Gebr. Kemper

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Gebr. Kemper GmbH + Co. KG

Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1864[1]
Sitz Olpe, Deutschland
Leitung Geschäftsführer der Kemper Verwaltungsgesellschaft mbH:[2][3]

Christian Küster – Geschäftsbereich zentrale Dienste (Sprecher)
Michael Rehse – Geschäftsbereich Guss- und Gebäudetechnik
Martin Thiel – Geschäftsbereich Walzprodukte

Mitarbeiterzahl 876 weltweit (im Jahresdurchschnitt 2019)[1]
Umsatz 318 Mio. € (2019)[1]
Branche Gebäudetechnik, Metallindustrie
Website www.kemper-group.com

Die Gebr. Kemper GmbH + Co. KG ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Olpe. Das Unternehmen ist Hersteller von Armaturen- und Systemtechnik in der technischen Gebäudeausrüstung und gliedert sich in die Geschäftsbereiche Gebäudetechnik, Guss und Walzprodukte.

Geschichte

Johann-Anton Kemper und sein Bruder Eberhard Eduard Kemper gründeten 1864 die Scharnierfabrik „Gebr. Kemper“. 1899 wurden erste Bereiche des heutigen Firmengeländes aufgekauft. Vormals befand sich hier die Rüblinghauser Hütte. Es entstand hier ein Kupferwalzwerk in dem Stangen, Bleche und Drähte aus Messing und Phosphorbronze hergestellt wurden. Im Jahre 1928 entstand zusätzlich zu dem Walzwerk eine komplette Kupferhütte mit Raffineriebetrieb. Eine weitere Aluminiumgießerei entsteht 1953. 1962 beginnt der Aufbau der Stranggußfertigung für Walzprodukte.

Die Verlegung des Unternehmens in das neue Industrie- und Gewerbeareal des Biggetals oberhalb von Rüblinghausen erfolgt 1974. Im gleichen Jahr wird die Tochtergesellschaft Kemper Metallurgie Maschinenbau gegründet. Der Einstieg in den Bereich Elektrotechnik für den Geschäftsbereich Walzprodukte kann durch Anschaffung des ersten Fertigwalzgerüsts 1982 erfolgen. Die Gründung von Vertriebsgesellschaften in der Schweiz, in Shanghai, in Großbritannien und in den USA folgen in den Jahren 1993 bis 2012. 2010 übernimmt Kemper die Dendrit Haustechnik-Software GmbH in Dülmen, zwei Jahre später die Profiltech Stufenbandprofile GmbH in Keltern, jeweils als Tochtergesellschaften. Ein Bürogebäude für Versand und Kommissionierung, sowie Räumlichkeiten für die Produktion und ein Hochregallager entstehen in den Jahren 2014 bis 2020.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Konzernabschluss Geschäftsjahr 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 (Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Amtsgericht Siegen, HRA 7213) Veröffentlichung vom 18. Dezember 2020, abgerufen am 10. Januar 2022.
  2. Registerbekanntmachungen (Gebr. Kemper GmbH, Amtsgericht Siegen, HRB 6762) Veröffentlichungen bis 7. Januar 2020, abgerufen am 10. Januar 2022.
  3. rechnagel-online.de: Rupprecht Kemper verabschiedet sich in den Ruhestand, abgerufen am 10. Januar 2022.
  4. LokalPlus (Bericht vom 22. November 2021): Zweiter Bauabschnitt fertiggestellt – Kemper investiert 40 Millionen in neues Werk in Olpe, abgerufen am 11. Januar 2022.