Wikiup:Pressespiegel/2009

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2008 < 2009 > 2010

Dezember 2009

  • Website: heise.de: Stefan Krempl/hob : 26C3: Hitzige Qualitätsdebatte zur Wikipedia, 30. Dezember 2009
    Kurt Jansson und Mathias Schindler verteidigen status quo in der Wikipedia, „Im zahlreich versammelten Publikum, in dem nach eigenen Bekunden etwa fünf Wikipedia-Administratoren und rund 30 regelmäßige Autoren saßen, hatte sich viel Unmut vor allem über "willkürliche" Löschungen angestaut.“.
  • Zeitung: Carsten Knop: Spenden für Wikipedia: Die größte Enzyklopädie der Menschheit, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 18, 30. Dezember 2009
  • Website: Spiegel Online: Christian Stöcker: Wikipedia Spendenerfolg - 430.000 Dollar an einem Tag - und eine Klage, 17. Dezember 2009
    „[...] Seit gestern um Mitternacht ein Aufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales als Banner über jedem einzelnen Wikipedia-Eintrag erscheint, sind über 430.000 Dollar an Spenden zusammengekommen - an einem einzigen Tag. Heute, einen Tag später, sind bis zum späten Nachmittag deutscher Zeit noch einmal 128.000 Dollar dazugekommen [...] Der Republikaner Andy Martin, der für einen Sitz im US-Senat kandidiert, will die Wikimedia Foundation verklagen. Es handele sich bei der gemeinnützigen Organisation in Wahrheit um eine "steuerbefreite, prosozialistische Betrugsmasche" die dazu diene, "Republikaner, Konservative und Obama-Gegner zu belästigen". Wikipedia sei eine "steuerbefreite Abteilung von Barack Obamas politischen Aktivitäten..."“
  • Website: fm4.orf.at: Martin Blumenau: Journal ′09: 20.12., 20. Dezember 2009
    Über den TIME Almanac 2010: „Denn klar: alles, was im Almanach zu finden ist, gibt's auch bei Wikipedia. Aber zum einen nicht in dieser kompakten und scheinbar zusammenhanglosen Form und zum anderen kenne ich keinen Web-Anreiz sich von Liste zu Liste zu klicken.“
  • Zeitschrift: Susanne Patzelt: Nichts wie rein in die Welt des Wissens! In: EMMA, Winter 2010, 13. Dezember 2009, S. 56-58
    Mit Online-Anleitung Wie wird man WikipedianerIn? in vier Schritten, „Die Misandrie, der Männerhass, ist eine feste Größe – die Misogynie kein Thema. […] Der bei Wikipedia geforderte neutrale Standpunkt wird solange ein Standpunkt aus männlicher Perspektive bleiben, bis ein ausgewogener Anteil an männlichen und weiblichen AutorInnen daran mitarbeitet. […] Noch ist Wikipedia eine Männerwelt. Worauf warten die Frauen eigentlich?“
  • Website: spiegel.de: Kurt Jansson: Hilferuf aus dem Maschinenraum, 11. Dezember 2009
    „Wikipedia wird zensiert von Besserwissern, die entscheiden wollen, was wichtig ist und was nicht - sagen die Kritiker der Online-Enzyklopädie. Das stimmt nicht, sagt Ur-Wikipedianer Kurt Jansson: Es mangelt nicht an Vielfalt. Sondern an Menschen, die bereit sind, die Dreckarbeit zu machen.“.
  • Website: OVB.de: Trend-ABC 2000 bis 2009: Das Lebensgefühl der "Nuller Jahre", 10. Dezember 2009
    „W wie “Wikipedia“: Das Wissen wird nicht mehr von Professoren und Verlagen verwaltet - so der Ansatz. Mit dem Online-Lexikon Wikipedia entwickelt sich eine neue Art der Wissensfindung und der Detail- Informiertheit. Zur Inspiration ein wahrer Fundus. Und das Schlimmste für Journalisten zum Beispiel: Fast alles stimmt auch noch.“.
  • Zeitschrift: Lieber Sender als Sites, In: Werben und Verkaufen, 10. Dezember 2009, S. 35
    „Am häufigsten aufgerufen werden von Männern laut der Analyse Acta vom Allensbach-Institut die Websites von Google Deutschland (Reichweite pro Monat 20,2 Mio. Männer), Ebay (13,9 Mio.), Wikipedia (13,1 Mio.), YouTube (10,5 Mio.) und T-Online (8,4 Mio.).“.
  • Website: perspektive-mittelstand.de: Elisabeth Heinemann: Fünf typische (Denk-)Fehler in Sachen Kompetenzerwerb, 10. Dezember 2009
    „Online-Enzyklopädien wie Wikipedia haben doch auf alle Fragen passende Antworten parat. Diese werden von vielen Studierenden kopiert oder auswendig gelernt [...] Das Studium respektive die Aus- und Weiterbildung soll Sie dazu befähigen, in Ihrem (späteren) Beruf eigenständig Aufgaben und Herausforderungen zu lösen. Reines Auswendiglernen reicht hierfür nicht. Sie müssen die Zusammenhänge begreifen und verstehen – ohne ein strukturiertes Lernen und gezieltes Üben erreichen Sie dieses Ziel nicht.“.
  • Zeitung: "Wie ein Staat", In: Leipziger Volkszeitung, 8. Dezember 2009
    Interview, „Blogger Felix von Leitner zur Debatte um Zensur im Internet-Lexikon Wikipedia“.
  • Website: 26th Chaos Communication Congress: Duesentrieb: Hack the Wiki, 7. Dezember 2009
  • Zeitung: NaN, In: Tages-Anzeiger, 5. Dezember 2009, S. 34
    Neue Wörter wie „Augenkrebs“, „Pärchenterror“, „Wikiwisser: Jemand, der sein Halbwissen aus Wikipedia oder Ähnlichen Online-Datenbanken generiert.“.
  • Zeitung: Timo Lokoschat: Schlachtfelder im Wikiland, In: Münchner Abendzeitung, 4. Dezember 2009, S. 25;
    „Bauchnabelfussel? Gehört dieser Eintrag überhaupt in eine Enzyklopädie? Darum wurde in der Wikipedia lange gerungen. Fakt ist: Jeder kann hier jeden und alles als Artikel anlegen - seinen Nachbarn, sein Haustier, sich selbst! Die Gemeinschaft aus tausenden freiwilligen Mitarbeitern entscheidet demokratisch, ob ein Thema relevant genug ist. Den Bauchnabelfussel hielt man einer Erwähnung für würdig. Gestritten wird trotzem weiter: "Bitte Quellen dazu, dass Fussel in der Mehrzahl einen Bauchnabelfussel in der Einzahl ergeben", fordert ein Benutzer ernst.“
  • Zeitung: Christian Bütikofer/dpa: ANALYSE, In: Tages-Anzeiger, 5. Dezember 2009, S. 11
    „... geht es auf Wikipedia zu wie auf dem Basar. Da wird gehandelt, und allerlei «nicht Relevantes» bekommt bei genügend Interesse plötzlich einen Wert.“.
  • Zeitschrift: Zehn Fragen an .., In: PR Report, 1. Dezember 2009, S. 9
    Interview mit Catrin Schoneville

November 2009

  • Radio: Radio Q, Wikipedia-Manipulation, 30. November 2009
    „Radio Q-Reporterin Jasmin Sandhaus hat sich mit dem Thema der Manipulation bei Wikipedia beschäftigt.“.
  • Radio: Sendung mit dem Internet (RP-Online & Antenne Düsseldorf), Wo geht’s hin, Wikipedia?, 30. November 2009 (?), 19:00 - 21:00 Uhr
  • Website: tagesspiegel.de: Mathias Klappenbach: Zum Bildungsstreik, 29. November 2009
    „52 Prozent der Studenten gehen davon aus, dass Informationen der Online-Enzyklopädie Wikipedia sehr verlässlich oder eher verlässlich sind. Wikipedia ist die von Studenten am häufigsten benutzte Internetseite. Quelle: statista.com“.
  • Radio: Kultur Heute (DLF), Krise bei Wikipedia?, 28. November 2009, 17:30, 5,25min
    „Warum die Schreiber abspringen, Pavel Richter, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, im Gespräch (Redaktion)“.
  • Zeitung: Nordwest Zeitung (NWZ): Tigerente als Begleiter, 26. November 2009
    „Wie Fotomodelle posierten in dieser Woche die Abgeordneten“ – Wikipedia-Benutzer fotografierten niedersächsische Landtagsabgeordnete.
  • Zeitung: Neue Presse, Hannover: Nora Lysk und Renate Grimmig: Was bei Wiki wirklich wichtig ist, 26. November 2009, S. 3
    Seitenfüllender Artikel zu den Themen Streit um Relevanzkritierien, Team aus Hannover im Landtag, Schreiben wird zur Sucht (nur Druckausgabe).
  • Website: Spiegel Online: Stephan Orth Extremkletterer Steve House, 25. November 2009
    Ja, offensichtlich setzt die WP Maßstäbe, „...er hat bislang nicht einmal einen deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag. “
  • Website: FAZ.net: Norbert Bolz, Alle werden gewinnen, 21. November 2009
    „Wer hätte geglaubt, dass eine Strategie des Teilens, Schenkens und Vertrauens in der kapitalistischen Welt überlebensfähig ist? (...) Wikipedia hat es allen Befürchtungen von Kulturkritikern zum Trotz gegen die Encyclopaedia Britannica bewiesen.“.
  • Zum Thema Doppelseite Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (3 Artikel)
    • Website: FAZ.net: Jochen Reinecke: Das Schweigen der Lemmata, 28. November 2009
    • Website: Planckton (F.A.Z.-Blogs): Jochen Reinecke: Interview mit Catrin Schoneville (Wikimedia e.V.) und Kris Köhntopp (IT-Experte), 23. November 2009
    • Website: Die wunderbare Welt von Isotopp: Kristian Köhntopp: Das Schweigen der Lemmata, 22. November 2009
      Jochen Reinecke (FAZ) interviewte im Vorfeld Kristian Köhntopp (Blogger)
    • Zeitung: Jochen Reinecke: Das Schweigen der Lemmata, In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. November 2009, S. 60, 63; Ergänzungen
      „Weltweit präsent, sehr beliebt, fleißig genutzt: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ein Erfolgsmodell. Doch unter den Mitarbeitern gibt es Streit: Soll das Lexikon weiterwachsen und einmal alles Wissen dieser Welt enthalten, oder soll es Unwichtiges ignorieren?“
    • Zeitung: Thomas Thiel: Damit die ganze Mühe nicht umsonst war, In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. November 2009, S. 63
      „Deletionpedia sammelt, was aus Wikipedia herausfällt“
    • Zeitung: Tilaman Spreckelsen: Landkarte oder Stammbaum, In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. November 2009, S. 63
      „Nichts Neues unter der Sonne: Schon die alten Encyclopédisten hatten die Probleme der Wikipedianer“
  • Website: Frank Schirrmacher, Die Presse: Mein Kopf kommt nicht mehr mit, 22. Nov. 2009
    „Gemeinsam mit IBM hat der Kommunikationswissenschaftler Clay Shirky den geistigen Aufwand ziemlich genau beziffert: Das gesamte Wikipedia-Projekt, so beziffert Shirky, jede Zeile in allen Sprachen akkumuliert 98 Millionen Stunden menschlichen Denkens. Das ist eine gigantische Zahl. Sie relativiert sich aber, wenn man sich klarmacht, dass allein an einem einzigen Wochenende sämtliche Fernsehzuschauer der USA addiert 98 Millionen Stunden reine Fernsehwerbung sehen. Die 98 Millionen Stunden Wikipedia sind das, was Shirky 'kognitiven Mehrwert' nennt.“
  • Website: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg: Detlev Danneberg: Dossier Mais - Wikipedia, 17. November 2009
    Übung: Wikipedia für ein Kunden-Dossier nutzen
  • Zeitung: Thomas Kliemann: Von Fischen lernen, In: General-Anzeiger, 16. November 2009, S.9
    „Schwarmintelligenz (...) Beispiel zwei: Wikipedia ist der größte Think-Tank unserer Zeit, eine dezentrale Wissensbasis, an der Hunderttausende arbeiten, forschen, einander korrigieren.“.
  • Zeitung: Joachim Güntner: Kein Jubel für Solisten. Die Rede von der «Schwarmintelligenz» als Ideologie unserer Zeit, In: Neue Zürcher Zeitung, 13. November 2009,
    „Wikipedia bringt das in seinen Teilnahmebedingungen klar zum Ausdruck. Wer sich dem «Wiki-Prinzip» unterwirft, nimmt hin, dass von ihm begonnene Texte durch Dritte korrigiert und weiterentwickelt werden. «Wer nicht möchte, dass seine Inhalte beliebig modifiziert werden können, sollte bei Wikipedia nicht mitarbeiten», heisst es da. Als Urheber ein geistiges Eigentum an einem Artikel zu besitzen, ist ausgeschlossen.“.
  • Website: Die wunderbare Welt von Isotopp: Kristian Köhntopp: Communitygift, 11. November 2009
  • Zum Thema Namensnennung der Mörder von Walter Sedlmayr
    • Website: heute.de: Alfred Krüger: Sedlmayr-Mörder wollen Anonymität im Netz, 26. November 2009
    • Zeitung: John Schwartz: Two German Killers Demanding Anonymity Sue Wikipedia’s Parent, In: The New York Times (New York edition), 13 November 2009, S. A13
    • Website: Sueddeutsche.de: Mord ohne Namen, 13. November 2009
    • Website: PCtipp.ch: Sandra Adlesgruber: Wikipedia-Streit um Mördereintrag, 12. November 2009
    • Website: Heise Online: Torsten Kleinz, Peter-Michael Ziegler: Erneut Rechtsstreit um Namensnennung in der Wikipedia, 12. November 2009
    • Website: Der Standard: Zensur Überführter Mörder klagt Wikipedia, 12. November 2009
    • Website: wired.com: Convicted Murderer Sues Wikipedia, Demands Removal of His Name, 11. November 2009
    • Website: Electronic Frontier Foundation: Jennifer Granick: Convicted Murderer To Wikipedia: Shhh!, 10. November 2009
      Wikipedia [...] received a cease [...] demanding that the perpetrator's name be taken off of the Sedlmayr article page [...] At issue is an apparent conflict between the U.S. First Amendment—which protects truthful speech—and German law—which seeks to protect the name and likenesses of private persons from unwanted publicity. [...] So, his lawyers have sued the German language Wikipedia, and threatened the English language version with the same, if they fail to censor the Sedlmayr article.“.
  • Website: RP Online: Robert Rist: www auf die Bühne gebracht, 6. November 2009
    „"Chancen und Risiken des Internets" standen im Mittelpunkt des sechsten wissenschaftlichen Forums am Werner-Jaeger-Gymnasium. (...) Am deutlichsten formulierte Denis Barthel von Wikimedia Medienkompetenz: "Der Verstand ist das einzige Werkzeug, um sicher vor falschen Informationen zu sein."“.
  • Zum Thema Relevanzkriterien in der Wikipedia (II)
    • Zeitung: Roger Behrens: Die Unordnung der Dinge, In: Jungle World, 12. November 2009
      „Es ist, übertrieben gesagt, als würde Hegels philosophischer Idealismus rückwärts gewendet. Während Hegels System aus der systematischen Logik heraus im absoluten Wissen im vollends begriffenen Selbstbewusstsein kulminiert, ist das Wissen bei Wikipedia immer schon als absolut vorausgesetzt, ebenso wie das Selbstbewusstsein der Wikipedia-Autoren immer schon als begriffen unterstellt wird.“
    • Radio: C-Radar, November-C-RadaR (u.a. Wikipedia: Ueber den Sinn und Unsinn der Relevanzkriterien), Nachtrag, 5. November
    • Website: Hannoversche Allgemeine Blog: Marcus Schwarze: Irrelevant? Zur Relevanzdiskussion bei der Wikipedia, 3. November 2009
      „Ich plädiere dafür, die Relevanzkriterien der Wikipedia für irrelevant zu erklären und in einen bloßen Spamschutz unzuwandeln.“
    • Website: der Freitag: Friedhelm Greis: "Ich habe löschen lassen", 3. November 2009
      „Würde ich mich regelmäßig an den Debatten beteiligen, plädierte ich vermutlich wesentlich häufiger für das Löschen. Denn eines scheint vielen Nutzern nicht klar: Die Wikipedia entscheidet nicht darüber, was in der Welt und für einen persönlich relevant ist. Sie will nur festlegen, worüber sinnvolle enzyklopädische Texte erstellt werden können und was darum für das Lexikon selbst von Bedeutung sein könnte.“
    • Website: der Freitag: Jens Berger: "Wuff, ich will da rein!", 3. November 2009
      „Wer tatsächlich die Meinung vertritt, Wikipedia-Artikel müssten zwingend objektiv hohe Qualitätsstandards haben und zwingend objektiv relevant sein, hat das Prinzip Wikipedia nicht verstanden. Das Alleinstellungsmerkmal ist der basisdemokratische Ansatz. Die Relevanzkriterien versündigen sich an diesem Ideal. [...] Sollte jedoch der einzige relevante Unterschied zwischen Wikipedia und einer redaktionellen Enzyklopädie die kostenlose Nutzung sein, so hat die Wikipedia eine historische Chance verspielt.“
    • Website: dpa, Marco Hadem: Was ist für Wikipedia wirklich wichtig?, yahoo.de, 3. November 2009
      abgedruckt in zahlreichen Zeitungen im Ressort Multimedia/Newsticker: u.a. [2], [3], [4], [5], [6], [7],...
      „Auch wenn die Standpunkte der Streitenden – sowohl innerhalb der einzelnen Gruppen als auch zwischen den Administratoren und den Autoren – weit auseinanderzuliegen scheinen, sind sie sich in einem einig: Die oft festgefahrenen und polemischen Diskussionen müssen wieder sachlicher und konstruktiver werden.“
    • Website: heute.de: Alfred Krüger: Was darf in die Wikipedia? Streit um gelöschte Artikel, 3. November 2009
    • Zeitung: APA/dpa: Wikipedia-Community ist in zwei Lager gespalten, In: Der Standard, 3. November 2009
    • Website: Welt Online: Hendrik Werner: Zerreißprobe für Wikipedia, Warum Wikipedia vor einer Zerreißprobe steht, 1. November 2009
  • Zeitschrift: Petra Nickisch: Ansichtssache Pelz, In: PR REPORT, 1. November 2009, S. 22
    „'Die Natur ist noch unübertroffen', schwärmt Klaus-Peter Kuhn, Kürschnermeister (...) Neben seiner Arbeit im eigenen Pelzmoden-Geschäft schreibt er abends, als Hobby, bei Wikipedia. Fachwissen über die Branche möchte er vermitteln, den Laien und den Profis noch mehr über die Geschichte des Kürschnerhandwerks und die unterschiedlichen Pelzarten und Pelztiere erzählen. “.
  • Zeitschrift: Max Goldt: Tätowiert, motorisiert, desinteressiert, In: titanic, Kolumne, Heft 361, 30. Jahrgang
    „Die Neigung von Wikipedia-Pop-Autoren zur tabellarischen Erfassung norwegischer Hitparadenpositionen ist wirklich auffälllig“.
  • Zeitschrift: Friedhelm Greis Wikipedia ist gut, Kontrolle ist besser, In: Journalist, November 2009
    Kommentar im Trierer Medienblog

Oktober 2009

  • Website: Verband Bayerischer Zeitungsverleger: ABC zum Medienführerschein Presse, 26. Oktober 2009
    „Wikipedia, die: Die Wikipedia ist ein Online-Lexikon. Das Besondere an der Wikipedia ist, dass jeder an ihr mitschreiben kann. Nicht nur Fachleute verfassen also die einzelnen Lexikonartikel. Jeder, der möchte, kann einen Eintrag schreiben. Das ist gleichzeitig der größte Vorteil und der größte Nachteil der Wikipedia. Einerseits stehen hier viel schneller Einträge zu neuen Ereignissen als zum Beispiel in den gedruckten Lexika. Das ist gut, denn so kann man sich schnell über aktuelle Entwicklungen informieren. Andererseits wird in der Wikipedia nicht sofort überprüft, ob ein Eintrag auch richtig ist. Das ist schlecht, denn so werden auch viele Informationen verbreitet, die nicht wahr oder so nicht richtig sind. Wenn man Informationen aus der Wikipedia nutzen möchte, sollte man sie also auf jeden Fall mit einer zweiten verlässlichen Quelle abgleichen.“.
  • Website: PC Games Hardware: Henner Schröder: Was passierte heute im Jahre ...? Die Wikipedia-Idee, 22. Oktober 2009
    „1993... [Das Internet] müsste sich doch, so überlegt der Internet-Pionier Rick Gates, hervorragend eignen, um eine Online-Enzyklopädie zu erstellen, zu der jeder Nutzer Inhalte beitragen kann - diesen Gedanken äußert Gates am 22. Oktober 1993 in der Usenet-Gruppe alt.internet.services. Aus seiner Idee erwächst das Interpedia-Projekt, eine Online-Enzyklopädie, die zu den Vorläufern der späteren Wikipedia zählt - erst mit ihr wird Gates' Vision acht Jahre später zur Realität.“.
  • Pressemeldung: ZeitSensor, Web 2.0-Studie, ODC Services GmbH, 15. Oktober 2009
    Grafik Nutzung von Wikipedia: 31% - mehrmals in der Woche, 12% - einmal in der Woche, 11% - einmal in 14 Tagen, 11% - seltener als einmal im Monat, 10% - einmal im Monat, 10% - nie, 8% - mehrmals täglich, 6% - einmal täglich, 2% - kenne Wikipedia nicht. „Nur noch 29% der Internet-Nutzer vertrauen klassischen Lexika wie z.B. Duden, Brockhaus oder Meyer, mehr als den Informationen von Wikipedia.“.
  • Zeitung: Helmut Spudich: Second Life für alte Zeitungen, In: DER STANDARD, 14. Oktober 2009
    Es geht um den digitalen Lesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek, „Großen Anklang findet die Online-Zeitungssammlung auch in der Wikipedia-Community, weiß Müller, "viele nutzen uns zur Recherche und verlinken Artikel in der Wikipedia. Teils tragen wir selbst Links auf Wikipedia ein", sagt Müller. "Eine eigene historische Seite ist weniger sinnvoll, als die Leute von dort, wo sie ohnehin schon sind, abzuholen."“.
  • Zeitschrift: Marco Fenske, Timo Prüfig: Neuer Wirbel in der Wikipedia-Affäre, In: Sport Bild, Ausgabe 42, 14. Oktober 2009, S. 48
    „SPORT BILD hatte enthüllt, wie sich [Serdar] Dayat die Lizenz erschlichen hat - ohne das notwendige Praktikum beim MSV Duisburg je gemacht zu haben. Den Praktikumsbericht schrieb er aus dem Internet-Lexikon Wikipedia ab, Chefausbilder Frank Wormuth (49) benotete ihn dennoch.“.

September 2009

  • Zeitschrift: Matthias Spielkamp, Philipp Otto: Urheberrecht (Sonderfall »Wikipedia«), In: Medienkunde, DIE ZEIT für die Schule, aktualisierte Auflage, 23. September 2009, S. 113
  • Website: Spiegel Online: Heute in den Feuilletons, 22. September 2009
    „In Huffington Post wendet sich der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gegen Meldungen, die behaupten, es würde eine schärfere redaktionelle Kontrolle eingeführt - im Gegenteil, so Whales [sic!], die Wikipedia werde weiter geöffnet“.
    Bezieht sich auf The Huffington Post: Jimmy Wales: What the MSM Gets Wrong About Wikipedia -- and Why, 21. September 2009
    „I believe that the underlying facts about the Wikipedia phenomenon - that the general public is actually intelligent, interested in sharing knowledge, interested in getting the facts straight - are so shocking to most old media people that it is literally impossible for them to report on Wikipedia without following a storyline that goes something like this: 'Yeah, this was a crazy thing that worked for awhile, but eventually they will see the light and realize that top-down control is the only thing that works.'“
  • Zeitschrift: Stephan Ruß-Mohl: Gegenthesen zum Internet-Manifest, In: Message, 21. September 2009
    „Die Generation »Wikipedia« ist oftmals erstaunlich naiv, nicht nur im blinden Vertrauen auf ungeprüfte Quellen. Medienpädagogik – soll heißen Schulunterricht, um den Umgang mit Medien zu lernen – ist im Internet-Zeitalter wichtiger als je zuvor, setzt allerdings auch eine neue Generation medienkompetenter Lehrer und Lehrerinnen voraus. “.


  • Website: bildungsklick.de: E-Learning 2009, 14. September 2009
    Konferenz-Vortrag, 16. September, 09:45 - 10:30, FU Berlin, „Prof. Dr. Wolfgang Coy von der Humboldt Universität zu Berlin berichtet über den Einsatz des Online-Magazins Wikipedia in Unterricht und Hochschullehre.“
  • Website: internet-manifest.de: Internet-Manifest. Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen., 7. September 2009
    „3. (...) Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. (...) 17. (...) Die „Generation Wikipedia“ weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen“
  • Website: idea.de (Das christliche Nachrichtenportal): Christen sollen in Wikipedia mitschreiben, 4 September 2009
    „Ausführliche Tipps“ im Europabrief September 2009: „Die ersten 50 Bearbeitungen („Edits“) auf unauffälligen, unumstrittenen Seiten. Zügig Erfahrung sammeln. Ich kann Ihnen gerne Auskunft geben, auf welchen Seiten zurzeit besondere Unterstützung notwendig ist (...@yahoo.com). Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie eine christianophobe Aktion in Wikipedia bemerken. Nach 200 Edits und 8 Wochen Dabeisein kann man „Sichter“ werden - das heißt, dass man Artikel selbstständig verändern kann. Zur Zeit gibt es kaum christliche Sichter, obwohl es gar nicht so schwer ist, einer zu werden.“
  • Zeitschrift: Web in Zahlen, In: Stern, 37, 3. September 2009, S. 134
    „Wikipedia. 949 100. So viele Artikel gab es am vergangenen Montag in der deutschsprachigen Version von Wikipedia. Über drei Millionen Artikel gibt es in der englischen Version der Online-Enzyklopädie.“.
  • Website: Gulli.com: Wissen in Gefahr?, 3. September 2009
    Interview mit Catrin Schoneville, Pressesprecherin von Wikimedia Deutschland.

August 2009

  • Radio: Deutschlandradio Kultur, Wikimania in Buenos Aires, MP3 (4:48), 27. August 2009
  • Website: ksta.de (Kölner Stadtanzeiger): Michale Hesse: Sichere Erkenntnis in der Höhle, 26. August 2009
    Philosophh Alvin Goldman an der Uni Köln, „Wikipedia ist eine Form des sozialen Wissens, die man nicht anstreben sollte, meint Goldman. „Weil das Produkt besser sein könnte, als es tatsächlich ist.“.
  • Zeitung: Verena Friederike Hasel: Fehlersuchmensch, Der Tagesspiegel, 24. August 2009
  • Zeitschrift: Maximilian Heuß: Wikigrafie - das freie Bild, in FotoHits 9/2009, S. 51
  • Zum Thema Verfassungsrichter Di Fabio fordert Klarnamenspflicht für Autoren
  • Zeitschrift: Schnell noch mal ein Gruß in die virtuelle Welt (Thema der Woche), In: Werben und Verkaufen, 20. August 2009, S. 35
    „Ein Zielgruppengespräch mit typischen Vertretern der Generation Social Media. (...) Unser Abitur-Motto nannten wir spaßeshalber ,,Abi-Pedia - 13 Jahre copy and paste" (...) Während der Abiturvorbereitung war Wikipedia DIE Startseite“. s.a. Wikipedia:Urheberrechtsfragen/Archiv/2009/01#Wikipedia-Ball
  • Zeitung: trick: Journalismus: Die Wiki-Spuren in Österreichs Medien, In: Die Presse, 20. August 2009
    Repräsentative Befragung von einhundert österreichischen Politikjournalisten des Gallup-Instituts, „Bei der Häufigkeit der Web-Anwendungen geben – nach den 97 Prozent, die Suchmaschinen täglich nutzen – 50 Prozent an, jeden Tag Nachrichtensuchmaschinen wie Google News zu verwenden. Wikipedia liegt auf Platz drei (41% nutzen das Lexikon täglich), wird von Befragten aber auch als „Suchmaschine“ gereiht. 23 Prozent nutzen täglich soziale Netzwerke, immerhin zehn Prozent Twitter.“
  • Zeitung: Tina Rohowski: Hochschule für alle, In: Zeit Online, 19. August 2009
    „Jan-Luca, 14, […] belegt derzeit den Kurs Urheberrecht in der Wikiversity, einem Projekt des Vereins Wikimedia, der auch das Wissensportal Wikipedia betreut. Wikiversity will eine Hochschule für Internetnutzer sein, an der jeder als Dozent oder Student in jedem Fach teilnehmen darf. […] Seit das Portal Wikiversity im August 2006 gestartet ist, haben die Nutzerzahlen stetig zugenommen: Derzeit sind rund 5700 User registriert. Im Vergleich zu den 20 000 Wikipedia-Autoren sei das Portal damit "natürlich nur die kleine Schwester" der Enzyklopädie, sagt Catrin Schoneville, Sprecherin der Wikimedia. "Das Projekt ist noch in der Pilotphase."“
  • Zeitschrift: Christian Stöcker: Internet und Journalismus. Wie AP Wikipedia schlagen will, In: Spiegel, 19. August 2009
    „Associated Press, die größte Nachrichtenagentur der Welt, will künftig verhindern, dass eigene Inhalte im Netz geklaut und kopiert werden. Sogar das Verlinken ihrer Inhalte will AP am liebsten verbieten - gleichzeitig aber im Netz so mächtig wie Wikipedia werden. […] Umbruch am Beispiel des Todes von Michael Jackson illustriert. In dessen Folge sei eine "Von-Twitter-zu-Google-zu-Wikipedia-Routine" sichtbar geworden. Die Nachricht verbreitete sich über soziale Netz-Plattformen, Menschen fahndeten per Suchmaschine nach weiteren Informationen und landeten dann auf der entsprechenden Wikipedia-Seite - weil die bei den Google-Treffern stets ganz weit oben landet. Dort fanden sie dann auch, was sie suchten - denn Wikipedia wird in Zeiten akuter Nachrichtenlagen blitzschnell zu einem von den eigenen Nutzern gepflegten Aggregator, der blitzschnell Links zu interessanten und relevanten Informationen überall im Netz einsammelt. Die Wikipedia-Seite zum Thema Michael Jackson enthalte "mehr blaue Hyperlinks als schwarzen Text", so das AP-Papier.“ vgl. Protect, Point, Pay -- An Associated Press Plan for Reclaiming News Content Online
  • Zeitung: Jürgen Overkott: Onlinestudie von ARD und ZDF. Glanz und Elend des Gratis-Mediums Internet, In: Der Westen, 17. August 2009
    „Die Zahlen der Studie belegen den unglaublichen Erfolg des Gratis-Lexikon, das die professionelle, kostenpflichtige Ware von Brockhaus & Co. vom Markt fegte. Selbst Software-Gigant Microsoft, der seinen Rechnern lange das Lexikon Encarta als Silberscheibe beilegte, warf hin. Dabei wandelt Wikipedia auf einem schmalen Grad zwischen Demokratie und Anarchie. So fügten Spaßvögel jüngst den zahlreichen Vornamen von Wirtschaftsminister Karl-Theo zu Guttenberg einen erfundenen hinzu. Kein Wunder, dass Wikipedia Kritiker wie den ehemaligen Intendanten des Deutschland-Radios, Ernst Elitz, auf den Plan ruft. „Von Wikipedia halte ich nicht sehr viel. Ich nutze Angebote im Internet, von denen ich weiß, dass sie von sachkundigen Experten verfasst sind. Ich bin nicht der Ansicht, wenn möglichst viele Leute etwas sagen, wird schon das Richtige darunter sein”, erklärte Elitz unserer Zeitung.“
  • Website: golem.de: asa: Die aktivsten Wikipedia-Autoren bleiben unter sich, 14. August 2009
    „Pavel Richter, Geschäftsführer Wikimedia Deutschland […]: "Die von Ihnen zitierten Zahlen sind Auszüge aus einer bislang noch nicht veröffentlichten Forschungsarbeit und beziehen sich auf die englischsprachige Wikipedia." Diese Zahlen ließen sich nicht ohne weiteres auf die deutschsprachige Wikipedia übertragen, so Richter. Wikipedia wachse seit ihrem Bestehen, wenngleich das Wachstum "heute eher linear als exponentiell" sei. Richter: "Dafür steigt aber die Qualität kontinuierlich. Wir sprechen heute von fast 1 Million Artikeln in der Wikipedia und einem steigenden Anspruch an diese."“
  • Website: internet-law.de: RA Thomas Stadler Wikimedia erstreitet Tippfehlerdomains, 13. August 2009
    (Betrifft Fall Nr.: D2009-0798 Wikimedia Foundation Inc. v. Kevo Ouz a/k/a Online Marketing Realty), „Die Wikimediafoundation hat am 07.08.2009 beim Schiedsgericht der WIPO (World Intellectual Property Organization), gestützt auf die US-Marke WIKIPEDIA und weitere weltweit registrierte Marken, die Übertragung der Domains "wikipeadia.com" und "wikipediia.com" erreicht“.
  • Website: GoogleWatchBlog.de: Pascal Herbert: Caffeine: Google zeigt nächste Search Engine, 11. August 2009
    „Bei den ersten Test, ist mir aber auch aufgefallen, dass Google die Wikipedia teilweise um 3 oder sogar 5 Positionen schlechter anzeigt. Google wurde in der Vergangenheit einige Male kritisiert, dass die Wikipedia sehr häufig deutlich weiter oben in den Ergebnissen ist, als bei anderen Suchmaschinen.“
  • Website: paidContent.org: Jeffrey MacIntyre: The Next Big Headache For Digital Publishers, 6. August 2009
    „If Google decides to go from pilot to full implementation, and Wikipedia becomes the default, algorithmic content source for related topics on Google News entries, a quiet milestone in digital publishing will have been achieved: Google will have used its collective indexing weight to help Wikipedia achieve the kind of dominance in topic search that the site already enjoys with individual searches—and Wikipedia isn’t even a news organization!“.
  • Zeitung: Gregor Kucera: Wikipedia steckt in seiner ersten Krise, In: Der Standard, 5. August 2009
    Basiert zum Teil auf Jim Giles: After the boom, is Wikipedia heading for bust?, In: New Scientist, 4. August 2009,
    „Steckt Wikipedia in der Krise oder ist es nur ein kleiner Durchhänger? […] Der Strategiewandel der letzten Zeit, der dazu führte, dass es Neulingen immer schwerer gemacht wird an der Online-Enzyklopädie mitzugestalten, könnte sich negativ auf die Qualität des Angebots auswirken […] Wer stellt Qualität sicher? Wie kann verhindert werden, dass sich ausschließlich PR-Unternehmen und Lobbyisten auf den Seiten austoben und damit von einer ausgewogenen, objektiven Haltung nicht mehr geredet werden kann? Welche Inhalte müssen gelöscht werden und wo beginnt die Zensur? Warum sollten AnwenderInnen weiterhin ihre Zeit in Wikipedia investieren, wenn die internen Strukturen immer beschränkender werden und es keinerlei finanzielle Abgeltung gibt? Die Online-Enzyklopädie kann somit durchaus exemplarisch für die Herausforderungen von Anwender-generiertem Content herangezogen werden. Qualität kostet Geld - auch im Internet und auch bei kostenlosen Angeboten.“
  • Zeitung: sda: Internet als Hilfsmittel für die Journalisten, In: Schaffhauser Nachrichten, 5. August 2009
    „Nach E-Mail und Suchmaschinen sind Internetseiten von Verwaltungen und Onlinemedienausgaben wichtige Arbeitsinstrumente. Auf Platz fünf liegt die Onlineenzyklopädie Wikipedia, gefolgt von Webseiten von Firmen, gebührenpflichtigen Datenbanken und Newsportalen. Deutlich geringere Bedeutung haben soziale Netzwerke, nach denen erstmals gefragt wurde. Rückläufig ist die Bedeutung von Weblogs.“
  • Zeitung: dpa/AP/epd: EU-Studie zur Internet-Nutzung: Deutsche bei Videospiele-Download führend, In: Netzeitung, 4. August 2009
    „Die am häufigsten aufgerufene Website in Deutschland: die Suchmaschine Google. Damit liegen die Deutschen im europaweiten Trend. […] Im deutschen Ranking folgt hinter den beiden Angeboten google.de und google.com die Videoplattform YouTube. Sehr beliebt sind auch das Online-Auktionshaus Ebay und das Lexikon Wikipedia.“
  • Zeitung: Markus Symank: Das St. Galler Wikipedia-Gesicht, In: Tagblatt, 3. August 2009
    „Wer kennt sie nicht, die Geschichte des Comic-Superhelden Peter Parker? Der schüchterne Student, der in seiner Freizeit in ein Spinnenkostüm schlüpft und als Spider-Man für das Gute streitet? Der St. Galler Patrick Grawehr führt ein ähnliches Doppelleben. Tagsüber arbeitet der unscheinbare 31-Jährige als Softwareentwickler für ein grosses Unternehmen. Sobald es aber dunkel wird, streift er sich sein Pseudonym PaterMcFly über und kämpft für die Freiheit: Grawehr ist ein Autor der Online-Enzyklopädie Wikipedia und setzt sich als solcher für mehr kostenlos zugängliches Wissen ein.“

Juli 2009

Juni 2009

  • Website: heise.de/c't News: Detlef Borchers: Journalisten und Blogger gegen den Datentrash, 7. Juni 2009
    über die 8. Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg: „Kontrovers wurde ein Arbeitspapier über Minimalstandards diskutiert, die Journalisten bei der Online-Recherche einhalten sollen. (...) Zehn Punkte sollen es sein, die jeder Journalist können und kennen muss, unter anderem Webbrowser als Basis-Werkzeuge der Online-Recherche beherrschen, Universalsuchmaschinen und deren erweiterte Suchfunktionen einsetzen und Wikipedia nicht als Quelle verwenden.“.
  • Website: recherche-standards.wikispaces.com: Netzwerk Recherche: Minimalstandards der Online-Recherche 3. Wikipedia nicht als Quelle verwenden, 5. Juni 2009
    „Können: Journalisten dürfen und sollen Wikipedia (und andere Wikis) verwenden. Klar muss sein, dass die Texte der Wikipedia grundsätzlich zweifelhaft sind und niemals Quellencharakter haben (außer für Zitate aus der Wikipedia und den Diskussionen in Wikipedia). Texte aus Wikipedia (und anderen Wikis) dürfen nie verwendet werden, ohne die Versionsgeschichte und die Diskussionsseite des Artikels kritisch zu würdigen. Kennen: Journalisten müssen wissen, dass Wikipedia durch die externen Links, die Einzelbelege und die Einordnung der Artikel durch Kategorien und Listen einen guten Recherche-Einstieg bildet.“.

Mai 2009

  • Zeitung: A. Hagelüken: Verdeckte PR. Die heimlichen Botschaften der Konzerne, In: Süddeutsche Zeitung, 29. Mai 2009
    „Immer häufiger schreiben Konzerne auch am Online-Lexikon Wikipedia mit. Fluggesellschaften ändern Einträge zu Fluglärm, Ölmultis zu Tankerunfällen. Siemens fiel 2006 auf, weil ein Sprecher in das Wikipedia-Profil des damaligen Konzernchefs eilig hineinkopiert hatte, er leite Projekte in "unseren" Bereichen - immerhin agierte er nicht allzu unauffällig.“
  • Website: Heise Online: Wikipedia sperrt IP-Adressen von Scientology aus, 29. Mai 2009
    „Das Wikipedia-Schiedsgericht hat entschieden, Beiträge oder Beitragsänderungen von Mitgliedern der sogenannten Scientology Church ab sofort zu verhindern. Das soll erreicht werden, indem IP-Adressen, die der Organisation zugeordnet werden können, ausgesperrt werden.“.
    Anmerkung: Es handelt sich um einen Entscheidung der englischsprachigen Wikipedia, die für die deutsche Wikipedia nicht gilt.
  • Zeitung: Test: Gesundheitsportale im Internet. Was taugen die Web-Doktoren wirklich?, In: BILD, 29. Mai 2009
    „Aber: Der heimliche Gewinner des Tests ist wikipedia.de. Offiziell hat die freie Enzyklopädie gar nicht am Test teilgenommen, da die Informationen hier nicht von einem Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Wikipedia bestach durch die Übersichtlichkeit der Informationen und deren Ausführlichkeit. Zudem konnte Wikipedia bei der Darstellung und dem Einsatz von Multimedia überzeugen.“
  • Website: 20 Minuten: hst: Wie die Wikipedia sein sollte, 28. Mai 2009
    „Wer im Web nach Informationen sucht, kommt an der weltgrössten Online-Enzyklopädie nicht vorbei. Ihre Artikel sind aber kein Fest fürs Auge. (...) Abhilfe will die Webseite navify.com schaffen, die seit gestern in einer Vorabversion im Netz zu finden ist. Auf ihr werden Wikipedia-Artikel mit Clips, Kommentaren und Fotos gezeigt. Dafür nutzt die Website YouTube und Flickr als Quelle.“.
    Anmerkung: Die Website verwendet die englischsprachige Wikipedia als Basis.
  • Website: spiegel.de: "Die hauen mich übers Ohr", Interview mit Eckhard Freise, 18. Mai 2009
    „Es kommt darauf an, was ich wissen will. Wenn ich mich schnell informieren muss über Dinge, die gerade im Schwange sind, dann schaue ich auch bei Wikipedia vorbei. Aber auf keinen Fall, wenn ich annehme, dass sich traditionelles Wissen seit zehn Jahren nicht verändert hat.“
  • Zeitung: Alex Rühle: Wehe wenn der Wiki kommt, In: Süddeutsche Zeitung, 13. Mai 2009, S. 11
    Über Wikipedia Art. Es wird quasi nur die Sichtweise des Wikipedia-Art-Autors geschildert, außerdem ein bisschen Adminbashing (Admins sind alle „weiße Männer um die 30“).
  • Website: welt.de: Hendrik Werner: Wikipedia und die Selbstkritik, Blogeintrag mit Kommentarfunktion 12. Mai 2009
    Zum Streit über den Artikel Wikipedia Art in der englischen Wikipedia mit Rundumschlag gegen Wikipedia insgesamt: „Es verwundern der Aplomb und die Bärbeißigkeit, mit denen Wikipedia ausgerechnet in Namens- und also Identitätsfragen interveniert. Ist das Wissensforum doch für seinen lax bis fahrlässig anmutenden Umgang mit Benennungen und Zuordnungen berüchtigt: Trotz des verstärkten Einsatzes von Kontrollinstanzen hat es die Plattform bislang nicht vermocht, groben biografischen Unfug einzudämmen.“
  • Zeitung: W. Luef: Wie frei ist frei? , In: süddeutsche.de, 11. Mai 2009,
    „Die Diskussion über die Weiterverwendbarkeit der Inhalte schwelt in der Community seit Jahren. Die Frage dahinter lautet: Was genau bedeutet das Wort "frei" in der Selbstbeschreibung "die freie Enzyklopädie"?“.
  • Zeitung: Falter, 6. Mai 2009, Redaktion: Bertelsmann darf Brockhaus schlucken. (Kurzbericht) darin u.a. [...] Allein seit 2006 ist der Umsatz für gedruckte Nachschlagwerke in Deutschland um 50 Prozent eingebrochen. Der Grund: Onlineangebot à la Wikipedia. (Markt-)Ironie am Rande: Bertelsmann ist über eine Ecke auch Herausgeber der ersten gedruckten deutschsprachigen Version von Wikipedia.
  • Zeitung: red/APA: Wikipedia: Ärzte sind gefragt, In: Tiroler Tageszeitung, 5. Mai 2009
    „Ärzte müssten anerkennen, dass Wikipedia für viele Menschen zu einer der wichtigsten Informationsquellen auch zu Gesundheitsthemen geworden sei, erklärten Michael Laurent und Tim J. Vickers in einem Beitrag im „Journal of the American Medical Informatics Association“. Beide sind schon Wikipedia-Mitarbeiter. In ihrer Studie stellten sie fest, das bei einer Suche nach medizinischen Themen mit verschiedenen Suchmaschinen in 71 bis 85 Prozent der Fälle Wikipedia unter den ersten zehn Ergebnissen war.“
    siehe auch Wikipedia:Redaktion_Medizin/Presse#2009
  • Website: ARD.de, Online-Blog zur ARD-Themenwoche: Das digitale Ehrenamt, 4. Mai 2009
    „Nehmen wir das Beispiel Wikipedia: Ohne einen müden Cent dafür zu verdienen, arbeiten die Wikipedianer für eine gute Sache. Sie wollen das Wissen der Welt für alle im Netz dokumentieren. Damit passen sie zu der immer größer werdenden Gruppe von Ehrenamtlern im World Wide Web.“
  • Website: Kölner Stadtanzeiger: Frank Olbert: Blinde Flecken im Internet, 4. Mai 2009
    „Israel und Wikipedia: In der arabischen Version des Lexikons fehlen ganze Städte.“

April 2009

  • Website: abendblatt.de: Bertelsmann darf Brockhaus übernehmen, 30. April 2009
    „Die Umsätze für Nachschlagewerke in Deutschland sind der Behörde zufolge in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen, seit 2006 um mehr als 50 Prozent. Ursächlich für diese Entwicklung seien der Siegeszug des Internet mit dem Online-Nachschlagewerk Wikipedia und ein damit verbundener struktureller Wandel im Verbraucherverhalten.“.
  • Pressemeldung: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, "Heranwachsen mit dem Social Web", 29. April 2009
    zur Studie über die Nutzung des “Social Webs” durch Jugendliche, siehe Wikimedia Blog Meldung
  • Zeitschrift: Er will es wissen, In: Der Freitag, 29. April 2009,
    Interview mit Wales.
  • Website: Welt Online: Norbert Bolz: Geist und Eigentum, 26. April 2009
    „Wer hätte geglaubt, dass eine Strategie des Schenkens und Vertrauens in der kapitalistischen Welt überlebensfähig ist? [...] Wikipedia hat es allen Befürchtungen der Kulturkritiker zum Trotz gegen die Encyclopaedia Britannica bewiesen. [...] Erst Profil, dann Profit. Wirf weg, damit du gewinnst. Behandle alles Digitalisierbare, als ob es kostenlos wäre, und suche dann nach dem spirituellen Mehrwert, für den noch bezahlt wird [...] Der Profit der Zukunft liegt in den unkopierbaren Werten.“.
  • Zeitung: Andreas Rossmann: Bleibt Papier geduldig?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. April 2009
    Der Autor zitiert Gudrun Gersmann, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris: „Ich habe noch keinen Artikel für Wikipedia geschrieben, würde es aber erwägen, wenn nicht noch eine Reihe von Artikeln für die Enzyklopädie der Neuzeit zu schreiben wäre.“ (Anm: Gudrun Gersmann war Teilnehmerin der zweiten Wikipedia Academy 2007 in Mainz)
  • Website: derStandard.at: Orange holt Wikipedia an Bord, 23. April 2009
    „... hat die aktuell angekündigte Zusammenarbeit für Deutschland keine besonderen Auswirkungen", stellt Sebastian Moleski [...] klar. Eine Content-Partnerschaft mit einem Mobilfunkunternehmen sei prinzipiell aber sicherlich sinnvoll, ...“.
  • Website: taz.de: Malalai Bindemann: Werbung in Internet-Foren Gekaufte Blogger, 22. April 2009
    „Das Online-Lexikon Wikipedia bietet mit seinen offenen Strukturen ebenfalls eine breite Angriffsfläche für Manipulationen jeglicher Art. Darauf wies Ullrich Müller von der Nichtregierungsorganisation Lobby Control 2007 in seiner Studie "Greenwash in Zeiten des Klimawandels" hin. Viele Wikipedia-Seiten, besonders zu den Themen Gentechnik, Atomenergie und Klimaschutz, seien massiv manipuliert worden, so Müller.“.
  • Website: tink.ch: Alles erfahren, nichts gewusst. Was Google und Wikipedia bewirken, 20. April 2009
    Schweizer Jugendmagazin, „Zum Glück gibt es noch Wikipedia, den sicheren Hafen für die überforderten Schüler und die misstrauischen Lehrer dieser Welt. [...] im Allgemeinen ziemlich gut recherchiert [...] im Einzelfall einseitig, falsch und tendenziös.“
  • Buch: Jeff Jarvis: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert, Heyne Verlag, 20. April 2009, ISBN 978-3-453-15537-4
    Leseprobe: „Wikipedia ... Alle leisten ihren Beitrag, weil sie großzügig sind, ihr Selbstwertgefühl steigern wollen und weil sie das Gefühl haben, Wikipedia gehöre ihnen. ... Nur etwa ein Prozent der Nutzer von Wikipedia erschafft Wikipedia - das ist Wikipedias Ein-Prozent-Regel. Sollte sich dieser Prozentsatz tatsächlich verdoppeln, wäre wahrscheinlich Chaos die Folge.“.
  • Zeitung: Katharina Teutsch: "Google ist Jäger. Wir sind Sammler", In: die tageszeitung, 17. April 2009
    „Der eyePlorer will eine Denkmaschine für die nächste Generation sein. Eine Internetsuche, die nicht Schlagwörter liefert, sondern Felder mit Assoziationen.“ [...] „Wir fangen jetzt damit an, die immerhin 5,3 Millionen frei verfügbaren Wikipedia-Artikel auszulesen. [...] Wenn junge Internetnutzer etwas über den Walchensee wissen wollen, haben sie keine Lust, zehn Seiten Artikel bei Wikipedia zu lesen, denn da stecken viel zu viele Informationen drin, die sie gar nicht interessieren. Sie wollen mit Wissen spielerischer umgehen.“
  • Zeitschrift: Jo Bager: Der Geburtstags-Hit, In: c't magazin für computer und technik, Heft 9, 2009, 14. April 2009, S. 182, Rubrik „Websites aktuell“
    Am Beispiel des 26. September 1972 wird die Datumssuche der Wikipedia vorgestellt. „Die Online-Enzyklopädie listet zu jedem Tag des Jahres wichtige Ereignisse aus Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Kultur et cetera und Prominente, die an dem Datum geboren oder verstorben sind. Zwei weitere Facetten finden sich an anderer Stelle der Wikipedia: In zwei Listen präsentiert sie die Nummer-1-Hits Deutschlands und der USA.“
  • Website: Yahoo.de: Wikipedia, 5. März
    Bei Suchergebnissen werden Überschriften und das Standardbild eines Wikipediaartikels angezeigt.
  • Website: Heise online: Volker Briegleb: Wales: Deutsche Wikipedia ist besser, 3. April 2009
    „Der Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, Jimmy Wales, hält die deutschen Autoren für exakter als die englischsprachigen.“.
  • Zeitung: Friedhelm Greis: Die Wahrheit über Wikipedia, In: Freitag, 3. April 2009
    Der Autor ist ein aktiver WP-Mitarbeiter und versucht, sechs „Halbwahrheiten und Mythen“ über WP zu widerlegen.
  • Website: WinFuture.de: Roland Quandt: Microsoft: Keine Encarta-Inhalte für Wikipedia & Co?, 2. April 2009
    „Im Zuge des Bekanntwerdens der Aufgabe von Encarta war von Wikimedia Deutschland der Vorschlag gekommen, die Inhalte in die bekannte freie Online-Enzyklopädie Wikipedia zu überführen. Eine entsprechende Anfrage war von Mathias Schindler von Wikimedia an Microsoft gerichtet worden.“
  • Buch: Gisela Schmalz: NO ECONOMY: Wie der Gratiswahn das Internet zerstört , Eichborn, 2009, ISBN 978-3-8218-5707-7
Blog-Kommentar: Matthias Schwenk: No Economy: Ein Buch nur für Internetpessimisten, 23. April 2009
„Den Autoren der Wikipedia geht es kaum besser: Sie müssen sich als “Wikipedia-Ideologen” bezeichnen lassen (Seite 98) und dem gesamten Abschnitt ist ein deutliches Befremden darüber anzumerken, dass Menschen sich viel Zeit nehmen, “um mehr oder minder fundierte Wissenseinheiten ins Netz zu tippen und diese außerdem in mühsamer Kleinarbeit mit Links und Literaturangaben zu versehen, ohne dafür Honorare zu verlangen oder zu wünschen, namentlich als Autoren erwähnt zu werden” (Seite 97 bis 98).“

März 2009

  • Website: Spiegel Online: can: Digital-Lexikon. Microsoft beerdigt Encarta, 31. März 2009
    „Die einst so wegweisende Lexikon-Software von Microsoft hat – ähnlich wie die Encyclopædia Britannica – nach und nach an Bedeutung verloren, je populärer die Online-Enzyklopädie Wikipedia wurde. Wikipedia bietet zu bedeutend mehr Themen Artikel, die zum Teil umfangreicher und aktueller sind als die Encarta-Beiträge, die von einer Redaktion gepflegt werden, die bei weitem kleiner ist als das enorm große Heer der freiwilligen Wikipedia-Autoren.“
  • Website: Spiegel Online: „Für Lehrer ist Wikipedia ein rotes Tuch“, 24. März 2009
    Hausaufgabe, Referat, Klausur-Vorbereitung? Schlag nach bei Wikipedia. Lehrer sehen das Online-Lexikon als monströsen Spickzettel, weil viele Jugendliche es blind und kritiklos plündern. Bei Aktionstagen zeigen Wikipedianer Schülern, wie tückisch Wissen aus dem Internet ist.
  • Weblog: MarkenBlog: WIKIPEDIA wechselt den Besitzer, 16. März 2009
  • Website: Weser Kurier Online: Christian Wagner: Spreu und Weizen werden nicht getrennt, 16. März 2009
  • Website: gulli:news: Lars Sobiraj: Ein Verlagsleiter im Gespräch, 13. März 2009
    „Informationen, die früher Büchern vorbehalten waren, sind heutzutage im Internet zu finden. Vielleicht nicht immer in derselben Qualität; aber fast immer gut genug. Wikipedia ist ein hervorragender Indikator für diesen Wandel. Die Zunahme der Seitenabrufe bei Wikipedia, die man z. B. schön bei www.alexa.com sehen kann, spiegeln umgekehrt exakt den sinkenden Absatz von Medien, wie Büchern wider.“
  • Website: Frank Kemper: internet WORLD: „Printverlage werden ihre Produkte online vertreiben“,13. März 2009
    Interview mit Clay Shirky, „Die ganz große Innovation von Wikipedia besteht darin, das in der akademischen Welt etablierte Prinzip der „Peer Review“ (Kontrolle durch einen Experten) in einem viel größeren Maßstab umzusetzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wiki-Software Experten ermöglicht, die Kontrolle über eine große Menge von Informationen zu behalten, wenn man ihnen die richtigen Tools an die Hand gibt.“
  • Website: H-Soz-u-Kult, Historisches Lernen im virtuellen Medium, Tagungsbericht, Heidelberg, 03.03.2009-04.03.2009, 13. März 2009
    „Dabei wurde deutlich, dass in Bezug auf eine Bewertung der Online-Enzyklopädie das Grundproblem im Generationenkonflikt zwischen den Angehörigen der sogenannten Net Generation und den älteren Lehrpersonen besteht. Nicht selten sei deren Abneigung gegen Wikipedia auf den Autonomie-Zugewinn der Schüler/innen und den damit einhergehenden Kontrollverlust der Lehrperson zurückzuführen.“
  • Website: bernhard-hoecker.de: News, 13. März 2009
    Website, Plakat, zum neuen Programm WikiHoecker, „ Bernhard Hoecker beschäftigt sich in seinem neuen Programm "WikiHoecker" mit Wissen und Dingen, die man nicht weiß und solchen, die man wissen sollte. Als wandelndes Offline-Lexikon beschäftigt er sich mit den großen Irrtürmern der Menschheit, wie zum Beispiel, dass es so etwas wie eine Erkältung gar nicht gibt“. „Ich werde mit dem Publikum versuchen etwas in »Wikipedia« zu ändern und dann schauen wir mal wie lange es drin bleibt.“ (nf-palette.de) „Er singt über die Internetenzyklopädie Wikipedia“ ([8]), „so klickte sich der intelligente Glatzkopf vor dem Publikum durch jede Menge nebulöser, spektakulärer, idiotischer und völlig überflüssiger Erkenntnisse der bekanntesten Online-Enzyklopädie der Welt.“ ([9]) „Wenn Presse und Internet plötzlich von einander abschreiben und behaupten, der (damalige) Bundeswirtschaftsminister Guttenberg habe noch zusätzlich den Namen Wilhelm, oder wenn das Phantom „Mumpitz“ keine Aktualisierung zu „Ayurveda“ akzeptiert und Benutzer löscht. Willkür und strenge Reglementierung arbeiten gegeneinander und halten wohl nur im Witz die Waage.“ ([10])
  • Website: Universität Zürich, News: Brigitte Blöchlinger: Zentralbibliothek Zürich. Wikipedia – gewusst wie, 12. März 2009
    „Die Zentralbibliothek verfasst Beiträge zu Zürcher Persönlichkeiten für die Internet-Enzyklopädie Wikipedia und lehrt die Studierenden und Maturanden den richtigen Umgang mit dem frei zugänglichen Wissen.“
  • Website: heise online: HannoverWikiRed: Open-Source-Bier angestochen, 9. März 2009
    Im Rahmen eines Treffen des örtlichen Wikipedianer-Stammtischs am vergangenen Samstag in der HBX-Stadtbrauerei stach die Wikipedianerin Nadine Stark das erste Fass HannoverWikiRed an. HannoverWikiRed steht – wie schon andere Open-Source-Biere zuvor – unter einer offenen Lizenz, der „Creative Commons“-Lizenz 3.0 unter den Bedingungen „cc-by-sa“.
  • Pressemeldung: PricewaterhouseCoopers, Internet 2009 – Wer macht was im World Wide Web?, 6. März 2009
    Repräsentative Umfrage, anlässlich der CeBIT 2009, „die meisten Befragten [rufen] am häufigsten die Seiten von Suchmaschinenbetreibern wie Google oder yahoo! auf (74 Prozent tun dies oft), gefolgt von Lexika wie Wikipedia (33 Prozent) und den Portalen von Zeitungen und Magazinen wie Spiegel-Online oder Faz.net (23 Prozent).“.
  • Zeitung: Patrick Beuth / Jörg Hunke: „Ich bin ein Wissensstreber“, In: Frankfurter Rundschau, 03.03.2009, S. 24–25
    „Wikipedia-Gründer Jimmy Wales über wahre Experten, staatliche Zensur im Internet und seine Chance, bei »Wer wird Millionär« abzusahnen“.

Februar 2009

  • Website: Welt Online: Wolf Kantelhardt: China gibt Wikipedia frei – zumindest teilweise, 26. Februar 2009
    „Die deutschsprachige Wikipedia-Seite war schon lange vor der Englischen geöffnet und von den wichtigen deutschen Websites ist nur die chinesische Version von www.dw-world.de gesperrt.“
  • Buch: Itay Talgam et al: DNAdigital – Wenn Anzugtraeger auf Kapuzenpullis treffen, Whois Verlag, 25. Februar 2009, ISBN 978-3-934013-98-8
    Das Buch ist unter cc-by-nc-sa-3.0-de lizensiert, „Die Mehrheit, der von uns befragten Digital Natives, war sich nicht bewusst, dass praktisch jedermann Wikipedia – eine der meistgebrauchten Informationsquellen der Befragten – editieren kann. (…) Die Digital Natives, wie wir diejenigen jungen Menschen bezeichnen, die sich ein Leben ohne Gooogle, YouTube und Wikipedia schlicht nicht mehr vorstellen können (…) beginnen Schulaufgaben mit einer Google-Suche und mit einem Klick auf Wikipedia statt einem Gang in die Bibliothek“.
  • Website: Ö1 Kalender ORF: Hey Wiki-Wiqui!, 23. Februar 2009
    Literaturhaus Salzburg, (Veranstaltungshinweis), „Was machte eigentlich James Joyce am 16. Juni 1904? Solchen und anderen Fragen aus den Wissensgebieten Literatur, Kunst, Wissenschaft, Film und Theater stellen sich Ratefüchse am Rosenmontag im Literaturhaus bei der ersten Wikipedia-Lesung – mit Denkanstößen und Quiz!“.
  • Zeitung: FAZ: Was das Internet weiß, ist meist banal, 21. Februar 2009
    Interview mit Wikipedia-Kritiker Andrew Keen zur deutschen Ausgabe seines Buches The Cult of the Amateur (Die Stunde der Stümper), „Ja, Wikipedia kann nützlich sein, wenn man sich seinen Artikeln kritisch nähert. Das Problem ist, dass sich viele Nutzer, besonders Jugendliche, blindlings darauf verlassen. […] Sprechen Sie mit […] Larry Sanger, einem der Wikipedia-Gründer, der dem „Kult um den Amateur“ ebenfalls längst kritisch gegenübersteht.“
  • Website: conserio.at: Michael Kordovsky: Das Erfolgsgeheimnis von Wikipedia , 21. Februar 2009
    „Sollte es eines Tages eine Umwandlung der Non-Profit-Organisation in ein börsenotiertes Unternehmen geben, dann sollte man als Aktionär von der ersten Stunde an dabei sein.“.
  • Website: CeBIT.de: Erfolgsprinzip Kollaboration , Februar 2008
    Thema: Webciety, Referent: Sebastian Moleski, Geschäftsführer Wikimedia Deutschland e.V., „Wer an der kollaborativen Kraft des Web 2.0 zweifelte, wurde spätestens durch die Erfolge von Projekten wie der Wikipedia und Linux eines besseren belehrt. Ein Gespräch über den Weg von der Kommune zum Konzern.“.
  • Zeitschrift: Der Spiegel, Nr. 9/2009, S. 129: Encyclopedia Egoistica, 21. Februar 2009
    Meldung über Buchfunktion. „Es macht durchaus Spaß, durch die Wikipedia zu surfen und gelegentlich links ins Menü „Buch erstellen“ zu klicken. (…) Ein wohliges Gefühl wie beim Erstellen einer Mix-CD kommt auf.“
  • Website: Institut für Informatik, Uni Insbruck: Masterseminar 2, 16. Februar 2009
    Seminar zur Wikipedia
  • Zeitung: Süddeutsche Zeitung: Alexander Menden: Tizian starb mit 90 oder mit 86?, 13. Februar 2009, S. 11. Der britische Premier Gordon Brown hat beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos in seiner Rede das Sterbealter von Tizian falsch angegeben. Im englischen Wikipedia hat ein anonymer Nutzer das Sterbejahr danach geändert, um das zu kaschieren. Der anonyme Benutzer wurde in der Tory-Parteizentrale geortet. Alexander Menden weist auf die offensichtliche Relevanz von Wikipedia für Politik und Journalismus hin, auch wenn es im konkreten Fall um eine Nebensächlichkeit in einem bildhaften Vergleich einer Rede ging. Zitat: Wer sie (Anm. Wikipedia-Artikel) ändert, ändert rückwirkend die Wahrheit.
  • Website: NZZ-Blogs/BetaBlog: Nico Luchsinger Wilhelm und die Wikipedia. Wie deutsche Medien auf eine Fälschung hereinfielen, 12. Februar 2009
    Luzide Analyse des Vorfalls, „Und drittens: Hätten die Online-Medien von Anfang an ihre Quellen offen gelegt (indem sie auf den Wikipedia-Artikel verlinkt hätten), dann wäre es nie zum verhängisvollen Zirkelschluss gekommen, bei dem die Artikel den falschen Eintrag ihrerseits legitimierten – und der Fehler wäre wohl noch schneller aufgeflogen.“.
  • Website: Heise Online: Jürgen Seeger: Web 2.0 hat noch nicht die Massen aktiviert, 11. Februar 2009
    „Während satte 47 Prozent der britischen Befragungsteilnehmer und immerhin ein Viertel der Franzosen (27 %) ein Konto bei Facebook haben, gilt das nur für 6 Prozent der Deutschen. Die schauen dagegen am häufigsten bei Wikipedia vorbei: 43 Prozent mindestens einmal pro Woche, bei den Briten sind dies 32, bei den Franzosen 29 Prozent.“.
  • Pressemeldung: Westendmedien , Digitale Poesie-Alben boomen, prcenter.de, 11. Februar 2009
    Der Aachener Marktforscher Dialego befragte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien jeweils 1.000 Verbraucher zum Thema „Web 2.0“. pdf, „Mit einem Bekanntheitsgrad von 93 Prozent in Deutschland ist Wikipedia unter den abgefragten Sites die populärste „Mitmach-Website“. Vier Fünftel der Internet-Nutzer (82 Prozent) haben die Seite zumindest schon einmal besucht.“.
  • Website: BILDblog, Wie ich Freiherr von Guttenberg zu Wilhelm machte, 10. Februar 2009, 19:36
    „In zu-Guttenbergs-Wikipedia-Eintrag fielen mir die zahlreichen Vornamen des adeligen Politikers auf. Ich fragte mich, ob es jemand merken würde, wenn ich zu der langen Namensliste einfach einen weiteren hinzufügen würde. Es stellte sich heraus: Niemand merkte es – und etliche Online-Medien, Zeitungen und Fernsehsender schrieben meine Erfindung ungeprüft ab.“ Weitere Meldungen dazu im Wikipedia:Außenspiegel.
  • Pressemeldung: INTEGRAL Marktforschung, Online-Lexika: Bildung für alle?, pressetext.at, 3. Februar
    Repräsentativer Überblick über die Nutzung des Internets in Österreich (AIM-CONSUMER), „Besonders beliebt sind die elektronischen Nachschlagewerke bei Personen unter 40 Jahren. […] dass Maturanten und Akademiker eine fast doppelt so hohe Nutzerquote aufweisen als Personen mit Pflichtschul- oder Lehrabschluss [… mit] 40%. Sehr hoch ausgeprägt ist die Verwendung bei Schülern und Studenten, wohingegen Arbeiter, Hausfrauen/-männer sowie Pensionisten hier eher zurückhaltend sind. Auch besteht ein starker Zusammenhang mit dem Haushaltseinkommen.“
  • Zeitung: Phillip Kay Köppen: Mein Held. In: Berliner Zeitung, 2. Februar 2009, S. 25
    „Nicht zuletzt dank meines Helden Jimmy Wales […] steht im Internet alles, was wir wissen müssen.“
  • Zeitung: Tanja Eckel: Wo der „Gleiberg“ schreibt. „Wikipedianer“ verfassen und kontrollieren Texte für das Online-Lexikon, In: Wetzlarer Neue Zeitung, 1. Februar 2009

Januar 2009

  • Videocast: NZZ Online: Marco Metzler (Interview): Die Intelligenz der Masse, 30. Januar 2009
    Interview mit „Wikipedia-Gründer James Wales über die Zukunft von nutzergenerierten Online-Plattformen“ in Davos (Weltwirtschaftsforum)
  • Pressemeldung: Edelman Newsroom, 10. Edelman Trust Barometer: Vertrauenswerte im freien Fall , 29. Januar 2009
    „Die klassischen Medien haben in Deutschland noch – anders als global – eine Vorrangstellung, wenn es um Glaubwürdigkeit von Informationen über Unternehmen geht. […] Stabil auf hohem Niveau bleiben unabhängige Online-Informationsquellen wie Wikipedia mit 41 Prozent“.
  • Website: Die Presse: Internet: Das bessere Wikipedia?, 29. Januar 2009
    zum 100.000 Knol-Eintrag, „Es sieht also ganz danach aus, als würde Google den Nunmehr-Konkurrenten Wikipedia fair behandeln. Ob und wie lange das noch so bleiben wird, ist ungewiss“.
  • Website: Die Weltwoche: René Lüchinger: Weltrangliste der Macht, 28. Januar 2009
    „Liste der fünfzig Mächtigsten der Welt […] 43. Jimmy Wales […] So wie kein Mensch mehr ohne Google-Hilfe im Internet surft, ist aber ein Web ohne Wikipedia schlicht nicht mehr vorstellbar.“.
  • Website: Volkshochschule Kempten: Autor bei Wikipedia, 28. Januar 2009
    Kursdauer: 6 Tage, Gebühr: 132,00 €
  • Website: Woche.at: Voting der Woche: Nutzt du Wikipedia?, 27. Jänner 2009
    Stand 00:33, 4. Feb. 2009 (CET): „Bisher haben 32 User abgestimmt: des öfteren – 19, Ja, für die Schule – 9, Wiki vertraue ich blind – 3, Nein, da nicht geprüft – 1“.
  • Website: Buchreport: Viel Wissen, kaum Erlös, 26. Januar 2008
    Neustrukturierung bei Spiegel Wissen (Wissenmedia und Wikipedia)
  • Website: OÖ Nachrichten: Ulrike Rubasch: Ins Netz gegangen, 17. November 2008
    „„Der Wahrheitsgehalt lässt sich nicht durch Mehrheitsentscheid festlegen.“ All- zu oft haben Politiker und Firmen ihren Wikipediaeintrag von „unabhängigen Experten“ schönen lassen, allzu oft blieb das lange unbemerkt. „Dem Ansatz des demokratisierten Generierens von Wissen werden enge Grenzen gesetzt“, so Kerschbaumer“.
  • Website: Welt Online: Thorsten Jungholt: Ministerin Zypries macht Front gegen Terrorcamps, 14. Januar 2009
    „WELT ONLINE: Gilt das auch für das Bereitstellen von Bombenplänen im Internet? Zypries: Im Ergebnis ja, weil wir auch hier nicht etwa die Chemiefachseiten bei Wikipedia unter Strafe stellen wollen. Es kommt auf die Umstände der Verbreitung an.“
  • Website: faz.net: Wolfram Kinzig: Wer lehrt die Kinder googeln?, 7. Januar 2008
    „Es bedarf, erstens, dringend einer Unterrichtseinheit, die den Umgang mit den großen Webportalen, vor allem Suchmaschinen und Internet-Enzyklopädien, behandelt und Fragen thematisiert wie: Woran erkenne ich Websites mit verlässlichen Informationen? Wie unterscheide ich Sinnvolles von Unnützem? Wie und was darf ich zitieren? Was ist geistiges Eigentum? Wann beginnt das Plagiat?“.

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