Berios Un re in ascolto,[30][31][32][33][34][35] die Pflege der klassischen Moderne von Paul Hindemith (Cardillac), Hans Werner Henze (Boulevard Solitude) und Benjamin Britten (Peter Grimes). Steinhoffs besonderes Interesse galt dem Experiment und der Innovation, deren Ausdruck die Uraufführung des chinesischen Komponisten Guo Wenjing (Wolf Cub Village), des Schweizer Komponisten Beat Furrer (Die Blinden) oder der Gründung der Konzertreihe „Happy New Ears“ mit dem Ensemble Modern, die bis zum heutigen Tag weitergeführt wird. Einen Höhepunkt (neben Gastspielen von Nixon in China und Einstein on the Beach in den Originalversionen, unter Mitwirkung aller beteiligten Künstler) bildete der internationale Komponistenwettbewerb, der von Wolfgang Rihm geleitet wurde.

Festivals und Kongresse

Zahlreiche Opernproduktionen entstanden unter seiner Leitung mit Künstlern wie z. B. Axel Corti, Ruth Berghaus, Erich Wonder, Alfred Kirchner, Michael Sowa, Christoph Nel oder Werner Schroeter. Er veranstaltete internationale Festivals, die neben den Ensembles des Royal Ballet,[36] dem Nederlands Dans Theater, dem Wuppertaler Tanztheater oder der Merce Cunningham Dance Company, Künstler wie Pina Bausch, Sylvie Guillem, John Cage, John Adams, Phil Glass, Robert Wilson nach Frankfurt brachten.[37]

Seine ungewöhnlich großen und erfolgreichen internationalen Kongresse dienten der Verbindung von Kunstproduktion und Wissenschaft, so 2000 der Kongress Ästhetik der Inszenierung und 2001 Pathos, Affekt, Gefühl.[38][39][40][41]

Nach dem Abschied

In kurzer Zeit nach der Demission Steinhoffs, die unter intensivem öffentlichen Echo stattfand,[42] wurden die weltberühmten Institutionen Theater am Turm und Ballett Frankfurt geschlossen. William Forsythe war mit einer stark verkleinerten Gruppe noch einige Jahre temporär in Frankfurt und überwiegend im „Off-Bereich“ tätig.[43] In dem verbliebenen Zwei-Spartenbetrieb konnte die Oper Frankfurt unter der Intendanz Bernd Loebes auf Teile des von Steinhoff verantworteten Repertoires zurückgreifen (z. B. Die Zauberflöte oder La Traviata, die in der Zeit Loebes beide weit über 100 Aufführungen erreichten),[44][45] ebenso wie auf das von ihm engagierte künstlerische und technisch-administrative Leitungspersonal (teilweise für Jahrzehnte), dabei jedoch den Erneuerungskurs Steinhoffs abbrechen und (trotz einer lediglich formalen Privatisierung) zurückkehren in das traditionelle Stadt- und Staatstheatersystem. Honoriert wurde dies u. a. mit der Verleihung des Titels Opernhaus des Jahres, der von überwiegend konservativen Musikjournalisten vergeben wird.[46]

Lehr- und Beratungstätigkeit

Seit 1998 nahm Steinhoff eine Fülle von Beratungs- und Lehrverpflichtungen wahr, insbesondere in Japan, Italien, Frankreich und später der Schweiz.

Er beteiligte sich am „Frankfurter Zukunftsrat“, einem Gremium von 30 Wissenschaftlern, Künstlern und Politikern.[47][48] 2008 kuratierte er eine Ausstellung über die Rolle der Emotion in den Künsten (Sistemi Emotivi) im Palazzo Strozzi in Florenz.[49]

Im Zeitraum von 2010 bis 2012 übernahm er die Leitung des experimentellen Opernfestivals „Opernwerkstatt Schloss Werdenberg“, das der Interdisziplinarität unter den Künsten gewidmet war. Es fand statt im Schweizer Kanton St. Gallen.[50]

Privates

Zur Zeit lebt Steinhoff als Privatgelehrter in Frankfurt am Main. Steinhoff ist seit 1987 mit der Tänzerin und Ballettmeisterin Irene Klein verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Veröffentlichungen (in Auswahl)

  • Zeitbewusstsein und Selbsterfahrung (2 Bde.). Würzburg 1983.
  • Aufbrüche. Oper Frankfurt 1997–2002. Hrsg. von Martin Steinhoff und Brigitta Mazanec.

Einzelnachweise

  1. Günther Wallraff: Die Reportagen. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1976, |ISBN 3-462-01128-6, S. 184 ff.
  2. Hans Peter Riegel: Jörg Immendorff. Aufbau-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3351027230, S. 77.
  3. „Zeit“ Philosophie-Lexikon (= Rowohlts Deutsche Enzyklopädie), Hamburg 2000(3), S. 628.
  4. K. B. Beils, In: Kant-Studien Bd. 79, Ausg. 3 (Januar 1, 1988), 358.
  5. Karen Gloy: Philosophiegeschichte der Zeit. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2008, ISBN 978-3-7705-4671-8, S. 195ff.
  6. Kay Bandermann: Hochhaus-Siedlung Dortmund-Scharnhorst. Vom Problembezirk zum Vorzeigeprojekt? In: Deutschlandfunk vom 27. Juli 2018. Abgerufen am 31. August 2020.
  7. Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main: Vorlesungsverzeichnis SS 1983, S. 58.
  8. Die Isolation des Tänzers. In: Der Spiegel, Nr. 6/1983 vom 7. Februar 1983, S. 170. Abgerufen am 31. August 2020.
  9. Mehr Platz für das Ballett. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14. April 1984, S. 41.
  10. Forsythes Ballett-Programm. In: Frankfurter Rundschau vom 16. April 1984.
  11. Ausgeborgte Schwanenkönigin. In: Frankfurter Neue Presse vom 14. April 1984.
  12. Helena Wulff: Ballet Across Borders. Career and Culture in the World of Dancers. Routledge, London, New York 1998, S. 28.
  13. Anna Kisselgoff: Review/Dance; Inside William Forsythe's Cubes and Squares. In: The New York Times vom 17. Februar 1989. Abgerufen am 31. August 2020.
  14. WILLIAM FORSYTHE CONSTRUIT ET DECONSTRUIT LA DANSE. Le ballet de Francfort pour huit représentations au Chatelet Les stratégies de l'illusion. In: Le Monde vom 7. Dezember 1989. Abgerufen am 31. August 2020.
  15. Jean-Frédéric Saumont: Les beaux jours de la danse au Théâtre du Châtelet. In: Danses avec la plume vom 10. September 2019. Abgerufen am 31. August 2020.
  16. Hilmar Hoffmann: Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten: Erinnerung. Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, ISBN 978-3-455-11169-9, S. 187.
  17. Brände. Die Frankfurter Oper 25 Jahre nach dem Brand. In: Focus Online vom 18. November 2013. Abgerufen am 24. August 2020.
  18. Martin Steinhoff und Brigitta Marzanec: Hans Peter Doll. 1925–1999. Oper Frankfurt, Frankfurt am Main, 1999/2000.
  19. Andreas Skipis: Vorhang auf. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. April 1991, S. 47.
  20. Peter Lückemaier: Der Phantasie und Imagination eine neue Bühne: Mit einem Festakt wird das Opernhaus wiedereröffnet / Doll: „Nicht so viel versprechen, aber vielleicht um so mehr halten“. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 7. April 1991, S. 9.
  21. Neueröffnung der Frankfurter Oper, 6. April 1991. Zeitgeschichte in Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  22. A Cultural Ward Of the State Becomes an Orphan. In: The New York Times vom 7. Juni 1998, Sektion 2, S. 38.
  23. Opernhäuser gefährdet. In: Neues Deutschland vom 26. Oktober 1992. Abgerufen am 31. August 2020.
  24. Rat von Everding. In: Focus Online vom 19. November 2013. Abgerufen am 31. August 2020.
  25. Inge Kloepfer: Sind Deutschlands Opernhäuser noch zu retten? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 222 vom 23. September 1994, S. 15.
  26. Sebastian Popp und Bernd Wagner (Hrsg.): Das Theater und sein Preis. Beiträge zur Theaterreform. Frankfurt/Main, Hessische Gesellschaft für Demokratie und Ökologie e. V., Frankfurt am Main 1995. ISBN 3-923064-64-0.
  27. John Rockwell: Artistry, an Artistic Director Learns, Is Only the Half of It. In: The New York Times vom 31. Juli 1994, Sektion 2, S. 23.
  28. John Schmid: All the World‘s in Debt Cultural Crisis in Frankfurt. In: The New York Times vom 29. Februar 1997.
  29. Victoria Wonder: Magere Jahre für Deutschlands 90 Opernhäuser. In: Focus, Nr. 20/1993, S. 72.
  30. Gerhard R. Koch: The Listener in his Labyrinth. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  31. Hans-Klaus Jungheinrich: Ein Prinzipal wird prinzipiell. Ein Königreich für ein Ohr: Theater bespiegelt sich selbst in Luciano Berios "Un re in ascolto" am Frankfurter Opernhaus In: Frankfurter Rundschau vom 21. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  32. Stephan Hoffmann: Mit Transvestiten gegen die Langeweile. Selten gespielt, aber immer noch gültig: Luciano Berios Künstleroper "Un re in ascolto" in Genf und Frankfurt. In: Die Welt vom 22. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  33. Stephan Hoffmann: Anders, als es scheint. Berios "Un re in ascolto" in Frankfurt. In: Darmstädter Echo vom 22. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  34. Volker Milch: Auf der Suche nach der Kehrseite der Töne. Luciano Berios "Un re in ascolto" in Rosamund Gilmores Inszenierung an der Oper Frankfurt. In: Wiesbadener Kurier vom 22. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  35. Johannes Bolwin: Einsamer Zauberer im Irrgarten des Seins. Rosamund Gilmore inszeniert in Frankfurt Luciano Berios gedankenschwere Meta-Oper „Ein König horcht“. In: Allgemeine Zeitung vom 21. Januar 2002. Abgerufen am 31. August 2020.
  36. Nie wieder Giselle, nie wieder Schwanensee. William Forsythe schlägt zwei Klassiker-Fliegen mit einer Klappe tot: Zum Gastspiel des Londoner Royal Ballet in der Frankfurter Oper. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. Juli 1993, S. 23.
  37. Bernd Feuchtner: Probleme mit und ohne Lösung. Der amerikanische Komponist John Adams zwischen Minimalismus und europäischer Tradition. (PDF 1997). Abgerufen am 1. September 2020.
  38. Josef Früchtl und Jörg Zimmermann (Hrsg.): Ästhetik der Inszenierung. Suhrkamp, Frankfurt 2001, ISBN 3-518-12196-0.
  39. Klaus Herding und Bernhard Stumpfhaus (Hrsg.): Pathos, Affekt, Gefühl. Die Emotionen in den Künsten. Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-11-017735-8.
  40. Ruth Fühner: Ein Frankfurter Kongress befragt die "Ästhetik der Inszenierung". In: Der Tagesspiegel vom 28. März 2000. Abgerufen am 1. September 2020.
  41. David Plüss: Gottesdienst als Textinszenierung. TVZ Theologischer Verlag, Zürich 2007, ISBN 978-3-290-17423-1, S. 101.
  42. Axel Brüggemann: Mainhattans allmächtiger König der Katakomben gestürzt. In: Die Welt vom 31. August 2000. Abgerufen am 1. September 2020.
  43. Ballett Frankfurt, auf der Website der Städtischen Bühnen Frankfurt. Abgerufen am 1. September 2020.
  44. Oper Frankfurt, auf der Website IOCO. Kultur im Netz. Abgerufen am 2. September 2020.
  45. Italienisches Melodrama im Opernhaus. In: Offenbach-Post vom 4. November 2009. Abgerufen am 2. September 2020.
  46. Stadttheater sind die Besten. In: Berliner Morgenpost vom 2. Oktober 2004. Abgerufen am 2. September 2020.
  47. Dorit Marschall: Frankfurter Zukunftsrat. „Die geistige Elite“übernimmt die Verantwortung. In: Handelsblatt vom 11. März 2008. Abgerufen am 2. September 2020.
  48. 19 Thesen zur Zukunft der Schule in Deutschland. In: WELT vom 15. Oktober 2008. Abgerufen am 2. September 2020.
  49. Dario Cimorelli: Sistemi emotivi. Artisti contemporanei tra emozione e ragione. SilvanaEditoriale, Mailand 2007.
  50. Schloss Werdenberg. Fraktale Sommernacht. In: ARTTV vom 19. September 2010. Abgerufen am 2. September 2020.