Liste von Erdbeben in der Türkei

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Diese Liste von Erdbeben in der Türkei führt bedeutende Erdbeben an, die Auswirkungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Türkei hatten.

Überblick

Die wichtigsten tektonischen Strukturen in der Region
Epizentren von Erdbeben im Zeitraum 1900–2017

Die Türkei befindet sich in einer der seismologisch aktivsten Weltregionen und hat eine lange Geschichte schwerer Erdbeben. Der größte Teil des Landes liegt auf der Anatolischen Platte, die im Norden an die Eurasische Platte grenzt, im Osten an die Arabische Platte, im Süden an die Afrikanische Platte und im Westen an die Ägäische Mikroplatte. Im Osten des Landes bildet der Falten- und Überschiebungsgürtel des Zagros die Grenze zwischen der nordwärts drängenden Arabischen und der Eurasischen Platte. Das tektonische Geschehen im Land wird von Kräften dominiert, die an diesen Plattengrenzen wirken.

Die schwersten Erdbeben in der Türkei ereignen sich an der etwa 1500 Kilometer langen Nordanatolischen Verwerfungszone, einer dextralen Transformstörung, die die Grenze zwischen der Anatolischen und der Eurasischen Platte bildet. Schwere Erdbeben treten auch an der rund 550 Kilometer langen Ostanatolischen Verwerfungszone auf, einer sinistralen Transformstörung an der Grenze von Anatolischer und Arabischer Platte. Sie trifft im Süden der Türkei auf die sinistrale Totes-Meer-Transformstörung, die Plattengrenze zwischen Afrikanischer und Arabischer Platte, die historisch im Gebiet um die heutige Stadt Antakya immer wieder für verheerende Erdbeben verantwortlich war. Im östlichen Mittelmeer subduziert die Afrikanische Platte in nord- bis nordöstliche Richtung beim Zypernbogen unter die Anatolische Platte bzw. beim Hellenischen Inselbogen unter die Ägäische Platte. Der Hellenische Bogen drängt dabei nach Süden, so dass auf der Ägäischen Platte ein Extensionsregime vorherrscht, was bisweilen Erdbeben in der Westtürkei verursacht. Im Osten der Türkei liegt die erdbebenanfällige Bitlis-Zagros-Sutur als Teil des Falten- und Überschiebungsgürtel des Zagros. Neben diesen großen tektonischen Strukturen existiert eine Vielzahl weiterer Verwerfungen im ganzen Land.[1]

Im 20. Jahrhundert ereigneten sich in der Türkei 111 Erdbeben mit Magnituden von 5,0 oder höher.[2] Erdbeben waren für etwa 76 Prozent der rund 87.000 Todesopfer und 210.000 Verletzten durch Naturkatastrophen in der Türkei im 20. Jahrhundert verantwortlich; Erdrutsche trugen 10 Prozent, Überschwemmungen 9 Prozent bei. Somit sind Erdbeben die bedeutendste Art von Naturkatastrophen, von denen die Türkei bedroht ist.[3] Durch die im Vergleich zu Kalifornien oder Japan weniger erdbebensicher konstruierten Gebäude fordern Erdbeben gleicher Intensität in der Türkei deutlich mehr Todesopfer.[2] Zwar wurden zunehmend strengere Bauvorschriften erlassen, jedoch entsprechen viele der älteren Häuser diesen nicht. Schätzungen zufolge war im Jahr 2009 etwa ein Drittel der rund 20 Millionen Wohngebäude in der Türkei unzureichend widerstandsfähig gegen Erdstöße und müsste verstärkt oder neu gebaut werden.[3] Die Weltbank schätzt die durchschnittlichen wirtschaftlichen Kosten von Erdbeben in der Türkei auf jährlich 100 Millionen US-Dollar.[2]

Liste

Erläuterungen:

Datum (Ortszeit) Ort Tote Anmerkung Koordinaten Magnitude Intensität Beleg
17 n. Chr. Lydien k. A. Zerstörung von Sardes und zwölf weiteren Städten in Lydien; laut Plinius das größte Erdbeben seit Menschengedenken 37° 51′ 0″ N, 27° 18′ 0″ O k. A. X [4]
13. Dezember 115 Antiochia 260.000 Erdbeben von Antiochia 115: Antiochia und fünf weitere Städte fast vollständig zerstört 36° 6′ 0″ N, 36° 6′ 0″ O 7,5 MS XI [5][6]
262 Südwestanatolien k. A. Tsunami; Schäden in Asia Minor und Libya; möglicherweise stehen Zerstörungen in Ephesus zu jener Zeit mit dem Beben in Zusammenhang 36° 36′ 0″ N, 30° 0′ 0″ O k. A. k. A. [7]
342 Antiochia 40.000 Datum umstritten, aber wohl Teil einer größeren Erdbebenserie 341–343 in Kleinasien und Zypern 36° 12′ 0″ N, 36° 6′ 0″ O k. A. VII–VIII [8]
September 458 Antiochia 80.000 36° 12′ 0″ N, 36° 6′ 0″ O k. A. IX [9]
Mai 526 Antiochia 250.000–300.000 Erdbeben von Antiochia 526 36° 14′ 0″ N, 36° 7′ 0″ O k. A. X [10][11]
557 Konstantinopel k. A. Tsunami; Einsturz der Kuppel der Hagia Sophia im nächsten Jahr wird auf Schäden aus diesem Beben zurückgeführt 40° 54′ 0″ N, 27° 36′ 0″ O 7,0 MS IX [12]
587 Antiochia 60.000 Nach abweichenden Berichten ereignete sich das Beben im Jahr 588 36° 15′ 0″ N, 36° 6′ 0″ O k. A. IX [13]
688 Smyrna 2.000–20.000 38° 24′ 0″ N, 27° 12′ 0″ O k. A. IX [14]
Januar 858 Jerewan 12.000 40° 0′ 0″ N, 44° 36′ 0″ O 5,2 M k. A. [15]
29. November 1114 Südostanatolien k. A. Stärkstes bekanntes Erdbeben an der Ostanatolischen Verwerfung, Zerstörung von Maras, mehrere tausend Tote 37° 30′ 0″ N, 37° 30′ 0″ O ≥7,8 M k. A. [16][17][18]
1268 Erzincan 15.000 Unsicher, Angaben zu dem Erdbeben finden sich nur in Quellen aus dem 17. Jahrhundert 39° 45′ 0″ N, 39° 30′ 0″ O k. A. IX [19][20]
1457 oder 1458 Erzincan/Erzurum 12.000–32.000 Ein großer Teil der Stadt Erzincan wurde zerstört, widersprüchliche Angaben zum genauen Datum 39° 54′ 0″ N, 40° 24′ 0″ O k. A. k. A. [21][22]
1482 Erzincan/Erzurum 30.000 Schwere Schäden in einem ausgedehnten Gebiet 39° 54′ 0″ N, 40° 24′ 0″ O 7,5 M X [23][24]
10. September 1509 Istanbul 1.000–13.000 Erdbeben von Istanbul 1509 40° 54′ 0″ N, 28° 42′ 0″ O 7,2 MS VII [5]
31. März 1648 Van 2.000 Opfer- und Schadenszuschreibung nicht gesichert, beziehen sich möglicherweise auf ein Erdbeben von 1646 38° 18′ 0″ N, 43° 12′ 0″ O 6,7 M k. A. [25][26]
23. Februar 1653 Smyrna 2.500 Erdbeben in Izmir 1653 38° 12′ 0″ N, 28° 12′ 0″ O 7,5 M X [5]
17. August 1668 Nordanatolien 8.000–17.500 Erdbeben in Nordanatolien 1668: Beben an der Nordanatolischen Verwerfungszone, schwere Schäden in Bolu, Kastamonu, Samsun, Tokat und anderen Städten, viele Nachbeben, gilt als das stärkste Erdbeben in der Türkei 41° 0′ 0″ N, 36° 0′ 0″ O 8,1 M IX [27][28][29][30]
10. Juli 1688 Smyrna 15.000–20.000 Erdbeben in Izmir 1688 38° 24′ 0″ N, 26° 54′ 0″ O 7,0 MS X [5]
22. Mai 1766 Istanbul 4.000 Erdbeben von Istanbul 1766 40° 48′ 0″ N, 29° 0′ 0″ O 7,1 MS X [5][31][32]
5. September 1822 Antakya 20.000 Schäden auch in Aleppo und auf Zypern 36° 0′ 0″ N, 36° 0′ 0″ O k. A. XI [33]
2. Juni 1859 Erzurum 15.000 39° 54′ 0″ N, 41° 18′ 0″ O 6,1 M k. A. [34]
3. April 1881 Chios 5.058–7.866 Erdbeben von Chios 1881 38° 15′ 0″ N, 26° 15′ 0″ O 6,5 MW IX [5]
15. Oktober 1883 Smyrna/Ayvalık 15.000 Zahlreiche Häuser entlang der Küste stürzten ein 38° 18′ 0″ N, 26° 12′ 0″ O 7,3 MS X [35]
10. Juli 1894 Istanbul 1.349 Tsunami; das Beben gab den Anstoß für die Etablierung einer instrumentellen Erdbebenforschung in der Türkei 40° 36′ 0″ N, 28° 42′ 0″ O 7,0 MW X [36][37][38]
20. September 1899 Sarayköy 1.117 Schäden in mehreren Städten im Tal des Großen Mäander, in Nazilli wurden 55 Prozent aller Häuser zerstört 37° 55′ 48″ N, 28° 50′ 24″ O 6,7 MS IX [39]
9. August 1912 Şarköy 3.000 Schäden in Istanbul, Edirne, Adapazarı, Bursa und anderen Orten 40° 38′ 17″ N, 27° 1′ 23″ O 7,1 MW VIII [40][41][42]
3. Oktober 1914 Burdur 4.000 Durch Beben und nachfolgenden Großbrand wurden 17.000 Häuser zerstört 37° 49′ 12″ N, 30° 16′ 12″ O 7,0 MS IX [43]
6. Mai 1930 Iranisch-türkisches Grenzgebiet 2.514 Aufgrund eines Vorbebens waren viele Menschen zum Zeitpunkt des Hauptbebens im Freien 38° 9′ 0″ N, 44° 42′ 0″ O 7,5 MS k. A. [44][45]
27. Dezember 1939 Erzincan 33.000 Erdbeben von Erzincan 1939 39° 46′ 16″ N, 39° 34′ 37″ O 7,8 MW XII [5]
20. Dezember 1942 Nordanatolien 1.000–3.000 Beben nahe der Nordanatolischen Verwerfungszone 40° 54′ 0″ N, 36° 30′ 0″ O 7,3 MS X [46]
26. November 1943 Nordanatolien 4.020 Beben an der Nordanatolischen Verwerfungszone; 40.000 Häuser wurden zerstört 41° 0′ 0″ N, 33° 42′ 0″ O 7,6 MS XI [47]
1. Februar 1944 Nordanatolien 2.381–2.790 Beben an der Nordanatolischen Verwerfungszone 41° 24′ 0″ N, 32° 42′ 0″ O 7,4 MS X [48][49]
18. März 1953 Yenice/Gönen 1.070 Yenice wurde zerstört, schwere Schäden in Gönen und anderen Orten 40° 10′ 30″ N, 27° 38′ 53″ O 7,3 MW VIII [50][51]
19. August 1966 Varto 2.529 Beben nahe dem Schnittpunkt der Nordanatolischen mit der Ostanatolischen Verwerfungszone 39° 10′ 12″ N, 41° 33′ 36″ O 6,8 MS IX [52]
28. März 1969 Alaşehir 53 Exakt 1 Jahr vor Gediz, 120 km entfernt. 38° 20′ 56″ N, 28° 30′ 32″ O 6,6 MS VIII [53]
28. März 1970 Gediz 1.086 Erdbeben von Gediz 1970 39° 5′ 53″ N, 29° 34′ 12″ O 6,9 MW VII [5][54]
22. Mai 1971 Bingöl 1.000 Bingöl wurde fast völlig zerstört, 15.000 Bewohner der Stadt wurden obdachlos 38° 48′ 0″ N, 40° 30′ 0″ O 6,7 MW VIII [55][56][57]
6. September 1975 Lice 2.311–2.386 Lice wurde fast vollständig zerstört; schwere Schäden auch in Nachbarorten 38° 28′ 26″ N, 40° 43′ 23″ O 6,7 MS IX [58][59]
24. November 1976 Iranisch-türkisches Grenzgebiet 3.840–5.000 Mehr als 50.000 Menschen wurden obdachlos 39° 7′ 12″ N, 44° 1′ 48″ O 7,3 MS X [25][60]
30. Oktober 1983 Nordostanatolien mind. 1.342 Mehr als 25.000 Menschen wurden obdachlos 40° 19′ 48″ N, 42° 11′ 13″ O 6,8 MW IX [61][62]
13. März 1992 Erzincan 653 Mehr als 10.000 Gebäude in Erzincan wurden teilweise oder vollständig zerstört, mehr als 6.000 Menschen wurden verletzt 39° 43′ 12″ N, 39° 36′ 0″ O 6,8 MS VIII [63][64]
1. Oktober 1995 Dinar 94–101 348 Verletzte, 50.000 wurden obdachlos 38° 3′ 47″ N, 30° 8′ 2″ O 6,4 MW VIII [65]
27. Juni 1998 Adana 145 Mehr als 1500 Verletzte 36° 52′ 41″ N, 35° 18′ 25″ O 6,3 MW VIII [66]
17. August 1999 İzmit/Gölcük 18.373 Erdbeben von Gölcük 1999 40° 44′ 53″ N, 29° 51′ 50″ O 7,6 MW IX [5][67]
12. November 1999 Düzce mind. 894 Knapp 5000 Verletzte 40° 45′ 29″ N, 31° 9′ 40″ O 7,2 MW IX [68]
3. Februar 2002 Bolvadin mind. 44 38° 34′ 23″ N, 31° 16′ 16″ O 6,5 MW k. A. [69][70]
1. Mai 2003 Bingöl 177 Mehr als 500 Verletzte 39° 0′ 25″ N, 40° 27′ 50″ O 6,4 MW IX [71][72]
8. März 2010 Ostanatolien 42–51 Etwa 100 Verletzte 38° 51′ 50″ N, 39° 59′ 10″ O 6,1 MW VII [73][74][75]
23. Oktober 2011 Van 604 Erdbeben in Van 2011 38° 43′ 16″ N, 43° 30′ 29″ O 7,1 MW IX [5]
9. November 2011 Van 40 Nachbeben des Erdbebens in Van 2011 38° 25′ 44″ N, 43° 13′ 44″ O 5,6 MW VII [25][76]
21. Juli 2017 Bodrum 2 Erdbeben in der Ägäis 2017 36° 55′ 44″ N, 27° 24′ 50″ O 6,6 MW VII [5]
26. September 2019 Istanbul 1 Erdbeben von Istanbul 2019 40° 54′ 14″ N, 28° 9′ 0″ O 5,7 MW VI [5]
24. Januar 2020 Elazığ 41 Erdbeben bei Elazığ 2020 38° 25′ 52″ N, 39° 3′ 40″ O 6,8 MW IX [5]
23. Februar 2020 Iranisch-türkisches Grenzgebiet 10 Erdbeben im iranisch-türkischen Grenzgebiet 2020 38° 26′ 49″ N, 44° 25′ 1″ O 5,8 MW VII [5]
14. Juni 2020 Yedisu 1 35 Verletzte 39° 22′ 34″ N, 40° 42′ 36″ O 5,9 MW VII [77][78]
30. Oktober 2020 Ägäisches Meer 119 Erdbeben in der Ägäis 2020 37° 55′ 5″ N, 26° 47′ 24″ O 7,0 MW VIII [5]

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Belege

  1. Erdin Bozkurt: Neotectonics of Turkey – a synthesis. In: Geodinamica Acta. Band 14, 2001, S. 3–30, doi:10.1080/09853111.2001.11432432 (englisch).
  2. a b c Eugene Gurenko, Rodney Lester, Olivier Mahul, Serap Oguz Gonulal: Earthquake Insurance in Turkey. History of the Turkish Catastrophe Insurance Pool. World Bank Publications, Washington, D.C. 2006, ISBN 978-0-8213-6583-0, S. 1–5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche; englisch).
  3. a b Oguz Gunes: Turkey’s grand challenge: Disaster-proof building inventory within 20 years. In: Case Studies in Construction Materials. Band 2, 2015, ISSN 2214-5095, S. 18–34, doi:10.1016/j.cscm.2014.12.003 (englisch).
  4. Significant Earthquake: Turkey: Izmir, Efes, Aydin, Manisa, Alasehir, Sart. Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 15. Juli 2020 (englisch).
  5. a b c d e f g h i j k l m n o Belege zu diesem Beben siehe im entsprechenden Hauptartikel.
  6. Significant Earthquake: Turkey: Antakya (Antioch). Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 15. Juli 2020 (englisch).
  7. Significant Earthquake: Turkey: S Coasts; Libya. Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 15. Juli 2020 (englisch).
  8. Significant Earthquake: Turkey: Antakya (Antioch). Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  9. Significant Earthquake: Turkey: Antakya (Antioch). Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  10. Mohamed Reda Sbeinati, Ryad Darawcheh, Mikhail Mouty: The Historical Earthquakes of Syria: An Analysis of Large and Moderate Earthquakes from 1365 B.C. to 1900 A.D. In: Annals of Geophysics. Band 48, Nr. 3, Juni 2005, S. 355–356, Digitalisat (PDF; 5,5 MB) auf earth-prints.org (englisch).
  11. Informationi sul terremoto. INGV, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  12. Significant Earthquake: Turkey: Istanbul (Constantinople). Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 15. Juli 2020 (englisch).
  13. Significant Earthquake: Turkey: Antakya (Antioch). Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  14. Significant Earthquake: Turkey: Izmir. Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 15. Juli 2020 (englisch).
  15. Significant Earthquake: Turkey; Armenia: Dvina. Significant Earthquake Database. National Geophysical Data Center, NOAA, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  16. Fatih Bulut, Marco Bohnhoff, Tuna Eken, Christoph Janssen, Tuğbay Kılıç, Georg Dresen: The East Anatolian Fault Zone: Seismotectonic setting and spatiotemporal characteristics of seismicity based on precise earthquake locations. In: Journal of Geophysical Research. Band 117, Nummer B07304. 2012, doi:10.1029/2011JB008966 (englisch).
  17. N. N. Ambraseys, J. A. Jackson: Faulting associated with historical and recent earthquakes in the Eastern Mediterranean region. In: Geophysical Journal International. Band 133, Heft 2, Mai 1998, S. 390–406, doi:10.1046/j.1365-246X.1998.00508.x (englisch).
  18. N. N. Ambraseys: Earthquakes in the Mediterranean and Middle East: A Multidisciplinary Study of Seismicity up to 1900. Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-87292-8, S. 283–291.
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  20. N. N. Ambraseys: Earthquakes in the Mediterranean and Middle East: A Multidisciplinary Study of Seismicity up to 1900. Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-87292-8, S. 348.
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  27. Cengiz Zabcı, Hüsnü Serdar Akyüz, Volkan Karabacak, Taylan Sançar, Erhan Altunel, Halil Gursoy, Orhan Tatar: Palaeoearthquakes on the Kelkit Valley Segment of the North Anatolian Fault, Turkey: Implications for the Surface Rupture of the Historical 17 August 1668 Anatolian Earthquake. In: Turkish Journal of Earth Sciences. Band 20, 2011, S. 411–427, doi:10.3906/yer-0910-48, Digitalisat (PDF; 5,46 MB) auf tubitak.gov.tr (englisch).
  28. N. N. Ambraseys: Earthquakes in the Mediterranean and Middle East: A Multidisciplinary Study of Seismicity up to 1900. Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-87292-8, S. 512–515.
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