Elfriede Jaeger

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Elfriede Jaeger (* 4. Februar 1899 in Reudnitz; † 10. Mai 1964 in Hannover) war eine deutsche Politikerin.

Frau Jaeger rückte am 29. Februar 1952 für „Dr. Franz Richter“, der als Fritz Rößler enttarnt worden war und dem daher sein Mandat aberkannt worden war, für den Rest der ersten Legislaturperiode in den Deutschen Bundestag nach. Sie hatte ursprünglich auf der Liste der DKP-DRP kandidiert, die sich inzwischen mit anderen kleinen rechtskonservativen und -extremistischen Gruppierungen zur DRP vereinigt hatte. Dem Bundestag gehörte sie als fraktionslose Abgeordnete an. 1953 kandidierte sie erfolglos auf der Liste des rechtsextremistischen Dachverbands der Nationalen Sammlung (DNS), eines unter anderem von der DG getragenen Wahlbündnisses.

Jaegers Ehemann Wilhelm Jaeger war zeitweise Bundesvorsitzender der DKP-DRP.

Literatur

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 1: A–M. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 381.
  • Elfriede Jaeger. In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Ibach bis Jutzi] (= KGParl Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 978-3-00-020703-7, S. 553, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 149 kB; abgerufen am 19. Juni 2017]).