Goethe-Medaille

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Goethe-Medaille, Vorderseite – altes Modell (bis 2002)
Goethe-Medaille, Rückseite – altes Modell (bis 2002)

Die Goethe-Medaille ist eine Auszeichnung, die seit 1955 jährlich vom Goethe-Institut für Verdienste um die Pflege der deutschen Sprache im Ausland und zur Förderung der internationalen kulturellen Zusammenarbeit verliehen wird. Sie gilt seit 1975 als offizieller Orden der Bundesrepublik Deutschland. Die Medaille wird gemäß Artikel 2 des Statuts für die Verleihung der Goethe-Medaille (vgl. BGBl. 2009 I S. 522, 523) in der Regel für „besondere wissenschaftliche oder literarische, didaktische, organisatorische Leistungen, die der Vermittlung zwischen deutscher Kultur oder der Kultur der Partnerländer zugutekommen“, verliehen. Sie wird nur in Ausnahmefällen Deutschen verliehen. Der Tag der Verleihung ist (seit 2008) der Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe am 28. August.

Preisträger

Frühere Preisträger (Auswahl)

1990

1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

  • Sadik Al-Azm, syrischer Philosoph und Autor
  • Neil MacGregor, britischer Kunsthistoriker und Museumsdirektor
  • Eva Sopher, brasilianische Kulturmanagerin und Präsidentin der Stiftung Theatro São Pedro

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

Literatur

  • Uwe Brückner: Die Goethe-Medaille des Goethe-Instituts und die Wiederverwendung eines alten Juwelierwerkzeuges. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik, Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde, Heft 81, 14. Jahrgang, Hof/Saale 2012. ISSN 1438-3772.

Siehe auch

Weblinks

Einzelbelege