Zotten
Zotten (Weiler) | ||
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Basisdaten | ||
Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
Pol. Gemeinde | St. Veit in Defereggen | |
Ortschaft | Gritzen, Görtschach | |
Koordinaten | 46° 55′ 14″ N, 12° 25′ 24″ O | |
Höhe | 1258 m ü. A. | |
Postleitzahl | 9962 | |
Statistische Kennzeichnung | ||
Zählsprengel/ -bezirk | St.Veit in Defereggen (70726 000) | |
Zottenkapelle | ||
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS |
Zotten ist ein Weiler in der Gemeinde St. Veit in Defereggen im Defereggental (Osttirol).
Geographie
Zotten liegt in rund 1260 Metern Höhe beidseitig der Defereggentalstraße (L25) zwischen den Ortschaften Görtschach im Osten und Osing im Westen. Nördlich von Zotten liegt hoch über dem Defereggental das Hauptdorf St. Veit, südlich fließt die Schwarzach. Während die Hofstelle Posts (Gritzen Nr. 1) zur Fraktion Gritzen gezählt wird, gehören die übrigen Gebäude der Ortschaft zur Fraktion Görtschach. Neben der Hofstelle Posts bestehen in Zotten noch die Bauernhöfe Außerzotten (Görtschach Nr. 3), Zottenwirt (Görtschach Nr. 4) und Zenzen (Görtschach Nr. 5). Hinzu kommen drei weitere Wohnhäuser (Görtschach Nr. 38, 47 und 49).
Bauwerke
Im Zentrum von Zotten liegt die Zottenkapelle, die hier 1805 anstelle eines kleinen Bildstocks aus dem Jahr 1684 errichtet wurde. Es handelt sich um eine zweijochige Kapelle mit Polygonalchor und Satteldach die Mariae Heimsuchung geweiht ist.[1] Nördlich der Zottenkapelle am Fußweg durch den Niesenwald findet sich ein aus 14 Stationen bestehender Kreuzweg. Der Kreuzweg besteht aus überdachten Holzkreuzen mit Bildtafeln, die einst in der Zottenkapelle angebracht waren. Sie wurden 1903 dort entfernt und 1935 am Fußweg nach St. Veit aufgestellt.[2] Gegenüber der Zottenkapelle befindet sich das von Virgil Rainer geschaffene Freiheitskämpferdenkmal, das 1909 in Erinnerung an die Opfer des Tiroler Volksaufstands 1809 errichtet wurde.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Wegkapelle, Kapelle Mariae Heimsuchung, Zottenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Juli 2022.
- ↑ Denkmal 1809, Freiheitskämpferdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Juli 2022.
- ↑ Bildsäule, Kreuzweg mit 14 Stationen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Juli 2022.