Diskussion:Julius Wellhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Es fehlt noch etwas über seine Bedeutung als bibelkritiker und über die nach seinem namen benannte wellhausen-schule der bibelkritik Ekuah 18:12, 4. Dez 2004 (CET)

struktur des artikels

so ist es nur ein lebenslauf. es fehlt völlig eine orientierung. besonders die bedeutung wellhausens für die internationale bibelkritik gehört nach oben. auch seine schüler noth und alt sollten gleich am anfang stehen. eine kurze darstellung seiner methode und kritik der selben gehören auch rein. --Ekuah 00:03, 25. Mai 2005 (CEST)

inhalt des artikels

es fehlt noch eine darstellung der methode wellhausens, (die auch unter bibelkritikern umstritten ist und heute der archäologischen methode gewichen ist) seiner ergebnisse, seiner irrtümer und seiner bedeutung als begründer der modernen bibelkritik.--Ekuah 4. Jul 2005 22:32 (CEST)

widerspruch?

im artikel baudissin steht dieser sei ein gegner von w. gewesen. --Historiograf 20:30, 11. Dez 2005 (CET)

Auslagerung von Literatur

Um die bisher unübersichtliche Literatur zum Artikel etwas leserfreundlicher zu machen, lagere ich hier einige Angaben aus, die nicht spezifisch genug, auf Deutsch bereits besser vorhanden oder weniger relevant sind:

  • H. Willrich: Zur Erinnerung an Julius Wellhausen. In: Deutsche Rundschau 175 (1918)
  • J. Timmer: Julius Wellhausen and the Synoptic Gospels. A Study in Tradition Growth. Diss. 1970
  • R. E. Clements: One Hundred Years of OT Interpretation. 1976
  • Lothar Perlitt, Julius Wellhausen; in: Tendenzen der Theol im 20. Jahrhunderts, 1966, S. 33–37
  • B. Baentsch: Geschichtsconstruction oder Wissenschaft? 1896
  • Z. Czarnecki: Julius Wellhausen. In: Euhemer Przeglad religioznawczy V (1961), S. 44–58
  • Hermann Gunkel: Zum religionsgeschichtlichen Verständnis des Neuen Testaments. 1903, S. 10–12
  • Hermann Gunkel in: V. Weltkongress für Freies Christentum 1 (1910), 169ff.
  • H. F. Hahn: The Old Testament in Modern Research. 1956
  • Rudolf Otto: Sinn und Aufgabe moderner Universität. 1927
  • K. Rudolph: Julius Wellhausen. In: Encyclopedia of Religion 15, 368f
  • U. Kusche: Die unterlegene Religion. Das Judentum im Urteil deutscher Alttestamentler. Zur Kritik theologischer Geschichtsschreibung. In: Studien zu Kirche und Israel 12 (1991), S. 30–74
  • J. Meinhold in: Christliche Welt XI (1897), S. 461ff., 487ff., 539ff., 555ff. u. 578ff.
  • P. Humbert: Wellhausen. In: Revue de Theologie et de Philosophie VI (1918), S. 58–64
  • W. Klatt: Hermann Gunkel. Zu seiner Theologie der Religionsgeschichte und zur Entstehung der formgeschichtlichen Methode. 1969, S. 70–74
  • H. H. Rowley: The Old Testament and Modern Study. A Generation of Discovery and Research. 1951
  • W. Knieschke: Wellhausen nach Schrift und Inschrift beurteilt. o. J. [1903]
  • H. Kühnert: Julius Wellhausen. In: Sozialistische Monatshefte 24, Bd. 50 (1918), S. 359f.
  • J. Blenkinsopp: Prophecy and Canon. A Contribution to the Study of Jewish Origins. 1977, insbesondere S. 17–23.
  • W. Bousset: Wellhausens Evangelienkritik. In: ThR 9 (1906), S. 1–14 u. 43–51.

--Andropov (Diskussion) 15:58, 14. Okt. 2012 (CEST)

Kritik an Wellhausen in der Einleitung

Da kann man lesen: Die Wellhausen-Schule stieß hauptsächlich in Nordamerika (und nach 1948 in Israel), aber auch in Deutschland auf Kritik. Zu den bekanntesten amerikanischen Kritikern zählte der Archäologe William Foxwell Albright. Neuere Autoren greifen einige Thesen der Wellhausen-Schule auf, indem sie sie mit den Ergebnissen der archäologischen Forschung abgleichen. In Deutschland wurden die Thesen der Wellhausen-Schule seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert von der konservativen Apologetik in Frage gestellt (z. B. Eduard Rupprecht).

Dazu ist zu sagen: Selbstverständlich werden alle Thesen der Wellhausen in Frage gestellt, das ist aber Teil des methodischen Zweifels, der in der Wissenschaft üblich ist. Dass Wellhausen von evangelikaler und fundamentalistischer (jüdisch orthodoxer?) Seite abgelehnt wird, überrascht auch nicht, ist aber keine wissenschaftliche Widerlegung Wellhausens. Inwischen ist auch die Forschung weiter und verwirft einige der Aussagen Wellhausens, das ist richtig. Es fehlt aber, dass eine Menge der Thesen Wellhausens zwar heftig angefeindet wurden, sich aber im Nachhinein wenigstens in Grundzügen bestätigt haben. Wellhausen bleibt eine Grundlage der heutigen theologischen Wissenschaft und hat die Forschung weitergetrieben, auch wenn seine Sicht veraltet ist und wenn man heute nicht mehr alles für richtig befindet. Somit fehlt der bleibende Anteil Wellhausens an der Wissenschaft im Vorwort.

Was mit auch fehlt ist eine Aufzählung von wenigstens einem halben Dutzend der wichtigsten Werke in der Bibliographie. Der Verweis auf ein Externes Verzeichnis ist mir zu wenig, das macht man auch bei anderen Autoren nicht so.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:25, 26. Dez. 2012 (CET)

Die wichtigsten Werke sind jetzt vorhanden incl. Digitalisate--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:49, 3. Mär. 2014 (CET)

Einleitung kürzen!

Ich bin ebenfalls dafür, die von Giftzwerg 88 (siehe oben) problematisierten vier Sätze (ab Die Wellhausen-Schule stieß ...) aus der Einleitung herauszunehmen. William Foxwell Albright ist Vertreter einer "Forschungsrichtung, die durch ihre fundamentalistische, apologetische Grundhaltung weite Strecken der biblischen Archäologie belastet hat", so Edward Noort, Professor für Altes Testament und Religionsgeschichte Israels an der Rijksuniversiteit Groningen. Die Meinung Noorts muss man nicht teilen, aber Albright wird zuviel Ehre zuteil, wenn er in der Einleitung des Wellhausen-Artikels genannt wird. --Longinus Müller (Diskussion) 21:15, 11. Aug. 2013 (CEST)

Albright ist zum einen eine volle Generation jünger. Er war ungefähr 30 als Wellhausen starb, zum anderen steht im Albright Artikel ein ziemlich falscher Satz: Er stand damit in Opposition zu vielen Bibelkritikern, insbesondere zur Wellhausen-Schule in Deutschland, welche die Historizität der Bibel vollständig ablehnt... Welhausen lehnte nicht die Historizität der Bibel ab, wie könnte man das, es ist doch ein historisches Buch. Er lehnte es aber ab, die Bibel unkritisch als historische Quelle zu benutzen. Er seziert vielmehr die verschiedenen Teile der Schriften z. B. den Pentateuch und hebt auf die Unterschiede ab, die in den verschiedenen Teilen zu finden sind. der Pentateuch ist somit in der jetzigen Gestalt eine aus mehreren Quellen zusammengesetzte exilisch/nachexilische Schrift, die die damals herrschenden theologischen Ansichten transportiert und keine Schrift, die die Gesetze des historischen Mose aufzählt. Wenn man allerdings die Meinung hat, dass der Pentateuch von Mose selbst geschrieben ist und das als Historizität der Bibel betrachtet, könnte der Gegensatz kaum größer sein. Die Zahl der wissenschaftlichen Gelehrten, die noch dieser Ansicht sind, dürfte sich auch in heutiger Zeit in Grenzen halten. Vielmehr stellt Wellhausen historische Entwicklungen im Kult, im Gottesbild, in der Theologie etc. fest. Wenn man sich seine Werke mal vornimmt, stellt man fest, dass er dieses Buch viel mehr historisch betrachtet, als das seine Kritiker tun.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:37, 11. Aug. 2013 (CEST)

Einfügen: Wellhausens Tätigkeit 1885-1892 in Marburg! Vgl. auch engl. Wikipedia! (nicht signierter Beitrag von 91.34.2.10 (Diskussion) 19:43, 2. Mär. 2014 (CET))