Sabine Wen-Ching Wang

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Sabine Wen-Ching Wang (* 6. August 1973 in Münsterlingen; auch: Sabine Wang) ist eine schweizerisch-taiwanische Schriftstellerin.

Leben

Sabine Wen-Ching Wang wurde 1973 als Tochter einer schweizerischen Mutter und eines taiwanischen Vaters im thurgauischen Münsterlingen geboren, sie wuchs in Appenzell auf. In Zürich und Taipeh studierte sie Sinologie und Kunstgeschichte Ostasiens.

Sie war 1999 Stipendiatin beim 3. Klagenfurter Literaturkurs im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs[1], im Jahre 2004 war sie Teilnehmerin der Autorenwerkstatttage des Wiener Burgtheaters, 2008 am Dramatikerworkshop beim Berliner Theatertreffen.

Wang schreibt hauptsächlich Theaterstücke, Hörspiele und Lyrik. Sie veröffentlicht Texte auch in Anthologien und Zeitschriften (Entwürfe, Theater der Zeit und andere). Übertragungen ihrer Gedichte gibt es auf Französisch.[2] Das Theaterstück Spinnen liegt in Estnisch und Spanisch vor.

Sabine Wen-Ching Wang lebt in Zürich.

Auszeichnungen

Werke

Theaterarbeiten

  • Spinnen. Uraufführung 2003, Schlachthaus Theater Bern.[3]
    • Segased.
      2003 (Estnisch) /
      Aranas.
      2004 (Spanisch).
  • spät. Uraufführung 2004, Schauspielhaus Zürich.
    • Es tarde.
      2007 (Spanisch). /
      tard.
      2010 (Valenzianisch-Katalanisch).
  • Die Tasche. 2005
  • this is not a love song.
    Jugendtheater. Uraufführung 2006, im Theater am Gleis Winterthur.
  • Das grüne Küken. Nach dem Bilderbuch von Adele Sansone. Uraufführung 2008, Winterthur.[4]
  • Corea. Uraufführung 2009, Stadttheater Bern.
  • La Cérémonie.
    Nach dem Film von Claude Chabrol. 2010.[5]
  • Hund Hund. Uraufführung 2011, Schlachthaus Theater Bern.[6][7]

Radioarbeiten

  • Cosmos Hotel. Hörspiel. Komposition: Hans Feigenwinter. Regie: Claude Pierre Salmony. Ursendung DRS 2, 2000.
    • Cosmos Hotel.
      2001. (Englisch)
  • Hund Hund. Hörspiel. Komposition: Jörg Köppl. Regie: Simona Ryser. Ursendung DRS 2, 2007.
  • Die Einladung. Hörspiel. Komposition: Philipp Schaufelberger. Regie: Simona Ryser. Ursendung DRS 2, 2009.[8]

Lyrik

  • das land in mir.
    from a too z and more
    , Zürich 1995.

Essay

  • Das Kinderzimmer als Terra incognita. Eine Erinnerung. In: Pro Helvetia (Hrsg.): Blickwechsel Ostasien – Brücken in die nähere Ferne. Passagen Nr. 29, Frühjahr 2005. S. 30–33.[9]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 3. Klagenfurter Literaturkurs. (→Stipendiaten →Sabine Wen-Ching Wang.) Auf der Website des Bachmann-Wettbewerbes 1999. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  2. Beispiele aus der „Nord-Süd-Passage“.@1@2Vorlage:Toter Link/www.nord-sud-passage.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 21. August 2011.
  3. Daniele Muscionico: Raumschiff Psychiatrie. Rezension zu «Spinnen» von Sabine Wang am Zürcher Theater an der Winkelwiese. In: Neue Zürcher Zeitung vom 10. November 2003. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  4. Pressedossier zu Das grüne Küken. (PDF; 733 kB) Auf der Website des Theater Katerland. Abgerufen am 21. August 2011.
  5. Stückbeschrieb auf der Website der Künstlergruppe 400asa. Abgerufen am 21. August 2011.
  6. Stückbeschrieb auf der Website des Theaters Schlachthaus Bern. Abgerufen am 21. August 2011.
  7. Matthias Heid: Zugelaufener Rollkoffer. Sabine Wen-Ching Wangs «Hund Hund». In Theater heute, Jahrbuch 2008, Seite 180. Abgerufen am 21. August 2011.
  8. Autorengespräch über Die Einladung. Radio DRS 2, 2009. Abgerufen am 21. August 2011.
  9. Volltext (PDF-Datei, 624 kB). (Memento des Originals vom 25. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prohelvetia.ch Abgerufen am 21. August 2011.