Diskussion:Aussiedler und Spätaussiedler

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Erste Beiträge

Wäre dafür, den Begriff "Beutegermane" durch einen neutraleren Begriff zu ersetzen.


z. B.? kahlfin 14:26, 8. Mai 2004 (CEST)


Etwa "Deutsche aus dem Osten", angelehnt an Linne Kossolapow, russische Sozialwissenschaftlerin. Buddhanatur 15:51, 8. Mai 2004 (CEST)

--- Ich verstehe die Grundstruktur des gesamten Artikels nicht: die ganzen historischen Angaben sind nun wirklich nicht nur für die Spätaussiedler typisch. Gehörten sie nicht eher in den Artikel "Aussiedler"? Seidl 8. Mai 2004 (CEST)

--- Nun, es ist im Prinzip so, dass man deutschstämmige Immigranten nach Deutschland bis zum 31.12.1992 "Aussiedler" nannte und danach, aufgrund einer Änderung des einschlägigen Bundesvertriebenengesetzes (BVFG), nennt man deutschstämmige Immigranten nach Deutschland "Spätaussiedler". Prinzipiell könnte man den Artikel Aussiedler in Spätaussiedler einfliessen lassen, oder zumindest auf o.g. Umstand hinweisen. Buddhanatur 21:12, 8.Mai 2004 (CEST)

--- OK. Allerdings bin ich der Meinung, dass sowohl sprachlich wie sachlich "Spätaussiedler" ein besondere Gruppe von "Aussiedlern" sind. Die geschichtlichen Ursachen für die Ansiedlung Deutscher im Osten sind ebenfalls für beide identisch. Demzufolge ist "Aussiedler" primär und müsste die gesamte Grundinfo enthalten. Am Schluss käme noch ein Hinweis auf "Spätaussiedler". Seidl 8. Mai 2004

--- Habe Artikel über Aussiedler eben noch einmal umgeschrieben - passt nun vielleicht etwas besser. Buddhanatur 8.Mai 2004

--- Da auf meine Ausgangsfrage bezüglich "Beutegermanen" niemand wirklich etwas zu bemerken hat, werde ich ihn dann mal gegen "Deutsche aus dem Osten" ersetzen. Buddhanatur 10.05.04 14:09

    • Das Bemühen um politische Korrektheit ist ja lobenswert, hier aber übertrieben. Man hat die Leute »Beutegermanen« genannt, und eben nicht »Deutsche aus dem Osten«. Wenn Du dem Link folgst, wird der Begriff ja auch erklärt...

kahlfin 15:23, 10. Mai 2004 (CEST)

--- So weit ich es verstanden habe, war der Begriff "Beutegermane" eher eine Bezeichnung aus der Zeit des II. WK und ist aus meiner Sicht heute nicht mehr angebracht. Der Begriff "Deutsche aus dem Osten" hingegen ist ein in der zeitgenössischen Sozialforschung durchaus gebräuchlicher Begriff, der jedoch um ein Vielfaches weniger polemisch angehaut ist.

Was die Definiertheit des Begriffs "Beutegermane" angeht, so verweist er lediglich auf den Artikel "Spätaussiedler"... und ist angelegt von Kahlfin. Buddhanatur

  • ...wenn ich dem Link Beutegermanen folge lande ich bei folgendem Artikel:
    »Beutegermanen wurden (etwas geringschätzig) die »Volksdeutschen« genannt, die im Zweiten Weltkrieg aus ihren Siedlungsgebieten im Osten (Polen, Sowjetunion) zurück nach Deutschland kamen (meistens mit der zurückweichenden Wehrmacht).«
    Buddhanatur hat natürlich recht, wenn er meint, daß dieser Ausdruck geringschätzig und diskriminierend ist - aber es geht ja auch darum, darauf hinzuweisen, dass es eben so war! Sonst müsste man ja auch Idiot, Blindgänger und Arsch drastisch umformulieren...

kahlfin 18:59, 14. Mai 2004 (CEST)


  • Der Begriff Volksdeutsche wäre hier korrekt. Ursprünglich ein NS-Begriff, wird aber von der Wissenschaft (z.B. von den Migrationsexperten Rainer Münz und Rainer Ohliger) verwendet, weil das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht eben ein jus sanguinis ist und daher einen Begriff für "ethnische Deutsche" (im Unterschied zu "Staatsdeutschen") notwendig macht, die nach dt. Staatsbürgerschaftsrecht eben auch Anspruch auf deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Wenn ich Zeit habe, werde ich das korrigieren, kann aber auch jeder andere machen. Der ganze "Beutegermanen"-Artikel ist m.E. fragwürdig.--Faehn 16:11, 1. Mär 2006 (CET)


1993

Aussiedler, die nach 1993 nach Deutschland eingewandert sind, wurden offiziell als Spätaussiedler bezeichnet.

Was war 1993? Ich kenne Spätaussiedler, die vor 1993 eingebürgert worden sind. --Matthäus Wander 20:34, 2. Mai 2005 (CEST)

dann kennst du ihm gar nicht..

Das waren noch "Aussiedler", ohne "Spät-" – laut dem Artikel Aussiedler. --Robot Monk 21:34, 2. Mai 2005 (CEST)

Offiziell gab es bis 1992 keine "Aussiedler" sondern "Vertriebenen". Ich habe selbst solch ein Vertriebenenausweiss bekommen. Spätaussiedler wurden unter anderen Gesetzen und Voraussetzungen aufgenommen.

grober Unfug! da steht: "Der Begriff Spätaussiedler war ursprünglich eine nicht offizielle Bezeichnung für Aussiedler, denen ab Ende der 1970er Jahre bis zum 31. Dezember 1992 die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland gelungen beziehungsweise häufig gegen deutsche „Ausgleichszahlungen“ an die Ausreisestaaten gestattet worden war."
richtig ist, der Begriff war offiziell in Gebrauch bereits Anfang der 1970er und erfuhr einen ständigen Bedeutungswandel, z.B. hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44914326.html --217.251.64.234 20:56, 14. Jan. 2014 (CET)

Doppelte Staatsbürgerschaft

Tatsache ist, dass die meisten Spätaussiedler ihre bisherige Staatsbürgerschaft behalten können.


Absolut Falsch. Tatsache ist dass vielle Ex-Soviet Länder viel Geld für die Ausbürgerung verlangen. Desweiterem wird es auch viel Geld für ein neues Ausweiss in dem Ursprungsland verlangt. Die meisten der Aussiedler verlängern einfach ihre Ausweise in dem Ursprungsland nicht mehr, was darauf hinaus läuft dass die auch keine Bürger des Ursprungslandes in einem drittem Land sind(damit kommt es in diesem Fall darauf wie das Land wo man sich als Aussiedler aufhält die Sache mit der Doppelbürgerschaft betrachtet.) Ausserdem erlischt sich die zweite Bürgerschaft eines Aussiedlers innerhalb Deutschlands automatisch sobald man Deutsches Ausweiss bekommt. Im Falle Österreichs und anderen EU Ländern, die Aussiedler anerkennen, liegt die Sache nochmal anderes.---

Hat jemand Infos, auf Grund von welchen Paragraphen bzw. Verwaltungsvorschriften dies geschieht, oder ob die Frage gar nicht eindeutig geregelt ist? Wenn ja, bitte im Artikel ergänzen! Galaxy07 19:45, 1. Okt 2005 (CEST)

Nein, sie müssen die bisherige Staatsbürgerschaft aufgeben, definitiv. Gruß Juhan 20:57, 11. Feb. 2008 (CET)

---Ich kann über Spätaussiedler aus Russland, Ukraine und Kasachstan erzählen (Eigene Erfahrung + Umfeld) - alle haben zwei Staatsbürgerschaften - in allen diesen Länder (auch in Deutschland) ist doppelte Staatsangehörigkeit offiziell nicht anerkannt, aber Spätaussiedler bekommen einen Sonderstatus, da sie die Deutsche Staatsbürgerschaft voll automatisch kriegen (wegen ethnische Herkunft) ohne das extra zu erwerben. --Wa78 09:42, 5. Dez. 2008 (CET)----

---Falsch. Es gibt keine Sonderstatus. Die deutsche Bürgerschaft wird niemals "voll automatisch" vergeben. Schon gar nicht "wegen ethnische Herkunft" (Duetschsein ist eine Nationale und Staatliche Sache. hat mit den Ethnien hier sehr wenig gesetzmässig zu tun.) Für alles gibt es Regeln und Pflichten.

ok! Wegen ethnische Zugehörigkeit.

Ethnie - "Menschen, die Herkunftssagen, Geschichte, Kultur, die Verbindung zu einem spezifischen Territorium und ein Gefühl der Solidarität miteinander teilen".

Alle (Spät-)Aussiedler, die ihre ethnische Herkunft und Zugehörigkeit bewiesen haben, bekamen deutsche Bürgerschaft voll automatisch ohne Bürgerschaft des Ursprungslandes zu verlieren! Die meisten der Aussiedler verlängern einfach ihre Ausweise in dem Ursprungsland nicht mehr, dadurch verlieren sie aber ihre ursprüngliche Bürgerschaft nicht, die sind höchstens Meldepflichtverletzer, und bleiben mit 2 Staatsbürgerschaften; wir sind sogar verpflichtet unsere zweite Bürgerschaft bei jedem Umzug zu neuem Landratsamt zu melden (eigene Erfahrung) - also, es ist auch offiziell! -- Wa78 21:21, 12. Jul. 2009 (CEST)
Beispiel Rumänien: freigekaufte Spätaussiedler aus Rumänien (Genscher, Brandt) erhielten in den 70-ern selbstverständlich BRD-Pässe und durften nach 1989 ihre rumänische Staatsbürgerschaft (sofern sie diese vorher abgeben mußten) zusätzlich wiedererlangen.--217.251.64.234 21:04, 14. Jan. 2014 (CET)
Alle Infos sind doch auf der Seite von BMI: Spätaussiedler und ihre mit ihnen aufgenommenen Familienangehörige erwerben die deutsche Staatsangehörigkeit nach § 7 StAG kraft Gesetzes mit Ausstellung der Spätaussiedlerbescheinigung, ohne dass sie die bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben müssen. Es wird also von deutschen Behörden nicht verlangt, dass sie die Staatsangehörigkeit des Herkunftslandes aufgeben müssen. ABER einige Länder nehmen in dem Fall dann ihre Staatsangehörigkeit weg, so wie z.B. Kasachstan (mindestens seit 2004): Per­so­nen, die im Rah­men des Auf­nah­me­ver­fah­rens als Spätaus­sied­ler­be­wer­ber <...> deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge wer­den, ver­lie­ren so­mit die ka­sa­chi­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit. (Info von BVA) --Charmbook (Diskussion) 19:27, 10. Aug. 2014 (CEST)

Motivation

Frage: kennt jemand die Motivation für solche Gesetze? Für Leute, die selbst die Auswirkungen des 2. Weltkriegs noch erfahren haben, ist es ja verständlich, aber bei Spätaussiedlern ist ja das meistens nicht der Fall ... umgedrehte Sippenhaftung wird's ja wohl nicht sein? Nahabedere 09:44, 12. Jan 2006 (CET)

Die Motivation liegt in der Geschichte sowie der nationalen Zugehörigkeit. Dies gibt es in jedem Land der Welt. Wegen dem Weltkrieg 2 finde ich es wirklich verwunderlich.

---Man versetze sich in die Situation eines Deutschen aus dem Osten. Erstens haben die wircklich nichts für beide Weltkriege andererseitz wurde dafür ganzes Volk bestrafft und fast ausgelöscht. Man hat ihnen nicht nur das Land weggenommen, sondern hat die bis in den 80'n in den asiatischen Taiga, Bergen und Steppe verrecken lassen. Sowohl von der Seite Deutschlands als auch von den anderen Ländern. Und Jetzt will jeder besoffener und bekiffter Pisser(meistens minderjährig, Exknakie oder beides) aus Deutschland dem Aussielder was von der Heimatliebe und Volkszugehörigkeit erzählen. Ich will mal sehen was die BRD-Deutschen an deren Stelle empfinden wurden wenn man die genauso behandeln wurde. Kein Wunder dass die sich sowohl ausgegrenzt als auch nicht integrieren lassen wollen.---


Wie sieht es aus mit Statistiken zu kriminalität und Arbeitslosigkeit dieser Gruppe und damit den Volkswirtschaftlichen Wirkungen dieses Gesetzes?

Solch eine Gruppe gibt es nicht. Schon weill die Deutschen sind und Ihre Nachkommen voll integriert werden.

-- Die Motivation liegt darin dass die Aussiedler auch heute noch als "Nazis" gesehen werden wenn sie zu ihren deutschen Vorfahren stehen und auch heute noch diskriminiert werden. Ich bin 1985 geboren und ging in Russland in den Kindergarten, wenn wir Krieg gespielt haben (in einem Militär-nahen Land sag ich mal nicht unüblich) musste ich den bösen Nazi spielen. Mein Vater musste 2 Jahre den Militärdienst ableisten obwohl er Deutscher war, nach seinem Studium (Jahrgangsbester) durfte er aber nicht promovieren weil er Deutscher war. Als wir 1991 nach Deutschland übergesiedelt sind durften wir praktisch nicht mitnehmen. Geld durfte nur zu einem geringen Teil mitgenommen werden und sonstiges Hab und Gut ebenfalls nicht. Meine Familie durfte nicht einmal private Fotos mitnehmen beim Auswandern. Ich bin froh das es Gesetze gab/gibt zur Übersiedlung der Volksdeutschen. Gut, in Deutschland wir man als Aussiedler zwar auch diskriminiert aber mit weniger weiten Folgen.

Und genauso Fragen nach Statistiken zur Kriminalität und Arbeitslosigkeit helfen ein schlechtes Bild der Aussiedler zu erschaffen. Wenn Andreas Beck für die Fussballnationalmannchaft aufläuft, ist er ein Deutscher ohne jegliche Erwähnung seiner "Herkunft". Wäre er arbeitslos oder Kleinkriminell, so wäre er ein Russland-Deutscher Aussiedler. Wenn Hertha Müller den Literatur Nobelpreis bekommt ist sie Deutsche, würde sie von Hartz 4 leben so wäre sie die Rumänin. (nicht signierter Beitrag von 93.199.154.24 (Diskussion | Beiträge) 22:08, 23. Jan. 2010 (CET))

Österreich

Gibt es eigentlich im Gesetz irgend eine taxative Liste, wer aller unter den Begriff 'deutschstämmig' fällt, oder könnten theoretisch auch Österreicher und Schweizer so einen Antrag stellen (den Test würden sie ja locker schaffen). Das ist gar keine lustig gemeinte Frage, denn einige Minderheiten in Osteuropa, wie zB die Landler in Rumänien und der Ukraine stammen ursprünglich aus Österreich und nicht aus dem heutigen Deutschland und haben dennoch den Status als Aussiedler und damit die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. --El bes 00:44, 28. Mai 2007 (CEST)

Wer lesen kann ist im Vorteil: Gab es eine kommunistisch regierte Schweiz? Und zu den Siebenbürger Sachsen: "Die Herkunftsgebiete der Siedler lagen größtenteils in den Gebieten der damaligen Bistümer Köln, Trier und Lüttich (heute also zwischen Flandern, Wallonien, Luxemburg, Lothringen, Westerwald und Hunsrück bis hinein ins Westfälische). Ein Teil der Siedler (in Nordsiebenbürgen) kam auch aus Bayern. Der Hauptanteil stammte allerdings aus dem Mittelrheinischen und Moselfränkischen. Diese Siedlergruppe war in keinem Fall homogen, sondern enthielt neben den "deutschsprachigen" Gruppen auch Altfranzösisch sprechende Wallonen (in den Urkunden heißen diese Latini) und Niederländer." Gruß --217.251.64.234 21:14, 14. Jan. 2014 (CET)

Linkliste

Der Link zu "Bundesverwaltungsamt - Aussiedleraufnahme" funktioniert nicht mehr. In einer kurzen Recherche auf den Seiten des BVA habe ich keine entsprechende Seite gefunden. Rausnehmen oder kennt jemand den neuen Link? --Antipode 22:17, 31. Dez. 2006 (CET)



Aufgrund der Artikel "Aussiedler" und Spätaussiedler" habe ich mich bei wikipedia angemeldet. Ich habe einige Jahre in diesem Bereich im BVA gearbeitet. Die Artikel sind leider äußerst "dünn" und stellenweise so nicht richtig. Das Thema ist, wenn man gewillt ist auch die historischen Hintergründe und Nebenaspekte zu reflektieren, sehr komplex. Man könnte etliche Seiten damit füllen. An lückenhaften Stichworten nenne ich dabei: Gründe für die Auswanderung der Vorfahren und deren Herkunft, Unterschied zwischen den einzelnen Aussiedlungsgebieten (hauptsächlich: ehemalige SU, Rumänien und Polen, aber auch beispielsweise Albanien oder Ungarn), Unterschied zwischen (Ost-/ober-)schlesien und den anderen Gebieten -die Vorfahren der "Polen" habe ihre seinerzeit deutsche Heimat nie aufgeben wollen, die der meisten anderen Antragsteller sehr wohl-, Vertreibungsdruck, Sprachgebrauch in den Herkunftsgebieten, Glaubhaftmachung von Benachteiligungen und tatsächlich erlebten, Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Hultschiner Ländchen, 6-Monatsregelung, Antrag auf Asyl (viele Antragsteller hatten gleichzeitig einen solchen gestellt und hatten dort oft andere Angaben gemacht), gehobene Stellung gem. § 5 BVFG, Wolgarepublik, nichtdeutsche Ehegatten + Abkömmlinge, was ist ein Aufnahmebescheid oder Registrierschein, schriftliches/mündliches Verfahren, historische Gründe für die Gesetzgebung, "altes" und "neues" Recht, Wolfskinder, Beauftragter der Bundesregierung, Abgrenzung zu Übersiedlern, Asylbewerbern oder Kontingentflüchtlingen, Leben und Sprachgebrauch der (Spät-)Aussiedler in Deutschland heute, Wohnortzuweisung, Ghettobildung und so weiter und so fort. MfG Pritschmeister

lese ich richtig, "-die Vorfahren der "Polen" habe ihre seinerzeit deutsche Heimat nie aufgeben wollen, die der meisten anderen Antragsteller sehr wohl-" ??? wenn Du Dich schon extra dafür anmeldetest und soviel Insiderwissen hast: Belege?--217.251.64.234 03:23, 15. Jan. 2014 (CET)
'Zu hoch' für Dich ?
"Die Polen" sind doch in Anführungszeichen.
Es ist offensichtlich, daß damit die "polnisichen (Unter)Fälle" unter den Spätaussiedlern gemeint sind,
also die Bezeichung "Polen/polnisch" nur zur Unterscheidung. Und erkennbar kritisch, ja - ironisch, gegenüber einem solchen Begriff.
Ein super Beitrag, bravissimo, besten Dank von ein em Oberschlesier !
Gutes "Anskizzieren" der Kompliziertheit und der Komplexität (der "Diversität" siwe "der Verwinkelungen und der Verknotungen") der Thematik/Materie.
Dank´schön ! (nicht signierter Beitrag von 2001:16B8:2A27:F000:CC1F:EA6A:9FA7:58E5 (Diskussion) 00:56, 18. Jan. 2021 (CET))

Aussiedler/Spätaussiedler (Definition)

Sehr geehrter Herr Meissner,

für Ihre Nachricht vom Montag, 11. Februar 2008 danke ich Ihnen sehr. Sie bitten um die genaue Definition der Begriffe Aussiedler und Spätaussiedler.

Aussiedler sind nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) deutsche Staatsangehörige oder deutsche Volkszugehörige, die nach Abschluss der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen vor dem 1. Juli 1990 oder danach im Wege des Aufnahmeverfahrens vor dem 1. Januar 1993 die ehemals unter fremder Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete, Danzig, Estland, Lettland, Litauen, die ehemalige Sowjetunion, Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien oder China verlassen haben, es sei denn, dass sie, ohne aus diesen Gebieten vertrieben und bis zum 31. März 1952 dorthin zurückgekehrt zu sein, nach dem 8. Mai 1945 einen Wohnsitz in diesen Gebieten begründet haben. Aussiedler sind Vertriebene (ggf. Heimatvertriebene).

Spätaussiedler sind nach § 4 Abs. 1 oder 2 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1993, BGBl. I 829, zuletzt geändert durch das Gesetz zur Sanierung des Bundeshaushalts (Haushaltssanierungsgesetz -HSanG-) vom 22. Dezember 1999 deutsche Volkszugehörige (§ 6 BVFG), welche die Aussiedlungsgebiete nach dem 31. Dezember 1992 im Wege des Aufnahmeverfahrens verlassen und innerhalb von 6 Monaten danach Deutschland als ständigen Aufenthaltsort gewählt haben.

Bei Spätaussiedlerbewerbern aus dem territorialen Bereich der ehemaligen UdSSR wird gesetzlich vermutet, dass sie ein Kriegsfolgenschicksal erlitten haben, welches der sachliche Grund für ihre Aufnahme in Deutschland ist (§ 4 Abs. 1 BVFG).

Spätaussiedlerbewerber aus anderen Aussiedlungsgebieten müssen zumindest glaubhaft machen, dass sie diese Gebiete wegen Benachteiligungen oder Nachwirkungen früherer Benachteiligungen auf Grund deutscher Volkszugehörigkeit verlassen haben (§ 4 Abs. 2 BVFG).

Wer vor dem 1. Januar 1993 einen Aufnahmebescheid oder vor dem 1. Juli 1990 eine Übernahmegenehmigung erhalten hat, ist Spätaussiedler, wenn er die Voraussetzungen des § 1 Abs. 2 Nr. 3 oder des § 4 BVFG erfüllt (§ 100 Abs. 4 oder 5 BVFG).

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Maria Mueller-Bajohr

Bundesministerium des Innern Referat O 3 - Buergerservice e-mail: buergerservicebmi@bmi.bund.de

--Juhan 21:45, 14. Feb. 2008 (CET)

amtliche Eselei! Der Begriff Spätaussiedler war in den 1970-er Jahre bereits üblich bei den Durchgangslagern (Friedberg, Nürnberg und anderweitig) z.B. hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44914326.html oder auch hier viel früher: http://www.gda.bayern.de/findmittel/ead/findbuch.php?fb=833&alft=73940&argt=73961 Gruß --217.251.64.234 03:42, 15. Jan. 2014 (CET)

Aussiedler in die DDR?

In allen Artikeln über ost- und mitteleuropäische Auslandsdeutsche ist immer die Rede von Aussiedlern in die Bundesrepublik, nie aber in die DDR. Gab es sowas nicht? Von staatlicher Seite hätte es doch ein Interesse daran geben müssen und die bürokratischen und ideologischen Hürden hätten doch von Bruderland zu Bruderland deutlich geringer sein müssen. Ein Zuzug aus der CSSR, aus Ungarn o.ä. in die DDR war ja grundsätzlich möglich, ich kenne persönlich etliche Fälle, aber kein einziger davon stammte aus einer auslandsdeutschen Familie. Kennt jemand Berichte, Studien, Statistiken, staatliche Positionen der DDR bzw. der anderen sozialistischen Länder? Stullkowski 11:48, 5. Feb. 2010 (CET)

Zur Lektüre empfehle ich diesen ([1]) Aufsatz und dieses ([2]) Interview. CorradoX, 17:53, 5. Feb. 2010 (CET)

Spätaussiedlerquoten

Bei der letzten Änderung wurde das Stichwort „Herkunft“ mit „Ethnie“ verlinkt. Hier wird es jetzt ganz kompliziert: Diejenigen, die keine Spätaussiedler in ihrer Nachbarschaft haben wollen, begründen das mit der Russischsprachigkeit der neuen Nachbarn, aus der sie ableiten, es handele sich um „Russen“ oder um „Deutschrussen“.
Tatsächlich sind die Menschen, um die es geht, mit der Begründung nach Deutschland ausgewandert, sie wollten als ethnische Deutsche in Deutschland unter Deutschen leben. Diskriminiert werden sie also wegen einer Eigenschaft, die sie abstreiten, nämlich der Eigenschaft, „keine Deutschen“ zu sein.
Das Problem der unpassenden Verlinkung liegt wahrscheinlich darin begründet, dass ein Definitionselement unter dem Lemma „Herkunft“ fehlt, nämlich das der Gegend, in der jemand geboren (und aufgewachsen) ist, die nicht unbedingt die Qualität von „Heimat“ haben muss. So kann jemand z.B. auch dadurch diskriminiert werden, dass Einheimische sich ständig über seinen (deutschen!) Dialekt lustig machen. --CorradoX 8:11, 12. Feb. 2010 (CET)

Passt dann vielleicht ein Link Soziale Herkunft oder eventuell ein Direktlink auf ein Unterkapitel in diesem Artikel? --Benatrevqre …?! 13:53, 12. Feb. 2010 (CET)
Ich habe überhaupt keinen passenden Link gefunden: „Ethnische Herkunft“ bedeutet, dass jemand einer anderen Ethnie angehört (hier: dass er also kein ethnisch Deutscher ist). „Soziale Herkunft“ verweist laut BVerfGer auf „Standeszugehörigkeit“. Aussiedler können aber durchaus solide Mittelschichtsangehörige sein. Es bliebe das Phänomen, das 1945ff. in Deutschland eine große Rolle spielte: die Diskriminierung von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen durch die Einheimischen. Dabei war die räumliche Herkunft das entscheidende Kriterium: Schlesier und Ostpreußen wurden oft nicht als „Unseresgleichen“ betrachtet, insbesondere dann nicht, wenn sie es nicht schafften, den Dialekt, der in der Aufnahmeregion gesprochen wird, zu verstehen.
Mein Vorschlag: In irgendeiner Form müsste ein Artikel geschrieben werden, der die Diskriminierung auf Grund der räumlichen Herkunft behandelt. Als Opfer in Deutschland kommen neben Spätaussiedlern auch Übersiedler aus Ostdeutschland in die alten Bundesländer und Landbewohner mit ausgeprägtem Dialekt in Großstädten in Frage. Auch die „Piefke“-Problematik (Unbeliebtheit Deutscher in Österreich) könnte hier behandelt werden. CorradoX 17:06, 12. Feb. 2010 (CET)
PS: Wie wäre es mit einer Erweiterung der Kritik im Artikel Lokalpatriotismus?
Lesenswert ist der Artikel „Das Recht auf die Heimat – Neue Kodifikationsentwürfe und aktuelle Diskussion“ von Alfred Maurice de Zayas, der hier zu finden ist (S.29-40). Zu beachten ist vor allem die Bedeutung des Doppelbegriffs „Heimat und Herkunft“ in Art. 3 (3) GG. Eigentlich müsste die räumliche Dimension durch den Begriff „Heimat“ abgedeckt sein. Das Problem bei vielen Deutschen in der Diaspora besteht allerdings darin, dass als „eigentliche Heimat“ immer Deutschland empfunden wurde und nicht die Region, in die es ihre Familie während der Zeit des Stalinismus verschlagen hatte. Eben deshalb ist es sinnvoll, eine eigene Kategorie „räumliche Herkunft“ zu benutzen. --85.16.39.50, 17:42, 12. Feb. 2010 (CET)

„Vererbbarkeit“ des Aussiedlerstatus?

Der Benutzer 70.133.79.101 hat mit seiner Anmerkung, „Spätaussiedler“ könnten auch in der Bundesrepublik Deutschland (oder in der DDR) Geborene sein, ein „Fass aufgemacht“, das schnellstens wieder geschlossen werden sollte. Nicht umsonst wurden aus „Migranten“ „Menschen mit Migrationshintergrund“, und die diversen Vertriebenverbände haben größte Mühe zu erklären, inwiefern der Enkel eines in Schlesien Geborenen immer noch „Schlesier“ sein soll. Mit Verlaub: Der Vorgang des Aussiedelns ist eine höchst persönliche Angelegenheit der Erlebnisgeneration, wie der Vorgang des Migrierens. Folglich sind „Spätaussiedler“ auch nur diejenigen, die höchstpersönlich von Russland, Polen, Rumänien usw. nach Deutschland umgezogen sind.
Diese Sichtweise wird übrigens auch von dem Bürgermeister der Gemeinde Holdorf ([3]) vertreten, der aufzeigt, dass ein Aussiedlerkontingent, rein technisch gesehen, nur dann funktionieren kann, wenn man als „Aussiedler“ diejenigen definiert, die in einem Nachfolgestaat der Sowjetunion geboren wurden. Denn in den Personenstandsregistern werden nur die Staatsangehörigkeit (deutsch!) und der Geburtsort, nicht aber die Abstammung von Migranten registriert. Wer in Holdorf geboren ist, so der Bürgermeister, wird automatisch als „in Deutschland Geborener“ gezählt. --CorradoX, 9:16, 14. Feb. 2010 (CET)

Unterschied Staatsbürgerschaft / Volkszugehörigkeit

Mit der letzten Änderung kann ich leben (Streichung des Passus über die Freizügigkeit). Die Begründung ist allerdings falsch: Wer deutscher Staatsangehöriger ist, der besitzt alle Rechte eines Staatsbürgers, die man „Bürgerrechte“ nennt, also auch das Recht auf Freizügigkeit. Wer beispielsweise im Jahr 1944 im damals deutschen Schlesien als Deutscher geboren wurde, ist auch heute noch deutscher Staatsbürger, muss also keineswegs „eingebürgert“ werden. Denn von deutscher Seite wurde ihm nie seine deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, was nach Art. 16 GG gar nicht zulässig wäre. Nur Aussiedler, die zuvor keine deutschen Staatsangehörigen waren (also deutsche Volkszugehörige), wurden eingebürgert. --CorradoX, 16:15, 15. Feb. 2010 (CET)

Jep, korrekt. --Benatrevqre …?! 20:50, 15. Feb. 2010 (CET)

Studie von Radchenko / Maehler

Mir ist klar, dass die Autorinnen die Situation von Menschen untersuchen, die nicht als ethnische Deutsche nach Deutschland gekommen sind, und von deren in Deutschland geborenen Abkömmlingen. Trotzdem sind die Ergebnisse auch auf Aussiedler anwendbar, da die Abwehrmechanismen ihnen gegenüber aufgrund ihrer (angeblichen) „Fremdartigkeit“ (Aspekt „Fremdeinschätzung“) sozialpsychologisch betrachtet dieselben sind wie gegenüber Ausländern und ehemaligen, inzwischen eingebürgerten Ausländern. --CorradoX, 19:17, 28. Nov. 2010 (CET)

sozialpsychologische Befindlichkeiten gibt es aber auch, wenn z.B. ein Schotte nach Bayern einsiedelt, so what?--217.251.64.234 03:50, 15. Jan. 2014 (CET)

Integration in die deutsche Gesellschaft

Ich habe 2 Passagen aus dem Gliederungspunkt "Integration in die deutsche Gesellschaft" gelöscht, da ich Sie für falsch und für sehr stark verallgemeinert halte. Dass manche Spätaussiedler nur aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland zurückgekommen sind, mag zwar für den Einen oder Anderen stimmen, kann jedoch nicht für alle bzw. die Mehrheit zutreffend sein. Ich, als Aussiedler fühle mich durch solche Behauptungen beleidigt und missverstanden. (nicht signierter Beitrag von Wikale (Diskussion | Beiträge) 10:22, 28. Mai 2011 (CEST))

Als Quelle für die umstrittenen Thesen ist ausdrücklich die Schader-Stiftung angegeben. Deren Befunde kann man entweder vollständig zitieren oder ganz weglassen. Letzteres wäre allerdings eine bei WP nicht zu duldende Form der Zensur. Wenn jemand eine reputable Quelle kennt, in der mit Belegen bestritten wird, dass Russlanddeutsche (≠ alle Russlanddeutschen!) durch ihren Umzug nach Deutschland auch ihre materielle Lage verbessern wollten, dann kann diese Quelle gerne hinzugefügt werden. --CorradoX 18:28, 28. Mai 2011 (CEST)
Ich erkenne nicht, was an dem Bestreben, wohlhabender werden zu wollen, ehrenrührig sein soll, inwiefern also die Behauptung „beleidigend“ sein soll, jemand sei klug genug, in Deutschland eine bessere Zukunft als in einem Nachfolgestaat der Sowjetunion zu erwarten.
Dass diejenigen, die als junge Menschen nach Jahren des Aufenthalts in Deutschland immer noch affektive Sperren dagegen haben, Deutsch zu sprechen und mit Gleichgesinnten lieber Russisch sprechen, damit zeigen, dass sie nicht wirklich freiwillig nach Deutschland ausgereist sind, liegt auf der Hand. Warum soll also Aussage 3 der Schader-Stifung gelöscht werden? --91.96.140.26, 18:38, 28. Mai 2011 (CEST)

Aussiedler/Spätaussiedler

Die synonyme Verwendung der Begriffe "Aussiedler" und "Spätaussiedler" ist falsch. Bitte lesen Sie das Gesetz! In § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG ist die Bezeichnung Aussiedler legaldefiniert. § 4 BVFG definiert den Begriff des Spätaussiedlers. Unabhängig davon, ob im amtlichen Sprachgebrauch die Begriffe fälschlicherweise synonym verwendet werden, hat der Gesetzgeber mit der Neufassung des BVFG die Bezeichnung Aussiedler nicht ersetzt, sondern eine neue Bezeichnung - Spätaussiedler - für eine bestimmte Gruppe von Personen geschaffen. Der Lexikonartikel verdeutlicht, dass die Autoren sich von der gesetzlichen Regelung leider weit entfernt haben.

MfG Müller (nicht signierter Beitrag von 93.129.73.145 (Diskussion) 11:48, 14. Jun. 2011 (CEST))

Insoweit nun behoben, als ich mittels Fußnote die Legaldefinition des Begriffs Aussiedler an einschlägiger Stelle ergänzt habe. --Benatrevqre …?! 10:35, 16. Jun. 2011 (CEST)
Leider ist hier gar nichts „behoben“. Jeder Satz dieses Artikels muss in einem ersten Schritt darauf abgeklopft werden, ob in ihm von Menschen die Rede ist, die seit 1993 in die Bundesrepublik zugezogen sind, von Menschen, die das schon vor 1993 getan haben, oder von beiden Gruppen.
Aussagen über die Spätaussiedler im Sinne der Legaldefinition müssten daraufhin in einem zweiten Schritt in einem Abschnitt gesammelt werden.
In einem dritten Schritt muss das Lemma in „Aussiedler und Spätaussiedler“ umbenannt werden. Alternative: Alle Aussagen, die sich nicht auf Spätaussiedler beziehen, werden in einem eigenen Artikel „Aussiedler“ gesammelt. --CorradoX (Diskussion) 18:43, 2. Dez. 2012 (CET)
Ein separater Artikel ist Unsinn und widerstrebt dem Grundsatz der Vermeidung von Redundanz. --Benatrevqre …?! 19:36, 6. Dez. 2012 (CET)
@Benatrevqre: Wie man dem neuen Lemma entnehmen kann, habe ich selbst die Variante 2 relativ schnell verworfen, weil mir derselbe Gedanke gekommen ist. --CorradoX (Diskussion) 08:32, 7. Dez. 2012 (CET)
die Legaldefinition taugt genausoviel wie ein Kropf - nochmal Belege für die Wortverwendung: Der Begriff Spätaussiedler war in den 1970-er Jahre bereits üblich bei den Durchgangslagern (Friedberg, Nürnberg und anderweitig) z.B. hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44914326.html oder auch hier viel früher: http://www.gda.bayern.de/findmittel/ead/findbuch.php?fb=833&alft=73940&argt=73961 Gruß --217.251.64.234 03:54, 15. Jan. 2014 (CET)

Abschnitt „Geschichte“

Der Abschnitt „Geschichte“ stellt die Aussiedler-/Spätaussiedler-Problematik nicht chronologisch dar. Die Behauptung, Deutsche aus dem heutigen West-Polen hätten den Zustrom von Aussiedlern aus Rumänien und der Sowjetunion verstärkt, ist unsinnig.
Zwar gab es bereits in den 1970er Jahren viele Migranten aus Rumänien, aber noch kaum (verglichen mit den Zahlen nach 1992) Aussiedler aus der Sowjetunion. Es war Ende der 1970er Jahre umgekehrt: Die damals relativ große Gruppe der Deutschen aus Polen bekam Zuwachs durch die Aussiedler aus der Sowjetunion. Während später der Zustrom aus Polen verebbte, nahm der aus der Sowjetunion und nach deren Untergang aus deren Nachfolgestaaten zu. --CorradoX (Diskussion) 19:10, 2. Dez. 2012 (CET)

Hier sind einige Zahlen http://www.bund-der-vertriebenen.de/infopool/spaetauss1.php3 z.B. 1975: UdSSR- 5.985 Polen- 7.040 Rumänien- 5.077 Gruß --217.251.64.234 04:04, 15. Jan. 2014 (CET)

Offline

... ist der 21. Link (http://www.das-parlament.de/2008/46/Themenausgabe/22701051.html). Via Internet Archive lässt sich auch nichts finden. --Gabbahead. (Diskussion) 19:21, 13. Feb. 2013 (CET)

China?

Wie kamen den Deutsche nach China? Ich kann mir das nur so erklären, dass der Siedlerstrom einst das gesamte Steppengebiet südlich der Taiga umfasste. Deren östlichster Bereich in der Mandschurei war ja auch russisch und einst unbesiedelt. Später kam das dann zu China. (TF!!!!). Hat da jemand mehr Informationen drüber? Flk-Brdrf (Diskussion) 14:40, 27. Feb. 2013 (CET)

Deine Frage hat in der Sache nichts mit diesem Artikel zu tun. --Benatrevqre …?! 15:47, 17. Apr. 2013 (CEST)
Leider doch, da es wohl auch Aussiedler aus China gibt.Flk-Brdrf (Diskussion) 19:34, 18. Aug. 2013 (CEST)
Mir erschließt sich dennoch nicht, inwiefern das nun den Artikel weiterbringt. --Benatrevqre …?! 12:43, 30. Sep. 2013 (CEST)
Nicht meine Kommentar selbst, wohl aber die Beantwortung der Frage waer ja fraglos ein InformationsgewinnFlk-Brdrf (Diskussion) 12:40, 18. Okt. 2013 (CEST)

Slawische Namen

Was mich beim Thema "Aussiedler" interessiert (und leider nicht im Artikel zu finden ist), ist, warum bei aller Behauptung von Aussiedlern der deutschen Ethnie in den ehemals kommunistischen/sozialistischen Staaten anzugehören, viele dieser Aussiedler slawische Namen haben. Gab es da in der Vergangenheit eine Art "Slawisierung" und wenn ja, warum traf diese nicht alle "Deutschen" in Polen, der ex-UDSSR usw.? Bei der aktuellen Diskussion über den Nachnamen von Sabine Lisicki (siehe dortige Disk.), fragt sich der Laie doch, was denn nun wirklich der ethnische Hintergrund ist, wenn man zweifelsohne einen slawischen Nachnamen hat. Das hat nichts mit Nationalismus, sondern lediglich mit Interesse zu tun. Ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll, wenn mir z.B. ein Piotr Witschinski erzählt er wäre Deutscher aus Polen. Klingt für mich erstmal slawisch bzw. polnisch. Gibt es da irgendwelche Hintergründe? Und falls ja, sollte man das nicht irgendwie einbauen? Oder habe ich es gar übersehen?--80.133.164.167 11:54, 6. Jul. 2013 (CEST)

Der einfachste Grund wäre eine Namensumbenennung oder Slawisierung (Russifizierung o.Ä.) vor vielen Jahren. --Benatrevqre …?! 16:30, 7. Jul. 2013 (CEST)
Ja, ja, aber wann, wie und warum? Das sollte deutlich erklärt werden, vor allem im Artikel.--80.133.141.209 21:47, 7. Jul. 2013 (CEST)
"(...) sowie deren Abkömmlinge und Ehepartner anderer Volkszugehörigkeit" - Wenn der Ehepartner anderer Volkszugehörigkeit den Nachnamen in die Familie gebracht hat, wäre auch eine mögliche Erklärung. Oder wenn es Angehörige der ehemaligen polnische Minderheit aus dem deutschen Reich, die die deutsche Staatsbürgerschaft gehabt haben und nach der Westverschiebung Polens im polnischen Staat verblieben, sind, wäre ebenfalls eine Erklärung für slawische Namen. Und wenn ein Piotr Witschinski sagt, er sei Deutscher, dann ist er es im Sinne des §1 des Staatsangehörigkeitsgesetzes auch. Alles andere ist Privatsache --92.231.143.10 20:33, 8. Jul. 2013 (CEST)

Statistiken für Spätaussiedler

Es wäre wichtig zu erfahren, wie hoch die Zahl der Spätaussiedler ist. Derzeit werden die Spätaussiedler unter Aussiedler subsumiert. Holiday (Diskussion) 22:11, 9. Jul. 2013 (CEST)

Kristallkugel kaputt? Macht nichts, der Gockel kanns auch finden: Hier sind einige Zahlen http://www.bund-der-vertriebenen.de/infopool/spaetauss1.php3 Gruß --217.251.64.234 04:38, 15. Jan. 2014 (CET)

Ethnie?

Aussiedler und Spätaussiedler aus Osteuropa und Asien sind ganz sicher keine russische Ethnie. --Eingangskontrolle (Diskussion) 13:46, 8. Mär. 2014 (CET)

Das wird nirgends behauptet, wohl aber sind einige (Spät-)Aussiedler russlanddeutscher Ethnie. Siehe im Übrigen meine Begründung auf meiner BD. Benatrevqre …?! 16:35, 8. Mär. 2014 (CET)

Einige rechtfertigen keine Einkategorisierung. Zeige mir die Diskussion, die das rechtfertigt. Dein Editwar ist jetzt auf der VM. --Eingangskontrolle (Diskussion) 17:39, 8. Mär. 2014 (CET)

Ob einige Spätaussiedler eine Ethnie sind oder nicht, spielt hier keine Rolle. Kategorie:Russlanddeutsche Ethnie ist eine Objektkategorie, sie hat daher nur Artikel zu versammeln, die Ethnien zum Gegenstand haben. Hier handelt es sich aber um einen juristischen Begriff, keinen völkerkundlichen. Die Kategorie ist entsprechend ebenso zu entfernen wie Kategorie:Wolgadeutsche.-- Alt 18:10, 8. Mär. 2014 (CET)

Positives Bild

"Das oft pauschal negative Bild der Deutschen aus Russland ..." steht IMHO zu Recht im Artikel. Vielleicht sollte man aber auch ergänzen, dass bei vielen Arbeitgebern Deutsche aus Russland oft ein pauschal positives Bild hinterlassen, da sie meist überdurchschnittlich gute Arbeit leisten und eine vorbildliche Arbeitsbereitschaft zeigen. Ich weiß von vielen Firmen, wo der erste "Spätaussiedler", der eingestellt wurde, so einen guten Eindruck hinterließ, dass danach reihenweise und bevorzugt "Spätaussiedler" eingestellt wurden. Und dann gibt es da noch den Neid der "deutschen" Nachbarn in Neubaugebieten, wenn über durchschnittliche viele (ca. 10 Prozent) Bauherren "Spätaussiedler" sind. Gepaart mit der hartnäckigen (aber falschen Legende), dass "Spätaussiedler" besondere staatliche Zuschüsse für ihren Häuslebau bekommen. (Quellen? - Ich kann keine Quellenangaben im Artikel finden für das "oft pauschal negative Bild der Deutschen aus Russland".) --Thirunavukkarasye-Raveendran (Diskussion) 21:33, 17. Feb. 2015 (CET)

Zuschüsse Häuserbau etc. sind z. T. keine Legende, siehe Darlehensprogramm der KfW --Jurist Purist (Diskussion) 19:51, 15. Dez. 2015 (CET)
Zuschüsse zum Häuserbau sind keine Legende und haben historische und (relativ) aktuelle Gründe, bzw. werden begründet (nicht signierter Beitrag von 5.146.87.160 (Diskussion) 11:54, 15. Mai 2016 (CEST))

Nur Deutsch wer deutsch spricht

Zitat aus dem Text

"Allerdings gibt es auch Widerspruch gegen die These, nur diejenigen seien deutsche Volkszugehörige, die von ihren Eltern die deutsche Sprache vermittelt bekommen hätten"

Da sollten auch deutlich stärkere Widersprüche kommen, in vielen Ländern war es schlicht nach dem Krieg verboten Deutsch zu sprechen, in Schulen wurde sogar die Kinder angestachelt ihre Eltern zu verpetzen wenn diese zuhause deutsch sprechen.

ich verweise hier mal auf die Info Heft " Informationen zur Politischen Bildung" dort stehen einige Infos wie es dazu kam das die Personengruppen meist schlecht die deutsche Sprache beherrschen.

VG (nicht signierter Beitrag von 178.201.88.130 (Diskussion) 11:25, 1. Okt. 2015 (CEST))

Das kann ich hier f. Raum Trutnov bestätigen, das erzählen die Leute glaubhaft. Und es ist wichtig, das zu wissen. Und es gibt auch andere Gründe, weshalb nicht deutsch gesprochen wurde. Es war die Sprache der Kriegstreiber, es gab Verbrechen, mit denen wollte man sich nicht mehr gemein machen.--Ulfbastel (Diskussion) 01:17, 27. Jul. 2018 (CEST)

"andere Staaten" lt. BVA-Statistik

In der Statistik des BVA

(vgl. hier: http://www.bva.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BVA/Staatsangeh%C3%B6rigkeit/Aussiedler/Statistik/Zeitreihe_1950_2014.pdf?__blob=publicationFile&v=2)

werden neben (Spät-)Aussiedlern aus den ausgewiesenen (Nachfolge-)Staaten der UdSSR, der ČSSR, Jugoslawiens, Polen, Rumänien und Ungarn unter einer Rubrik "sonstige Staaten" weitere Personen aufgeführt. Die Anzahl lag in den 1950er-Jahren bei bis zu 10.000 Personen pro Jahr und fiel seitdem unter 1000 (1961) und 100 (1983) und beträgt seit 2001 null pro Jahrgang. Meine Frage lautet nun, woher diese (Spät-)Aussiedler stamm(t)en. Zumindest in den 1950er- und 1960er-Jahren können dies unmöglich ausschließlich Aussiedler aus Bulgarien, Albanien und China gewesen sein; mir ist zudem leider unbekannt, seit wann die Formulierung des § 1 Abs. 3 BVFG die obengenannten Staaten mit einschließt. Kann da jemand helfen?

Kokp18 (Diskussion) 16:21, 3. Okt. 2015 (CEST)

Zahlendiskrepanz

Der Artikel hier behauptet, ca. 2,3 Mio. (Spät-)Aussiedler wären aus der Sowjetunion bzw. Nachfolgestaaten gekommen. Laut offizieller Bundesstatistik: [4] (s. 88) leben aber grademal ca. 1.400 (ex-)sowjetische (Spät-)Aussiedler (beide Definitionen: vor und nach 1990/93) und Deutschrussen samt Abkömmlingen/Familienanhang in Deutschland. Wie erklärt sich das? Sind die meisten der (Spät-)Aussiedler kinderlos verstorben oder wieder ausgewandert? Oder wurden im Artikel mal wieder die Phantasiezahlen der NS-Nacholgeorganisation der Vertriebenenverbände zitiert, die es bis in die 70er Jahre in amtliche Verlautbarungen und Statistiken schafften? --2003:48:2E4C:B143:11DD:8C1B:A072:CC9A 22:16, 14. Okt. 2015 (CEST)

Hallo, die Zahlen auf Seite 88 sind in 1000 angegeben, das heißt hier ist die Rede von knapp 1,4 Millionen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Differenz zur Zahl von 2,3 Millionen Menschen ist sicherlich zum größten Teil auf Sterbefälle, zum kleinen Teil auch auf Auswanderungen zurückzuführen.
--Kokp18 (Diskussion) 17:58, 16. Okt. 2015 (CEST)
Diese Schlussfolgerung die du dort gezogen hast, scheint mir deine eigene zu sein. Ich finde das kann man so

'Von den insgesamt 4.481.882 Menschen,[16] die seit 1950 als (Spät-)Aussiedler in der Bundesrepublik Aufnahme gefunden haben, leben heute noch ca. 3,2 Millionen (ca. 70 Prozent) in Deutschland.[17] Die Differenz geht vor allem auf Todesfälle zurück und nur zu einem geringen Anteil auf eine Auswanderung aus Deutschland.'

nicht stehen lassen, da es ja letzten Endes nur eine Mutmaßung deinerseits ist. Eine Statistik über die Anzahl der Rückreisenden muss her. --Jurist Purist (Diskussion) 13:18, 10. Jan. 2016 (CET)

Ich habe an dieser Stelle keinerlei Schlussfolgerungen gezogen, sondern mich lediglich auf eine Passage des Artikels bezogen, die mit einer Fußnote belegt wurde. Zu behaupten, es sei meine eigene Schlussfolgerung bzw. Mutmaßung, ist also nicht ganz richtig, zumal ich nicht der Verfasser des von dir zitierten Abschnitts bin. Ich habe mich auf den Inhalt des Artikels berufen, der mit der Fußnote 17 belegt ist.
--Kokp18 (Diskussion) 02:20, 21. Jan. 2016 (CET)
Die Aussage im Artikel ist belegt. Nun liegt es also daran, den Einzelnachweis zu prüfen und nachzuschauen, ob dort Angaben gemacht werden, die sich mit der Artikelaussage decken oder die dortigen Zahlen untermauern. 141.68.110.188 18:16, 22. Jan. 2016 (CET)

Ich würde gerne mein Wissen beitragen und Fehler unter "Rechtslage"

Ich würde mich, da ich mich hier äußerst gut auskenne als ehemaliger Mitarbeiter des BVA und Öff.R-Anwalt, gerne einbringen. Das ganze Gesetz so abzubilden, dass es allen Wikipedia-Richtlinien entspricht dürfte sehr schwierig werden. Auch ist das Meiste Wissenswerte was ich beitragen könnte Verwaltungspraxis (Quellenmangel). Ich werde einfach mal lospreschen in der Hoffnung, dass man mich ggf. bremst. Zunächst müssen jedoch einige offensichtliche Fehler korrigiert werden z. B. das einfache Gespräch in deutscher Sprache muss nicht infolge familiärer Vermittlung vorliegen. Der Fehler liegt in der Quelle, die Verwaltungsvorschriften wurde noch nicht an die seit 2013 geltende Rechtslage angepasst und ist daher in Teilen fehlerhaft. Beitrag von Jurist Purist (Diskussion | Beiträge) 18:57, 11. Dez. 2015 (CET))

Beachte bitte, dass Komplettüberarbeitungen ohne vorhergehende Diskussion, Konsensabstimmung und Satz-für-Satz-Auseinandersetzung äußerst kritisch bis gar nicht gern gesehen werden! Wenn du dich an einzelnen Formulierungen störst oder Umformulierungen und Ergänzungen einbringen möchtest, dann soll bitte zuerst hier auf der Diskussionsseite Abschnitt für Abschnitt darüber zu diskutieren werden, bevor Neuautoren selbst Hand am Artikel anlegen. Danke! Benatrevqre …?! 04:44, 16. Dez. 2015 (CET)

Einleitungssatz

Den Einleitungssatz kann man so nicht lassen finde ich. Mir ist bewusst, dass es um die sprachliche Beschreibung des Begriffes geht, aber

""Als Aussiedler und Spätaussiedler versteht man Zuwanderer mit deutschen Wurzeln aus einem Staat des Ostblocks bzw. des ehemaligen Ostblocks in die Bundesrepublik Deutschland.""

"deutsche Wurzeln" ist zu umgangssprachlich ebenso "Ostblock" das ist ein Schlagwort, ebenfalls mehr Umngangssprache

Wie wärs mit ""Als Aussiedler und Spätaussiedler versteht man Zuwanderer aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion die seit 1953 im Rahmen des Vertriebenenrechts nach Deutschland eingereist sind. ""

Danach müsste ein Satz zur Vertreibung kommen um das Ganze groß zu umreißen, was überhaupt die Grundlage des ganzen Unterfangens war bzw. warum es das überhaupt gibt und dann muss sich da die Rechtslage anschließen finde ich (nicht signierter Beitrag von ‎Jurist Purist (Diskussion | Beiträge) 8:17, 15. Dez. 2015)

Hier ein Teil der Bundestags-Drucksache 17/13883:

Das Anliegen und die Leistungen des BVFG sind Teil der Politik der Kriegsfol-
genbewältigung durch die Bundesrepublik Deutschland. Kriegsfolgenbewälti-
gung, d. h. die Aufarbeitung des Holocausts, der Folgen der nationalsozialisti-
schen Gewaltherrschaft sowie des Zweiten Weltkrieges war für den Deutschen
Bundestag und sämtliche Bundesregierungen stets ein zentrales Anliegen.
Dabei hat Kriegsfolgenbewältigung mehrere Aspekte: Von übergeordneter
Bedeutung ist die Versöhnung und Wiedergutmachung gegenüber den Opfern
des Nationalsozialismus und der von Deutschland ausgehenden Aggressions-
kriege. Daneben steht die Solidarität mit den Deutschen, die wegen ihrer Volks-
zugehörigkeit ein besonders schweres Kriegsfolgenschicksal erlitten haben
"Zuwanderer aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion"? Bitte mal eine Landkarte konsultieren. Wo lag die Sowjetunion, wo Polen, Ungarn, Tschechoslowakei, Rumänien? WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 19:32, 15. Dez. 2015 (CET)

− Ja du hast Recht, die ehemalige Sowjetunion deckt nicht alles ab, da muss eine bessere Umschreibung her. --Jurist Purist (Diskussion) 19:41, 15. Dez. 2015 (CET)

""den ehemals unter fremder Verwaltung stehenden deutschen Ostgebieten oder in den Gebieten außerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches nach dem Gebietsstande vom 31. Dezember 1937"" Kriegen wir das besser hin? Der Schlüssel ist wohl die Mitte zu finden zwischen diesem juristischen Ungetüm und "Ostblock" --Jurist Purist (Diskussion) 19:43, 15. Dez. 2015 (CET)

Mein Vorschlag -->

Unter Aussiedlern und Spätaussiedlern versteht man deutschstämmige Zuwanderer aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die seit 1953 im Rahmen des Vertriebenenrechts nach Deutschland eingereist sind. Die Absicht des Gesetzes war die Versöhnung und Wiedergutmachung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und der von Deutschland ausgehenden Agressionskriege sowie die Solidarität mit den Deutschen, die wegen ihrer Volkszugehörigkeit ein besonders schweres Kriegsfolgenschicksal erlitten haben.(Fußnote BT Drucksache) Durch das Gesetz sollte ihnen die Möglichkeit gegeben werden in die neu geschaffene Bundesrepublik Deutschland einzureisen. (Passage zum amtlichen Sprachgebrauch). Selbst heute reisen noch mehrere Tausend Menschen pro Jahr auf Grundlage des Bundesvertriebenengesetzes nach Deutschland ein. Wer heute Spätaussiedler werden will muss - von seinem Herkunftsland aus - ein besonderes Verwaltungsverfahren durchlaufen, das vom Bundesverwaltungsamt durchgeführt wird. --Jurist Purist (Diskussion) 20:27, 15. Dez. 2015 (CET)


Ich wollte einen Anfang machen. Von mir aus kann da noch gefeilt werden. Aber ich habe eigentlich gedacht, Leute aus Polen und Rumänien gelten auch als Aussiedler. Anosnten gilt: WP:OMA Wir wollen auch für den Laien verständlich sein. Da gehört möglicherweise gerade in den Einleitungssatz Umgangssprache. Später im Text kann man es genauer definieren. Für Ostblock gibt es im Übrigen einen Artikel, der den Begriff definiert. "Deutsche Wurzeln" ist sicherlich weit gefasst, aber man kann es ja weiter hinten im TExt entsprechend einengen. Gruß, --JuTe CLZ (Diskussion) 19:37, 15. Dez. 2015 (CET)

Alternative zu Ostblock siehe oben

Alternative zu "deutsche Wurzeln" --> deutschstämmige Vorfahren?(nicht signierter Beitrag von Jurist Purist (Diskussion | Beiträge) 18:44, 15. Dez. 2015‎)

Im großen und Ganzen kann ich mit dem Vorschlag leben, wenn er sich auch etwas holperiger anhört. Aber noch einmal: Was ist mit den Rumänen, was mit den Polen? --JuTe CLZ (Diskussion) 19:51, 15. Dez. 2015 (CET)
Rumänen und Polen konnten damals wie heute Aussiedler/Spätaussiedler werden. --Jurist Purist (Diskussion) 20:17, 15. Dez. 2015 (CET)
Der Vorschlag taugt nichts. Zwei Merkmale sind entscheidend: Territorialprinzip (Wohnsitz auf ehemals deutschem Boden) und Abstammung/kulturelle Zugehörigkeit (auch auf Boden, der nicht zu Deutschland gehört hatte). Beides gibt die derzeitige Einleitung gut wieder. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 20:25, 15. Dez. 2015 (CET)
Ich kann nur auf meine obige Kritik verweisen ("Ostblock" und "deutsche Wurzeln" sind zu umgangssprachlich. Auch ist die juristische Unterscheidung (Einreise vor/nach 1993) am Anfang wirklich müßig zu lesen, da das schon unter amtlichen Sprachgebrauch fällt und das weiter unten stehen sollte. Was du sagst, "Wohnsitz auf ehemals deutschem Boden wird doch durch "aus den ehemaligen Ostgebieten" und Abstammung "durch deutschstämmig" gut ausgedrückt oder?--Jurist Purist (Diskussion) 20:33, 15. Dez. 2015 (CET)

Ich selbst bin in dem Thema nicht so richtig drin. Der Vorschlag von 20:37 Uhr, der oben reingequetscht wurde, ist in jedem Fall besser als das, was wir vor ein paar Tagen dort stehen hatten. Andererseits habe ich hier den Eindruck, dass zu kleinlich (puristisch?) diskutiert wird. Wie bereits gesagt: Der Einleitungssatz soll es grob wiedergegeben und unsere Artikel sollen OMA-tauglich sein. --JuTe CLZ (Diskussion) 21:24, 15. Dez. 2015 (CET)

"Ostblock" ist nicht Umgangssprache, und "deutsche Wurzeln" fasst das Merkmal der Verwaltungsjuristen "deutschstämmig oder von deutscher Kultur geprägt" verständlich zusammen. Ich habe noch keine bessere Einleitung gelesen als die, die jetzt im Artikel steht. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion)
Ich bin definitiv für meinen Vorschlag vom 15.12. 20:27, nicht unbedingt in der Form aber zumindest mit den Begriffen. Euer Anliegen juristische Begriffe oder Begriffe aus Gesetzestexten zu vereinfachen in allen Ehren, aber soetwas ist eher etwas für Kindernachrichten oder RTL am Mittag... Wer entscheidet jetzt was wir nehmen? Gibt es so eine Art Schiedsgericht? *lacht* Gerade verspüre ich ein wenig Sehnsucht nach Autokratie... --Jurist Purist (Diskussion) 13:14, 10. Jan. 2016 (CET)
Deinrn Einwand kann ich sachlich nicht nachvollziehen. Wie bereits erwähnt worden ist, gibt es an den beiden Ausdrücken stilistisch nichts auszusetzen. Benatrevqre …?! 20:38, 15. Jan. 2016 (CET)

Ich verweise mal auf drei Seiten die auch die Formulierung ehemals deutsche Ostgebiete nutzen (Lager Friedland, Vertreibung, Ostgebiete des deutschen Reiches . Vielleicht ist ja die Tatsache hilfreich, dass jene Formulierung in der Wikipedia sehr viel häufiger genutzt wird und deswegen vereinheitlicht werden sollte. --89.13.141.11 13:02, 30. Jan. 2016 (CET)

Ja, aber wir haben hier doch kaum noch Leute aus den ehemaligen Deutschen Ostgebieten? Wir behandeln hier doch im wesentlichen Leute aus verschiedensten Ländern, von denen meines Wissens die wenigsten aus Ostpreußen, Schlesien, Pommern, Memelland oder ähnlich kommen. --JuTe CLZ (Diskussion) 14:16, 30. Jan. 2016 (CET)
So ist es. Ich lese immer noch keinen triftigen Änderungsgrund. Der Ausdruck „Ostblock“ ist in wissenschaftlich neutralem Gebrauch. Benatrevqre …?! 14:12, 2. Feb. 2016 (CET)

Beutegermane..

damals zum Teil als „beutegermanen“ diffamiert worden waren..erstens hat dieser begriff so gut wie gar nichts mit den russlanddeutsche gemein..die russlanddeutschen wurden 1941 nach sibirien deportiert..baltendeutsche wurden umgesiedelt bevor der anschluss an die ud.ssr stattfand,besarabien-deutsche sind rumäniendeutsche..nur die bewohner einzelner siedlungen in der ukraine wurden in die warthegau umgesiedelt und zwar im jahre 1944,als der begriff "beutegermane" schon längst geläufig war..die russlanddeutschen bildeten nur einen kleinen bruch-teil von den ganzen volksdeutschen die im zuge der "heim ins reich" programm aus polen,rumänien,slowakei,ungarn,umgesiedelt worden waren. Es währe ungefähr das selbe gewesen wenn jemand einen beitrag schreiben würde: "die russlanddeutschen sind in der brd zum teil als "kanacken" diffarmiert worden?? man stelle sich vor, die wikipedia würde so einen ähnlichen beitrag über die dutschtürken veröffentlichen..wie groß währe dann der aufschrei gewesen??. doch wenn es um russlanddeutsche geht,dann kann man sogar wikipedia zur stimmungmache gegen diese volksgruppe benutzen.. so ein beitrag gehört einfach nicht in diesen artikel. Argast1... (nicht signierter Beitrag von Argast1 (Diskussion | Beiträge) 21:22, 16. Dez. 2017‎)

Der damalige Sprachgebrauch wird im Artikel klar dargelegt. Hör auf mit dieser "Pfui"-Löscherei. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 12:59, 18. Dez. 2017 (CET)

Beutegermane war keine ofizielle bezeichnung für voksdeutsche..wie gesagt,genau so gut kann man schreiben: russlanddeutsche sind in der brd als kanacken diffarmiert worden.. (nicht signierter Beitrag von Argast1 (Diskussion | Beiträge) 12:42, 18. Dez. 2017‎)

Mir scheint, dass Benutzer:Argast1 das Wort "diffamiert" nicht verstanden hat, denn dieses drückt klar aus, dass der Begriff "Beutegermanen" abzulehnen ist. --Joerg 130 (Diskussion) 14:18, 18. Dez. 2017 (CET)

Genau..so was bezeichnet man auch als spekulation..es geht einfach darum das dieser beitrag nicht in den artikel,geschichte gehört..für den sprachgebrauch des dritten reiches gibt es bestimmte artikeln..(nicht signierter Beitrag von ‎ Argast1 (Diskussion | Beiträge) 13:29, 18. Dez. 2017)

Ich wiederhole das jetzt, bis du es endlich blickst: Signier deine Beiträge! Und ja, du zeigst gerade, das du

nicht verstehst, um was es geht. Du hast schliesslich selbst Quellen genutzt, in denen die Diffamierung (ich verlink das mal, damit du es auch lesen kannst) klar gezeigt wird.--Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 14:35, 18. Dez. 2017 (CET) Erstens nicht "du" sondern "sie"..zweitens..damit du endlich mal blickst..es geht geht hier nicht darum ob dieser begriff abzulehnen ist oder nicht..es geht hier darum,DASS DIESER BEITRAG NICHT IN DIESEN ARTIKEL GEHÖRT:: und hör auf meine beiträge zu löschen.Argast1 (Diskussion) 14:45, 18. Dez. 2017 (CET)Argast1

Erstens doch Du. Zweitens: Doch, es gehört hier rein, es geht hier um den historischen Kontext un dient der Verlinkung des Lemmas. Drittens schrei hier nicht rum. Viertens hab ich schon lange nichts mehr von dir gelöscht, was fünftens nicht in diese Diskussion gehört. Sechstens Danke, dass du endlich unterschreibst. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 14:49, 18. Dez. 2017 (CET)

Es geht hier nicht um den historischen kontext sondern darum russlanddeutsche als abschaum zu DIFFARMIEREN..ich schreie hier nicht rum sondern ich schreibe..wie ich schon mehrmals erwähnt habe..wieso schreibst du und dir gleich gesinnte nicht einfach mal "russlanddeutsche sind in der brd als kanacken DIFFARMIERT worden? es geht ja auch in dem fall um den historischen kontext,nicht wahr? oder wieso schreiben wir nicht: viele deutsche sind in der berliner schullen zu "kartoffeln" diffarmiert worden und ähnliches?Argast1 (Diskussion) 14:58, 18. Dez. 2017 (CET)

Es geht im Abschnitt "Geschichte" nicht um den historischen Kontext? Das bedarf einer Erklärung. Weiterer Beispiele im Sinne von "Kanacken" und "Kartoffeln" bedarf es nicht, ich verstehe, was gemeint ist, sage aber, das es hier unzutreffend ist. Wenn du jetzt noch deine Beiträge einrückst, sehen andere auch, wem du antwortest, und das Meldungssystem springt auch an. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 15:03, 18. Dez. 2017 (CET)
also,ich versuchs noch mal..obwohl ich oben mehrmals schon das gleiche geschrieben habe.entweder verstehst du mich nicht, willst mich nicht verstehen oder du tust nur so..erkläre mir doch bitte,wieso beispiele wie "kanacke" unzutreffend sind? es ist ein vergleichbarer begriff wie "beutegermane"..denn beutegermane war ne abwertende bezeichnung(jargon)für volksdeutsche und zwar keine ofizielle bezeichnung..oder hast du quellen welche belegen das volksdeutsche amtlich als beutegermanen bezeichnet worden waren? nein, so hat man die "volksdeutschen im jargon genannt,genau wie manche deutsche heute aussiedler und ausländer als kanacken bezeichnen.. genau mit solchen begriffen wie "kanacke" ist beutegermane zu vergleichen..Oberhon (Diskussion) 15:46, 18. Dez. 2017 (CET)
Eine Frage wird hier gar nicht gestellt und schon gar nicht beantwortet: Was „bringt Menschen auf die Palme“, wenn sie das Wort „Beutegermane“ lesen oder hören? „Beute“ verweist auf „gewaltsame Aneignung“, deren Opfer jemand (oder im Falle von Jägern auch ein Tier) wird.
Ab 1938 hat das Deutsche Reich fremde Gebiete erobert („erbeutet“), deren Bewohner anschließend sortiert wurden. Wer als „irgendwie mit Deutschland verbunden“ eingestuft wurde, wurde gegenüber den einheimischen „Fremden“ bevorzugt. Das weckte negative Gefühle sowohl bei Letzteren (v.a. bei ethnischen Tschechen und Polen) als auch bei „Reichsdeutschen“. Beide Gruppen stellten infrage, dass die „Eingedeutschten“ „richtige Deutsche“ seien. Da will sich angeblich jemand die Vorteile „erbeuten“, die es mit sich bringt, wenn man als „deutscher Volkszugehöriger“ in Deutschland sofort alle Bürgerrechte erhält, während Bürger der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die nicht behaupten, Deutsche zu sein, keinerlei Recht auf Aufenthalt in Deutschland erhalten.
Dieser gesamte Komplex hat nichts mit der Beschimpfung eindeutig „Nicht-Deutscher“ zu tun, die nicht behaupten, Deutsche zu sein. Eben diese (von den Beschimpfenden nicht akzeptierte) Behauptung ist es, die etwa seit den 1990er Jahren zu einer Wiederbelebung des Schimpfworts „Beutegermane“ geführt hat:
Wohlgemerkt: Für diese Art zu denken habe ich keinerlei Verständnis. Sie nicht zu behandeln, weil Betroffene sich gekränkt fühlen könnten, halte ich aber für falsch. --CorradoX (Diskussion) 17:30, 18. Dez. 2017 (CET)

Da will sich angeblich jemand die Vorteile „erbeuten“, die es mit sich bringt, wenn man als „deutscher Volkszugehöriger“ in Deutschland sofort alle Bürgerrechte erhält, während Bürger der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die nicht behaupten, Deutsche zu sein, keinerlei Recht auf Aufenthalt in Deutschland erhalten..sie sagen :Dieser gesamte Komplex hat nichts mit der Beschimpfung eindeutig „Nicht-Deutscher“ zu tun, die nicht behaupten, Deutsche zu sein...natürlich nicht..dieser gesamte komplex hat nichts mit der beschimpfung nicht deutscher zu sein sondern mit der beschimpfung der russlanddeutschen?? genau das wollte ich die ganze sagen..Danke!!!

genau das ist es um was es ihnen geht..es ist der neid,endlich mal jemand der die maske abnimmt..in diesem artikel geht es darum,die russlanddeutsche als betrüger und parasiten aussehen zu lassen..russlanddeutsche haben nie behauptet das sie volksdeutsche sind,sondern die waren es..(waren) wenn wir von der ns-zeit reden.. die meisten russlanddeutschen lebten damals in deutschen siedlungen und sie sprachen nur deutsch,also wenn die deutschstämmig und deutschsprachig waren dann waren es auch deutsche...ganz einfach..hier ne kurze geschichte..1941 deportation..sie wurden verstreut,kamen in straflagern--sondersiedlunge und durften ertsmahl bis 1957 "deutsche kriegsschulden abarbeiten,und zwar als deutsche volkszugehörige wohlgemerkt(keiner von ihnen hatte den hitler gewählt und 98 prozent wurden deportiert bevor die wermacht diese gebiete erreichen konnte)).in deutschland in der gleichen zeit "wirtschaftswunder", darunter viele kriegsverbrecher lassen sich gut gehen..die einschränckungen werden erst 1972 aufgehoben..doch es wird nicht öffentlich gemacht..in sowjetischem pass wir die volkszugehörigkeit vermerkt.die autonomie der wolgadeutschen wurde nie wiederhergestellt..obwohl der jelzin "gütigerweise" 1992 ein verseuchtes gebiet zur siedlungen vorgeschlagen hat..als es zur sprache kam das aus aisen ,nach dem zerfall von sowjetunion nach russland wieder wolgadeutsche kommen und die autonomie wiederhergestellt wird,demonstrierten die russen daraufhin unter dem motto:lieber aids als deutsche..über den gesamten zeitraum nach 1941 wurden die r.d. gewaltsam assimiliert..schauen sie einfach unter dem "kriegsfolgenbereinigungsgesetz" dann wissen sie auch warum andere aus der sowjet-union nicht die gleiche rechte bei der einbürgerung haben wie die russlanddeutschen..russlanddeutsche haben ja auch in der sowjet-union nicht die gleichen rechte wie die russen gehabt..ausserdem geht es hier um den begriff "beutegermane"..und nicht über die nachteile der russen....den behaupten würde halbes russland gerne,dass sie deutsche sind..so einfach ist es nicht wie sie es sich vorstellen..klar, wird der gemeine wald-und-wiesen-deutsche bestimmte dinge nicht wissen: dass im vielvölkerstaat sowjetunion die fünfte Zeile im Pass eines jeden Bürgers und einer jeden Bürgerin wesentlich war: die der nationalität. und wenn georgier oder tschetschenen in dritter generation in moskau gemeldet waren, sie nicht als russen akzeptiert wurden.meine grosseltern haben sich entschieden so weit es ging deutsche zu bleiben als es keine vorteile gebracht hatte,..also erzählen sie mir hier nichts über vorteile erschleichenOberhon (Diskussion) 18:42, 18. Dez. 2017 (CET)

Im Wiktionary (das auch zur Familie der Wikipedia gehört) steht im „Verzeichnis:Deutsch/Soldatensprache“ ([5]):
Beutegermanen: volkstümlicher Ausdruck für fremde Staatsangehörige bzw. durch Annexion zu Deutschen gewordene Personen oder auch ausländische Freiwillige. Auch heute wieder gebräulich [sic!] zur Bezeichnung der großen Anzahl an Deutschrussen in der Armee.
Die Nutzergemeinschaft ist also der Ansicht, dass heutige (!) Angehörige der Bundeswehr in Menschen aus Russland eingedeutschte Russen („Deutschrussen“) sehen, die letztlich denselben Status haben wie Ausländer („fremde Staatsangehörige“) und Menschen, die erst durch Annexion zu Deutschen geworden seien (wie die Sudetendeutschen oder Deutsche aus dem Vorkriegspolen).
Ich frage mich, ob Bundeswehrsoldaten wirklich mehrheitlich solche Ansichten vertreten. --CorradoX (Diskussion) 18:59, 18. Dez. 2017 (CET)

entweder kennst du dich mit der frage überhaupt nicht aus oder..???? ich sage dir noch mal,wolgadeutsche und auch sudetendeutsche waren damals rein deutschsprachig..als solche wurden sie auch in ihren heimatländer wahrgenommen..als deutsche mussten die für die schand-taten deutschlands einstehen..und genau darum geht es in dem "kriegsfolgenbereinigungsgesetzt" hier ist nicht nur die abstammung wichtig sondern die tatsache, das volksdeutsche in kommunistischen länder verfolgt worden sind auf grund ihrer deutschen abstammung..russland z.b. bestreitet diese tatsachen nicht..oder tust du das einfach ausblenden? bevor man über solche themen diskutiert muss man sich mit der geschichte und lebsnsituation dieser menschen auskennen..durch anexion sind die sudetendeutsche und andere volksdeutsche-deutsche staatsbürger geworden,volksdeutsche zugehörige waren sie schon immer..was bundeswehr angeht,du kannst doch nicht behaupten das nur einer, einem russlanddeutschen ins gesicht "beutegermane" sagen würde? also da muss ich lachen wenn ich mir so was vorstelle..ich war über 3 jahre bei der bundeswehr,das kannst du mir nicht erzählen.bei der bundeswehr habe ich überhaupt nichts negatives gehört..Oberhon (Diskussion) 19:26, 18. Dez. 2017 (CET)

"Beide Gruppen stellten infrage, dass die „Eingedeutschten“ „richtige Deutsche“ seien." (schrieb Corradox)...Die deutschen hätten lieber früher fragen stellen sollen,bevor sie diese ganze Länder überfallen und den Hitler gewählt haben..79.239.132.167 14:21, 8. Feb. 2018 (CET)

Sie wurden oftmals von „Reichsdeutschen“ als „Beutegermanen“ diffamiert, und zwar vor allem deshalb, weil sie wegen ihres angeblich „merkwürdigen“, „heimatfremden“ Sprachgebrauchs nicht als „richtige Deutsche“ eingestuft wurden

Also das ist ja echt die höhe..es gibt überhaupt keine quellen dafür das sie wegen ihrem "merkwürdigen" sprachgebrauch als beutegermanen bezeichnet wurden..denn die meisten von ihnen sprachen damals deutsch und zwar nur deutsch..so was wie akzent können die einfach nicht gehabt haben..man hat in der muttersprache keinen fremden akzent..das so viel auf diese beschimpfung eingenangen wird ist doch ein klares zeichen dafür, das es dem verfasser ausschließlich darum geht russlanddeutsche einfach zu beschimpfen..man kann nicht einfach heutige ansichten und umstände auf die damalige zeit übertragen.so ne hetze gehört einfach angezeigt..Oberhon (Diskussion) 19:14, 18. Dez. 2017 (CET)

Erstens: Bitte nicht den Boten für die unangenehme Botschaft verprügeln! Ich persönlich denke gar nicht in den Kategorien, die ich hier bloß zitiere.
Zweitens: Was gemeint ist, wird aus dieser mir ebenfalls nicht besonders sympathischen Quelle deutlich:
Wir bezeichneten in meiner Jugend die Angehörigen der Volkslisten III und IV als "Beutegermanen" oder auch als "Weichseltiroler" -- letzteres, weil sie ein für unsere Ohren sehr seltsames Deutsch sprachen (gewissermaßen einen exotischen Dialekt, ähnlich wie auf uns das Idiom der Leute aus dem weit entfernten und uns ganz fremden Land Tirol wirkte). Wenn wir damals mit Angehörigen der Volksliste IV in Kontakt kamen- wozu ich selbst unter uns Jugendlichen auch ausgiebig Gelegenheit hatte -, dann stand für uns damals ganz außer Zweifel, daß sie zwangsgermanisierte Polen waren.
Drittens: Entsprechend Sensible und Geschulte hören auch bei perfekt Deutsch Sprechenden aus Russland die Herkunft des Sprechers heraus. Die Behauptung des Sprachwissenschaftlers Professor Higgins in "Pygmalion"/"My Fair Lady", er könne bei jedem Sprecher bis auf 10 km genau angeben, wo er geboren sei, ist wohl eine Übertreibung, aber kein Witz. Wie man an dem obigen Beispiel erkennen kann, werden selbst Deutsch-Muttersprachler aus Tirol als „heimatfremd“ bewertet. Dieser Effekt machte auch Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und Flüchtlingen aus der DDR in den deutschen Westen zu schaffen, nicht nur später den Aussiedlern. --CorradoX (Diskussion) 10:05, 19. Dez. 2017 (CET)
Nachtrag: Um zu zeigen, was mein tatsächliches Anliegen ist, bitte ich darum, meine letzte Änderung im Artikel „Beutegermane“ zu lesen [„‚Deutschrussen‘ (gemeint sind deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund, die oder deren Vorfahren aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion stammen und in der Bundesrepublik Deutschland Aufnahme als Aussiedler oder Spätaussiedler gefunden haben)“].
Mir geht es darum aufzuzeigen, dass die Zeiten, in denen Bundesdeutsche in der Öffentlichkeit nur mit schlechtem Gewissen und wohlwollend über Aussiedler und Spätaussiedler geschrieben und gesprochen haben, vorbei sind.
Ich halte es für angebracht, das Wiktionary nach Angaben wie der oben zitierten zu durchforsten und entsprechend zu ändern. Das Wort „Deutschrusse“ kann unmöglich in dem Online-Wörterbuch stehenbleiben, da es die Vorstellung enthält, die gemeinten Menschen müssten in Deutschland erst einmal „gründlich germanisiert werden“. --CorradoX (Diskussion) 09:12, 20. Dez. 2017 (CET)
Ich habe ihre Beiträge,Kommentare zum Thema "Beutegermane,Aussiedler,Volksliste,etc.gelesen..einige sind davon schon älter..Man braucht kein experte zu sein um sofort zu erkennen um was es ihnen dabei in Wirklichkeit geht.Man kann auch unter scheinbar "guten Vorwänden-negatives bild von bestimmten Volksgruppen vermitteln und propagieren.was bringt also einen "auf die Palme" wenn ein Aussiedler sich selber als Deutscher bezeichnet oder in Deutschland heimisch werden möchte?
Auch wenn sie unter einem "guten" Vorwand, folgendes zum Thema "Beutegermane"angeben: (""Dann können die Alteingesessene nicht mehr behaupten das ihre opfer Deutsche waren"")..Die eigentliche Botschaft und ansage ist doch klar und deutlich: die Aussiedler-Beutegermanen seien gar keine Russland-deutsche sondern Russen,Polen-"Beutegermanen" ("falsche fremde") welche sich als deutsche ausgeben um sich die vorteile zu erschleichen..Dazu siehe ihren Kommentar oben..sicher es gibt immer überall solche und solche.Volksdeutsche damals,Aussiedler und auch Russlanddeutsche heute bilden keine einheitliche Gruppe.. sie zitieren aus "ihnen unsympathischen" quellen die außerdem zum teil von irgendwelchen fragwürdigen Foren stammen und benutzen es gleichzeitig als Nachweis.
Wenn einige rechts-gesinnte Bundeswehrsoldaten sich als Nachfolger der Wehrmacht verstehen und gerne die ausdrücke "der Landser" übernehmen (Beutegermane) dann heißt es immer noch nicht das es die tatsächliche Sprache der Mehrheit Bundeswehrsoldaten ist.auch nicht das es üblich sei die r.d. als "Beutegermane" zu bezeichnen..das es ÜBLICH sei behauptet auch die wiktonary nicht,sondern gebräuchlich. so wird aber wiederum der versuch unternommen eindruck zu erwecken als sei das eine verbreitete und geläufige Bezeichnung der R.D bei der Bundeswehr. .über die Bezeichnung Beutegermane findet man dem entsprechend wenig in der Literatur.es gibt viele andere Begriffe und Beschimpfungen die weit verbreiteter sind..Da aber dieser begriff aus der NS-Zeit stammt passt er wahrscheinlich besser ins Konzept..
diesen begriff gibt es seit mindestens 1938 und er wird heute kaum benutzt (außer von irgendwelchen foristen und rechtsradikalen) sie aber wollen damit zeigen das die Zeiten vorbei sind als die "richtigen" deutsche wohlwollend über Aussiedler-"Beutegermanen" gesprochen haben.. Ich selber und die meisten Russlanddeutsche empfinden aber genau das gegenteil, dass trotz allem die Akzeptanz der Aussiedler in der deutschen Bevölkerung zugenommen hat. ..Doch genau dies versuchen manche zu verhindern..schaut man sich einfach die meisten berichte in der presse über die Aussiedler seit ende achtziger Jahren an und man wird feststellen das es ausschließlich (mit wenigen ausnahmen) negative berichte gibt..Außerdem besteht dazu kein bedarf,jeder weiß das die Mehrheit der "richtigen" deutschen den s.g. "Beutegermanen" ablehnend gegen-übersteht...Jedenfalls behandeln(propagieren) sie in ihren Beiträgen seit Jahren ausschließlich negative ausdrücke und Ansichten über Aussiedler .. weiterhin begründen sie:, "Das ist zwar nicht meine Absicht , doch ich selber halte es für falsch diese ausdrücke nicht zu behandeln bloß weil die betroffenen sich verletzt füllen könnten"..natürlich muss man solche ausdrücke wie Beutegermane,als deutsche brauchbar, behandeln(es ist sogar sehr wichtig,vor allem damit die Aussiedler -"Beutegermanen" nicht vergessen wer die sind..?))..Doch man sollte sehr vorsichtig und gewissenhaft damit umgehen können....solche Formulierungen "unter gutem Vorwand" getarnt als Meinungsfreiheit oder geschichtliche Aufklärung kommen einem sehr bekannt vor..Vor allem wenn man in die Geschichte zurückblickt ..
Im Abschnitt Geschichte dagegen steht sehr wenig bis gar nichts über die eigentliche Geschichte der Aussiedler,"Deportation,vor allem die Tatsache das 95 Prozent der Russlanddeutsche deportiert waren bevor sie nur einen einzigen Wehrmachtsoldaten gesehen haben,das die Russlanddeutschen bis 1955 unter Sonderaufsicht lebten- unter unmenschlichen Bedingungen, Jahrzehnte lang nach Kriegsende in der Verbannung gehalten wurden,verfolgt und in ihren rechten eingeschränkt waren bis zu Gorbatschow-Ära.Und zwar als "deutsche Volks-zugehörige"(so die offizielle Begründung)) Obwohl nicht mal die russische Regierung selbst diese Tatsachen bestreitet und verurteilt,werden solche berichte als lüge hingestellt . Naja, jede Gesellschaft braucht so seine Sündenböcke..Argast1 (Diskussion) 14:47, 22. Dez. 2017 (CET)
Ich habe deine Beiträge mal wieder eingerückt. Bitte beachte die Formatierung, zum einen, damit im Diskussionsverlauf klar wird, wer wem antwortet, zum anderen, damit der Benutzer, dem du antwortest, Automatisch informiert wird. Hier wurde zum Beispiel @Benutzer:Corradox nicht automatisch auf deinen Beitrag hingewiesen. Zum anderen solltest du deinen "alles nur Naz-Propaganda ausser mir"-Stil etwas runterfahren, vor allem wenn es um die Diskussion der Darstellung Historischen Sprachgebrauchs geht. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 14:48, 23. Dez. 2017 (CET)
Du hast es richtig erkannt..genau darum geht es hier,nämlich um die RICHTIGE Darstellung des historischen Sprachgebrauchs...zweitens,du hast mein Kommentar entweder nicht gelesen oder nicht verstanden..ich bitte dich erstmal mein Kommentar zu lesen und erst dann drauf zu antworten(damit wir nicht "aneinander vorbeireden".) beteilige dich an Diskussion nur wenn du sachlich was beizutragen hast..Desweiteren bitte ich dich in der Zukunft auf die Unterstellungen zu verzichten--DankeArgast1 (Diskussion) 15:35, 24. Dez. 2017 (CET)
zu Erstem: Ja, dumm nur, dass du es nicht hinbekommst, hierzu irgendwelche Aussagen zu machen, sondern in wilden Ausschweifungen über alles und nichts laberst. Zweitens, doch, ich hab den miserabelst formatierten Wust gelesen, was ich bereue. Von dir lasse ich mir nicht vorschreiben, wo ich was zu diskutieren habe, vor allem wenn du nach all diesen Aufforderungen offensichtlich absichtlich nicht willst, das Diskussionsteilnehmer über deine Beiträge informiert werden, ansonsten hättest du längst angefangen, dein Geschwurbel richtig einzurücken. Ich höre mit meinen "Unterstellungen" auf, sobald du mit deinen offensichtlichen Angriffen aufhörst (ich wundere mich, warum @Benutzer:Corradox sich so etwas bieten lässt). --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 23:38, 25. Dez. 2017 (CET)

Mangelhafte Geschichtskenntnisse

Ich gebe zu, einen schweren Fehler begangen zu haben. Der besteht darin, dass ich mir als Reaktion auf den Appell, dass in diesem Artikel genauer auf die Geschichte der Deutschen in Russland eingegangen werden müsste, gedacht habe: Das steht doch alles in dem Artikel „Geschichte der Russlanddeutschen“!
Erstens wissen die meisten das nicht, die zum ersten Mal den Artikel „Aussiedler und Spätaussiedler“ lesen, und zweitens wird aus dem Text in diesem Artikel nicht deutlich, dass er Ergebnis einer Arbeitsteilung ist: Sein Schwerpunkt liegt in der Beantwortung der Frage: Was wurde (und wird wohl noch) aus den Menschen, die in Deutschland bereits eingereist sind?
Erschreckend finde ich das sprachliche „Herumgeeiere“ der Moskau-Korrespondentin von „Spiegel Online“. Indem sie von „sogenannten Russlanddeutschen“ schreibt, zeigt sie, dass sie von der Geschichte der gemeinten Bevölkerungsgruppe keine Ahnung hat. Stattdessen übernimmt sie unkritisch die russische Sicht der Verhältnisse, derzufolge zumindest diejenigen, die noch einen gültigen russischen Pass besitzen, „Russen“ seien und sonst gar nichts.
Dass so etwas einem Aussiedler weh tun muss, ist mir klar. Nur nützt es ja nichts, über Fremdbilder gar nicht zu reden, auch wenn diese unfair oder gar feindselig sind. Jede noch so abwegige Meinung fließt schließlich in Wahlergebnisse ein, da es bei Wahlen nicht darauf ankommt, ob das, was der Wähler am Wahltag denkt, objektiv richtig ist oder nicht. --CorradoX (Diskussion) 11:05, 25. Dez. 2017 (CET)

„Linke“ Ressentiments

wenn nicht unterstellt werden soll, dass es sich bei den betreffenden Menschen um Russen handele, die Deutsche werden wollen:
Bereits 1987 sprach Oskar Lafontaine, damals noch SPD, im Zusammenhang mit Aussiedlern von „Deutschtümelei“. Damit meinte er, dass man Menschen, die sich selbst für Deutsche halten, obwohl ihre deutschen Sprachkenntnisse stark zu wünschen übrig lassen, nicht aus einem schlechten Gewissen heraus („Die haben die volle Ladung an Prügel für den Nationalsozialismus abbekommen, die eigentlich auch wir in der BRD verdient hätten.“) so behandeln sollte, als hätten sie die Nachkriegszeit in Deutschland verbracht (z.B. im Rentenrecht). Abgesehen davon spielte bei der SPD immer die Unterstellung eine Rolle, Helmut Kohl setze sich bloß deshalb für die Aussiedler ein, weil diese vorhersehbar zur nachhaltigen Schwächung der SPD bei Wahlen in Deutschland beitrügen.
Derartige Ressentiments schwelten bis zum „Fall Lisa“ vor sich in. In Zeiten „platzender Filterblasen“ jedoch (Schock über den Brexit und die Wahl Trumps zum US-Präsidenten) rüstet heute das linksliberale Lager auf und hat Aussiedler und Spätaussiedler als „unsichere Kantonisten“ entdeckt, die angeblich letztlich die deutsche Demokratie gefährden.
Aufgabe einer Überarbeitung ist es, den genannten, bislang weitgehend verschwiegenen Komplex gründlich aufzuarbeiten. Denn Panagiotidis hat völlig Recht: Die Aussiedler und Spätaussiedler gibt es nicht, und das Gefühl, Kohls Partei zu Dank verpflichtet zu sein, nimmt allgemein bei Deutschen aus Russland deutlich ab. --CorradoX (Diskussion) 11:34, 27. Dez. 2017 (CET)

Es ist echt eine Frechheit zu behaupten die Russlanddeutschen hätten "volle Ladung an Prügel" für den Nationalsozialismus auch verdient.
Den zum einen, wurden die Russlanddeutschen Deportiert bevor die Wehrmacht Siedlungsgebiete der Russlanddeutschen erreichen konnte (außer ein paar von NKWD vergessene Dörfer)..
Zum anderen hatte die Sowjetunion sowie die Russische Regierung dies selbst als Unrecht anerkannt...
Da findet aber jemand richtig dass andere volle Ladung Prügel bekommen haben- für die Raubzüge eigener Vorfahren. 79.239.132.167 14:45, 8. Feb. 2018 (CET)
Was die Rente von Aussiedler angeht: so darf die Rente eines Aussiedlers keine 60 Prozent der durchschnittlichen Rente eines einheimischen übersteigen..Die Rente bewegt sich im Hartz4 Niveau..Es ist bekannt das Russlanddeutsche-rentner besonders von der Altersarmut gefährdet sind..Die Hunger-rente bekommt also die -Generation welche bis 1956 Deutsche Kriegsschulden in sibirischen Straflagern abgearbeitet hat und bezieht dafür noch die volle Ladung an Prügel..79.239.132.167 14:45, 8. Feb. 2018 (CET)
Du bringst ständig die Zeiten durcheinander. Oben habe ich bereits geschrieben, dass es in DIESEM Artikel schwerpunktmäßig um die Gegenwart und um die Zukunft geht. Für ausführliche historische Erörterungen der Zeit in Russland/der Sowjetunion ist nicht hier der Platz, sondern in dem unten verlinkten.
Natürlich haben Russlanddeutsche unter Stalins Herrschaft „Prügel“ ohne Ende bezogen (Vergangenheit!). Niemand sagt, dass sie das verdient hätten, und niemand plädiert dafür, sie heute in Deutschland zu prügeln. Unverdient ist es, dass die Westalliierten sehr schnell das Thema „Nazivergangenheit der von ihnen Besetzten“ ad acta gelegt haben. Und unverdient ist es natürlich, Menschen dafür zu bestrafen, dass sie Deutsche waren (schon wieder Vergangenheit – die meisten Angehörigen der „Ergebenisgeneration“ sind längst tot), obwohl sie gar nicht mit den Nazis zusammenarbeiten konnten.
Was die Renten anbelangt, ist nicht die Höhe wichtig (die tatsächlich erbärmlich ist), sondern die Art der Finanzierung: Wer immer in der Bundesrepublik als Arbeitnehmer lebenslang gearbeitet hat, hat sich seine Rente durch Einzahlungen in die Rentenversicherung erwirtschaftet. Die Renten für Deutsche aus Russland hätten eigentlich zu 100 Prozent vom Staat bezahlt werden müssen (jedenfalls der Teil, auf den Anwartschaften in Russland erworben wurden). Statt dessen finanzieren diese Renten nicht alle Deutschen, sondern nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ohne diese versicherungsfremden Leistungen stünden die Rentenfinanzen heute auf einem sichereren Fundament. --CorradoX (Diskussion) 18:12, 9. Feb. 2018 (CET)
Es geht mir nicht darum hier die Geschichte der Russlanddeutschen zu erörtern, mir ist schon klar das dafür hier kein Platz ist..Ich bringe auch die Zeiten nicht durcheinander..Wenn man von heutiger Zeit spricht kann man nicht die Geschichte und hintergründe einfach ausblenden und sich alles zu recht biegen..Es ist nun mal mit der Geschichte verbunden,gerade die Einwanderung der Russlanddeutschen nach Deutschland und alles was damit verbunden ist. Außerdem bin ich in meinem Kommentar nur darauf eingegangen was oben von ihnen schon angesprochen wurde(darunter auch vergangenheit)) und lediglich dazu meine Meinung geschrieben..79.239.137.219 18:45, 9. Feb. 2018 (CET)
Sicher darf jemand der in Deutschland sein ganzes Leben lang gearbeitet hat(schon wieder Vergangenheit) nicht das gleiche bekommen wie die Einwanderer-Russlanddeutsche (bekommen sie auch nicht))..Doch die Renten in Deutschland werden nun mal nicht aus irgendwelchen fantastischen Rücklagen finanziert sondern von den jüngeren Generationen..Russlanddeutsche Familien sind im schnitt kinderreicher als die Familien der einheimischen und auch nicht unbedingt öfters arbeitslos (was gerne von bestimmten kreisen immer wieder behauptet wird))79.239.137.219 19:33, 9. Feb. 2018 (CET)

@Corradox Herr Lafontaine hat sich doch primär aus situativ-wahltaktischen Erwägung mit populistischer Absicht feindselig gegenüber Russlanddeutschen positioniert! All seine Einwendungen bezüglich des Zuzugs von Russlanddeutschen, wie etwa deren rudimentäre Sprachkenntnisse (Russlanddeutsche erlernen die deutsche Sprache relativ schnell und beherrschen dieselbe besser als Angehörige der meisten Migrantengruppen) und die finanziellen und sozialen Folgekosten ihrer Integration wirken nicht recht glaubhaft, weil er sich gleichzeitig für die Aufnahme von schwarzafrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen aussprach, die im Unterschied zu Russlanddeutschen keinerlei Kenntnisse der deutschen Sprache haben und deren Integration aufgrund ihres andersartigen kulturellen Gepräges in der Mehrzahl der Fälle völlig oder größtenteils scheitert und deshalb finanziell und sozial im Gegensatz zur erfolgreichen Integration der Russlanddeutschen sehr kostspielig ist.--88.66.131.73 17:37, 25. Jul. 2022 (CEST)

"Hauptmotiv für die Übersiedlung [...] war ..."

unbelegt steht im Artikel "Hauptmotiv für die Übersiedlung nach Deutschland war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Chance, für sich selbst und die Kinder in einem wohlhabenden Land eine bessere Zukunft zu sichern." Oha. Dazu ein Zitat : "Wir erlebten eine Armut, wie wir sie uns bis dahin nicht vorstellen konnten. Das ging vielen von uns an die Substanz. Bewegende Szenen spielten sich ab: Eine Frau fiel vor einem der Fahrer, der ihr ein Paket überreichte, vor Dankbarkeit auf die Knie." Starke Motive waren u.a. auch Armut, Hunger, der zusammenbrechende Staat (Mangel an Medikamenten, Krankenhausbetten, ..... an allem]), Prspektivlosigkeit, Hoffnungslosigkeit. --Präziser (Diskussion) 20:23, 12. Nov. 2020 (CET)


Mit der so gesagten Definierung von "Hauptmotiv" das ist so eine Sache, ( damit kann man ganze Bücher füllen ) jeder hat einen oder gar mehrere gründe gehabt da oder dort raus zu wollen, einerseits gab es Millionen Rest Deutsche die die neu entstandenen Ostblock Länder nicht verlassen durften ! ( ihr glaubt DDR war ein Knast, versucht mal es als eine ethnische Minderheit zu sein, und das im eigenen Land (sehe Indianer USA), umgeben von Menschen die euch hassen weil ihr nicht genug "Slawisch" seit, ihr dürft weder Studieren noch bestimmte Berufe ausüben, ihr dürft in der Öffentlichkeit nicht Deutsch reden oder Schreiben oder gar Singen, und ihr verdient 20% weniger für die gleiche Arbeit nur weil ihr eben Deutsch seid, und ihr dürft nicht mal das Land verlassen, um aus den Scheiß rauszukommen ( die DDR Ossis waren wenigstens unter sich, in einem freiläuft Reservat umgeben von einer Antifaschistischen Schutzwall und Sozialistischen Arbeitslager zu gleich ) ( in der Zukunft wird es sich wohl oder übel ironisch ähnlich wiederholen 2033 weil ihr "weiß" und "Mann" seid, dadurch happt ihr ja "Privilegien" also müsst ihr weniger für die selbe Arbeit verdienen, klinkt logisch, bzw noch wie eine Realsatire, aber bis 2033 ist es nicht mehr weit, man könnte es als Umweltbeitrag ( Anspielung auf Rundfunkbeitrag ) bzw Kolonialausgleichzahlungen für den weißen Mann bezeichnen ( du bist weiß also hast du eine "Erbsünde" bzw "Klimasünde" ansonsten bist du ein "Klimaleugner" ) ( alle sind gleiche, manche sind gleicher: aus Farm der Tiere )

Manche wurden sogar wie im Menschenhandel des Links-Roten-Systems vom Westen im wahrsten sinne des Wortes wie Gefangene freigekauft ! https://de.wikipedia.org/wiki/Freikauf_von_Rumäniendeutschen andere wurden in Ihren Land ihrer Väter ab den Jahren 1945-1946-1947 von einer einst Ethnischen Mehrheit ! zur einen Ethnischen Minderheit ! nebenbei Polen und Tzsechoslovakei waren Mitglieder in der UN ab 1945 also hat man Völkerrecht und Staatsrecht und Menschen recht rein theoretisch "eigentlich" akzeptiert ( das eine sagen das andere tun, ist eine ganz andere Sache ) https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Minderheit_in_Polen die gründe des Übersiedelns sind so verschieden wie Menschen verschieden sein können, ( meine Familie konnte zb die Polnischen schikane und den Polnischen Rassismus gegen Hitlerowski bzw https://de.wikipedia.org/wiki/Szwab einfach nicht mehr ertragen. ( regelmäßig Kampfhund auf uns gehetzt, Polnische Polizei kann nicht machen, unsere Tiere vergiftet und Kehle aufgeschlitzt, Haus angezündet, Polnische Polizei kann nicht machen , da einer der Täter Polnischer Staats Beamter ist ) Ein teil meiner Vorfahren kam einst unter https://de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_von_Andechs aus Bayern nach Schlesien der andere Teil unter https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Preußen) von Brandenburg nach Schlesien ( bin ich jetzt ein Migrant oder ein Remigrant bzw ab wann ist man noch ein Vertriebener und ab wann ein Binnenvertriebener https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrollratsgesetz_Nr._46

Das ist so wie mit den Migranten bzw Asylanten nach BRD-Deutschland, kommen die hier her aus den Maghrebstaaten und dem Nahen Osten wegen der hier herrschenden: Demokratie, Redefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Sexuelle Freiheit, Pressefreiheit, Freiheit der Kunst, an der sie teilhaben und mitwirken wollen ?, oder haben die ganz andere Interessen ? (nicht signierter Beitrag von 77.64.147.9 (Diskussion) 08:34, 26. Jun. 2021 (CEST))

Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Aussiedler und Spätaussiedler“ zu besprechen. Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissensfragen gibt es die Auskunft. Was bitte soll jetzt am Artikel geändert oder verbessert werden? --JuTe CLZ (Diskussion) 23:06, 26. Jun. 2021 (CEST)

Spätaussiedler laut Duden

Die Duden-Definition von Spätaussiedler („Aussiedler, der ab etwa 1980 in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist“) widerspricht der Definition im Artikel („Spätaussiedler werden Menschen nur dann genannt, wenn sie ab dem 1. Januar 1993 in die Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind.“). --Seth Cohen 19:12, 14. Mär. 2022 (CET)

Nicht unbedingt, wenn man die amtliche Definition als Grundlage heranzieht. --Benatrevqre …?! 01:26, 18. Mär. 2022 (CET)