Sony Alpha 37

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Sony α37
SLT-A37.jpg
Typ: SLT-Kamera (Single-lens translucent)
Objektivanschluss: Sony Minolta A-Bajonett
Bildsensor: CMOS
Sensorgröße: APS-C (23,5 mm × 15,6 mm)
Auflösung: 4.912 × 3.264 Pixel
Bildgröße: 16 Megapixel
Formatfaktor: 1,5
Seitenverhältnis: 3:2, 16:9
Dateiformate: JPEG, RAW
Belichtungsindex: ISO 100–3.200 (automatik),
ISO 100–16.000 (manuell)
Aufnahmebereitschaft: 0,8 Sekunden
Auslöseverzögerung: 0,2 Sekunden
Sucher: Elektronischer Sucher
Bildfeld: 100 %
Vergrößerung: 1,04-fach
Sucheranzeige: 800 × 600 Pixel (480.000 Pixel)[1]
Bildschirm: klappbarer LCD
Größe: 2,7"
Auflösung: 320 × 240 Pixel (76.800 Pixel), 148 ppi[2]
Betriebsarten: Einzelbild, Serienaufnahmen, Selbstauslöser, Schwenkpanoramen, 3D-Panorama, Videoaufnahmen,
AF-Messfelder: 15
AF-Betriebsarten: Einzelbild-AF, kontinuierlicher AF, manueller Fokus
Korrektur: ± 2
Verschlusszeiten: 1/4000–30 s, Bulb
Blitz: Eingebauter Aufklappblitz
Blitzsteuerung: Automatisch, manuell
Blitzanschluss: System-Blitzschuh
Synchronisation: 1/160 s
Farbraum: sRGB, Adobe RGB
Weißabgleich: automatisch oder manuell
Speichermedien: SDHC, SDXC, Memory Stick
Datenschnittstelle: USB 2.0
Videoschnittstelle: HDMI
Stromversorgung: Li-Ion-Akku
Gehäuse: Kunststoff
Abmessungen: 124 mm × 92 mm × 85 mm
Gewicht: 506 g (inklusive Akku)

Die Sony Alpha 37, auch bekannt als Sony SLT-a37, ist eine Einsteigerkamera der α-Serie von Sony. Es handelt sich bei ihr um eine Digitalkamera mit einem teildurchlässigen Spiegel, welche vom Hersteller Sony als eine single-lens translucent camera (SLT-Kamera) bezeichnet wird. Sie ist die Weiterentwicklung der Sony Alpha 35 und wurde – entgegen der Nomenklatur – von der Sony Alpha 58 abgelöst. Ihre Einführung erfolgte in Deutschland im Juni 2012.

Technische Merkmale

In der Kamera wurde ein CMOS-Sensor im APS-C-Format mit einer Auflösung von etwa 16 Megapixel verbaut. Dessen maximale Lichtempfindlichkeit beträgt ISO 16.000, die Automatik verwendet jedoch nur den Bereich bis ISO 3.200. Die Kamera bietet bei sehr hohen ISO-Werten die Möglichkeit an, 6 Bilder zu einem einzelnen zu verrechnen, um so das Rauschen zu minimieren.[3]

Eine Besonderheit der SLT-Kamera von Sony ist der halbdurchlässige Spiegel. Bei einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera (DSLR) muss bei Verwendung des Suchers der Spiegel umklappen, damit eine Aufnahme geschehen kann. Hierdurch geht Zeit bis zur Aufnahme verloren, was bei Serienaufnahmen negativ auffallen kann. Dieses Problem soll durch den halbdurchlässigen Spiegel umgangen werden: Der Spiegel sitzt statisch und reflektiert einen Teil des einfallenden Lichtes. Die Kamera besitzt zwei separate Sensoren: Einen für die Aufnahme und einen für den Sucher.

Hierdurch kann neben dem Display auch mit Hilfe des elektronischen Suchers bereits vorher das zu erwartende Bild betrachtet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass durch das Entfallen des Umklappen des Spiegels eine höhere Serienbildgeschwindigkeit möglich ist.[4]

Die Kamera ermöglicht Videoaufnahmen in bis zu FullHD-Auflösung mit einer Bildfrequenz von knapp 50 Halbbildern pro Sekunde. Als mögliche Videoformate stehen AVCHD und MPEG-4 zur Auswahl.[5]

Einzelnachweise

  1. Sony (neben anderen Herstellern) zählt die Subpixel jedes Pixels, d. h. den roten, grünen und blauen Kanal jedes Pixels einzeln, und spezifiziert daher das Sucherdisplay mit 480.000 [Pixel] × 3 [Farbkanäle] = 1.440.000 Bildpunkte.
  2. Sony (neben anderen Herstellern) zählt die Subpixel jedes Pixels, d. h. den roten, grünen und blauen Kanal jedes Pixels einzeln, und spezifiziert daher das rückwärtige Display mit 76.800 [Pixel] × 3 [Farbkanäle] = 230.400 oder ca. 230.000 Bildpunkte.
  3. Michael Ludwig: Volle DSLR-Leistung für Einsteiger. In: chip.de. 12. Juni 2012, abgerufen am 21. Januar 2016.
  4. Lori Grunin, Stefan Möllenhof: Sony Alpha SLT-A37 im Test: Blitzschnelle Kamera der Einsteiger-DSLR-Klasse. In: cnet.de. 22. Mai 2012, abgerufen am 21. Januar 2016.
  5. Datenblatt - Sony Alpha SLT-a37. In: heise Foto. Abgerufen am 21. Januar 2016.