Erzbistum Luxemburg

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Erzbistum Luxemburg
Basisdaten
Staat Luxemburg
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich SJ
Weihbischof Leo Wagener
Emeritierter Diözesanbischof Fernand Franck
Generalvikar Leo Wagener und Patrick Muller
Fläche 2586 km²
Pfarreien 275 (31.12.2014 / AP 2016)
Einwohner 543.000 (31.12.2014 / AP 2016)
Katholiken 416.000 (31.12.2014 / AP 2016)
Anteil 76,6 %
Diözesanpriester 140 (31.12.2014 / AP 2016)
Ordenspriester 55 (31.12.2014 / AP 2016)
Katholiken je Priester 2133
Ständige Diakone 7 (31.12.2014 / AP 2016)
Ordensbrüder 66 (31.12.2014 / AP 2016)
Ordensschwestern 354 (31.12.2014 / AP 2016)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Luxemburgisch
Deutsch
Französisch
Kathedrale Kathedrale unserer lieben Frau
Website www.cathol.lu
Kathedrale von Luxemburg

Das Erzbistum Luxemburg (lat.: Archidioecesis Luxemburgensis, luxemburgisch: Äerzbistum Lëtzebuerg) ist eine Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Luxemburg (Stadt). Es besteht seit 1870 und umfasst das gesamte Großherzogtum Luxemburg. Das Erzbistum ist immediat, d. h. direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt.

Geschichte

Die mittelalterliche deutsche Grafschaft bzw. das Herzogtum Luxemburg im Heiligen Römischen Reich verfügten über keinen eigenen Bischofssitz. Im 1839 neu entstandenen Luxemburger Staat wurde die Kirche im Jahre 1840 durch Errichtung eines Apostolischen Vikariates aus dem Bistum Namur eigenständig. 1870 wurde sie zur Diözese, 1988 zur Erzdiözese erhoben.

Der Erzbischof von Luxemburg ist als Einzelmitglied im Rat der europäischen Bischofskonferenzen vertreten.

Apostolischer Administrator

  1. Johann Theodor van der Noot (1833–1841)

Apostolische Vikare

  1. Johann Theodor Laurent (1841–1848)
  2. Nikolaus Adames (1848–1870)

Bischöfe

  1. Nikolaus Adames (1870–1883)
  2. Johannes Joseph Koppes (1883–1918)
  3. Pierre Nommesch (1920–1935)
  4. Joseph Laurent Philippe SCI (1935–1956)
  5. Léon Lommel (1956–1971)
  6. Jean Hengen (1971–1988)

Erzbischöfe

  1. Jean Hengen (1988–1990)
  2. Fernand Franck (1990–2011)
  3. Jean-Claude Kardinal Hollerich SJ (seit 2011)

Siehe auch

Literatur

  • Georges Hellinghausen: Kleine Diözesangeschichte Luxemburgs. Aschendorff Verlag, Münster 2020. ISBN 978-3-402-24666-5

Weblinks