Diskussion:Strategie (Wirtschaft)

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operational

Ich weiß nicht, wer taktisch mit mittelfristig und operational mit langfristig übersetzt hat, aber das ist schlichtweg falsch. Werde erstmal langfristig in kurzfristig ändern, was der Sache schon näher kommt. Danach werde ich nochmal überlegen, ob ich das so als Vereinfachung stehen lassen will. Vielleicht hat ja jemand eine Meinung dazu.

Gruß, socceroo

Wenn du noch ein wenig studierst, findest du noch mehr Probleme, Soccerroo. :) Würdest Du deine Beiträge in den Diskussionen bitte unterschreiben (4xTilde). Yotwen 16:56, 28. Aug 2006 (CEST)
Muss auch sagen, dass hier komische Übersetzungen genutzt werden. Weiß nicht auch nicht wozu die dienen. Sollte man nicht die Originalbegriffe verwenden, vorallem wenn in der deutschen Managementsprache doch auch die englischen Begriffe verwendet werden? Als Enzyklopädie wäre die Wikipedia dann daran, genau diese englischen Begriffe in Deutsch zu erklären - und nicht mit Einzelwort-Übersetzungen, die wenig aussagekräftig sind, aufzuwarten. --meine-freiheit- 18:22, 18. Feb. 2011 (CET)

Erweiterte Definition

qui tacet consentire videtur
Wer schweigt scheint zuzustimmen“

lateinische Weisheit

Yotwen 16:24, 6. Sep 2006 (CEST)

Hallo Yotwen, entschuldige, dass ich vergaß, meinen ersten Beitrag zu unterschreiben. Schön auch, dass du dich so fleißig betätigt hast. Ich habe übrigens durchaus einige Probleme hier gefunden, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich inzwischen am Ende eines sehr langen Studiums stehe;-)

Wie auch immer. Deine Änderungen sind zu begrüßen, aber ich bin nicht ganz einverstanden. Erstens haben wir hier nun zwei getrennte Bereiche, die etwas über Mintzbergs Sichtweise sagen. Außerdem ist alles ziemlich verwirrend geworden. Ich finde die Grundgliederung des Artikels nicht wirklich einleuchtend. Im Detail: "Von Strategien, geplant und emergent" ist gut, aber meiner Ansicht nach viel zu lang für ein Lexikon. Die verschiedenen Strategietypen, die du davor nennst, würde ich lieber auf einen Absatz reduzieren. Sie sind schon in Mintzbergs Publikationen nicht so wichtig wie z.B. seine 5Ps. Bei anderen Autoren finden sie so gut wie keinen Anklang, dort wird eher auf die 5Ps verwiesen. Also sollten diese Typen hier auch nicht so viel Platz einnehmen. Die Folgerungen, die sich dann ja auch mal wirklich auf geplant und emergent beziehen, sind gut. Nicht gut finde ich dafür die Einleitung dieses Abschnitts, wo du aus den 5P das Muster (pattern) hervorhebst. Mintzberg hebt (vor allem in seinen neueren Publikationen) nie eines heraus. Zum genaueren Verständnis sei auf folgende Quelle verwiesen: Mintzberg, H. (1987) The Strategy Concept I: Five Ps for Strategy in "California Management Review 30" (1987), S.11-24

Soweit erstmal von mir. Nicht böse nehmen, falls ich mal nicht so höflich geschrieben habe. Da ich ein wenig gestresst bin, schaue ich hier nicht zu oft rein, aber ich werd schon mal wieder gucken.

Gruß, Socceroo 17:38, 6. Okt 2006 (CEST)

Servus - Es freut mich, dass du so lange durchgehalten hast. Viel Erfolg im für dein Diplom. Ich habe den Schwachsinn Gott sei Dank hinter mir. Ich habe eigentlich kein Problem, wenn das radikal gekürzt wird. Es ist tatsächlich zu lang. Es wurde eingeführt, weil diese völlig unhaltbare Plantheorie im Vordergrund steht und sich Leute an dem Plan festfressen. Es entsteht der Eindruck, dass der Plan die Welt rettet und darüber hinaus eine blauäugige Vorstellung, dass Pläne 1:1 umgesetzt werden. Im englischen Sprachraum gibt es sog. "Strategic gaps" die nach dieser Vorstellung (die gibt es auch dort) so gelöst werden: "and then a miracle happens..." Yotwen 16:14, 9. Okt. 2006 (CEST)

Schön, wir scheinen uns einig zu sein. Wenn ich Zeit habe, überarbeite ich das ganze Ding hier mal. Wird aber noch 2, 3 Wochen dauern. Als Lektüre zur Vertiefung der Strategiedefinition empfehle ich dir übrigens den Kirsch. Der Mann ist diesbezüglich einfach unübertroffen.

Hier noch kurz mein Vorschlag zu strategischem Management: Strategisches Management ist der professionelle Umgang mit Strategien. Ob man dann professionell im Sinne von "zum Beruf machen" oder nur im Sinne von "sich näher damit auseinander setzen" sieht, müsste man noch diskutieren.

Gruß, Socceroo 22:08, 21. Okt. 2006 (CEST)

„Strategisches Management Von Prof. Dr. Günter Müller-Stewens I. Begriff und Wesensmerkmale: 1. Grundsätzliches: Da es sich bei einem st. M. um eine Führungsphilosophie handelt, streuen auch die Meinungen dazu, was ein st. M. ist, sehr breit. Tendenziell sind die Ansätze eines st. M. organisationstheoretisch dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne Organisation als Untersuchungsebene gewählt wird und dass mit der Betonung einer rationalen Planung die Machbarkeit strategischer Veränderungen relativ hoch eingeschätzt wird. 2. Neuere Ansätze, die sich teilweise auch einem ‚evolutionärem Management’ zurechnen, versuchen jedoch eine Neupositionierung: Hinsichtlich der Wahl der Untersuchungsebene wird davon ausgegangen, dass sich ein Unternehmen in ‚Koevolution’ (Jantsch) mit seinem Umfeld weiterentwickelt. Da es bei Führungsaktivitäten Grenzen in der Rationalisierung der zugrunde liegenden Erkenntnis-, Konsens- und Machtprozesse gibt, ist diese Entwicklung nur eingeschränkt durch eine konzeptionelle Gesamtsicht der  Unternehmenspolitik steuerbar. Darüber hinausgehend ist ein Unternehmen aber fähig, als ‚zielbewusstes System’ (Ackhoff/Emery) nach bestimmten Idealen zu streben. Der Begriff des st. M. ist also eng mit dem verbunden, was Ansoff als ‚geplantes Lernen’ oder Kirsch als ‚geplante Evolution’ bezeichnen: Eine Synthese aus ‚adaptivem Lernen’ (Inkrementalismus von Lindblom) und einer synoptischen Planungsrealität. Nicht-revolutionäre überschaubare Schritte die durch eine konzeptionelle Gesamtsicht gesteuert werden, kennzeichnen das Vorgehen. Diese Gesamtsicht ist selbst wieder Gegenstand einer ständigen kritischen Überprüfung und unterliegt auch dem Korrektiv des Einflusses neuer Ideen, Werte, Visionen, Trends etc.“ (S.2959)

aus:„Gabler Wirtschaftslexikon“ (2000) 15., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage, S-Z, Gabler: Wiesbaden

Socceroo 23:11, 22. Okt. 2006 (CEST)

Ich habe das "leider" im einleitenden Satz (Eine homogene Auffassung von Strategie herrscht aber in der wissenschaftlichen Literatur leider nicht vor.) gestrichen, weil eine Wertung diesbezüglich in einem Wiki-Artikel nichts zu suchen hat. Ob einheitliche Definitionen unterschiedlichen Begriffsdeutungen vorzuziehen sind ist Ansichtssache, ich sehe in einer "Definitionspluralität" auch Vorteile. Zudem ist praktisch kein Begriff in der Wissenschaft einheitlich definiert. (nicht signierter Beitrag von 77.56.92.180 (Diskussion) 16:47, 29. Jan. 2009)

Fein, fein. Wenn du vorhast, häufiger solche Kommentare in der Diskussion zu schreiben, dann übe die vier Tilden ~~~~, die deine Unterschrift hinter die Kommentare stellen. Prinzipiell hast du natürlich Recht, vielen Dank für die Verbesserung des Artikels. Yotwen 17:39, 29. Jan. 2009 (CET)

Weblinks

Danke für die Information. Ich werde das berücksichtigen und dies in Zukunkt lassen oder unter einem Namen wie du gesagt hast hinzufügen (nicht signierter Beitrag von 62.218.20.36 (Diskussion | Beiträge) 08:11, 3. Jul 2009 (CEST))

richtig langfristige Strategien?

Unternehmenstrategien, die 30-40 Jahre in die Zukunft gehen, sollten auch erwähnt werden. Jeder Ölkonzern denkt Jahrzehnte ins Vorraus, um nicht dumm dazustehen, wenn plötzlich und unerwartet das letzte Ölfeld ausgebeutet ist. Das bedeutet aber auch, daß sie jetzt schon an Substituten für ihre später wegfallenden Geschäftszweige/Produkte arbeiten. -- 83.221.81.219 18:56, 12. Sep. 2010 (CEST)

Solange Manager dafür bezahlt werden, gute Quartalszahlen abzuliefern, müsstest du den Mechanismus sehr genau beschreiben und durch hervorragende Forschungsergebnisse (nicht deine eigenen) untermauern. Bis dahin halte ich deine Aussage für einen frommen Wunsch. Yotwen 21:41, 12. Sep. 2010 (CEST)

engl. Vision ≠ deu. mit Unternehmensstrategie

Deu. Strategie mit engl. Vision zu verlinken ist wieder mal ein typischer Faultpas. Da wird einiges in der BWL wüst durcheinandergeworfen weil jeder vom anderen abschreibt ohne sich wirklich mit den Quellen zu befassen. Vision ist eher auf die Zukunft bezogenes Leitbild. Das beinhaltet ausdrücklich nicht die Strategie -- da eine Grundforderung für wirksame Vision die hinreichende Ungenauigkeit ist. 130.83.117.163 18:11, 19. Okt. 2010 (CEST)

Was ist das für ein einseitiger Artikel?

Der Artikel fokussiert ja fast ausschließlich auf Mintzberg, Porter wird noch kurz erwähnt okay. Das sind zwar 2 der wichtigsten Autoren in dem Bereich, aber das sind bei Weitem nicht alle wichtigen Autoren. Einbauen könnte man z.B. noch Whittington (2006) und seine 3 Ps, die sich von Mintzbergs Ps doch sehr unterscheiden. Zudem gibt es noch ganz andere Wirtschaftstrategie-Konzepte. --meine-freiheit- 18:17, 18. Feb. 2011 (CET)

Schreibstil

Der Schreibstil ist einem Lexikoneintrag unangemessen. "Die Prozess-Strategie[Bearbeiten]Ähnlich wie die Schirm-Strategie finden wir, was Mintzberg mit Prozess-Strategie (process strategy) bezeichnet. Wieder haben wir es mit Organisationen zu tun, wo die Akteure beträchtliche Entscheidungs-Freiheiten haben müssen. " "[...] finden wir, [...] haben wir [...]"

So kann man doch keinen Eintrag verfassen. Das klingt wie aus einem schlechten Lehrbuch.

War kein Lehrbuch (glücklicherweise :)), aber stammt zu einem nicht unerheblichen Teil aus einer Abschlussarbeit, die auch fleißige Vorlage für die Selbstdarstellung im Artikel Strategisches Management war. --krassdaniel (Diskussion) 21:26, 7. Okt. 2013 (CEST)
Form des Gesamt-Artikels ist aus meiner Sicht zum Teil angemessen und zum Teil viel zu ausführlich, v.a. der Teil über Mintzberg. Ich mache mich in den nächsten Wochen mal an eine Überarbeitung - wer mag mithelfen? Ulkasom (Diskussion) 17:52, 30. Jan. 2021 (CET)

Vorschlag für eine Neukonzeption

Das der Artikel so ungenügend ist, ist ja bereits oben mehrmals angemerkt worden. Die Stärke ist sicherlich der Einstieg über eine einigermaßen klare Definition. Da unterscheidet sich der Beitrag von vielen Strategie-Büchern (selbst Whittington 1993), die auf eine Definition verzichten.

Über Mintzberg wird die Kritik an der klassischen Strategieschule (von mir aus Design School und Planning School) eingeführt. Das ist sicherlich sinnvoll und notwendig. Aber dann wird Mintzberg viel zu schematisch referriert. Die Kritik wird nicht systematisch eingeordnet.

Mein Vorschlag für den Aufbau: 1. Definition (inklusive Betrachtung des Definitionswirrwarrs) 2. Anschlüsse aus der klassischen zweckrationalen Organisationsauffassung (von Ansoff bis Porter) 3. Kritik der zweckrationalen Organisationsauffassung (Mintzberg, Quinn, Watson, Lindblum) 4. Konkurrierende Modelle zur zweckrationalen Organisationsauffassung

Ich lasse den Vorschlag hier zur Diskussion hier ein paar Wochen stehen und würde mich dann an die Ausarbeitung machen. --Filosoz (Diskussion) 10:10, 22. Jan. 2015 (CET)

Wo sortierst du die Ressourcenansätze ein? (Barney, Grant, Pfeffer?)
Nach Mintzberg gibt es auch noch postmoderne Ansätze und die organisationstheoretischen Ansätze (Olsen&March, Weick und andere).
Es fehlt noch eine oder mehrere Kritik-Abschnitte (beispielsweise je Themengebiet).
Wie möchtest du das gliedern Autor oder "Schule"?
Begrüssenswert - ich finde ganz sicher keine Zeit für eine so in die Tiefe gehende Arbeit und kann auch nicht auf ausreichend tote Bäume zurückgreifen. Ich mache aber gerne den Sparring-Partner oder die Aufräumarbeiten. Yotwen (Diskussion) 10:33, 22. Jan. 2015 (CET)

Wer macht noch mit bei der Überarbeitung?

Ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema und versuche auch international die aktuelle Forschung dazu aufzunehmen. Aber das ist ein weites Feld und es wäre schön, wenn mehrere Leute im Team sich da mal ransetzen und gegenseitig helfen, wer ist dabei? --Thomas Österheld (Diskussion) 22:02, 19. Sep. 2018 (CEST)